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Deutsche Lufthansa: Der Tag danach...

Ausgabe vom 12.06.2014

Chart_Lufthansa

 

Die Ausgangslage. Am Mittwoch, 11. Juni 2014, sackten die Papiere der Deutschen Lufthansa AG um 14,2 Prozent ein. Im Tagesverlauf verloren die Aktien zeitweilig bis zu 16 Prozent ihres Wertes – er größte Einbruch der Lufthansa-Aktie auf Tagesbasis seit dem 11. September 2001.

Die Charttechnik. Die lange rote Kerze wird in die Geschichte der Deutschen Lufthansa AG eingehen – zumindest für uns Charttechniker. Interessant: Das Tagestief vom 11. Juni lag bei 16,70 Euro und damit im Unterstützungsbereich, der sich zwischen 16,54 Euro und 16,80 Euro erstreckt (siehe Chart). Dieser Support rührt vom Januar/Februar 2014 her. Verbindet man die Tiefpunkte aus den Jahren 2012 und 2013, so ergibt sich eine langfristige Aufwärtstrendlinie, die das Tief vom Mittwoch, 11. Juni, berührt. Die 200-Tagelinie verläuft mit aktuell 16,71 Euro nahezu exakt auf dem beschriebenen Tagestief.

Die Hintergründe. Der Vorstand der Deutschen Lufthansa AG hat am 11. Juni eine überraschende Gewinnwarnung ausgesprochen: Für 2014 werde das operative Ergebnis bei rund einer Milliarde Euro liegen. Bislang ging man in Frankfurt von einem Wert von bis zu 1,5 Milliarden Euro aus. Gleichzeitig wurden die bis 2015 gesteckten Ziele einkassiert. Tiefere Einschnitte als bisher geplant, dürften die Folge sein.

Die Prognose. „Greife nicht in ein fallendes Messer…“, so ein althergebrachter Börsenspruch. Gleichwohl reizt die oben beschriebene charttechnische Ausgangslage manch einen Trader zu einem Long-Einstieg, um eine Gegenbewegung nach oben gewinnbringend abzugreifen. Der Unterstützungsbereich zwischen 16,54 Euro und 16,80 Euro – sowie der Verlauf der 200-Tagelinie (16,71 Euro) – könnten dem Kurs der Lufthansa-Aktie (kurzfristigen) Halt verleihen und Kaufinteresse wecken. Das erste Kursziel – aus charttechnischer Sicht – liese sich dann im Bereich um 17,50/18,00 Euro veranschlagt. Ein potenzieller Stop-Losskurs könnte unterhalb des Tagestiefs vom Mittwoch (16,70 Euro) seinen Platz finden.

Die Fundamentals. Die Aktienanalysten der DZ Bank bekräftigten am Mittwoch, 11. Juni, ihr „Kauf“-Rating für die Lufthansa-Aktie mit einem reduzierten Kursziel von 20 Euro (bislang: 22 Euro). Das unveränderte Rating wird  – Zitat: „mit der günstigen Bewertung des Wertpapiers…“ begründet. Angesichts des Crashs vom 11. Juni 2014 bewegt sich das Kurs-Gewinn-Verhältnis – unter Berücksichtigung bisheriger Gewinnprognosen – bei 6,6 (2015e).

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*) Glossar:

2015e: Damit wird zum Ausdruck gebracht, dass es sich um geschätzte Werte für das Geschäftsjahr 2015 handelt („e“ = Abkürzung für das englischsprachige „estimated“ = „geschätzt“).

Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV): Eine der von Investoren am häufigsten beachteten Aktienkennziffern. Das KGV gibt – kurzgesprochen – an, wie oft der Gewinn je Aktie eines Unternehmens in einem bestimmten Jahr im aktuellen Börsenkurs enthalten ist. Die Berechnung: (Aktueller Aktienkurs) / (Gewinn pro Aktie). Die Interpretation der Fundamentalanalysten: Je niedriger das KGV, desto günstiger ist die Aktie bewertet. Gleichwohl: Das KGV sollte niemals das einzige Kriterium für einen Aktienkauf darstellen.

Target: Englischsprachige Bezeichnung für „Kursziel“.


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