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Inhaltsverzeichnis

Wochenrück- und Ausblick

Verehrte Leserin, verehrter Leser,

im Jahr 2014 haben wir eine beispiellose Unterbrechung in der ansonsten so einheitlichen Entwicklung der US-Indizes und des DAX erlebt. Das hing insbesondere mit der unterschiedlichen Ausrichtung der verschiedenen Notenbanken zusammen. Während die EZB in Richtung noch stärkerer Lockerung ging, arbeitet die Fed immer mehr auf eine Straffung der Geldpolitik hin.

Fed wartet nicht mehr geduldig…

Die Fed hat am vergangenen Mittwoch auch noch das Wort „geduldig“ aus ihrem Statement gestrichen. Das heißt, eine erste Zinserhöhung steht in einer der kommenden Sitzungen bevor. Jedoch wies Fed-Chefin Janet Yellen darauf hin, dass dies bereits im April aufgrund der noch niedrigen Inflation und einer sich leicht abschwächenden US-Konjunktur unwahrscheinlich sei. Damit wird die erste Zinserhöhung seit neun Jahren wohl frühestens im Juni stattfinden. Hierzu muss sich die Situation auf dem amerikanischen Arbeitsmarkt aber weiter erholen und die Inflationsrate dem eigentlichen Zielwert der Fed von 2,0 Prozent annähern.

DAX und US-Indizes

Die geldpolitisch unterschiedliche Ausrichtung von Fed und EZB hat 2014 insbesondere US-Investoren aus dem DAX getrieben. Aber die Schere, die sich dadurch zwischen den US-Indizes und dem DAX gebildet hat, ist inzwischen fast wieder geschlossen. Das ist sicherlich dem schwachen Euro geschuldet, der die Rally im DAX, die zum Schließen der Schere führte, antrieb. Sollte sich jetzt eine Stabilisierung im Verhältnis Euro/Dollar abzeichnen, wird sich der DAX mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr von der Kursentwicklung in den USA abkoppeln können.

Wie geht es weiter mit dem Euro/Dollar?

Die Frage ist nur, ob es zu dieser Stabilisierung kommen wird. Hier gibt es zwei entscheidende Faktoren. Der eine betrifft die politischen Prozesse (z.B. die Entwicklung in Griechenland, der andere betrifft grundsätzliche Überlegungen: Die EZB wird reagieren, wenn der Euro ein bestimmtes Niveau (eventuell die Parität) erreicht. Sie kann dann entweder den Euro stützende Äußerungen veröffentlichen oder aber tatsächliche Maßnahmen beschließen, um einen weiteren Verfall einzudämmen.

Euro und DAX

Und damit stellen sich zwei neue Fragen, die sich aber gegenseitig bedingen: Wie wird der Euro reagieren und wie reagiert der DAX auf die Reaktionen des Euros? Wenn die Rohstoffpreise weiterhin niedrig bleiben, würde ein ebenfalls unverändert schwacher Euro die Wirtschaft unterstützen. Das kann dazu führen, dass der DAX trotz hoher Bewertung weiter steigen wird. Sicherlich nicht so steil wie in den vergangenen Monaten, aber immerhin.

Trotz dieser bullishen Prognose muss man jederzeit mit größeren Konsolidierungen rechnen, denn der Markt ist stark überkauft. Die extrem stark steigenden Aktienkurse können insbesondere mit einer Bodenbildung des Euros ein Ende finden, nicht aber die bullishe Grundausrichtung der Märkte.

Und wenn der DAX in diesem Fall wieder mehr der Entwicklung der US-Indizes folgt (die US-Indizes sind nach wie vor die Leitbörsen) und diese enorme Rally sich über Konsolidierungen abschwächt, wäre wieder ein wenig mehr Normalität zu erkennen. Letzteres würden wir uns allen wünschen…


Ihr
Stockstreet-Team


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Die Woche aus Sicht des "Steffens Daily"


Montag - DAX 12.000 mit perfektem Timing

Wir wissen nicht, wer die Idee hatte oder den Termin festlegte, aber besser hätte das Timing jedenfalls nicht sein können: Heute, zum „Tag der Aktie“, überschritt der DAX erstmals die Marke von 12.000 Punkten. Der „Tag der Aktie“ ist eine Promotion-Aktion der Börse Frankfurt sowie der großen Online-Broker und anderer Finanzdienstleiter Deutschlands. Und so gibt es in den einschlägigen Foren schon wieder Stimmen, dass diese Aktion ein Indiz für ein...

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Dienstag - DAX zwischen Verfallstag und Fed

Aufgrund der extrem starken Entwicklung des DAX konnte dieser mittlerweile die 12.000er Marke nicht nur erreichen, sondern auch noch deutlich überwinden. Das bisherige Hoch dieser unglaublichen Rally liegt bei 12.219 Punkten. Mittlerweile kann man das, was der DAX da macht, nur noch kopfschüttelnd kommentieren. Das Verrückte ist, dass viele meiner Kollegen vor diesen steigenden Kursen sitzen, wie die Kaninchen vor der Schlange. Die meisten wollen…

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Mittwoch - Nasdaq Composite kämpft mit Allzeithoch

In den vergangenen Tagen haben wir hauptsächlich den DAX besprochen, aber es lohnt sich auch ein Blick auf die US-Indizes. Das holen wir hiermit nach, zumal heute Abend das Ergebnis der Fed-Leitzinssitzung bekanntgegeben wird. Der S&P500 befindet sich nach wie vor in seinem starken Aufwärtstrendkanal, der seit 2009 besteht. Seit Mitte 2014 fluktuieren die Kurse unterhalb der oberen Trendkanalbegrenzung. Kleinere Ausbruchsversuche, die auf eine…

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Donnerstag - US-Indizes zeigen sich nach Fed-Sitzung erstaunlich robust

Im Moment erkennen wir immer deutlicher eine leichte Schwäche der DAX-Bullen. Mehrere Anläufe an die 12.000er Marke scheiterten heute im Intraday-Verlauf. Und das, obwohl die amerikanischen Indizes gestern Stärke zeigten. Und so wurde die wichtige Mittellinie bei 11.794 Punkten heute erneut getestet, wiederum mit Erfolg. Es ist eine erneute Bestätigung für die hohe Funktionalität der Target-Trend-Methode: Ich vermute, dass diese Kursreaktionen…

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Freitag - Ein wenig mehr Normalität

Der DAX wurde um 13.06 Uhr zu 12.040 Punkten abgerechnet. Damit sind sowohl die große Call-Position wie auch die Put-Position, die auf dem 12.000er Niveau gelegen hatte, faktisch hinfällig. Die Stillhalter dieser Position (also diejenigen, die die Gegenpositionen zu den Calls und Puts hatten) haben damit ihr Ziel erreicht. Wir können damit den Verfallstag abhaken, und nun müssen wir uns der weiteren Entwicklung zuwenden. Was sind die...

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Börsenüberblick


DAX

Aufgrund der extrem starken Entwicklung des DAX konnte dieser mittlerweile die 12.000er Marke nicht nur erreichen, sondern auch noch kurzzeitig deutlich überwinden. Das bisherige Hoch dieser unglaublichen Rally liegt nun bei 12.219 Punkten. Inzwischen kann man aber immer deutlicher eine leichte Schwäche der DAX-Bullen erkennen. Nach einem Rückfall scheiterten mehrere Rückeroberungsversuche der 12.000er Marke, und das, obwohl die amerikanischen Indizes derweil Stärke zeigten.

DAX - Target-Trend-Analyse

Zumindest konnte der DAX dadurch die wichtige Mittellinie bei 11.794 Punkten mit Erfolg verteidigen. Und das ist eine erneute Bestätigung für die hohe Funktionalität der Target-Trend-Methode. Unsere Leser des Target Trend Spezial konnten hiervon jüngst enorm profitieren. So konnten wir mit Hilfe der Target-Trend-Linien anhand eines 5-Minuten-DAX-Charts am 11.03.2015 eine Long-Position bei knapp 11.570 Punkten eröffnen und am vergangenen Mittwoch bei Unterschreiten von 12.069 Punkten mit rund 500 (!) DAX-Punkten Gewinn abschließen. Im Gegenzug rieten wir sofort zu einer spekulativen, eng abgesicherten Short-Position, die nun ebenfalls bereits schon im Gewinn liegt.

Solange der Kurs oberhalb der Mittellinie bei 11.794 Punkten bleibt, ist das Kursziel weiterhin die obere Rechteckkante bei 12.277 Punkten. Und solange der grüne Trendkanal nicht verletzt wird, bleibt es „eindeutig“ bullish. Aber der DAX ist überkauft, eine Konsolidierung ist mehr als überfällig. Rutscht der Index unter die Mittellinie und aus dem Trendkanal heraus und anschließend in das dunkelblaue Rechteck unterhalb von 11.311 Punkten zurück, müsste man damit rechnen, dass auch noch die Mittellinie bei 10.828 Punkten angesteuert wird. Dabei könnte die dicke schwarze Trendkanallinie zuvor noch eine Unterstützung bieten.


S&P500

Der S&P500 befindet sich in einem starken Aufwärtstrendkanal, der schon seit 2009 besteht. Seit Mitte 2014 fluktuieren die Kurse unterhalb der oberen Trendkanalbegrenzung. Kleinere Ausbruchsversuche, die auf eine Trendbeschleunigung hingewiesen hätten, scheiterten.

S&P500 - vorherrschender Aufwärtstrend

Und so sind hier keine neuen Signale zu erkennen. Der Trendkanal ist kursbeherrschend. Die obere Linie bremst den Anstieg. Sollte es zu einer Korrektur kommen, wäre der erste Anlaufpunkt die (gestrichelte) Mittellinie, weitet sich die Korrektur aus, könnte die untere Trendkanallinie einen Halt bieten.


Nasdaq

Während der Nasdaq100 noch ca. 450 Punkte bzw. 9,3 Prozent von seinem Allzeithoch entfernt ist, notiert der breiter gefasste Nasdaq Composite (siehe folgender Chart) bereits sehr nahe an einem neuen Rekordkurs.

Nasdaq100 - langfristige Chartanalyse

Im Moment kämpft er mit der psychologisch hoch relevanten 5.000er Marke – die auch im Hoch des Technologiebooms im Jahr 2000 zumindest kurzzeitig die Kurse begrenzt hatte. Anschließend wurde damals ein Hoch bei 5.132 Punkten ausgebildet, bevor der Kurs in einen dramatischen Verfall überging.

Sollte das Hoch nun nachhaltig überwunden werden, wäre dies ein sehr starker bullisher Hinweis. Dann müsste man davon ausgehen, dass die Rally der US-Indizes noch einige Zeit weiter geht. Doch schauen Sie sich die Rally seit 2013 an: Der Nasdaq Composite stieg in nur zwei Jahren von 3.000 auf 5.000 bzw. um 66 Prozent.


EUR/USD

Der Euro hat in einer bekannten Unterstützungszone (siehe Analyse vom 8. Februar, grünes Rechteck im folgenden Chart) die untere Begrenzung erreicht und zeigt, wie schon an der oberen Linie dieses Unterstützungsbereich, den Versuch einer stärkeren Gegenbewegung.

EUR/USD - Chartanalyse

Ein wirklicher Bodenbildungsansatz ist allerdings bisher nicht zu erkennen. Jedoch verliert die Abwärtsdynamik jüngst ein wenig an Fahrt, und das ist oft ein Hinweis, dass ein Boden nicht weit ist. Vielleicht wird dieser aber auch erst im Bereich der Parität ausgebildet.


Termine der kommenden Woche

(Kalenderwoche 13)


Nachfolgend erhalten Sie eine Auswahl der Termine der kommenden Woche. Eine vollständige Übersicht haben wir für Sie auf unserer Homepage eingestellt. Der Wirtschaftskalender liefert Ihnen neben den Terminen auch noch zusätzliche Informationen.


Montag,  23.03.2015

12:00 - DE Bundesbank-Monatsbericht März
13:30 - US Chicago Fed National Activity Index Februar
15:00 - US Verkauf bestehender Häuser Februar
15:45 - EU Volumen der EZB-Käufe von Staatsanleihen, Pfandbriefen und ABS
16:00 - EU Verbrauchervertrauen März


Dienstag,  24.03.2015

10:00 - EU Einkaufsmanagerindex
13:30 - US Verbraucherpreise Februar
14:00 - US FHFA-Hauspreisindex Januar
14:45 - US Markit Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe März
15:00 - US Neubauverkäufe Februar


Mittwoch,  25.03.2015

08:00 - DE Aufträge im Bauhauptgewerbe Januar
10:00 - DE ifo-Geschäftsklimaindex März
13:30 - US Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter Februar


Donnerstag,  26.03.2015

08:00 - DE GfK-Konsumklima für April
10:00 - EU Geldmenge M3 Februar
10:00 - EU Kredite an den privaten Sektor Februar
13:30 - US Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe
14:45 - US Markit Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor


Freitag,  27.03.2015

08:00 - DE Importpreise Februar
13:30 - US BIP Q4
14:55 - US Konsumklima Uni Michigan März


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