Rohstoffe & Emerging Markets News

Die ganze Welt der Rohstoffe, Emerging Market und Devisen in einem Newsletter

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Gold: Abwärtstrend steht auf dem Prüfstand

Ausgabe vom 23.07.2013

 


Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

nach der schwachen Tendenz der vergangenen Monate kommt Gold aktuell wieder etwas aus dem Keller heraus. Nach dem bisherigen Jahrestief bei 1179 Dollar Ende Juni konnte sich das Edelmetall zuletzt wieder deutlich stabilisieren. Vor wenigen Tagen wurde sogar die 1300-Dollar-Marke zurückerobert. Aber damit nicht genug: Das gelbe Metall könnte bald den kurzfristigen Abwärtstrend überwinden. Gelingt dies, würde eine ausgedehnte Erholungsbewegung winken.

1300-Dollar-Marke zurück gewonnen

Seit Jahresanfang hat Gold massiv an Wert verloren. Von rund 1650 Dollar ging es zeitweise bis unter 1200 Dollar. In der vergangenen Handelswoche hellte sich die Situation allerdings wieder auf: Gold verzeichnete erstmals seit einiger Zeit wieder nennenswerte Stärke.

Ein Zeichen hierfür ist die Überwindung des psychologischen Widerstands bei 1300 Dollar. Diese Marke stellte in den vergangenen Wochen mehrmals ein Hindernis dar. Der Anstieg über den charttechnischen Widerstand lieferte zudem ein positives Chartsignal, welches die Grundlage für eine weitere Erholungsbewegung legte.

Charttechnik: Kurzfristiger Abwärtstrend steht zur Disposition

In der folgenden Abbildung ist die Entwicklung von Gold seit Oktober 2012 dargestellt (in US-Dollar je Feinunze):

 

 

Im Gold-Chart ist die dramatische Abwärtstendenz der letzten Monate deutlich zu erkennen. Während Gold im ersten Halbjahr massive Kursverluste verbuchen musste, konnte das Edelmetall im aktuellen Monat wieder zu Kräften kommen. Nach dem Sprung über den kleinen Widerstand bei 1300 Dollar kletterte Gold rund 40 Dollar weiter nach Norden.

Auf dem aktuellen Niveau von 1340 Dollar pausiert das Metall zunächst. Kein Wunder, schließlich verläuft exakt in diesem Bereich die kurzfristige Abwärtstrendlinie.

Ausgedehnte Erholung möglich

Sollte diese Chartlinie allerdings auf Tagesschlussbasis überwunden werden, so würde aus charttechnischer Sicht ein weiteres positives Signal entstehen. Meiner Meinung nach stehen die Chancen hierfür sehr gut. Starke Anschlusskäufe wären dann wahrscheinlich.

Gelingt tatsächlich der Ausbruch über die nach Süden gerichtete Trendlinie, so wäre ein Anstieg bis zum langfristigen, übergeordneten Abwärtstrend möglich (siehe Abbildung). Diese Chartlinie, welche das Gold bereits seit Oktober 2012 nach unten führt, verläuft aktuell bei ca. 1515 Dollar. Für die Gold-Bullen dürfte es in den kommenden Tagen endlich mal wieder spannend werden.



Freundliche Grüße

Bernd Raschkowski

www.rohstoffdienst.de

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DAX-Analyse

von Stockstreet-Team

Rückblick

Dank dem wiederaufgenommenen Handel an den US-Börsen kam gestern Schwung zurück in den DAX. Immerhin verdoppelte sich die Handelsspanne von 40 Punkten am Montag auf knapp 80 Zähler am gestrigen Dienstag.

Doch es blieb im Endeffekt bei der Seitwärtsbewegung im Bereich der hellgrünen Linie, wobei die verschiedenen Target-Trend-Linien zwischendurch wie üblich als Widerstände (rote Pfeile) und als Unterstützungen (grüne Pfeile) fungierten, sich aber an der Lage des deutschen Leitindex nichts änderte.

DAX pendelt um Target-Trend-Linie
(erstellt mit: tradesignalonline.com) DAX, Candlestick-Chart, 5-Minuten-Kerzen

Zwei Mal durchbrach der Index kurzzeitig die Rechteckbegrenzung bei 9.633 Punkten, doch dabei wurden erneut keine bearishen Signale generiert, weil die Ausflüge nur von jeweils sehr kurzer Dauer waren.

Da der DAX ein weiteres Mal keine neuen Target-Trend-Linien in den Handel eingebunden hat und der Index den Handelstag schon wieder ziemlich genau auf dem Niveau des Vortages-Schlusskurses beendete, hat sich auch an den relevanten Kursmarken wieder nichts geändert.

Ausblick - Das sind nun die relevanten Marken

Kursmarken auf der Oberseite

Solange der DAX nicht deutlicher unter die Rechteckbegrenzung bei 9.633 Punkten fällt, ist weiterhin davon auszugehen, dass sich der Leitindex entlang der Rechtecklinien (9.691, 9.749) bis zum Allzeithoch (siehe folgender Chart) weiterarbeiten kann.
Die Marke von 9.691 Punkten hat der Index gestern bereits kurz touchiert, für einen erfolgreichen Ausbruch muss er sie aber möglichst dynamisch überwinden.

Kursmarken auf der Unterseite

Kommt es zu einer stärkeren Gegenbewegung, bei der auch das Tief vom Freitag unterboten wird, dann könnte die Mittellinie bei 9.575 Punkten bereits eine erste, kleinere Unterstützung bieten. Anschließend steht die untere Rechtecklinie bei 9.517 Punkten als Halt bereit.
Dringt der DAX in diesen Bereich vor, dann sollte aber auch schon ein erneuter Test der (dunkelgrünen) Aufwärtstrendlinie einkalkuliert werden.

Fällt der Index aus dem Trend heraus, dann haben wir es womöglich mit einem Fehlsignal zu tun, weil der DAX nicht nachhaltig in den Aufwärtstrendkanal zurückgekehrt wäre. Der DAX könnte dann wieder deutlicher abfallen. Die Mittellinie bei 9.459 Punkten und die knapp darüber verlaufende hellgrüne Linie könnten aber einen nachhaltigen Rückfall aus dem Trend noch verhindern.

Bei 9.401 Punkten liegt zwar eine weitere Unterstützung, in diesem Bereich wäre die Lage im DAX aber schon als deutlich bearisher einzustufen. Darunter würde die Mittellinie bei 9.343 Punkten als nächstes Kursziel gelten.

Hinweis zum Trading

Aufgrund der aktuellen Entwicklung und insbesondere dem Überschreiten der Marke von 9.517 Punkten gehen wir nun davon aus, dass der DAX eine Zeitlang unterhalb von 10.000 Punkten und oberhalb von 9.000 Zählern hin und her pendeln könnte.
Statt einer stärkeren Korrektur könnte der (Abwärts-)Druck, der durch den Kursanstieg der vergangenen Wochen und Monate aufgebaut wurde, über eine Seitwärtskonsolidierung abgebaut werden.

Gold-Analyse

von Stockstreet-Team

Rückblick

Deutlich spannender als das Seitwärtsgeschiebe im DAX ist derzeit die Situation im Goldpreis. Dem Edelmetall ist es gelungen, durch einen Ausbruch über die Widerstandslinien im Bereich von 1.265 US-Dollar ordentlich Fahrt aufzunehmen. Inzwischen wurde sogar bereits die pinke Abwärtslinie überwunden.

Gold - Target-Trend-Analyse
(Quelle: tradesignalonline.com) Gold, Candlestick-Chart, Tageskerzen

Im „Hinweis zum Trading“ hatten wir in der vorangegangenen Gold-Analyse vom 11. Februar darauf hingewiesen, dass wir die Chancen „sehr hoch“ einschätzen, dass ihm dieser Anstieg gelingt. Wenn Sie dieser Erwartung gefolgt sind, dürften Sie nun auf dicken Gewinnen sitzen, wozu wir Ihnen ganz herzlich gratulieren.

Das Ende der Fahnenstange dürfte aber durch das aktuelle Kursverhalten noch längst nicht erreicht sein. Denn die Dynamik des Anstiegs spricht dafür, dass der Preis auch noch bis an die Mittellinie des aktuellen dunkelblauen Rechtecks bei 1.400 US-Dollar steigen kann.

Ausblick: Das sind nun die relevanten Marken

Kursmarken auf der Unterseite

Solange der Kurs nicht wieder in das hellblaue Rechteck rutscht, ist alles im grünen Bereich. Sollte es dennoch dazu kommen, wäre dies sehr bearish zu werten. In diesem Fall müsste man sogar eine Rückkehr bis zum markanten Tief bei rund 1.180 US-Dollar einkalkulieren.
In diesem Fall dürfte das Alpha-Target (roter Kreis im Chart) seine Anziehungskraft weiter ausüben und der Kurs in diese Richtung tendieren.

Kursmarken auf der Oberseite

Da der Kurs aber sehr dynamisch und damit idealtypisch ausgebrochen ist, sollte es nun nur zu kleineren Rücksetzern kommen. Dieser könnte entlang der pinken Trendlinie leicht abwärts verlaufen. Danach sollte der Kurs möglichst steil weiter ansteigen, um das aktuell sehr bullishe Bild zu bestätigen. Dann wäre ein Erreichen der Mittellinie bei 1.400 US-Dollar sehr wahrscheinlich. Dort dürfte es der Goldpreis erst einmal etwas schwerer haben, weiter voranzukommen.

Hinweise zum Trading

Derzeit stehen alle Anzeichen auf „long“. Achten Sie aber nun besonders auf die weitere Dynamik der Kursbewegung und die Stärke der Gegenbewegungen. Kurse Rücksetzer, die sofort wieder zurückgekauft werden, wären ein Anzeichen für eine anhaltende Aufwärtsbewegung.


Wir wünschen Ihnen viel Erfolg an der Börse!
Ihr
Jochen Steffens und Sven Weisenhaus
www.stockstreet.de

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