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Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

der Goldpreis pendelt momentan im Bereich von 1720 US-Dollar je Feinunze umher. Doch damit könnte bald Schluss sein: Ein neues, charttechnisches Kaufsignal liegt in der Luft. Zunächst muss das Edelmetall jedoch einen kleinen Widerstandsbereich nach oben verlassen. Es ist mal wieder dringend Zeit für eine ausführliche Gold-Analyse.

Notenbanken auf der Käufer-Seite

Dass sich Gold als wertbeständige Anlageform seit vielen Jahren wachsender Beliebtheit erfreut, ist nichts Neues. Seit über zehn Jahren ist die Gold-Hausse in vollem Gang. Der Preis je Feinunze hat sich seitdem vervielfacht - und ein Ende der langfristigen Aufwärtsbewegung ist erst einmal nicht abzusehen.

Nach den exorbitanten Kursgewinnen des Edelmetalls könnte man vermuten, dass die Notenbanken das erhöhte Niveau zumindest dazu nutzen, um ihre Goldbestände etwas zu reduzieren beziehungsweise dicke Gewinne einzufahren. Weit gefehlt: Die Notenbanken treten in den letzten Monaten sogar verstärkt als Käufer der glänzenden Barren auf.

Nach Angaben von internationalen Experten haben die Notenbanken seit Beginn des aktuellen Jahres rund 380 Tonnen Gold erworben. Bis zum Jahresende könnte dieser Wert auf ca. 450 Tonnen steigen. Im Jahr 2013 sollte die Entwicklung in ähnlicher Weise fortgeführt werden. Die Käufe einiger Notenbanken gelten als ein kurstreibender Faktor für den Goldpreis.

Angst vor Inflation bleibt bestehen

Hauptgrund für die steigenden Notierungen der Edelmetalle bleiben natürlich weiterhin die Inflationssorgen. Auch wenn die Inflationsrate momentan noch im normalen Bereich von rund zwei Prozent liegt, schürt die ultra-expansive Gelpolitik rund um den Globus die Angst vor einer anziehenden (Papier-)Geldentwertung. Vor diesem Hintergrund bietet das Edelmetall relativen Schutz und wird von den Investoren weiterhin stark nachgefragt.

Gefahren nicht außer Acht lassen

Trotz der Käufe der Notenbanken sowie der steigenden Inflationstendenz darf man die Risiken eines Gold-Investments nicht außer Acht lassen. Die Notierung ist sehr schwankungsanfällig. Zudem wird die allgemeine Euphorie auch hier nicht ewig anhalten. Spätestens wenn die Zeit der Niedrigzinsen irgendwann Mal ein Ende haben sollte, droht dem Goldpreis viel Ungemach. Steigende Realzinsen würden zum einen die Inflationstendenz senken und zum anderen die Opportunitätskosten des Goldes (keine Zinszahlungen!) erhöhen.

Charttechnik: Aufwärtstrend intakt

Wie immer liefert uns die Charttechnik solide Anhaltspunkte für die zukünftige Entwicklung. Als Anleger macht es deshalb Sinn, nicht nach einzelnen Nachrichten zu handeln, sondern stets das große Gesamtbild im Auge zu behalten. Im Chartbild sind zu jedem Zeitpunkt alle Nachrichten enthalten bzw. eingearbeitet.

In der folgenden Abbildung ist die Entwicklung des Goldpreises seit Juli dargestellt (in US-Dollar je Feinunze):

 

 

Der schnelle Anstieg im August und September führte den Goldpreis bis auf das Niveau von rund 1780 Dollar hinauf. Anfang Oktober wurde das Verlaufshoch bei 1792 Dollar markiert. Nach dem rasanten Anstieg folgte wie erwartet eine Korrekturbewegung (siehe Rohstoffdienst-Ausgabe vom 20. September „Gold in Widerstandszone angekommen – Verschnaufpause?"). Erst zu Beginn des aktuellen Monats drehte Gold im Bereich von 1675 Dollar wieder nach oben. Der Aufwärtstrend seit Juli wurde damit exakt bestätigt.

Kaufsignal bei Anstieg über 1740 US-Dollar

Mit dem bestehenden Aufwärtstrend im Rücken sind generell weiter steigende Kurse wahrscheinlich. Auf dem Weg nach oben liegen jedoch zwei charttechnische Widerstände, die zunächst überwunden werden müssen. Als erstes ist der Widerstand bei knapp 1740 Dollar zu nennen – hier scheiterte die Notierung in den vergangenen Tagen öfters. Sollte diese Marke überwunden werden, wird nach der technischen Analyse ein neues, kleines Kaufsignal generiert. Ein Anstieg bis auf 1790 Dollar wäre dann nur eine Frage der Zeit. Dort verläuft allerdings die zweite Widerstandslinie, die ebenfalls für Probleme sorgen könnte.

Solange die Aufwärtstrendlinie nicht nach unten gebrochen wird, sind mittel- bis langfristig jedoch weiter steigende Kurse abzusehen. Das Allzeithoch aus dem Jahr 2011 bei 1920 US-Dollar winkt bereits.


Freundliche Grüße aus Köln

Ihr

Bernd Raschkowski

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