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Inhaltsverzeichnis

Wochenrück- und Ausblick

Verehrte Leserin, verehrter Leser,

die Kommentare zu den Äußerungen der Fed-Vorsitzenden Janet Yellen in der vorigen Woche ließen den aufmerksamen Beobachter zunächst etwas ratlos zurück. Geldpolitisch locker eingestellte Analysten – vornehmlich in den USA – sehen nun die erste Zinserhöhung zum Teil erst in 2016. Die straffer orientierten Kommentatoren hierzulande wollen allenfalls eine Verschiebung vom Juni auf Juli sehen.

Was der Markt über die kommende Zinserhöhung der Fed denkt

Bei derartigen Diskrepanzen stellt sich natürlich sofort die Frage, wie der Markt diese Angelegenheit bewertet. Da der DAX deutlich gestiegen ist, plädieren die Börsianer offenbar für eine (weitere) Verschiebung. Doch es gibt eine ganz eindeutige Möglichkeit, die Meinung des Marktes hinsichtlich der Zinserhöhung zu ergründen: die Fed Funds Futures.

Diese Futures werden an der Terminbörse Chicago seit vielen Jahren gehandelt und korrespondieren bezüglich ihrer Verfallstermine mit den entsprechenden Terminen der Fed-Sitzungen. Die Future-Preise lassen sich in Zinsniveaus umrechnen, und diese entsprechen dem von den Marktteilnehmern für den jeweiligen Sitzungstermin erwarteten Leitzins.

Frühere Zinserhöhung war schon vor der Yellen-Rede eingepreist

In der folgenden Grafik sind die Markterwartungen für das Leitzinsniveau (senkrechte Achse) in diesem Jahr zu drei verschiedenen Zeitpunkten dargestellt: von Ende Januar 2015 (hellblaue Säulen), vom Freitag vor der Yellen-Rede (mittelblaue Säulen) und vom Freitag nach der Yellen-Rede (dunkelblaue Säulen), und zwar jeweils für die kommenden acht Fed-Sitzungstermine (waagerechte Achse). Der erste Zinsschritt wäre aus Sicht des Marktes zu erwarten, wenn sich die Säulen der nächsten roten Linie nähern oder sie überschreiten.

Markterwartungen zur Fed-Zinserhöhung

Demnach hatten sich die Marktteilnehmer bereits im Vorfeld der Yellen-Rede auf einen früheren Termin eingestellt (siehe gelber Pfeil) und diesen nach der Rede nur geringfügig revidiert. Damit geben also sowohl diejenigen Analysten, die eine deutlich spätere Zinserhöhung propagieren als auch diejenigen, die im Juli damit rechnen, nur ihre eigene Überzeugung wieder. Der Markt hat ganz eindeutig eine andere Einschätzung!

Bis zum Sommer können wir entspannen

Nach der Berechnungsmethode von CME liegt die Wahrscheinlichkeit für den ersten Zinsschritt im September bei 54,62 %. Mit der Ankündigung der Zinserhöhung (Wegfall des Begriffs „geduldig“) ist nach Auffassung des Marktes nicht vor der Juni- bzw. Juli-Sitzung zu rechnen. Bis zum Sommer können wir uns also in Sachen Zinserhöhung entspannen.

Die Anleger werden zunehmend nervös

Das bedeutet nun allerdings nicht, dass die Märkte bis zur Zinserhöhung weiter steigen. Zwar gab es jüngst nahezu jeden Tag ein neues DAX-Allzeithoch, doch mit jedem neuen Hoch werden die warnenden Stimmen lauter – zu Recht. Die Aktienmärkte sind einfach überreif für eine größere Korrektur.


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Die Woche aus Sicht des "Steffens Daily"


Montag - Die Fed lenkt, der Markt denkt

Die Kommentare zu den Äußerungen der Fed-Vorsitzenden Janet Yellen in der vorigen Woche ließen den aufmerksamen Beobachter zunächst etwas ratlos zurück. Geldpolitisch locker eingestellte Analysten – vornehmlich in den USA – sehen nun die erste Zinserhöhung zum Teil erst in 2016. Die straffer orientierten Kommentatoren hierzulande wollen allenfalls eine Verschiebung vom Juni auf Juli sehen. Bei derartigen Diskrepanzen stellt sich natürlich sofort die Frage, wie...

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Dienstag - Jeden Tag ein neues Hoch und die Anleger werden nervös

Eigentlich müssten sich die Anleger doch freuen, denn nahezu jeden Tag gibt es ein neues DAX-Allzeithoch. Doch statt sich zu freuen, werden mit jedem neuen Hoch die warnenden Stimmen lauter. Mittlerweile sind sogar schon Dauer-Bullen überzeugt, dass das im DAX nicht so weitergehen kann. Und keine Frage, nach normalen Maßstäben ist der DAX einfach überreif für eine größere Korrektur. Bitte verstehen Sie also das Folgende nicht falsch! Auch ich bin der Meinung, dass eine Korrektur längst überfällig ist. Aber es gibt Fälle,…

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Mittwoch - DAX: Von Konsolidierung zu Konsolidierung analysiert

Eigentlich passt es perfekt, dass gestern und heute doch eine etwas stärkere Konsolidierung einsetzte. Anhand dieser kann ich Ihnen nun eine Art und Weise aufzeigen, wie man solche Konsolidierungen bewertet. Um die aktuelle Situation detaillierter beschreiben zu können nutzen wir den DAX-5-Min-Chart: Sie sehen, dass die erste Bewegung vom Hoch bei 11.465 Punkten bis hinunter auf 11.280 Punkte lief. Das sind 185 Punkte. Diese Spanne ist durch…

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Donnerstag - Die Konsolidierung dauerte nur zwei Tage

Das Spiel geht weiter: Heute bildete der DAX nach einer viel zu kurzen, zweitägigen Konsolidierung erneut ein Allzeithoch bei 11.532 Punkte aus. Sie erinnern sich, dass ich am Dienstag genau das beschrieben hatte: Es kann immer weiter gehen. Zwischenzeitliche kleine ein- oder zweitägigen Konsolidierungen beinträchtigen diese Entwicklung nicht.  Zudem bestätigt dieses erneute Hoch das bullishe Signal, welches dadurch entstand, dass der DAX sein…

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Freitag - Bund-Future erreicht Null-Zins-Niveau (Ausgabe vom 27.02.2015)

Der Euro-Bund-Future hat gestern im Hoch die Marke von 160 Euro erreicht. Es handelt sich dabei um einen Terminkontrakt, der eine fiktive Bundesanleihe mit einem Kupon von 6 Prozent und einer Laufzeit von 10 Jahren abbildet. Rein rechnerisch würde diese Anleihe bei einem Kurs von 160 Euro also einen Kupon von Null besitzen. Null Prozent Rendite für eine 10 jährige Anleihe, das ist etwas, das kaum jemand jemals für möglich gehalten hätte. Trotzdem wurde es...

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Börsenüberblick


DAX

Der DAX bildete nach einer (viel zu) kurzen, zweitägigen Konsolidierung erneut ein Allzeithoch aus. Im Target-Trend-Chart zeigt sich, dass der DAX zuvor mit der 11.311er Marke und damit mit einem nachhaltigen Ausbruch in das neue Rechteck gekämpft hat.

DAX - Target-Trend-Analyse

Konsolidierungen um Rechtecklinien oder besonders auch um Mittellinien sind nicht ungewöhnlich. Solange sich der DAX im hellblauen Rechteck halten kann, liegt das nächste Kursziel auf der Oberseite an der 11.794er Marke. Auf dem Weg dorthin könnte der Kurs in der rot gestrichelten Konsolidierungslinie einen Widerstand finden. Rutscht der Index aber deutlich in das dunkelblaue Rechteck unterhalb von 11.311 Punkten zurück, müsste man damit rechnen, dass die Mittellinie bei 10.828 Punkten angesteuert wird. Dabei könnte die dicke schwarze Trendkanallinie eine Unterstützung bieten.


Nasdaq100

Im Nasdaq100 haben wir es aktuell mit einem kleinen Rücksetzer zu tun, der idealtypisch exakt dann einsetzte, als der Index punktgenau die Rechteckgrenze bei 4.483 Punkten abgearbeitet hatte (roter Pfeil im Chart). Zudem kam ihm dort eine rot gestrichelte Konsolidierungslinie entgegen, womit sich der Widerstand in diesem Bereich verstärkte.

Nasdaq100 - Target-Trend-Analyse

Ein erstes bearishes Signal wird generiert, wenn der Kurs unter die Mittellinie bei 4.377 Punkten zurückfällt. Kritischer wird es aber erst, wenn auch noch die darunterliegende Aufwärtslinie des steilen Trendkanals gebrochen wird. Deutlich bearisher wird es, wenn die 4.271er Marke nach unten gebrochen wird. Denn dort wären sowohl der steile Trendkanal als auch die ehemalige (grüne) Widerstandslinie, die nun als Unterstützung fungieren sollte, gebrochen.

Für die Bullen gilt es, den Kreuzwiderstand im zweiten Anlauf oder nach einer etwas längeren Konsolidierung zu überwinden. Gelingt dies, könnte als nächstes die grüne Aufwärtslinie den Auftrieb bremsen. Anschließend wäre die Mittellinie bei 4.589 Zählern das Kursziel.


EUR/USD

Nachdem der Euro fast den gesamten Februar lediglich seitwärts konsolidierte, hat er nun seine Abwärtsbewegung wieder aufgenommen und markierte sogar bereits ein neues Trendtief.

EUR/USD - Target-Trend-Analyse - Tageskerzen

Dass es bald zu einer impulsiven Bewegung kommen würde, hatten wir den Lesern des „Target Trend Spezial“ bereits in einer Euro-Analyse am 26. Februar angekündigt. Denn die Ausschläge im Rahmen der Seitwärtskonsolidierung nahmen ab und die Range engte sich ein, was auf einen dynamischen Ausbruch aus der Seitwärtsphase hindeutete.

Spätestens mit dem dynamischen Rutsch unter die Kreuzunterstützung aus rot gestrichelter Konsolidierungslinie und Rechteckgrenze bei 1,1306 US-Dollar wurde ein Short-Signal generiert (roter Pfeil im Chart) und man konnte in die Bewegungsrichtung eine Position auf fallende Kurse eröffnen, die nun bereits ordentlich im Gewinn liegt.

Durch das Unterschreiten der Mittellinie bei 1,0938 US-Dollar liegt nun das übergeordnet Kursziel an der Rechteckgrenze bei 1,0578 US-Dollar. Dreht der Kurs über die Mittellinie zurück, könnten die Bullen eine Rückkehr an die Rechteckgrenze bei 1,1306 US-Dollar im Tageschart anstreben.


Termine der kommenden Woche

(Kalenderwoche 11)


Nachfolgend erhalten Sie eine Auswahl der Termine der kommenden Woche. Eine vollständige Übersicht haben wir für Sie auf unserer Homepage eingestellt. Der Wirtschaftskalender liefert Ihnen neben den Terminen auch noch zusätzliche Informationen.


Montag,  09.03.2015

00:50 - JP BIP Q4 (endgültig)
08:00 - DE Handelsbilanzsaldo Januar
08:00 - DE Exporte Januar
15:45 - EU Volumen der Pfandbrief- und ABS-Käufe der EZB


Dienstag,  10.03.2015

00:50 - JP Geldmenge M2 Februar
15:00 - US Lagerbestände Großhandel Januar


Mittwoch,  11.03.2015

Keine wichtigen Termine


Donnerstag,  12.03.2015

08:00 - DE Verbraucherpreise Februar (endgültig)
11:00 - EWU Industrieproduktion Januar
13:30 - US Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe
13:30 - US Importpreise Februar
13:30 - US Einzelhandelsumsatz Februar
15:00 - US Lagerbestände


Freitag,  13.03.2015

08:00 - DE Großhandelspreise Februar
13:30 - US Erzeugerpreise Februar
14:55 - US Konsumklima Uni Michigan März (vorläufig)


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