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Inhaltsverzeichnis

Wochenrück- und Ausblick

Verehrte Leserin, verehrter Leser,

die US-Indizes machten Ende vergangener Woche Anstalten, ihre schon länger andauernde Konsolidierung mit einem Ausbruch nach oben zu beenden. Doch sie fielen wieder zurück und so blieb es zunächst bei einem Fehlsignal.

US-Indizes stark, DAX schwach

Während sich die US-Indizes weiterhin in Lauerstellung für einen möglichen Ausbruch nach oben befinden, zeigt sich der DAX schwach. Im Moment erkennen wir also wieder eine relative Schwäche des DAX zu den US-Indizes. 2014 hatten wir es bereits mit einer klaren Stärke der US-Indizes zum DAX zu tun, der in dieser Zeit eher seitwärts notierte. Dann startete der DAX Ende 2014 aber eine starke Aufhol-Rally, während die US-Indizes eher seitwärts liefen. Und jetzt sehen wir wieder eine Stärke der US-Indizes.

Ziehen sich die US-Anleger aus dem DAX zurück?

Offiziell wird das mit dem „starken“ Euro begründet. Es könnte aber noch ein anderer Grund eine Rolle spielen:  Umschichtungen aus Europa zurück in die USA. Es scheint so, als ob das große Geld hin und her fließt: 2014 zunächst aus dem DAX in die US-Indizes, nach der EZB-Entscheidung, Staatsanleihen zu kaufen, aus den stark gestiegenen US-Indizes zurück in den DAX und nun erneut in die US-Indizes.

Sell in may and go away… (?)

Die Frage, ob die Konsolidierung bereits zu Ende geht oder doch noch fortgesetzt wird, ist nach wie vor aktuell. Und damit könnte sich in den kommenden Tagen auch entscheiden, ob wir in diesem Jahr wieder einmal dem Grundsatz „Sell in may and go away…“ (Verkaufe im Mai und bleibe den Börsen fern) folgen sollten.

Pro und kontra

Dafür spricht, dass für die USA am Mittwoch ein Wirtschaftswachstum von lediglich 0,2 Prozent für das erste Quartal gemeldet wurde. Doch nach den eher durchwachsenen US-Konjunkturdaten des ersten Quartals rechnen einige Analysten damit, dass die Fed ihre ersten Zinsschritte nach hinten verschiebt oder insgesamt die Zinserhöhungen verlangsamt. Dies spricht wiederum für steigende Kurse. Es bleibt also spannend.


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Die Woche aus Sicht des "Steffens Daily"


Montag - Am Ende der Konsolidierung

Die Märkte befinden sich in einer Konsolidierung. In den USA ist das schon länger so. Inzwischen gilt das aber auch für DAX & Co. Die US-Indizes machten Ende vergangener Woche Anstalten, ihre schon länger andauernde Konsolidierung zu beenden. Dem NASDAQ 100 ist das am Freitag sogar gelungen. Mit einer großen Aufwärtslücke sprang der Kurs aus der bisherigen Seitwärtsbewegung heraus. Auch der S&P 500 markierte am Donnerstag und Freitag neue Hochs. Diese liegen aber...

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Dienstag - Entscheidet die Fed morgen über Wohl und Wehe der Märkte?

Wie gestern mein Kollege Torsten Ewert hier an dieser Stelle schrieb, stehen die US-Indizes an ihren Allzeithochs, während der DAX konsolidiert und noch deutlich unter seinem Hoch notiert. Im Moment erkennen wir also wieder eine relative Schwäche des DAX zu den US-Indizes. 2014 hatten wir es mit einer klaren Stärke der US-Indizes zum DAX zu tun, der in dieser Zeit eher seitwärts notierte. Dann startete Ende 2014 der DAX eine starke Aufhol-Rally, während…

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Mittwoch - Ziehen sich die US-Anleger aus dem DAX zurück?

Während sich die US-Indizes in Lauerstellung für einen möglichen Ausbruch nach oben befinden, zeigt sich der DAX gestern und heute überraschend schwach. Offiziell wird das mit dem „starken“ Euro begründet: Dieser steigt mittlerweile wieder auf über 1,11 Dollar. Aber wie gestern schon beschrieben, vermute ich, dass noch ein anderer Grund eine Rolle spielt: Umschichtungen aus Europa zurück in die USA. Heute um 20.00 Uhr…

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Donnerstag - SKS – sehen wir im DAX gerade eine wichtige Topformation?

Der DAX ist gestern mehr als drei Prozent eingebrochen. Es wird also Zeit, wieder den DAX-Chart zu besprechen: Sie erinnern sich. Ich hatte geschrieben, dass die nächste wichtige Marke die untere Rechteckkante bei 11.311 Punkten ist. Erst wenn der DAX diese Marke nach unten bricht, wäre dies ein erstes bearishes Signal. Heute hat der DAX ein Tief 20 Punkte oberhalb dieser Linie ausgebildet. Hier verläuft eine Trendlinie die ebenfalls…

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Freitag - Ifo-Index sendet keine klaren Warnsignale (Ausgabe vom 01.05.2015)

Heute wurde ifo-Geschäftsklimaindex veröffentlicht. Dieser ist im April von zuvor 107,9 Punkten auf 108,6 Punkte gestiegen. Der Anstieg ist auf eine Verbesserung der aktuellen Lageeinschätzung Zurückzuführen, die Geschäftserwartung ist hingegen rückläufig. Die Schlussfolgerung der Analysten: „Die deutsche Wirtschaft setzt ihren Aufschwung fort.“ Wie Sie wissen, beurteilen wir den ifo-Index etwas anders. Wir achten hauptsächlich auf...

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Börsenüberblick


DAX

Der DAX hat am Donnerstag ein Tief 20 Punkte oberhalb der Rechteckkante bei 11.311 Punkten ausgebildet. Hier verlief auch eine Trendlinie (grau gestrichelt) die ebenfalls als Unterstützung fungierte. Das zeigt wieder einmal, wie gut die Target-Trend-Methode funktioniert.

DAX - Target-Trend-Analyse

Die Leser des „Target Trend Spezial“ konnten aufgrund unserer Analyse knapp oberhalb von 11.600 Punkten short einsteigen und so rund 300 DAX-Punkte Gewinn machen.

Wenn der DAX die 11.311er Marke nach unten bricht, wäre dies ein weiteres bearishes Signal. Es könnte dann aber durchaus sein, dass nur die rote Konsolidierungslinie angelaufen und getestet wird und danach die Kurse wieder nach oben drehen.

Doch der DAX hat im Prinzip auch schon sein Korrekturpotential kurzfristig ausgereizt. Denn im folgenden 5-Min-Chart erkennt man, dass der DAX bereits eine „Idealkonsolidierung“ ausgebildet hat.

DAX - idealtypische Korrektur in zwei gleichen Wellen

Eine ideale Konsolidierung verläuft in zwei gleich starken Abwärtswellen, die von einer Gegenbewegung oder Seitwärtsbewegung unterbrochen werden. Im vorliegenden Fall kam es im DAX zunächst vom Hoch bei 12.391 Punkten zu einem Abverkauf von 716 Zählern bis an die 11.675er Marke (linkes blaues Rechteck). Dem folgte eine seitwärts gerichtete Konsolidierung (rotes Rechteck). Anschließend kam es vom Zwischenhoch bei 12.051 Punkten zu einem Kursrutsch bis 11.331 Punkten (720) Punkten. Diese zwei nahezu gleich großen, von einer Konsolidierung unterbrochenen Kursrückgänge sind das typische Konsolidierungsmuster – das auch dieses Mal perfekt gepasst hat.

Hier kommt es nun darauf an, ob das Tief bei 11.331 Punkten hält. Geschieht das und steigen die Kurse anschließend wieder dynamisch, ist das ein bullishes Zeichen. Es wäre der Hinweis, dass diese Konsolidierung abgeschlossen ist. Dieser Hinweis würde endgültig bestätigt, wenn das alte Hoch überwunden wird.


EUR/USD

Der Euro hat die untere Linie seines großen Unterstützungsbereichs mit einem Tief bei 1,0463 US-Dollar sehr genau getroffen. Nun läuft der Euro derzeit wieder an die obere Linie des Unterstützungsbereiches.

EUR/USD - Chartanalyse

Noch ist keine klare Bodenformation zu erkennen. Die Gegenbewegung ist nach dem starken Einbruch eher technischer Natur.

Dennoch: Vor einer Woche schrieben wir aufgrund einer Target-Trend-Analyse, dass man ein bullishes Signal erhalten würde, wenn der Kurs die Hochs bei ca. 1,105 US-Dollar überwinden kann. In diesem Bereich verlief auch noch eine Konsolidierungslinie als Widerstand (siehe folgender Chart). Erfolgt hier der Durchbruch nach oben, wäre der Weg bis zur Rechteckgrenze bei 1,1306 US-Dollar frei, schrieben wir. Im Hoch ist der Euro in dieser Woche exakt bis an diese Marke herangelaufen.

EUR/USD - Target-Trend-Analyse

Hier kann es nun zu einer Konsolidierung kommen. Das nächste bullishe Signal würde mit dem Ausbruch über 1,1306 US-Dollar generiert. Erst ein Rutsch unter die Mittellinie bei 1,0938 US-Dollar würde das Chartbild wieder deutlich eintrüben.


Termine der kommenden Woche

(Kalenderwoche 19)


Nachfolgend erhalten Sie eine Auswahl der Termine der kommenden Woche. Eine vollständige Übersicht haben wir für Sie auf unserer Homepage eingestellt. Der Wirtschaftskalender liefert Ihnen neben den Terminen auch noch zusätzliche Informationen.


Montag,  04.05.2015

09:55 - DE Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe April (endgültig)
10:00 - EU Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe April (endgültig)
15:45 - EU Volumen der EZB-Käufe von Staatsanleihen, Pfandbriefen und ABS
16:00 - US Auftragseingang Industrie März


Dienstag,  05.05.2015

11:00 - EU Erzeugerpreise März
14:30 - US Handelsbilanzsaldo März
15:45 - US Markit Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor April (endgültig)
16:00 - US ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor April


Mittwoch,  06.05.2015

09:55 - DE Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor April (endgültig)
10:00 - EU Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor April (endgültig)
10:00 - EU Einkaufsmanagerindex Composite April (endgültig)
11:00 - EU Einzelhandelsumsatz März
14:15 - US ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar April
16:30 - US Rohöllagerbestände


Donnerstag,  07.05.2015

08:00 - DE Auftragseingang Industrie März
14:30 - US Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe


Freitag,  08.05.2015

08:00 - DE Handelsbilanzsaldo März
08:00 - DE Erzeugung im Produzierenden Gewerbe März
14:30 - US Neugeschaffene Stellen ex Agrar April
14:30 - US Arbeitslosenquote April


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