Chart-Analysen

Interessante Aktien Chart-technisch von Tradern analysiert

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Interessante Aktien Chart-technisch von Tradern analysiert

Munich Re: Vor hartem Widerstand

Ausgabe vom 26.05.2015

Chart: MuRe

 

 

Die Ausgangslage. Der Deutsche Aktienindex (DAX) ging am Dienstag, 26. Mai 2015, schwächer in den Handelstag und fiel bis 9:46 Uhr auf 11.682 Punkte zurück (-1,1%).  Da überzeugen die Papiere des Münchener Versicherers Munich Re AG (auch Münchener Rück genannt), die sich wacker im Markt halten.

Die Charttechnik. Charttechnisch überzeugt MuRe mit einem soliden Support-Bereich um 168 Euro, der durch den ansteigenden Verlauf des MA(200) unterstützt wird – dieser Gleitende Durchschnitt über 200 Tage hat sich bereits in der Vergangenheit als solider Support (A) behauptet. Aktuell notiert der Aktienkurs mit 174,50 Euro (11:34 Uhr) vor einem Widerstandsbereich, der durch die Marken 176 Euro und 177,10 Euro gekennzeichnet ist (B). Der Momentum(12)-Indikator ist noch positiv zu bewerten.

Die Hintergründe. Die US-Investmentbank Citigroup hat am vergangenen Freitag, 22. Mai, ihr Target für die Munich Re von 163 Euro auf 174 Euro angehoben, ihre Einstufung aber nach wie vor auf Neutral belassen. „Die Rückversicherer von Schaden- und Unfallversicherungen stehen im starken Gegenwind aus eher schwachen Prämien, niedrigen Zinsen und hohem Überschusskapital unter massivem Margendruck“, so die Analysten. Gleichwohl seien die Titel von Munich Re „nicht sonderlich hoch bewertet“. Aktuell werden die Aktien mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 10,4 (2016e) gehandelt. Das Problem aus fundamentaler Sicht: Derzeit fehlt es an größeren Kurstreibern.

Die Prognose. Der erwähnte Widerstandsbereich (176,00 Euro – 177,10 Euro) dürfte nicht einfach zu knacken sein – die candles signalisieren Abgabebereitschaft der Investoren bei Kursen oberhalb von 175 Euro. Zudem steht der positive Verlauf des Momentum-Indikators auf noch wackeligen Beinen. Aus charttechnischer Sicht sollten Investments zurückgestellt werden, bis ein break out über den oberen Begrenzungsbereich (177,10 Euro) erfolgt ist. Ein Verkaufssignal würde spätestens dann generiert werden, wenn das Intraday-Tief vom 7. Mai (168,70 Euro) „fällt“ mit einem ersten Kursziel von dann 165 Euro.

---

*) Glossar:

200-Tagelinie: Eine gleitende Durchschnittslinie, welche die Durchschnittskurse der vergangenen 200 Handelstage wiederspiegelt. Der Kursverlauf wird dadurch in geglätteter Form wiedergegeben. Die 200-Tagelinie gilt als einfacher – aber vielbeachteter – Indikator innerhalb der Technischen Analyse.  

2016e: Damit wird zum Ausdruck gebracht, dass es sich um geschätzte Werte für das Geschäftsjahr 2016 handelt („e“ = Abkürzung für das englischsprachige „estimated“ = „geschätzt“).

Break out: Englischsprachige Bezeichnung für „Ausbruch“.

Candle: s. „Kerze“

Gleitender Durchschnitt: Eine gleitende Durchschnittslinie, welche die Durchschnittskurse der vergangenen „x“ Handelstage wiederspiegelt; etwa 200 Tage. Der Kursverlauf wird dadurch in geglätteter Form wiedergegeben. Die 200-Tagelinie gilt als einfacher – aber vielbeachteter – Indikator innerhalb der Technischen Analyse.

Intraday: Engl.: „im Tagesverlauf“.

Kerze („Candle“): Bildet innerhalb der Kerzenchartanalyse (Candlestick-Chartanalyse) die Kursdaten (Eröffnungs-, Hoch-, Tiefst-, Schlusskurs) einer Handelsperiode ab. Kerzencharts beinhalten damit wesentlich mehr Kursinformationen als herkömmliche Liniencharts.

Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV): Eine der von Investoren am häufigsten beachteten Aktienkennziffern. Das KGV gibt – kurzgesprochen – an, wie oft der Gewinn je Aktie eines Unternehmens in einem bestimmten Jahr im aktuellen Börsenkurs enthalten ist. Die Berechnung: (Aktueller Aktienkurs) / (Gewinn pro Aktie). Die Interpretation der Fundamentalanalysten: Je niedriger das KGV, desto günstiger ist die Aktie bewertet. Gleichwohl: Das KGV sollte niemals das einzige Kriterium für einen Aktienkauf darstellen.

MA(200): Abk. für: Moving Average(200) – gemeint ist damit der Gleitende Durchschnitt von 200 Tagen (200-Tagelinie).

Momentum: Das Momentum misst die Kraft einer Kursbewegung, indem vom aktuellen Kurs der Kurs einige Tage zuvor abgezogen wird. Im Falle des oben dargestellten Momentum(12) sind das zwölf Tage. Als Oszillator schwankt der Momentum um seine Nulllinie. Ein Kaufsignal liegt vor, wenn sich das Momentum vom negativen in den positiven Bereich bewegt. Ein Verlauf im positiven Bereich signalisiert grundsätzlich einen Aufwärtstrend.

Support: Englischsprachige Bezeichnung für „Unterstützung“.

Target: Englischsprachige Bezeichnung für „Kursziel“.


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Munich Re: Vor hartem Widerstand

von Manfred Ries

Chart: MuRe

 

 

Die Ausgangslage. Der Deutsche Aktienindex (DAX) ging am Dienstag, 26. Mai 2015, schwächer in den Handelstag und fiel bis 9:46 Uhr auf 11.682 Punkte zurück (-1,1%).  Da überzeugen die Papiere des Münchener Versicherers Munich Re AG (auch Münchener Rück genannt), die sich wacker im Markt halten.

Die Charttechnik. Charttechnisch überzeugt MuRe mit einem soliden Support-Bereich um 168 Euro, der durch den ansteigenden Verlauf des MA(200) unterstützt wird – dieser Gleitende Durchschnitt über 200 Tage hat sich bereits in der Vergangenheit als solider Support (A) behauptet. Aktuell notiert der Aktienkurs mit 174,50 Euro (11:34 Uhr) vor einem Widerstandsbereich, der durch die Marken 176 Euro und 177,10 Euro gekennzeichnet ist (B). Der Momentum(12)-Indikator ist noch positiv zu bewerten.

Die Hintergründe. Die US-Investmentbank Citigroup hat am vergangenen Freitag, 22. Mai, ihr Target für die Munich Re von 163 Euro auf 174 Euro angehoben, ihre Einstufung aber nach wie vor auf Neutral belassen. „Die Rückversicherer von Schaden- und Unfallversicherungen stehen im starken Gegenwind aus eher schwachen Prämien, niedrigen Zinsen und hohem Überschusskapital unter massivem Margendruck“, so die Analysten. Gleichwohl seien die Titel von Munich Re „nicht sonderlich hoch bewertet“. Aktuell werden die Aktien mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 10,4 (2016e) gehandelt. Das Problem aus fundamentaler Sicht: Derzeit fehlt es an größeren Kurstreibern.

Die Prognose. Der erwähnte Widerstandsbereich (176,00 Euro – 177,10 Euro) dürfte nicht einfach zu knacken sein – die candles signalisieren Abgabebereitschaft der Investoren bei Kursen oberhalb von 175 Euro. Zudem steht der positive Verlauf des Momentum-Indikators auf noch wackeligen Beinen. Aus charttechnischer Sicht sollten Investments zurückgestellt werden, bis ein break out über den oberen Begrenzungsbereich (177,10 Euro) erfolgt ist. Ein Verkaufssignal würde spätestens dann generiert werden, wenn das Intraday-Tief vom 7. Mai (168,70 Euro) „fällt“ mit einem ersten Kursziel von dann 165 Euro.

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*) Glossar:

200-Tagelinie: Eine gleitende Durchschnittslinie, welche die Durchschnittskurse der vergangenen 200 Handelstage wiederspiegelt. Der Kursverlauf wird dadurch in geglätteter Form wiedergegeben. Die 200-Tagelinie gilt als einfacher – aber vielbeachteter – Indikator innerhalb der Technischen Analyse.  

2016e: Damit wird zum Ausdruck gebracht, dass es sich um geschätzte Werte für das Geschäftsjahr 2016 handelt („e“ = Abkürzung für das englischsprachige „estimated“ = „geschätzt“).

Break out: Englischsprachige Bezeichnung für „Ausbruch“.

Candle: s. „Kerze“

Gleitender Durchschnitt: Eine gleitende Durchschnittslinie, welche die Durchschnittskurse der vergangenen „x“ Handelstage wiederspiegelt; etwa 200 Tage. Der Kursverlauf wird dadurch in geglätteter Form wiedergegeben. Die 200-Tagelinie gilt als einfacher – aber vielbeachteter – Indikator innerhalb der Technischen Analyse.

Intraday: Engl.: „im Tagesverlauf“.

Kerze („Candle“): Bildet innerhalb der Kerzenchartanalyse (Candlestick-Chartanalyse) die Kursdaten (Eröffnungs-, Hoch-, Tiefst-, Schlusskurs) einer Handelsperiode ab. Kerzencharts beinhalten damit wesentlich mehr Kursinformationen als herkömmliche Liniencharts.

Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV): Eine der von Investoren am häufigsten beachteten Aktienkennziffern. Das KGV gibt – kurzgesprochen – an, wie oft der Gewinn je Aktie eines Unternehmens in einem bestimmten Jahr im aktuellen Börsenkurs enthalten ist. Die Berechnung: (Aktueller Aktienkurs) / (Gewinn pro Aktie). Die Interpretation der Fundamentalanalysten: Je niedriger das KGV, desto günstiger ist die Aktie bewertet. Gleichwohl: Das KGV sollte niemals das einzige Kriterium für einen Aktienkauf darstellen.

MA(200): Abk. für: Moving Average(200) – gemeint ist damit der Gleitende Durchschnitt von 200 Tagen (200-Tagelinie).

Momentum: Das Momentum misst die Kraft einer Kursbewegung, indem vom aktuellen Kurs der Kurs einige Tage zuvor abgezogen wird. Im Falle des oben dargestellten Momentum(12) sind das zwölf Tage. Als Oszillator schwankt der Momentum um seine Nulllinie. Ein Kaufsignal liegt vor, wenn sich das Momentum vom negativen in den positiven Bereich bewegt. Ein Verlauf im positiven Bereich signalisiert grundsätzlich einen Aufwärtstrend.

Support: Englischsprachige Bezeichnung für „Unterstützung“.

Target: Englischsprachige Bezeichnung für „Kursziel“.

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