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Inhaltsverzeichnis

Wochenrück- und Ausblick

Verehrte Leserin, verehrter Leser,

bereits vor einer Woche haben wir getitelt: „DAX zeigt relative Stärke - Investoren könnten umdenken“. Inhaltlich ging es um die zu erkennenden Stärke des DAX gegenüber den US-Indizes. In dieser Woche setzte der DAX diese relative Stärke dynamisch fort.

Die internationalen Geldströme auf der Suche nach Rendite

Es ist eine erneute Bestätigung der Theorie, dass die Analyse der internationalen Geldströme wichtiger ist als die Analyse der geopolitischen und ökonomischen Aspekte. Diese muss man zwar auch beachten, doch letzten Endes entscheidet die Frage wo das große Geld investiert darüber, was an den Märkten geschieht. Man muss sich einfach immer fragen, wo die größte Rendite zu erwarten ist.

Wenn fundamentale Analysen und Charttechnik in die gleiche Richtung weisen…

Da diese Frage aber nicht so einfach zu beantworten ist, braucht man noch eine zweite Analysemethode, um die eigenen Überlegungen zu bestätigen. Und hierfür eignet sich perfekt die Charttechnik. Denn die „großen Jungs“ können keinen Markt entern, ohne dass dies in den Charts zu erkennen ist. Erst wenn beides, also die eigenen Gedanken und die Charttechnik gleich gerichtete Signale liefern, ist das ein guter Hinweis.

Charttechnische Situation im DAX

Was die charttechnische Situation im DAX angeht, so kämpft dieser seit Jahresanfang mit der 10.000er Marke. Wenn eine psychologisch wichtige Marke derart lange im Mittelpunkt steht und nicht nachhaltig überwunden wird, baut sich ein riesiges Potenzial auf. Sollte es nun zu einem nachhaltigen Ausbruch kommen, dürfte erst einmal eine längere Rally in die Ausbruchsrichtung folgen. Das Mindestkurziel läge dann bei 11.000 Punkten.

Verfallstagsanalyse

Nimmt man nun noch die Analyse der Verfallstags-Grafik hinzu, dann kann man auch hieraus deutlichen Kaufdruck ableiten, wenn die 10.000er Marke bis zur Vorweihnachtswoche nach oben überwunden wird. Denn beim Blick auf die folgende Grafik kann man feststellen, dass sich genau an der 10.000er Marke eine riesige Long-Position befindet (grüner Pfeil), der nahezu keine Short-Position gegenübersteht.

Open Interest - Marken im DAX

Überwindet der DAX bis zur Vorweihnachtswoche die 10.000er Marke, müssten sich die Stillhalter absichern. Dies könnten sie zum Beispiel durch den Erwerb von Long-Positionen tun. Und das würde den dann sowieso schon starken Markt zusätzlich massiv anfeuern.

Dagegen halten?

Die institutionellen Anleger wissen natürlich, dass es bei einem nachhaltigen Ausbruch über die 10.000er Marke sehr schwer werden könnte, den Markt zum Verfall wieder unter dieser Marke zu halten. Werden sie also im Vorfeld versuchen, den DAX nach unten zu drücken, damit dieses Signal gar nicht erst ausgelöst wird? Oder geben sie einfach nach und sichern die 10.000er Positionen einfach ab? Wir werden es anhand der Kursbewegungen in den kommenden Tagen / Wochen sehen.


Ihr
Stockstreet-Team


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Die Woche aus Sicht des "Steffens Daily"


Montag - Shoppen für die Jahresendrally

In dieser Woche beginnt die heiße Phase der Vorweihnachtszeit. Statistiken zufolge kaufen über zwei Drittel der Deutschen ihre Weihnachtsgeschenke erst ab dem 1. Dezember bzw. dem 1. Advent ein. Dementsprechend rüstet sich der Einzelhandel, z.B. mit verkaufsoffenen Sonntagen und Sonderangeboten. In anderen westlichen Ländern ist es ähnlich. Allerdings kämpfen insbesondere die US-Einzelhändler mit einer Reihe von Problemen...

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Dienstag - Eine Theorie bestätigt sich

Sie erinnern sich, bereits am 04. November 2014 habe ich getitelt: „Öl und Euro, der Turbo-Effekt für den DAX?“. Am 18. November 2014 habe ich dann von der ersten zu erkennenden Stärke des DAX in diesem Zusammenhang berichtet und noch einmal darauf hingewiesen, dass die Zeit für eine Stärke des DAX langsam reif ist. Wieder einmal habe ich Sie damit sehr früh auf die aktuellen Vorgänge aufmerksam gemacht, die nun tatsächlich deutlich zu erkennen sind. Der DAX zeigt aktuell…

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Mittwoch - DAX – eine explosive Mischung aus Verfallstag und Chartanalyse

Wir wagen heute einmal einen frühen Blick auf die Verfallstags-Grafik für den großen Verfallstag am 19. Dezember. Aber Sie kennen uns, das hat natürlich einen Hintergrund. Und zwar: Der DAX nähert sich inzwischen erneut der 10.000er Marke. Wenn Sie sich nun die folgende Grafik anschauen, stellen Sie fest, dass sich genau an der 10.000er Marke eine riesige Long-Position steht, der nahezu keine Short-Position gegenübersteht. Auf der Unterseite ist die…

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Donnerstag - Einzelhandelsumsatz, Benzinpreis und die Perfektion geht weiter

Wenn die Amis aufgrund des US-Feiertags nicht mitspielen, passiert hier im DAX gar nichts mehr – es ist immer das Gleiche. In den kommenden Wochen werden die Analysten auf die Veröffentlichungen der speziellen Einzelhandelsumsätze im Zusammenhang mit dem Weihnachtsgeschäft und dem Black Friday achten. Bei der offiziellen Meldung zum allgemeinen Einzelhandelsumsatz (November/Dezember) muss allerdings eine Besonderheit beachtet werden:…

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Freitag - Tappen Sie nicht in diese Falle

Der Anstieg des DAX in den vergangenen Wochen hat sehr viele Anleger kalt erwischt. Viele waren noch im Bären-Modus und hatten gar keine Chance einzusteigen. Aber selbst die bullish ausgerichteten Anleger haben sich mit diesem dynamischen Anstieg schwer getan. Es ging einfach zu schnell. Wenn Sie zurzeit Marktkommentare lesen, werden Sie bemerken, wie überrascht viele, besonders bearish orientierte Schreiber sind. Und so werden...

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Börsenüberblick


DAX

Im DAX haben wir es mit Chartanalyse nach der Target-Trend-Methode in Perfektion zu tun. Zunächst ist der DAX über die 9.379er Marke ausgebrochen und anschließend genau bis zu der schwarzen Trendlinie gestiegen. Dann testete er nahezu punktgenau das Ausbruchsniveau. Anschließend überwand er die schwarze Linie und rannte direkt bis in den Bereich der 10.000er Marke.

DAX - Target-Trend-Analyse

Am vergangenen Dienstag brach er die (blau gestrichelte) Mittellinie bei 9.862 auf Intradaybasis. Zum Handelsschluss notierte er aber punktgenau auf dieser Mittellinie (siehe roter Pfeil im Chart). Der DAX-Schlusskurs lag an diesem Tag bei 9.861 Punkten. Am Mittwoch startete er höher, testete die Linie noch einmal kurz von oben (mit 9.868 Punkten) und lief dann direkt weiter bis zur nächsten Linie, der schwarzen punktgestrichelten Trendlinie (schwarzer Pfeil). Dort fand der Anstieg dann regelkonform sein Ende. Und am Donnerstag lief der DAX an die 10.000er Marke (das Hoch lag bei 9.992 Punkte) und prallte auch hier erst einmal regelkonform ab, nur um wieder zu der schwarz-gestrichelten Linie zurückzufallen. Perfekter geht es kaum - und das ist nur mit der Target-Trend-Methode möglich.

Nun haben wir es mit zwei wichtigen Widerständen zu tun: der bereits überwundenen Mittellinie bei 9.862 und der vor uns liegenden 10.000er Marke. Trotz der hohen Dynamik muss man davon ausgehen, dass es dem DAX nicht sofort gelingen wird, diese Marken quasi in einem Rutsch nachhaltig zu überwinden (wenn doch, dann wäre das ein sehr bullishes Signal). Wir müssen demnach davon ausgehen, dass es nun zu einer Konsolidierung kommen wird, die am Donnerstag im Prinzip bereits begonnen hat.

Dabei ist zu beachten, dass wir uns im DAX an der 10.000er Marke immer noch in einer großen Seitwärtsbewegung befinden, und das seit knapp einem Jahr. Und deswegen besteht trotz der aktuellen Stärke des DAX die Möglichkeit, dass diese Seitwärtsbewegung zunächst fortgesetzt wird. So lange also die 10.000er Marke und anschließend die Jahreshoch nicht nachhaltig überwunden werden, darf man nicht zu euphorisch werden!


US-Indizes

Der S&P500 kämpft seit geraumer Zeit mit der oberen Linie seines zurzeit relevanten Aufwärtstrendkanals (blaue Linien). Entsprechend könnte es auch hier zu einer Konsolidierung und dabei wieder fallenden Kursen kommen.

S&P500 - Chartanalyse

Das gleiche Bild bietet der Nasdaq100, wobei hier schon ein kleiner Ausbruch über die obere Trendkanallinie zu erkennen ist.

Nasdaq100 - Chartanalyse

Der vergangene Black-Friday und dessen Ausblick auf das Weihnachtsgeschäft könnten nun entscheiden, ob die US-Indizes nach oben ausbrechen oder in ihren Aufwärtstrends bleiben und erst einmal konsolidieren. Brechen Sie aus, wäre das ein Hinweis auf eine nachhaltige Trendbeschleunigung. Damit steht und fällt auch die Frage, ob der DAX jetzt schon den nachhaltigen Ausbruch über die 10.000er Marke schafft.


EUR/USD

Der Euro konsolidiert weiterhin oberhalb der Rechteckmittellinie bei 1,2394 USD.

EUR/USD - Target-Trend-Analyse

Damit bleibt die Euro-Analyse im Vergleich zur Vorwoche unverändert: Solange diese Marke gehalten werden kann, besteht die Chance auf eine stärkere Gegenbewegung, die bis zur oberen Rechteckgrenze bei 1,2762 USD laufen kann. Da bislang aber jedes Anzeichen von Stärke schnell wieder abverkauft wurde und der Kurs somit weiter zur Schwäche neigt, muss man mit einem Rutsch unter die Mittellinie rechnen. Die untere Rechteckgrenze bei 1,203 US-Dollar wäre dann das nächste übergeordnete Kursziel.


Gold

Der Goldpreis hat seine wichtige Unterstützung bei 1.180 USD erneut dynamisch gebrochen (roter Pfeil im folgenden Chart). Zuvor konnte der Kurs zwar noch die Mittellinie des Abwärtstrends überwinden, an den zwei Aufwärtstrendlinien, die Bestandteil des letzten Targets (roter Kreis) waren, endete jedoch die Gegenbewegung bereits wieder.

Gold - Target-Trend-Analyse

Es lagen einfach zu viele Widerstände im Weg, die eine dynamische Aufwärtsbewegung verhinderten. Und mit diesem fehlenden Schwung musste man einfach davon ausgehen, dass den Bullen die Kraft fehlt und die Bären schnell wieder die Oberhand gewinnen können. Unsere Leser der Target-Trend-Analysen wissen, wie wichtig Dynamik ist, um einen Trend zu etablieren.

In den vorangegangenen Analysen schrieben wir: „Kommt es zu einem erneuten Bruch der 1.180er Marke, wäre die Mittellinie des hellblauen Rechtecks bei 1.132,5 USD wieder das Kursziel. Im Falle eines weiteren Durchbruchs nach unten läge das übergeordnete nächste Ziel bei rund 1.000 USD.“ Dieses Szenario steht nun wieder im Vordergrund.

Ebenso galt bislang, dass die Goldinvestoren aus Sicht der Target-Trend-Methode erst bei einer Rückeroberung der Rechteckgrenze bei 1.265 USD aufatmen können. Hoffnung darauf, dass dieser Anstieg gelingt, konnte man sich erst machen, wenn der rote Abwärtskanal nach oben hin gebrochen wird. Dies ist dem Goldpreis jedoch nicht geglückt. Daher muss nun der Blick nach unten gerichtet werden, solange das jüngste Hoch bei knapp über 1.200 USD nicht überschritten wird.


Termine der kommenden Woche

(Kalenderwoche 49)


Nachfolgend erhalten Sie eine Auswahl der Termine der kommenden Woche. Eine vollständige Übersicht haben wir für Sie auf unserer Homepage eingestellt. Der Wirtschaftskalender liefert Ihnen neben den Terminen auch noch zusätzliche Informationen.


Montag,  01.12.2014

09:55 - DE Einkaufsmanagerindex November
10:00 - EU Einkaufsmanagerindex Eurozone November
15:00 - US ISM Index November


Dienstag,  02.12.2014

11:00 - EU Erzeugerpreise Industrie Oktober
16:00 - US Bauausgaben Oktober


Mittwoch,  03.12.2014

11:00 - EU Einzelhandel Oktober
11:00 - EU BIP 3. Quartal
14:15 - US ADP-Arbeitsmarktbericht November
16:00 - US ISM Dienstleistungsindex November
20:00 - US Beige Book


Donnerstag,  04.12.2014

13:00 - GB BoE Sitzungsergebnis
13:30 - US Challenger Report November
13:45 - EU EZB Sitzungsergebnis
14:30 - EU EZB PK zur Ratssitzung
14:30 - US Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)


Freitag,  05.12.2014

08:00 - DE Insolvenzen September
12:00 - DE Auftragseingang Industrie Oktober
14:30 - US Arbeitslosenquote November
14:30 - US Beschäftigte ex Agrar November
14:30 - US Handelsbilanz Oktober
16:00 - US Industrieaufträge Oktober
21:00 - US Verbraucherkredite November


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