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Inhaltsverzeichnis

Wochenrück- und Ausblick

HINWEIS:  Urlaubsbedingt entfällt "Die Börsenwoche" am 17. und 24. August. Die nächste Ausgabe erhalten Sie am 31. August.


Verehrte Leserin, verehrter Leser,

bei der EZB-Sitzung am Donnerstag blieb erwartungsgemäß alles beim Alten, sprich die Leitzinsen wurden unverändert belassen. Wichtiger waren aber die Aussagen von EZB-Präsident Mario Draghi in der Pressekonferenz nach der Tagung. Er sagte, dass die Ukraine-Krise auf die Eurozone eine größere Auswirkung haben werde, als auf den Rest der Welt. Er führte weiter aus, dass es schwer abzuschätzen sei, wie die Auswirkungen ausfallen werden, wenn erst einmal Sanktionen auf der einen Seite und Gegensanktionen auf der anderen Seite ergriffen werden. (Russland verkündete inzwischen Einfuhrverbote für europäische Landwirtschaftsprodukte.)

Inmitten einer Konsolidierung

Es ist eben das, wovor die Anleger hier in Europa Angst haben und weswegen sie (unter anderem) den Verkaufen-Button drücken. Nun befinden wir uns inmitten einer Korrektur. Der DAX hat gerade mehr als 1.000 Punkte verloren und die Märkte befinden sich in einem fragilen Zustand.

Auch in den US-Indizes entstanden deutlichere Warnsignale. Es ist nun schwierig herauszufinden, warum die US-Indizes eben diese Warnsignale aussenden. Liegt es an den psychologisch wichtigen Widerständen, die erreicht wurden, liegt es an der strafferen Geldpolitik oder sogar an geopolitischen Sorgen im Zusammenhang mit Russland?

Niemand weiß derzeit, warum die Korrektur gerade jetzt begonnen hat. Und niemand, wirklich niemand, weiß, wie weit diese Konsolidierung gehen wird. Zumal jederzeit neue Nachrichten auf die Märkte einprasseln können, die jede noch so gute Analyse in einer Sekunde zunichtemachen.

Auf die Gegenbewegung kommt es an

Aber wir haben die Charttechnik. Mit etwas Erfahrung wird ein guter Chartist merken, ob etwas nicht stimmt. In Konsolidierungen sollte man sich auf die Stärke der Gegenbewegungen konzentrieren. Denn genau diese verraten sehr viel über die Marktsituation. Fallen sie eher schwächlich aus, wäre das ein bearishes Zeichen, sehen wir starke Käufe unter zunehmenden Umsätzen, wäre das ein erster Hinweis der Stärke.

Noch kein Ansatz von Stärke

Bisher haben wir noch keinen Ansatz von Stärke bei den Bullen gesehen. Die bisherigen Gegenbewegungen sind alle nur schwach ausgefallen und das, obwohl der Markt schon sehr überverkauft ist. Insoweit ist alles, was in den vergangenen Tagen geschehen ist, bearish zu werten.

Sobald man feststellt, dass schlechte Nachrichten nicht mehr zu fallenden Kursen führen, oder wenn man eine gewisse Stärke bei einer Bodenbildung sieht, kann man vorsichtig beginnen, wieder einzusteigen. Denn in jeder Krise steckt eine Chance – eine Chance große Gewinne zu machen.

Nachhaltiges Wachstum ist ein sehr guter Grundstein für steigende Kurse

Wie Sie miterlebt haben, führten gute US-Konjunkturdaten in den vergangenen Monaten gerne zu eher fallenden Kursen. Das hängt damit zusammen, dass die Anleger bei einer guten Entwicklung der US-Wirtschaft damit rechnen, dass die Fed die bereits gestartete Straffung der Geldpolitik beschleunigen könnte.

Doch das ist natürlich nur ein Faktor. Auf der anderen Seite wäre ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum in den USA, das vielleicht sogar stärkere Zinserhöhungen überstehen würde, ein weiterer Grund Aktien zu kaufen. Das sehen viele US-Anleger sicherlich jetzt noch nicht, aber es ist ein Faktor, der irgendwann in der Zukunft relevant werden dürfte.

Es wird den Zeitpunkt geben, an dem sich der Markt von der Hoffnung auf niedrige Zinsen verabschiedet und auf ein nachhaltigeres Wirtschaftswachstum setzt. Offenbar ist es jetzt noch zu früh dafür, aber Sie sollten diese Möglichkeit im Hinterkopf behalten – insbesondere dann, wenn gute Nachrichten von der US-Konjunktur nicht mehr abverkauft werden.

Nachholeffekte könnten zu stärkerem Wirtschaftswachstum führen

Und sollte sich irgendwann eine Beruhigung der Ukraine-Krise abzeichnen, so dass man vielleicht sogar davon ausgehen kann, dass die Sanktionen zurückgenommen werden, könnte das zu sogenannten Nachholeffekten führen – also zu einem kurzfristig stärkeren Wirtschaftswachstum.


Ihr
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Die Woche aus Sicht des "Steffens Daily"


Montag - Was die Konsolidierung für Sie bedeutet

Zum Monatswechsel warteten die Märkte mit einem Paukenschlag auf: Am letzten Tag im Juli fielen die US-Indizes um rund zwei Prozent. Die Statistiker berechneten eilfertig, wann vorher zum letzten Mal ein vergleichbarer Rückgang zu verzeichnen war (je nach Index im April bzw. Februar) und verwiesen darauf, dass durch diesen einzigen starken Verlusttag die Monatsbilanz der US-Indizes für Juli ins Minus getrieben wurde. Und – Achtung! – dies war damit der erste Negativmonat seit...

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Dienstag - Schwächliche Gegenbewegungen im DAX - bisher

Nun befinden wir uns inmitten einer Konsolidierung. Niemand, wirklich niemand, weiß, wie weit diese Konsolidierung noch gehen wird. Zumal jederzeit neue Nachrichten auf die Märkte einprasseln können, die jede noch so gute Analyse in einer Sekunde zunichtemachen. Da Sie, selbst wenn man all diese „zufälligen“ Nachrichten außen vor lassen würde, niemals alle den Kurs beeinflussenden Faktoren kennen können, ist es eigentlich auch müßig, zumindest im kurzfristigeren Bereich…

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Mittwoch - Achtung: Mögliche Topformation im Nasdaq100

Während wir hier in Deutschland über die Auswirkungen der Sanktionen gegen Russland auf die deutsche Wirtschaft diskutieren, entstehen in den US-Indizes deutlichere Warnsignale. Gleichzeitig mehren sich die Hinweise, dass Russland nun reagieren wird - einerseits in Form von Maßnahmen, welche die sanktionierenden Länder treffen sollen oder sogar, folgt man diversen und unbestätigten Gerüchten, mit militärischen Interventionen. Woran…

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Donnerstag - Börsenkrisen und deren Ablauf

Bei der EZB-Sitzung blieb erwartungsgemäß alles beim Alten, sprich der Zinssatz wurde bei 0,15 Prozent belassen. Wichtiger waren aber die Aussagen von EZB-Präsident Mario Draghi. Er sagte, dass die Ukraine-Krise auf die Eurozone eine größere Auswirkung haben werde, als auf den Rest der Welt. Er führte fort, dass es schwer abzuschätzen sei, wie die Auswirkungen ausfallen werden, wenn erst einmal Sanktionen auf der einen Seite und Gegensanktionen…

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Freitag - Sommerurlaub und wichtige DAX-Szenarien

Der DAX hat gerade 1.000 Punkte verloren und die Märkte befinden sich in einem fragilen Zustand. Es gibt eine Vielzahl von Krisenherden, die bei einer Eskalation zu einer weiteren Belastung der Märkte führen können. Die Krise in der Ukraine und Russland, die Probleme im Irak und im Nahen Osten, die Ebola-Epidemie in Afrika, bis hin zu neuen Finanzproblemen in der EU. Und so bleibt ein mulmiges Gefühl, gerade jetzt die...

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Börsenüberblick


DAX

Weil es zu einem Bruch der Rechtecklinie bei 9.379 Punkten kam, war die Wahrscheinlichkeit gestiegen, dass die untere Begrenzung des Aufwärtstrendkanals bei ca. 9.000 Punkten erreicht wird. So lautete die Analyse vor einer Woche.

Tatsächlich hat sich die Schwäche des DAX fortgesetzt und der Index die gesamte Spanne der grünen Aufwärtstrendkanals durchlaufen. Damit ist er an der seit Oktober 2013 höchst relevanten 8.896er Marke angelangt (siehe Pfeil).

DAX - langfristige Target-Trend-Analyse

Man kann nun davon ausgehen, dass sich die Bullen hier formieren und einen Angriff versuchen. Das erste Kursziel liegt bei 9.379 Punkten. Dort befindet sich ein Beta-Target oder eher ein Beta-Target-Bereich. Erreicht der DAX diese Marke, wird sich entscheiden, ob er einen erneuten Angriff auf die 10.000-Punkte-Marke versucht oder doch wieder zurückfällt.

Sollte der DAX aber die 9.379er Marke in dieser möglichen Gegenbewegung nicht erreichen und stattdessen wieder unter 8.896 Punkte fallen, im Anschluss daran sogar den Trendkanal nach unten verlassen, wird es deutlich bearisher! Dies wäre sogar das erste ernstzunehmende Bärensignal seit Beginn der Rally im Oktober 2011.


Nasdaq100

Mit der Entwicklung im Nasdaq100 ist ein idealtypisches Island-Reversal (schwarzer Kreis) entstanden. Im folgenden Stundenchart ist deutlich zu erkennen, dass die Kursinsel durch zwei Gaps (blaue Rechtecke) vom restlichen Kursverlauf getrennt ist.

Nasdaq100 - Island-Reversal

Das Kursziel aus dieser Formation wurde bereits abgearbeitet (siehe rote Linie). Aber man kann im Nasdaq100 mittlerweile noch eine andere Formation erkennen, nämlich eine Schulter-Kopf-Schulter-Formation (SKS, siehe folgender Chart). Diese SKS, bei der auch die Umsätze stimmen, ist bisher nahezu idealtypisch ausgebildet. Lediglich die rechte Schulter ist noch etwas schwach ausgeprägt und die Nackenlinien müsste man zurzeit leicht schräg nach unten ausgerichtet einzeichnen (siehe blaue Linie).

Nasdaq100 - Schulter-Kopf-Schulter-Formation SKS

Erst wenn die blaue Nackenlinie unter steigenden Umsatz nach unten gebrochen wird, wäre die SKS ausgebildet und das Kursziel dieser SKS aktiviert. Dieses liegt bei 3.714 Punkten (die Spanne zwischen Kopf und Nackenlinie - blaues Rechteck -  wird an den Bruch der Nackenlinie nach unten angelegt). Wird die Nackenlinie nicht gebrochen, ist die SKS hinfällig.


EUR/USD

Versuche von Gegenbewegungen scheitern im Euro bislang bereits nach kürzester Zeit. Damit blieben bullishe Signale vollständig aus.

EUR/USD - Target-Trend-Analyse

Solange der Kurs unterhalb der 1,349er-Dollar-Marke verbleibt, bleibt das Chartbild klar bearish und die Mittellinie bei 1,3122 US-Dollar das Kursziel.

Dies passt auch zur fundamentalen Entwicklung, also der Veränderungen der Geldpolitik im Dollar und Euro. Weil die Fed ihre Geldpolitik vorsichtig zu straffen beginnt, während die EZB überlegt, die Geldpolitik noch weiter zu lockern, sollte der Euro zum Dollar tendenziell fallen.


Gold

Der Goldpreis konnte eine dynamische Aufwärtsbewegung vollziehen, weshalb kurzfristig die Chancen auf der Oberseite liegen.

Gold - Target-Trend-Analyse

An der "Unordnung" im Chart, über die wir hier bereits berichteten, hat sich jedoch dadurch noch nichts geändert. Man muss weiterhin die kommenden Entwicklungen abwarten und es bleibt dabei, dass ein erster positiver Hinweis erst entsteht, wenn das jüngste Bewegungshoch bei 1.350 Dollar überwunden wird.

Eindeutig bearisher wird es, wenn die Rechteckgrenze bei 1.265 US-Dollar preisgegeben wird. In diesem Fall müsste man damit rechnen, dass es ein Wiedersehen mit den markanten Tiefs bei rund 1.180 US-Dollar gibt.


Termine der kommenden Woche

(Kalenderwoche 33)


Montag,  11.08.2014

Keine wichtigen Termine


Dienstag,  12.08.2014

11:00 - DE ZEW Konjunkturerwartung August


Mittwoch,  13.08.2014

08:00 - DE Verbraucherpreise Juli
11:00 - EU Industrieproduktion Juni
14:30 - US Einzelhandelsumsatz Juli
16:00 - US Lagerbestände Juni


Donnerstag,  14.08.2014

08:00 - DE BIP 2. Quartal
11:00 - EU Inflation Juli
11:00 - EU BIP 2. Quartal
14:30 - US Einfuhrpreise Juli
14:30 - US Ausfuhrpreise Juli
14:30 - US Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)


Freitag,  15.08.2014

14:30 - US Erzeugerpreisindex Juli
14:30 - US NY Empire State Index August
15:00 - US Internationale Kapitalströme Juni
15:15 - US Kapazitätsauslastung Juli
15:15 - US Industrieproduktion Juli
15:55 - US Verbraucherstimmung Uni Michigan August


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