Stockstreet Chart-Analysen

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Deutsche Bank: Long-Anreiz am Support

Ausgabe vom 22.05.2015

Chart: Deutsche Bank

 

Die Ausgangslage. Gestern lud die Deutsche Bank AG zur Hauptversammlung (HV) nach Frankfurt a. M. Am heutigen Freitag, 22. Mai 2015, notiert die Aktie damit „ex Dividende“ – die Ausschüttung lag bei 0,75 Euro je Anteilsschein; in dieser Höhe bewegt sich der Dividendenabschlag. Heute morgen notieren die Papiere mit 28,91 Euro (22.5.2015; 9:31 Uhr) genau 75 Euro-Cent niedriger als zum gestrigen Handelsende. Die Titel bewegen sich aktuell im Bereich eines Supports – und genau das macht die Aktie aktuell für Trader auf der Long-Seite spannend!

Die Charttechnik. Ende 2014/Anfang 2015 bildete der Aktienkurs der Deutschen Bank AG zwischen 23 Euro und 24 Euro einen Boden aus, der als größerer Support zu bezeichnen ist (A). Anschließend kam es ab Mitte Januar 2015 zu einem 3-monatigen Aufwärtsschub, der am 14. April bei 33,42 Euro in einem 15-Monatshoch gipfelte. Im Anschluss daran führte eine Korrekturbewegung den Kurs erneut bis auf die 28er-Linie zurück. Aus charttechnischer Sicht bildet der Bereich zwischen der 200-Tagelinie (27,15 Euro) und dem Kurstief vom 7. Mai (27,92 Euro) eine solide Unterstützung. Positiv ist zu bemerken, dass sich der MA(200) zwischenzeitlich wieder leicht nach oben bewegt. Der MACD-Indikator auf wöchentlicher Betrachtungsweise verläuft noch negativ. Hier jedoch zeigt sich das generelle Problem eines Trendfolge-Indikators: Trading-Signale generiert er oftmals mit einer zeitlichen Verzögerung.

Die Hintergründe. Auf der gestrigen HV hat Anshu Jain – Co-Vorstandschef der Deutschen Bank – eingeräumt, dass das Management der Bank in den vergangenen Jahren „einige Ziele“ verfehlt hat, gleichzeitig verteidigte er aber den Führungskurs des Vorstands. Im Vorfeld der Veranstaltung hat die US-Investmentbank JPMorgan bereits am vergangenen Dienstag ihre Einstufung für die Aktien auf Overweight – mit einem Target von 36 Euro – belassen. Die Analysten sprechen in ihrer Analyse aber von einer „Abschwächung der Ertragsentwicklung“ im zweiten Quartal.

Die Prognose. Die Aktien der Deutschen Bank AG notieren weiterhin in einem Kursbereich, der als tragfähig anzusehen ist. Darauf deuten auch die langen unteren "Schatten" bei den Candlesticks hin. Im Rahmen freundlicher Gesamtmärkte lockt die aktuelle Kursnotiz durchaus zu einem Trade auf der Longseite mit einem ersten Kursziel von 31/32 Euro – mit der Option auf mehr. Widerstände warten bei 30 – 31 – 32 Euro. Ein Stop-Losskurs kann unterhalb von 27,92 Euro – bzw. unterhalb der 200-Tagelinie (27,15 Euro) – angelegt werden.

---

*) Glossar:

200-Tagelinie: Eine gleitende Durchschnittslinie, welche die Durchschnittskurse der vergangenen 200 Handelstage wiederspiegelt. Der Kursverlauf wird dadurch in geglätteter Form wiedergegeben. Die 200-Tagelinie gilt als einfacher – aber vielbeachteter – Indikator innerhalb der Technischen Analyse.  

Dividendenabschlag: Der Dividenden„abschlag“ ist der Kursverlust einer Aktie am Tag nach der Hauptversammlung (HV), an der die Dividendenzahlung erfolgt.

MA(200): Abk. für: Moving Average(200) – gemeint ist damit der Gleitende Durchschnitt von 200 Tagen (200-Tagelinie).

MACD: Der MACD („Moving Average Convergence/Divergence”) gehört zu den trendfolgenden Indikatoren. Seine Berechnung erfolgt anhand der Differenz zweier exponentiell Gleitender Durchschnitte; üblich sind zwölf und 26 Handelsperioden. Aus diesem Kurvenverlauf wird wiederum eine „langsamere“ 9-Tagelinie gebildet. Man spricht dann von der Standardeinstellung (12/26/9). Grundsätzlich gilt: Ein Kaufsignal ergibt sich, wenn die schnellere Linie die langsamere von unten nach oben schneidet, bzw. umgekehrt im Falle eines Verkaufssignals.

Moving Average: Englischsprachige Bezeichnung für Gleitender Durchschnitt.

Overweight: Englisch für „Übergewichten“. Diese von Investmentbanken vergebene Einschätzung besagt grundsätzlich, dass Investoren eine Aktie – oder eine Branche – im Depot höher gewichten sollen als den Gesamtmarkt.

Support: Englischsprachige Bezeichnung für „Unterstützung“.

Target: Englischsprachige Bezeichnung für „Kursziel“.


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Deutsche Bank: Long-Anreiz am Support

von Manfred Ries

Chart: Deutsche Bank

 

Die Ausgangslage. Gestern lud die Deutsche Bank AG zur Hauptversammlung (HV) nach Frankfurt a. M. Am heutigen Freitag, 22. Mai 2015, notiert die Aktie damit „ex Dividende“ – die Ausschüttung lag bei 0,75 Euro je Anteilsschein; in dieser Höhe bewegt sich der Dividendenabschlag. Heute morgen notieren die Papiere mit 28,91 Euro (22.5.2015; 9:31 Uhr) genau 75 Euro-Cent niedriger als zum gestrigen Handelsende. Die Titel bewegen sich aktuell im Bereich eines Supports – und genau das macht die Aktie aktuell für Trader auf der Long-Seite spannend!

Die Charttechnik. Ende 2014/Anfang 2015 bildete der Aktienkurs der Deutschen Bank AG zwischen 23 Euro und 24 Euro einen Boden aus, der als größerer Support zu bezeichnen ist (A). Anschließend kam es ab Mitte Januar 2015 zu einem 3-monatigen Aufwärtsschub, der am 14. April bei 33,42 Euro in einem 15-Monatshoch gipfelte. Im Anschluss daran führte eine Korrekturbewegung den Kurs erneut bis auf die 28er-Linie zurück. Aus charttechnischer Sicht bildet der Bereich zwischen der 200-Tagelinie (27,15 Euro) und dem Kurstief vom 7. Mai (27,92 Euro) eine solide Unterstützung. Positiv ist zu bemerken, dass sich der MA(200) zwischenzeitlich wieder leicht nach oben bewegt. Der MACD-Indikator auf wöchentlicher Betrachtungsweise verläuft noch negativ. Hier jedoch zeigt sich das generelle Problem eines Trendfolge-Indikators: Trading-Signale generiert er oftmals mit einer zeitlichen Verzögerung.

Die Hintergründe. Auf der gestrigen HV hat Anshu Jain – Co-Vorstandschef der Deutschen Bank – eingeräumt, dass das Management der Bank in den vergangenen Jahren „einige Ziele“ verfehlt hat, gleichzeitig verteidigte er aber den Führungskurs des Vorstands. Im Vorfeld der Veranstaltung hat die US-Investmentbank JPMorgan bereits am vergangenen Dienstag ihre Einstufung für die Aktien auf Overweight – mit einem Target von 36 Euro – belassen. Die Analysten sprechen in ihrer Analyse aber von einer „Abschwächung der Ertragsentwicklung“ im zweiten Quartal.

Die Prognose. Die Aktien der Deutschen Bank AG notieren weiterhin in einem Kursbereich, der als tragfähig anzusehen ist. Darauf deuten auch die langen unteren "Schatten" bei den Candlesticks hin. Im Rahmen freundlicher Gesamtmärkte lockt die aktuelle Kursnotiz durchaus zu einem Trade auf der Longseite mit einem ersten Kursziel von 31/32 Euro – mit der Option auf mehr. Widerstände warten bei 30 – 31 – 32 Euro. Ein Stop-Losskurs kann unterhalb von 27,92 Euro – bzw. unterhalb der 200-Tagelinie (27,15 Euro) – angelegt werden.

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*) Glossar:

200-Tagelinie: Eine gleitende Durchschnittslinie, welche die Durchschnittskurse der vergangenen 200 Handelstage wiederspiegelt. Der Kursverlauf wird dadurch in geglätteter Form wiedergegeben. Die 200-Tagelinie gilt als einfacher – aber vielbeachteter – Indikator innerhalb der Technischen Analyse.  

Dividendenabschlag: Der Dividenden„abschlag“ ist der Kursverlust einer Aktie am Tag nach der Hauptversammlung (HV), an der die Dividendenzahlung erfolgt.

MA(200): Abk. für: Moving Average(200) – gemeint ist damit der Gleitende Durchschnitt von 200 Tagen (200-Tagelinie).

MACD: Der MACD („Moving Average Convergence/Divergence”) gehört zu den trendfolgenden Indikatoren. Seine Berechnung erfolgt anhand der Differenz zweier exponentiell Gleitender Durchschnitte; üblich sind zwölf und 26 Handelsperioden. Aus diesem Kurvenverlauf wird wiederum eine „langsamere“ 9-Tagelinie gebildet. Man spricht dann von der Standardeinstellung (12/26/9). Grundsätzlich gilt: Ein Kaufsignal ergibt sich, wenn die schnellere Linie die langsamere von unten nach oben schneidet, bzw. umgekehrt im Falle eines Verkaufssignals.

Moving Average: Englischsprachige Bezeichnung für Gleitender Durchschnitt.

Overweight: Englisch für „Übergewichten“. Diese von Investmentbanken vergebene Einschätzung besagt grundsätzlich, dass Investoren eine Aktie – oder eine Branche – im Depot höher gewichten sollen als den Gesamtmarkt.

Support: Englischsprachige Bezeichnung für „Unterstützung“.

Target: Englischsprachige Bezeichnung für „Kursziel“.

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