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Inhaltsverzeichnis

Wochenrück- und Ausblick

Verehrte Leserin, verehrter Leser,

die EZB gab mit ihren jüngsten geldpolitischen Beschlüssen in der vergangenen Woche, wie von uns erwartet, den europäischen Aktienmärkten Auftrieb. Die Kurse haben aber wichtige Widerstände erreicht, an denen eine Verschnaufpause nach dem Kursanstieg der vergangenen Wochen nicht ungewöhnlich ist.

Endet bald die relative DAX-Schwäche?

Der S&P500 kämpft zum Beispiel weiterhin mit der psychologisch wichtigen 2000er Marke. Während der US-Index nach der vorangegangenen Konsolidierung allerdings zwischenzeitig bereits ein neues Jahreshoch ausgebildet hat, befindet sich der DAX noch deutlich unterhalb der Hochs, die vor der August-Konsolidierung ausgebildet wurden. Der deutsche Leitindex zeigt damit bereits seit Anfang des Jahres eine erhebliche Schwäche zu den US-Pendants. Doch irgendwann wird der immer schwächer werdende Euro wieder Investoren in Europa anziehen.

Zarte Warnsignale vom US-Arbeitsmarkt

Zudem kann man zurzeit zarte Warnsignale vom US-Arbeitsmarkt erkennen. Nachdem in der vergangenen Woche der Arbeitsmarktbericht bereits enttäuschte, zeigen sich nun auch bei den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe erste Schwächesignale. Diese stiegen auf 315.000 und damit um 11.000 gegenüber der vorherigen Woche. Analysten hatten einen niedrigeren Wert von lediglich 300.000 prognostiziert. In dem folgenden Diagramm zeigt sich, dass inzwischen der Vierwochendurchschnitt (grüne Linie) einen klaren Anstieg aufweist.

Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA

Hintergrund für diesen Anstieg kann die Urlaubszeit sein. Vielleicht sind es auch einfach nur die üblichen Schwankungen, die man in den vergangenen Monaten wiederholt beobachten konnte. Daher handelt es sich bisher nur um erste, sehr zarte Warnhinweise.

Umkehr der vorherrschenden Trends?

Sollte sich in der Erholung des US-Arbeitsmarkts, die wir in den vergangenen Monaten beobachten konnten, ein nachhaltiges Ende andeuten, könnten sich die Spekulationen auf schneller als erwartet steigende Zinsen umkehren. Dies könnte den US-Dollar belasten und zu einer Erholung beim Euro führen. Zeitgleich könnte DAX & Co. wieder interessanter werden und die relative Schwäche gegenüber den US-Indizes ein Ende finden.

Fazit

Der US-Arbeitsmarkt muss weiter im Auge behalten werden. Sollte sich herauskristallisieren, dass es sich nicht einfach nur um eine „Delle“ in der Erholung handelt, könnte es spannend werden. Die Märkte könnten dann zum Beispiel darauf setzen, dass die Geldpolitik expansiv bleibt. Sie könnten dabei die Gefahr einpreisen, dass die Geldpolitik der Fed fehlschlägt und die US-Wirtschaft wieder in eine Rezession abrutscht.

Für solche Schlussfolgerungen ist es aber jetzt noch viel (!) zu früh. Also keine Panik! Bisher sind das nur erste und noch sehr zarte Signale! Aber Sie kennen uns: Wir thematisieren gerne etwas, bevor sich die Masse darauf stürzt, denn sobald das geschieht, ist es in den Kursen bereits eingepreist.


Ihr
Stockstreet-Team


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Die Woche aus Sicht des "Steffens Daily"


Montag - Die aktuelle DAX-Verfallstagsanalyse

Die EZB gab mit ihren jüngsten geldpolitischen Beschlüssen in der vergangenen Woche, wie von uns erwartet, den europäischen Aktienmärkten Auftrieb. Inzwischen erreichen die Kurse aber wichtige Widerstände. Dort ist nun eine Verschnaufpause nach dem Kursanstieg der vergangenen Wochen wahrscheinlich. Darauf deuten auch die Positionierungen der Stillhalter im DAX zum bevorstehenden großen Verfallstag...

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Dienstag - Schwacher Euro dürfte bald wieder Investoren anziehen

Blicken wir noch kurz zurück: Am Freitag wurde gemeldet, dass der US-Arbeitsmarkt etwas ins Stocken geraten ist. So wurden im August lediglich 142.000 neue Stellen geschaffen. Damit wurde zum ersten Mal seit vielen Monaten die 200.000er Marke unterschritten. Nun kann man diesen einen Wert allein nicht schon als Trendwende bezeichnen. Stattdessen sollte nicht damit gerechnet werden, dass sich diese Tendenz fortsetzt. Denn: Ab September gerät der US-Arbeitsmarkt…

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Mittwoch - Apple im Chart-Test

Ich habe nun so viele Mails zum Thema „Apple - und wie geht es weiter mit dem Kurs?“ erhalten, dass ich darauf eingehen will. Aber ich möchte zuvor eines anmerken. Nur weil ich vor der letzten großen Konsolidierung der Apple-Aktie genau am Hoch geschrieben habe, dass die Rally nun vorbei sei und es anschließend zu einem 50-Prozent-Einbruch gekommen ist, heißt das keinesfalls, dass ich eine „Apple-Experte“ bin! Damals lag eine Schulter-Kopf-Schulter-Formation (SKS) vor und…

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Donnerstag - Zarte Warnsignale vom US-Arbeitsmarkt

Wir erkennen zurzeit zarte Warnsignale vom US-Arbeitsmarkt. Nachdem in der vergangenen Woche der US-Arbeitsmarktbericht bereits enttäuschte, zeigen sich nun auch bei den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe in den USA erste Schwächesignale. Diese stiegen auf 315.000 und damit um 11.000 gegenüber der vorherigen Woche. Analysten hatten einen niedrigeren Wert von lediglich 300.000 prognostiziert. Im folgenden Diagramm dazu erkennen Sie, dass nun auch der…

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Freitag - Gold, wohin führt dein Weg?

Gold ist zurzeit deutlich aus dem Fokus der Medien gerückt. Kein Wunder: Seit Mitte 2013 ist hier kein Blumentopf zu gewinnen gewesen. Mittlerweile verstärkt sich aber eine Entwicklung, auf die ich Sie hinweisen will – wie immer gewohnt frühzeitig: Der Goldpreis bildet mittlerweile ein klares absteigendes Dreieck aus. Solche absteigenden Dreiecke sind oft ein Hinweis auf weiter fallende Kurse, da sie ein deutliches Indiz für...

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Börsenüberblick


DAX

Bereits vor einer Woche schrieben wir, dass der DAX ein Niveau erreicht hat, auf dem in der Vergangenheit diverse Hochs markiert wurden (dicke rote Linie im Chart). Entsprechend war mit Widerstand zu rechnen. Und tatsächlich gab es im DAX kein Vorankommen. Der Index konsolidierte stattdessen seitwärts bzw. leicht abwärts.

DAX - Target-Trend-Analyse

Dass es dabei zu keinen stärkeren Kursrücksetzern kam, ist durchaus positiv zu werten. Wirklich bullish wird es aber unverändert erst, wenn die alten Hochs nach oben überwunden werden und der DAX sich nachhaltig über die 10.000-Punkte-Marke schwingen kann. Ein neues bearishes Signal entstünde dagegen, wenn der DAX wieder unter die 9.379er Marke fällt.


S&P500

Der S&P500 kämpft weiterhin mit der psychologisch wichtigen 2000er Marke. Und dieses Kursverhalten kann tatsächlich noch eine Weile weitergehen, weil der US-Markt insgesamt noch etwas überkauft ist.

S&P500 - Chartanalyse

Für Sie als Anleger bedeutet das, dass Sie abwarten müssen, wie sich der S&P500 weiter verhält. Mehr lässt sich im Moment aufgrund des Chartbildes nicht sagen. Erst wenn es zu einer neuen dynamischen Kursbewegung kommt, kann man auf den Zug aufspringen.


EUR/USD

Der flachere und wenig relevante Aufwärtstrendkanal im Euro, der hier vor einer Woche vorgestellt wurde, ist mittlerweile nach unten durchbrochen worden.

EUR/USD - Chartanalyse

Wie schon geschrieben hätte dieser Trend allerdings auch erst dann an Relevanz gewonnen, wenn es an der unteren Linie zu einer Umkehr gekommen wäre. Da dies nicht passiert ist, bleibt der Zielbereich für den Euro der rote Unterstützungsbereichs zwischen 1,27 und 1,28 US-Dollar. Die Wahrscheinlichkeit, dass er in diesem Bereich einen kurz- bis mittelfristig gültigen Boden ausbildet, ist vergleichsweise hoch. Eine Kursreaktion bis an die 1,35er Marke ist dann durchaus möglich.


Gold

Der Goldpreis bildet mittlerweile ein klares absteigendes Dreieck aus (siehe blaue Linien).

Gold - Chartanalyse

Solche absteigende Dreiecke sind oft ein Hinweis für weiter fallende Kurse, da sie ein deutliches Indiz für Schwächen auf der Käuferseite sind. Man kann es vereinfacht so ausdrücken: Die bullishen Marktteilnehmer werden immer früher von den Verkäufern aus dem Markt gedrängt, so dass die Bewegungshochs auf immer niedrigeren Niveaus ausbilden werden. So entsteht die obere abwärts gerichtete Trendlinie. Und sie ist eben das sichtbare Zeichen dafür, dass es den Bullen an Kraft fehlt, sich gegen diese Entwicklung zu stemmen. Auf der anderen Seite scheint im Bereich der 1.180-Dollar-Marke ein starkes Kaufinteresse zu bestehen. Hier ist der Kurs bereits zwei Mal energisch abgeprallt

Sollten die Käufer im Bereich der 1.180er Marke von den Verkäufern überrannt werden, sprich diese Marke bricht nach unten, so ist mit weiter fallenden Kursen zu rechnen. Das Kursziel läge in diesem Fall sogar leicht unterhalb der 1.000 US-Dollar-Marke (siehe blaue Rechtecke).

Wenn durch eine dynamische Aufwärtsbewegung die abwärts gerichtete blaue Linie des Dreiecks überwunden wird und der Kurs anschließend auch noch die 1.400er Marke überwindet, dann wären das die ersten etwas bullisheren Hinweise seit dem Einbruch des Goldpreises.


Termine der kommenden Woche

(Kalenderwoche 38)


Montag,  15.09.2014

11:00 - EU Außenhandel Juli
14:30 - US NY Empire State Index September
15:15 - US Kapazitätsauslastung August
15:15 - US Industrieproduktion August


Dienstag,  16.09.2014

11:00 - DE ZEW Konjunkturerwartung September
14:30 - US Erzeugerpreisindex August
15:00 - US Internationale Kapitalströme Juli


Mittwoch,  17.09.2014

11:00 - EU Produktion Baugewerbe Juli
11:00 - EU Inflation August
14:30 - US Verbraucherpreise August
14:30 - US Leistungsbilanz 2. Quartal
16:00 - US NAHB/WF Hausmarktindex September
20:00 - US Entscheidung des Federal Open Market Committee (FOMC)


Donnerstag,  18.09.2014

14:30 - US Wohnbaugenehmigungen August
14:30 - US Wohnbaubeginne August
14:30 - US Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
16:00 - US Philadelphia Fed Index September


Freitag,  19.09.2014

08:00 - DE Erzeugerpreise August
16:00 - US Frühindikatoren


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