Rohstoffe & Emerging Markets News

Die ganze Welt der Rohstoffe, Emerging Market und Devisen in einem Newsletter

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Die ganze Welt der Rohstoffe, Emerging Market und Devisen in einem Newsletter

Ölpreis trotz Krim-Krise wenig verändert

Ausgabe vom 10.03.2014

 


Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

Die letzte Börsenwoche war geprägt von den Spannungen in der Ukraine. Erstmals seit 20 Jahren stehen sich die West- und Ost-Mächte wieder in einer konkreten Auseinandersetzung gegenüber. Erinnerungen an den Kalten Krieg werden wach. In Bezug auf den Ölpreis wundern sich zahlreiche Anleger, weshalb der Rohstoff aufgrund des Konflikts nicht deutlich nach oben springt.

Öl: Nur kurzfristiger Preisschub

Die Lage rund um die Krim-Halbinsel hält die Welt seit Tagen in Atem. Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine bringt täglich neue Drohgebärden auf beiden Seiten hervor – noch geben sich alle Beteiligten unnachgiebig.

Es hat nicht lange gedauert, bis die ersten Stimmen laut wurden, dass womöglich die Versorgungssicherheit Europas mit Energie nicht mehr gewährleistet sei. Denn schließlich ist Europa zum Teil vom Rohstoffreichtum Russlands abhängig.

Noch vor wenigen Jahren hätte alleine diese Sorge den Öl-Preis haussieren lassen. Doch dieses Mal scheint es anders zu sein. Zwar sprang der Ölpreis kurzzeitig tatsächlich hoch, fiel im weiteren Verlauf jedoch wieder auf das Ausgangsniveau zurück.

Im Öl-Chart sind die Auswirkungen der Krim-Krise kaum zu erkennen (Brent Crude Oil seit 2013 in US-Dollar je Barrel):

 

 

Verbesserte Angebotssituation

Einer der Gründe, weshalb der Ölpreis relativ entspannt auf die Nachrichten aus der Ukraine reagiert, dürfte in der verbesserten Angebotslage auf dem Weltmarkt zu finden sein. Anders als noch vor wenigen Jahren könnte heute eine Verknappung des russischen Öls durch andere Länder teilweise ausgeglichen werden. So ist zum Beispiel die USA aufgrund des dortigen Fracking-Booms mittlerweile in einer ganz anderen, komfortablen Ausgangssituation. Zudem werden neue Ölfelder rund um den Globus erschlossen, was das Angebot an Öl auf dem Weltmarkt zusätzlich ausweitet.

Ein ganz anderer Grund für den geringen Anstieg des Ölpreises ist in Asien zu finden. Die zuletzt sehr negativen Wirtschaftsdaten aus China lasten auf dem Energieträger. Der Konjunkturmotor im Reich der Mitte läuft nicht mehr auf Hochtouren, was die Nachfrage nach Öl maßgeblich eindämmt. Erst am Wochenende wurde bekannt, dass die Exporte des Landes im Februar um rund 18 Prozent zurückgegangen sind (gegenüber Februar 2013). Zuvor wurde noch mit einem Zuwachs von 7,5 Prozent gerechnet.

Charttechnik: Öl läuft ins Dreieck hinein

Aus charttechnischer Sicht besteht bei Rohöl seit vielen Monaten eine Dreiecksformation (siehe Abbildung oben). Die Notierung läuft mehr und mehr in die Spitze des Dreiecks hinein und wird ohne Zweifel irgendwann dynamisch ausbrechen.

Auf der Oberseite begrenzt der hartnäckige Widerstand bei ca. 112 Dollar. Auf der Unterseite sorgt bislang der intakte Aufwärtstrend für massive Unterstützung. Im Bereich von rund 107 Dollar verläuft zudem eine weitere technische Unterstützungslinie.



Freundliche Grüße aus Köln

Bernd Raschkowski

www.rohstoffdienst.de

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DAX-Analyse

von Stockstreet-Team

Rückblick

Der DAX ist seiner Seitwärtsrange (siehe roter Bereich im folgenden Chart) also doch gestern (lange Zeit) treu geblieben.

DAX - Ausbruch aus Seitwärtsrange?
(erstellt mit: tradesignalonline.com) DAX, Candlestick-Chart, 5-Minuten-Kerzen

Gleich zu Handelsbeginn (siehe roter Pfeil Nr. 1 im folgenden Chart) rutschte der Kurs wieder in die untere Hälfte des dunkelblauen Rechtecks und verblieb dort fast die gesamte Zeit des Tages.

DAX - kurzfristige Target-Trend-Analyse
(erstellt mit: tradesignalonline.com) DAX, Candlestick-Chart, 5-Minuten-Kerzen

Damit gewann der Bereich um die grüne Trendlinie (siehe rote Pfeile Nr. 2) wieder an Relevanz, der schon mehrfach ein weiteres Vorankommen verhinderte und in dessen Dunstkreis sich die Anleger derzeit anscheinend am wohlsten fühlen.
Lediglich am Nachmittag kam es zu einem kleinen Ausreißer nach unten, der aber durch die Rechteckbegrenzung bei 9.633 Punkten aufgefangen wurde (grüner Pfeil).

Schwung geholt für den Ausbruch?

Diese Bewegung könnte man als “Schwung holen für den nächsten Ausbruchsversuch“ bezeichnen, denn anschließend kletterten die Kurse so stark an, dass es zu einem zweiten Ausbruch aus der Seitwärtsrange nach oben kam (roter Pfeil Nr. 3).
Dieser endete zum Xetra-Handelsende ziemlich genau auf dem Schlusskurs-Niveau des Vortages (9.709), womit wir nun eine identische Situation zu der gestrigen Analyse haben.

Hinweis zum Trading

Gestern wiederholten wir bereits den „Hinweis zum Trading“, wonach die Chancen für einen erfolgreichen Ausbruch nur dann besonders gut stehen, wenn die Dynamik hoch ist. Im DAX sollten daher dieses Mal die erforderlichen Anschlusskäufe folgen, damit es bei diesem Ausbruchsversuch nicht wieder zu einem Fehlsignal kommt. Im gestrigen Späthandel war davon aber erneut nichts zu sehen.

Ausblick - Das sind nun die relevanten Marken im DAX

Den Ausblick und die Kursmarken geben wir nahezu unverändert wider, denn es hat sich durch den gestrigen Kursverlauf nichts an der Situation des DAX geändert:

Kursmarken auf der Oberseite

Die Anschlusskäufe sollten den DAX heute idealerweise schnell an die obere Rechteckbegrenzung bei 9.749 führen. Kommt es dort nur zu einem kurzen Rücksetzer, ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass es sich dieses Mal um einen erfolgreichen Ausbruch handelt.

Dann dürfte sich der DAX auch weiter bis zum Allzeithoch hocharbeiten. Da im Bereich des Hochs auch die Mittellinie des hellblauen Rechtecks bei 9.807 Punkten verläuft, könnten die Anleger dort eine Pause einlegen.

Darüber liegt als nächster Widerstand eine hellgrüne, parallele Aufwärtslinie, die in Richtung der nächsten Rechteckbegrenzung bei 9.865 Zählern zeigt (siehe erster Chart oben). Beide gemeinsam könnten erneut ein weiteres Vorankommen blockieren.

Kursmarken auf der Unterseite

Bleiben die Anschlusskäufe erneut aus und fällt der DAX zurück in die Seitwärtsrange, dann sollte auch ein weiterer Rutsch bis an die Rechteckbegrenzung bei 9.633 Punkten einkalkuliert werden. Darunter tendiert die dunkelgrüne Aufwärtstrendlinie inzwischen leicht oberhalb der Mittellinie bei 9.575 Punkten, weshalb sich die Kreuzunterstützung langsam auflöst. Dennoch können beide Linien Unterstützung geben.

Wenn diese Bastion der Bären fällt, dann wäre die Rechtecklinie bei 9.517 Zählern eine letzte wichtige Unterstützung, bevor es bearish wird. Denn darunter wäre der Index bereits wieder deutlich aus dem Aufwärtstrend herausgefallen.

Die hellgrüne Aufwärtslinie könnte dann zwar eine nächste Unterstützung bieten, man müsste aber damit rechnen, dass der DAX noch deutlicher abfällt. Auch die Mittellinie bei 9.459 Punkten könnte als Unterstützung herhalten, es wären aber noch tiefere Kurse wahrscheinlich.

Hinweis zum Trading

Wir gehen weiterhin (seit dem 13. Februar) davon aus, dass der DAX eine Zeitlang unterhalb von 10.000 Punkten und oberhalb von 9.000 Zählern hin und her pendeln könnte.
Statt einer stärkeren Korrektur könnte der (Abwärts-)Druck, der durch den Kursanstieg der vergangenen Wochen und Monate aufgebaut wurde, über eine Seitwärtskonsolidierung abgebaut werden.

EUR/USD-Analyse

von Stockstreet-Team

Rückblick

Ähnlich langweilig wie im DAX verlief auch erneut der Handel im Wechselkurs EUR/USD. Den roten Pfeil aus der vorangegangenen Analyse vom 18. Februar brauchen wir eigentlich nur nach rechts verlängern (siehe folgender Chart), auch wenn sich die Seitwärtsbewegung etwas weiter nach oben verschob.

EUR/USD - kurzfristige Target-Trend-Analyse
(erstellt mit: tradesignalonline.com) EUR/USD, Candlestick-Chart, 1-Stunden-Kerzen

Letztlich pendelte der Wechselkurs lediglich zwischen 1,37735 und der Mittellinie bei 1,36833 US-Dollar hin und her. Im (folgenden) Tageschart wird aber ein weiteres Mal deutlich, dass diese Kursbewegungen nichts an der längerfristigen Situation ändern. Der Kurs läuft eigentlich lediglich seitwärts in die Dreiecksspitze der roten Abwärts- und grünen Aufwärtslinie hinein.

EUR/USD - langfristige Target-Trend-Analyse
(erstellt mit: tradesignalonline.com) EUR/USD, Candlestick-Chart, 1-Stunden-Kerzen

Die mehrfach erfolgreichen Tests der Rechtecklinie bei 1,349 US-Dollar sollten gemäß der vorangegangenen Euro-Analysen dazu führen, dass sich die Aufwärtsbewegung im Euro fortsetzt. Tatsächlich kann die Gemeinschaftswährung in kleinen Schritten weiter zulegen.

Ausblick - Das sind nun die relevanten Marken

Kursmarken auf der Oberseite

Das Zwischenhoch bei 1,37389 US-Dollar konnte zwar inzwischen überwunden werden, aber es fehlt die Dynamik. Sollte sich die Aufwärtsbewegung aber in der bisherigen Form fortsetzen, könnte der Kurs zumindest noch die Mittellinie des aktuellen Rechtecks bei 1,385 US-Dollar erreichen. Ein Überwinden ist aber ohne Trendbeschleunigung kaum zu erwarten.
Zumal die rote Konsolidierungslinie derzeit die Mittellinie durchquert, weshalb sich hier ein Kreuzwiderstand bildet, der einen Anstieg verhindern dürfte.

Kursmarken auf der Unterseite

Die 1,349er Marke wurde schon länger nicht mehr getestet, sollte aber bei einem neuen Anlauf weiterhin eine wichtige Stütze für den Euro bieten. Zumal auch diese sich aktuell mit einer weiteren Linie kreuzt. Zusammen mit der grünen Aufwärtslinie bildet sich hier eine gewichtige Unterstützung.

Solange diese Unterstützung hält, bleibt alles im grünen Bereich. Ansonsten wäre damit zu rechnen, dass der Kursrückgang eine neue Dynamik erhält und deutlich tiefer führt. Dann wären sogar Kurse bis zum November-Tief bei rund 1,33 US-Dollar denkbar.

Hinweis zum Trading

Wir hatten im Euro eine Patt-Situation beschrieben: Die bearishe Variante machte aus fundamentaler Sicht Sinn, da die Fed ihre Liquiditätsflut drosselt, während die EZB überlegt, die Geldschleusen sogar noch weiter zu öffnen. Dies sollte den Euro schwächen und gleichzeitig den US-Dollar stärken. Gleichzeitig fanden sich auch für das bullishe Szenario Argumente: So würde zum Beispiel eine weitere Erholung der europäischen Wirtschaft den Euro stärken.

Aufgrund dieser Patt-Situation sollte der Euro zum US-Dollar einfach weiter seitwärts tendieren. Genau dazu ist es, wie die Charts oben zeigen, inzwischen eindeutig gekommen. Und diese Entwicklung dürfte sich im Bereich der unteren Hälfte des dunkelblauen Rechtecks fortsetzen.


Wir wünschen Ihnen viel Erfolg an der Börse!
Ihr
Jochen Steffens und Sven Weisenhaus
www.stockstreet.de

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