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Inhaltsverzeichnis

Wochenrück- und Ausblick

Verehrte Leserin, verehrter Leser,

am Mittwoch tickerte um ca. 10.00 Uhr eine Meldung über den Nachrichtenkanal: „Putin und Poroschenko vereinbaren permanente Waffenruhe!“. Der DAX sprang prompt um mehr als 150 Punkte auf 9.645 Punkte nach oben.

DAX reagiert auf Meldungen zur Ukraine

Es dauerte nicht lange und der Kreml dementierte: Es sei keine Waffenruhe vereinbart worden. Russland sei keine Partei in dem Ukraine-Konflikt, weshalb Russland gar keine Waffenruhe beschließen könne. Dennoch schien es damit eine neue Möglichkeit zu geben, dass sich dieser Konflikt wieder etwas beruhigt. Entsprechend konnte sich der DAX auf hohem Niveau halten.

Mit freundlicher Unterstützung der EZB

Mit freundlicher Unterstützung der EZB setzte sich die Aufwärtsbewegung am Donnerstag fort. Denn zur Freude der Anleger beschlossen die Notenbänker überraschend, die Leitzinsen um weitere zehn Basispunkte zu senken. Der Hauptrefinanzierungssatz liegt somit jetzt bei nur noch 0,05 Prozent, der Spitzenrefinanzierungssatz bei 0,30 Prozent und der Satz für Bankeinlagen bei minus 0,20 Prozent. Als Grund wurden die sehr niedrigen Inflationsraten und die niedrige Inflationserwartung genannt. Doch das ist nicht alles. Jetzt wird die EZB ab Oktober Kreditverbriefungen (ABS-Papiere) und Pfandbriefe kaufen. Nähere Details dazu werden noch mitgeteilt.

Stärke des DAX zu den US-Indizes?

Die EZB hat mit diesen Maßnahmen ihr Potenzial erst einmal verschossen. Versetzen Sie sich jetzt einmal in die Lage eines amerikanischen Großanlegers. Dieser ist bereits Anfang des Jahres aufgrund der unterschiedlichen Geldpolitik der US-Notenbank und der EZB davon ausgegangen, dass der Euro fallen wird. Er hat somit seine Positionen in Europa reduziert und das Geld in die USA umgeschichtet.

Dort sind die Indizes entsprechend schön weiter gestiegen, während der DAX sich, aufgrund des Geldabflusses, lediglich seitwärts entwickelte. Nachdem die EZB nun diese Maßnahmen beschlossen hat, könnte dieser US-Großanleger auf die Idee kommen, seine Positionen in Europa wieder auszubauen. Und das aus zwei Gründen:

US-Indizes überkauft

Erstens sind die US-Indizes sicherlich bereits überkauft. Er steigt also aus einer überkauften Situation in den USA aus und steigt in einen Index ein, der nun seit neun Monaten seitwärts konsolidiert. Das ist nicht unvernünftig. Hinzu kommt, dass der niedrige Euro und die Maßnahmen der EZB durchaus in der Lage sind, die Wirtschaft hier noch etwas weiter anzutreiben.

Baldiges Ende des Euro-Abwärtstrends?

Und zweitens könnte sich ein baldiges Ende des Abwärtstrends im Euro abzeichnen. Und dann wäre eine Positionierung in Europa für einen US-Anleger sogar gleich aus zwei Gründen durchaus interessant.


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Die Woche aus Sicht des "Steffens Daily"


Montag - Europa im Visier der Anleger

In der vorigen Woche übersprang der S&P 500 erstmals die Marke von 2.000 Punkten. Allerdings stahlen ihm die europäischen Indizes die Show. Denn während der S&P 500 und die anderen US-Indizes über ein mickriges Dreiviertelprozentpünktchen im Wochenverlauf nicht hinauskamen, legten die Indizes von Frankreich, Italien und Spanien zwischen 2,2 und 3 Prozent zu. Auch in dieser Woche werden vor allem die europäischen Märkte im Visier der Anleger stehen. Dafür gibt es zwei Gründe...

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Dienstag - Dax: Zwischen wichtigen Linien gefangen

Heute müssen wir uns wieder den Charts widmen. Im DAX zeichnet sich ab, dass die hier als wesentlich benannten Widerstand- und Unterstützungslinien weiterhin Bestand haben. An diesen muss in den kommenden Tagen eine Entscheidung fallen. Und damit zu der bekannten und seit Monaten unveränderten Chartanalyse nach der Target-Trend-Methode des DAX: Sie sehen, dass der DAX zurzeit zwischen der blauen Abwärtstrendlinie und der Rechteckunterkante…

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Mittwoch - Nachrichten, Intuition und Gedanken bei einer heftigen DAX-Reaktion

Während der DAX nach Handelsstart zunächst still und leise vor sich hindümpelte, einfach weil keiner vor den anstehenden Ereignissen (der EZB-Sitzung und den US-Arbeitsmarktdaten) Lust hatte, neue Positionen aufzubauen, tickerte um ca. 10.00 Uhr auf einmal eine „unglaubliche“ Meldung über den Nachrichtenkanal: „Putin und Poroschenko vereinbaren permanente Waffenruhe!“. Der DAX sprang prompt um…

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Donnerstag - EZB macht ernst und überrascht die Märkte

Die EZB hat beschlossen, die Leitzinsen um weitere zehn Basispunkte zu senken. Der Hauptrefinanzierungssatz liegt somit jetzt bei nur noch 0,05 Prozent, der Spitzenrefinanzierungssatz bei 0,30 Prozent und der Satz für Bankeinlagen bei minus 0,20 Prozent. Als Grund werden die sehr niedrigen Inflationsraten und die niedrige Inflationserwartung genannt. Doch das ist nicht alles. Jetzt wird die EZB ab Oktober Kreditverbriefungen (ABS-Papiere) und Pfandbriefe kaufen. Nähere Details…

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Freitag - Was am Ende übrig bleibt oder der Abschied von einer Illusion (Ausgabe vom 29.08.2014)

Als ich mit der Börse anfing, war ich wohl wie jeder andere Börsenneuling. Ich stürzte mich auf jede Nachricht, jede Empfehlung, suchte nach dem richtigen „Guru“. Ich tummelte mich in Foren, las Börsenzeitschriften und wusste nicht, wie wenig ich eigentlich verstand, von dem was ich da machte. Aber ich hatte Glück. Schnell merkte ich, dass ich ein sehr kurzfristiger Anleger war, und als Daytrader blieben mir die...

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Börsenüberblick


DAX

Der DAX war eine Zeit lang zwischen der blauen Abwärtstrendlinie und der Rechteckunterkante bei 9.379 Punkten gefangen. Diese Marken bildeten ein Dreieck, aus dem der Kurs inzwischen nach oben ausbrechen konnte.

DAX - Target-Trend-Analyse

Damit ist es nun wieder bullisher. Allerdings hat der DAX ein Niveau erreicht, auf dem in der Vergangenheit diverse Hochs markiert wurden. Entsprechend ist mit Widerstand zu rechnen. Wirklich bullish wird es daher erst, wenn die alten Hochs nach oben überwunden werden und der DAX sich nachhaltig über die 10.000-Punkte-Marke schwingen kann. Fällt der DAX hingegen wieder unter die 9.379er Marke, wäre dies ein neues bearishes Signal.


Nasdaq100

Während der DAX weiter zulegen konnte, befindet sich der Nasdaq100 lediglich in einer Seitwärtskonsolidierung oberhalb der Rechteckkante bei 4.059 Punkten. Dies ist aber durchaus bullish zu werten, weil er damit das höhere Rechteck halten konnte.

Nasdaq100 - Target-Trend-Analyse

Letztlich blieb es bei dem Kursverhalten, das wir unseren Lesern des „Target Trend Spezial“ bereits in der Nasdaq100-Analyse vom 20. August angekündigt und hier in der Börsenwoche vor einer Woche festgestellt hatten. Zitat: „Da die Bullen aktuell recht deutlich über die Bären siegen, könnte das Kursziel bei 4.059 Punkten (Rechteckgrenze) noch erreicht werden. Dort könnte den Bullen nach dem sehr steilen Anstieg vorerst die Luft ausgehen.“.

Es muss sich weiterhin zeigen, ob den Bullen die Luft ausbleibt oder sie lediglich Kraft für den nächsten Anstieg sammeln. Wir rechneten bisher damit, dass der Nasdaq100 mehrere Anläufe brauchen wird, um den psychologisch hoch relevanten 4.000er Widerstand zu überwinden. Da sich der Kurs nun bereits oberhalb davon befindet, gehen wir von einem Rücksetzer bis mindestens auf diese Marke aus.


EUR/USD

Der Euro sackte gegenüber dem US-Dollar insbesondere wegen der Zinssenkung der EZB auf unter 1,30 Dollar ab.

EUR/USD - Chartanalyse

In den Chart kann man einen Aufwärtstrend einzeichnen, der dann relevant wird, wenn das aktuelle Tief sich bei ca. 1,30 Dollar ausbildet und damit die untere Linie bestätigt würde. Geschieht das nicht, bleibt der eigentlich wichtigere Unterstützungsbereich bei 1,27 bis 1,28 Dollar als Kursziel bestehen.


Gold

Der Goldpreis droht unter die Rechteckgrenze bei 1.265 US-Dollar zu fallen.

Gold - Target-Trend-Analyse

Dies wäre eindeutig bearish zu werten, insbesondere wenn auch noch die grau gestrichelte Linie gebrochen wird. In diesem Fall müsste man damit rechnen, dass es ein Wiedersehen mit den markanten Tiefs bei rund 1.180 US-Dollar gibt.
Ein erster positiver Hinweis entsteht derweil erst, wenn das Bewegungshoch bei 1.350 Dollar überwunden wird.


Termine der kommenden Woche

(Kalenderwoche 37)


Montag,  08.09.2014

08:00 - DE Außenhandel Juli
08:00 - DE Umsatz verarb. Gewerbe Juli


Dienstag,  09.09.2014

Keine wichtigen Termine


Mittwoch,  10.09.2014

16:00 - US Großhandel Juli


Donnerstag,  11.09.2014

08:00 - DE Verbraucherpreise August
14:30 - US Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
15:55 - US Verbraucherstimmung Uni Michigan September


Freitag,  12.09.2014

11:00 - EU Industrieproduktion Juli
14:30 - US Einzelhandelsumsatz August
14:30 - US Einfuhrpreise August
14:30 - US Ausfuhrpreise August
16:00 - US Lagerbestände Juli


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