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Inhaltsverzeichnis

Wochenrück- und Ausblick

Verehrte Leserin, verehrter Leser,

in dieser Woche haben wir zum ersten Mal seit längerem einen deutlich stärkeren DAX, als es die US-Indizes vermuten lassen. Dafür gibt es auch gute Gründe. Auf der einen Seite unterstützt der sinkende Euro die Exporte, auf der anderen Seite sorgt der sinkende Ölpreis dafür, dass energieintensive Unternehmen preiswerter produzieren können.

Nun macht eine Schwalbe noch keinen Sommer, aber es ist doch ein erster Hinweis, dass wir in die Richtung laufen, die dazu führt, dass der DAX seine Schwäche zu den US-Indizes wettmacht. Und dieser Trend könnte anhalten, wenn folgendes passiert:

US-Investoren könnten umdenken

Die potenzielle neue „Ölmacht“ der USA hat neben der Aussicht auf eine Zinswende in den USA dazu geführt, dass der Dollar stärker wurde. Das Fracking ist zudem mittlerweile ein wichtiger Wirtschaftsfaktor geworden, auch dies stützte den Dollar. 

Wenn der Ölpreis weiter fällt (aktuell 78 Dollar), lohnt sich das Fracking der Öl- und Gasvorkommen in den USA immer weniger. Ein weiter sinkender Ölpreis könnte die bisherigen Effekte also wieder zunichtemachen mit dem Ergebnis, dass der Dollar wieder schwächer notiert oder zumindest keine weitere Stärke mehr zum Euro zeigt.

Das wiederum könnte US-Anleger dazu verführen, erneut umzuschichten: Raus aus den USA und rein in den Euro-Raum. Dahinter steckt folgende Überlegung: Das billige Öl schadet dem Dollar und der amerikanischen (Öl-)Wirtschaft. Im Euro-Raum hingegen wirkt sich der billige Ölpreis bei einem gleichzeitig niedrigeren Euro wachstumsfördernd aus. Damit punktet der Euro-Raum. Wenn dann noch die US-Investoren davon ausgehen, dass der Euro nun oder bald zum Dollar steigt, haben sie noch einen Währungseffekt, der die möglichen Gewinne zusätzlich anfeuert.

Aus Sicht eines US-Investors ist das eine lohnende Ausgangslage, die er sicherlich in seine Gesamtinvestitionsüberlegungen einbeziehen wird – zumal die US-Indizes mittlerweile doch schon ziemlich heiß gelaufen sind.

Die großen Geldströme auf der beständigen Suche nach Rendite bestimmen den Markt

Die Märkte werden hauptsächlich durch die großen Geldströme bestimmt - alles andere, was Sie in den Medien als Ursachen und Begründungen für Kursbewegungen lesen können, ist eher das Rauschen.


Ihr
Stockstreet-Team


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Die Woche aus Sicht des "Steffens Daily"


Montag - Stimmung und Fundamentaldaten nach dem Ausbruch (Ausgabe vom 10.11.2014)

Mit dem Ausbruch des S&P 500 auf ein neues Jahres- bzw. Allzeithoch stellt sich die Frage nach der Nachhaltigkeit dieses Ausbruchs. Dabei spielen sowohl die Stimmungsanalyse als auch die fundamentale Bewertung eine Rolle. Bei der Stimmungsanalyse zeigt sich in verschiedenen Daten ein spürbarer bullisher Sentimentschub nach dem Ausbruch der Vorwoche. In den vielbeachteten Daten der American Association of Individual Investors (AAII...

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Dienstag - DAX zeigt Stärke - eine mögliche Begründung!

Heute sehen wir im DAX ein wichtiges Ausbruchssignal. Dazu der DAX-Chart nach der Target-Trend-Methode: Der DAX konnte sowohl die vor wenigen Tagen eingezeichnete Abwärtstrendlinie als auch die Rechteckkante bei 9.379 Punkten überwinden. Sie erinnern sich, diese 9.379er Marke begleitet uns bereits seit einiger Zeit als höchst relevante Signallinie. Dieser Ausbruch über diese Linien ist ein starkes bullishes Signal. Nun muss der DAX…

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Mittwoch - Der Ausbruch im DAX wurde noch nicht bestätigt

Wir beschäftigen uns heute erneut mit dem DAX, denn hier ist bisher ein wichtiges Signal ausgeblieben: Ich hatte gestern geschrieben, dass das Ausbruchsignal noch bestätigt werden muss. Dazu sollte die schwarze Trendlinie überwunden werden. Nun ist der DAX heute genau an diese Linie herangelaufen und dort abgeprallt, wie man in dem vergrößerten Ausschnitt gut erkennen kann. Sie sehen, wie genau man mit der Target-Trend-Methode…

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Donnerstag - Eine Möglichkeit, die Deflation zu besiegen

Das Wichtigste in dem Protokoll der Fed-Sitzung zur Zinspolitik ist wohl der Satz, dass die Mitglieder noch eine „geraume Zeit“ an den niedrigen Zinsen festhalten wollen. Hier spiegeln sich die jetzt wieder etwas zunehmenden Sorgen der Fed-Mitglieder vor eine Deflation wider. Und damit treten Befürchtungen, dass die Fed doch früher die Zinsen anheben könnte, wieder etwas in den Hintergrund. Es ist eben das, was ich schon seit vielen Jahren schreibe: Die USA…

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Freitag - Das entscheidende Signal im S&P500 wurde ausgelöst (Ausgabe vom 07.11.2014)

Der S&P500 hat gestern sein Jahreshoch, die 2.019er Marke überwunden und damit auch die psychologisch wichtige 2.000er Marke. Nun stehen alle drei US-Indizes, der Nasdaq100, der S&P500 und der Dow Jones auf neuen Jahreshochs (Dow Jones und S&P 500 sogar auf neuen Allzeithochs). Das ist insoweit ein starkes, bullishes Signal. Natürlich kann es sich auch noch als Fehlsignal herausstellen, keine Frage. Doch das kann bei jedem Signal geschehen. Solche...

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Börsenüberblick


DAX

Wir haben im DAX ein wichtiges Ausbruchssignal nach der Target-Trend-Methode gesehen. Der DAX konnte sowohl die Abwärtstrendlinie (obere rosa gestrichelte Linie) als auch die Rechteckkante bei 9.379 Punkten überwinden.

DAX - Target-Trend-Analyse

Dieser Ausbruch war bereits ein starkes bullishes Signal. Bestätigt wurde es, als der DAX auch noch die dicke schwarze Trendlinie dynamisch überwinden konnte. Damit ist der Weg bis zur Mittellinie bei 9.862 Punkten frei. Und danach kommen eigentlich auch schon die Jahreshochs ins Visier. Dort wird dann die eigentlich wichtige Entscheidung fallen: Kann der DAX die 10.000-Punkte-Marke nachhaltig überwinden? Sollte jedoch der DAX wieder unter die 9.379er Marke abtauchen, wird es wieder bearisher.


Nasdaq100

Im Rahmen eines sehr dynamischen Anstiegs konnte der Nasdaq100 von rund 3.700 auf im Hoch 4.285 Punkte ansteigen. An der Rechteckgrenze bei 4.271 Punkten kam es zwar intraday zu Kursen oberhalb der Marke, am Ende schloss der Index aber im dunkelblauen Rechteck.

Nasdaq100 - Target-Trend-Analyse

Damit bleibt hier zunächst ein Fehlausbruch. Solange sich der Kurs nun oberhalb der Mittellinie bei 4.161 Punkten halten kann, ist die aktuelle Schwäche der Bullen nur als Konsolidierung zu werten und es gilt weiterhin die Rechteckgrenze bei 4.271 Punkten zu überwinden. Gelingt dies, wäre die Mittellinie bei 4.371 Punkten das nächste Kursziel.

Sollte aber bald eine stärkere Gegenbewegung einsetzen, müsste man erst bei Kursen unterhalb der Mittellinie skeptisch werden. Ein Erreichen der Rechtecklinie bei 4.059 Punkten wäre dann möglich. In diesem Bereich verläuft die untere Linie des steilen Aufwärtstrendkanals, weshalb dort mit stärkerer Unterstützung gerechnet werden kann.  


EUR/USD

Der Euro konsolidiert oberhalb der Rechteckmittellinie bei 1,2394 USD.

EUR/USD - Target-Trend-Analyse

Solange diese Marke gehalten werden kann, könnte sich eine stärkere Gegenbewegung bis zur oberen Rechteckgrenze bei 1,2762 USD bilden. Da bislang aber jedes Anzeichen von Stärke schnell wieder abverkauft wurde und der Kurs somit weiter zur Schwäche neigt, muss man mit einem Rutsch unter die Mittellinie rechnen. Die untere Rechteckgrenze bei 1,203 US-Dollar wäre dann das nächste übergeordnete Kursziel.


Gold

Der Goldpreis hat seine wichtige Unterstützung bei 1.180 USD dynamisch gebrochen, ist anschließend fast ungebremst auf der Mittellinie bei 1.132,50 Punkten aufgeschlagen (grüner Pfeil Nr. 1 im folgenden Chart) und dann in einem Satz wieder bis an die 1.180er Marke zurückgesprungen (roter Pfeil). Nach einer anschließenden Konsolidierung gelang sogar die Rückkehr über die entscheidende Marke. Und dann hat der Kurs die Marke auch noch von oben erfolgreich getestet (grüner Pfeil Nr. 2), womit die Rückkehr als geglückt gilt.

Gold - Target-Trend-Analyse

Damit haben wir es mit einer klassischen Bärenfalle zu tun und die Grundlage für eine stärkere Gegenbewegung ist gelegt. Aufatmen können die Goldinvestoren aus Sicht der Target-Trend-Methode allerdings erst bei einer Rückeroberung der Rechteckgrenze bei 1.265 USD. Hoffnung darauf, dass auch dieser Anstieg gelingen könnte, kann man sich erst machen, wenn der rote Abwärtskanal nach oben hin gebrochen wird.

Kommt es zu einem erneuten Bruch der 1.180er Marke, wäre die Mittellinie des hellblauen Rechtecks bei 1.132,5 USD wieder das Kursziel. Im Falle eines weiteren Durchbruchs nach unten läge das übergeordnete nächste Ziel bei rund 1.000 USD.


Termine der kommenden Woche

(Kalenderwoche 48)


Nachfolgend erhalten Sie eine Auswahl der Termine der kommenden Woche. Eine vollständige Übersicht haben wir für Sie auf unserer Homepage eingestellt. Der Wirtschaftskalender liefert Ihnen neben den Terminen auch noch zusätzliche Informationen.


Montag,  24.11.2014

08:00 - DE Bauhauptgewerbe September
10:00 - DE ifo Geschäftsklimaindex November
14:30 - US Chicago Fed National Activity Index Oktober


Dienstag,  25.11.2014

08:00 - DE BIP 3. Quartal
14:30 - US BIP 3. Quartal
15:00 - US Case Shiller Composite-20 Hauspreisindex September
16:00 - US Verbrauchervertrauen November
16:00 - US Verkäufe bestehender Häuser Oktober
16:00 - US FHFA Hauspreisindex September


Mittwoch,  26.11.2014

08:00 - DE Außenhandelspreise Oktober
14:30 - US Aufträge langlebiger Wirtschaftsgüter Oktober
14:30 - US Persönliche Auslagen Oktober
14:30 - US Persönliche Einkommen Oktober
14:30 - US Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
15:55 - US Verbraucherstimmung Uni Michigan November
16:00 - US Anstehende Hausverkäufe Oktober
16:00 - US Verkäufe neuer Häuser Oktober


Donnerstag,  27.11.2014

09:55 - DE Arbeitsmarktdaten November
10:00 - EU Geldvolumen Eurozone Oktober
11:00 - EU Geschäfts- u. Verbraucherstimmung November
11:00 - EU Geschäftsklimaindex Eurozone November
15:45 - US Einkaufsmanagerindex Chicago November


Freitag,  28.11.2014

08:00 - DE Einzelhandelsumsatz Oktober
11:00 - EU Vorabschätzung Inflation Eurozone November
11:00 - EU Arbeitslosigkeit Oktober


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