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Inhaltsverzeichnis

Wochenrück- und Ausblick

Verehrte Leserin, verehrter Leser,

die vergangenen beiden Wochen waren an den Börsen recht nervenaufreibend: Erst schien eine ausgewachsene Konsolidierung im Anmarsch, dann deuteten vor allem die US-Indizes eine mögliche Fortsetzung der Rally an. Beides scheiterte allerdings bereits im Ansatz. Im DAX jedoch bleibt ein erstes wichtiges Warnzeichen.

Im DAX bleibt ein deutliches Warnzeichen

Nachdem der DAX dreimal kurz nacheinander die wichtige 10.000-Punkte-Marke testete und sogar leicht überschreiten konnte, wurde Anfang Juli eine kurzfristige Aufwärtstrendlinie (grün im folgenden Chart) gebrochen. Gleichzeitig kam es zu einem Rückfall unter die Unterstützung bei 9.794 Punkten, dem Hoch vom Januar. Damit ist ein Ausbruch über 10.000 bzw. 9.800 Punkte vorerst gescheitert. Der Versuch entpuppte sich als Fehlsignal.

DAX - Chartanalyse

Zudem wurde die gebrochene Aufwärtstrendlinie von unten erfolgreich getestet und es kam anschließend wieder zu fallenden Kursen. Anschließend scheiterte der Kurs bereits am Widerstand bei 9.794 Punkten, dem Januar-Hoch. Die Bullen scheinen keine ernsthaften Ambitionen mehr auf neue Hochs zu haben. Alles deutet derzeit auf eine markante Schwäche der Bullen hin.

Dies alles gehört noch zum Kampf um die 10.000er Marke

Da sich der DAX aber trotz der bisherigen Verluste nur unweit von der 10.000er Marke aufhält und es immer wieder zu starken Anstiegen in diese Richtung kommt, haben wir es, so unbefriedigend das auch sein mag, im DAX nach wie vor lediglich mit dem Kampf um diese „magische“ Marke zu tun.

Kursbewegungen sind in Sommermonaten unzuverlässig

Zudem befinden wir uns inmitten der Sommermonate Juli und August. In diesen Monaten sind nach langjähriger Erfahrung die Kursbewegungen meist sehr unzuverlässig, was unter anderem mit den oft niedrigeren Umsätzen zu tun hat. Und dies erfolgt unabhängig von den diversen geopolitischen Einflussfaktoren.

Börsen fürchten eine Eskalation der geopolitischen Probleme

Wir beobachten natürlich die geopolitischen Ereignisse sehr genau. Sollte eine Eskalationsstufe eintreten, die eine längerfristige Bedrohung für die wirtschaftliche Entwicklung der westlichen Industrieländer darstellt, dann wird die Börse mit deutlich stärker fallenden Kursen reagieren. Aber, und das ist das Problem dabei: So etwas entsteht häufig so schnell, dass man schlussendlich auch nur auf die Reaktionen der Börse „reagieren“ kann. Das sollte man dann aber konsequent tun.


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Die Woche aus Sicht des "Steffens Daily"


Montag - Erstes wichtiges Warnzeichen im DAX

Die vergangenen beiden Wochen waren an den Börsen recht nervenaufreibend: Erst schien eine ausgewachsene Konsolidierung im Anmarsch, dann deuteten vor allem die US-Indizes eine mögliche Fortsetzung der Rally an. Beides scheiterte allerdings bereits im Ansatz. Was bleibt, ist ein erstes wichtiges Warnzeichen für den DAX. Der DAX testete...

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Dienstag - Charttechnik kontra Geopolitik

Heute erhielt ich eine Mail, deren Beantwortung generell von Interesse sein könnte. Der Verfasser schrieb unter anderem folgendes: „[…] Es geht mir nicht um eine grundsätzlich Ablehnung von Chartanalysen. […] Aber, und das ist mein genereller Kritikpunkt, wenn man diese detaillierte und rein technische Analyse und Trendprognose ohne Verweis auf  marktbeherrschende politische Situationen darstellt, ist das unzureichend für die Leser.“ Es stimmt, …

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Mittwoch - Wenn das Leben an die Türe klopft (Ausgabe vom 16. Juli 2014)

Während ich im Internet zum Thema Börse surfte, fiel mir wieder einmal auf, dass es stets dasselbe ist: Kaum fallen die Kurse, schon liest man wieder von den bekannt markanten Theorien der „Untergangspropheten“ mit zum Teil wahnwitzigen Kurszielen und Ideen. Die Indizes werden sich in den kommenden Wochen halbieren oder/und Gold wird explodieren. Das Übliche also. Das erinnerte mich an einen der bekanntesten Untergangspropheten in den USA…

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Donnerstag - Risiken beim Social-Trading - ein konkreter Fall

Am 09. Oktober 2013 habe ich zum Thema „Social-Trading“ eine kleine, aber wichtige Warnung ausgesprochen. Und ein erster Teil dieser Warnung hat sich nun bestätigt. In den vergangenen Tagen erhielt ich zu einem Fall Informationen von einem Leser, die auch für andere interessant sein werden. Es geht um die hohen Verlustgefahren, die insbesondere auf hohen Performancegewinnen in solchen Plattformen folgen können…

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Freitag - Eine wichtige Entscheidung im Euro/Dollar

Wir hatten im Zusammenhang mit der vergangenen EZB-Sitzung davon gesprochen, dass die EZB versuchen will, den Anstieg des Euros zu stoppen. Schauen wir uns das bisherige Ergebnis an: Der Euro fiel tatsächlich weiter und steht nun an der unteren Trendbegrenzung des aktuellen Aufwärtstrends, der sich innerhalb der großen Seitwärtsbewegung zwischen ca. 1,20 Dollar und 1,50 Dollar gebildet hat. In den kommenden Tagen wird sich nun entscheiden, ob...

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Börsenüberblick


DAX

Der DAX hält sich in der aktuellen Konsolidierung weiterhin genau an die rot gestrichelte Konsolidierungslinie aus der Target-Trend-Methode. Völlig unabhängig von all den politischen Ereignissen konnte die Target-Trend-Methode sehr früh und genau bestimmen, wann der Markt sozusagen „reif“ für eine Konsolidierung war.

DAX - Target-Trend-Analyse

Doch die Signale innerhalb der Konsolidierung sind uneinheitlich. Mal sendet der Index klar bearishe Signale, nur um im nächsten Moment wieder den Bullen den Vortritt zu lassen.

Das uneinheitliche Bild wird sich erst aufklären, wenn entweder die bisherigen Bewegungstiefs nach unten gebrochen werden oder aber der DAX ein neues Hoch markieren kann und er damit die Fortsetzung des längerfristigen Aufwärtstrends einleitet. Bis dahin muss man die Kursbewegungen den Sommermonaten zuschreiben und mit weiteren Fehlsignalen rechnen.


Nasdaq100

In der vorangegangenen Analyse vom 13. Juli berichteten wir, dass der Nasdaq100 mit einem Kurs von 4.000 Punkten nur noch 20 Prozent von dem Allzeithoch der wahnsinnigen Technologieblase entfernt wäre und dies zu einem psychologischen Problem werden könnte. Inzwischen hat der Index diese Marke mit einem Hoch bei 3.997,50 Punkten nahezu getroffen.

Nasdaq100 - Target-Trend-Analyse

Nach der Target-Trend-Methode liegt das nächste Kursziel bei 4.059 Punkten (roter Pfeil im Chart). Allerdings könnte der Nasdaq100 zuvor mehrere Anläufe brauchen, um den psychologisch hoch relevanten 4.000er Widerstand zu überwinden. Die nächsten Tage werden hier erste Hinweise liefern, wie der Nasdaq100 mit dieser Marke umgeht.

Angesichts des steilen Anstiegs, den der Index seit Mai aufs Börsenparkett gelegt hat, sollte man im Bereich von 4.000 Punkten zumindest von einer Konsolidierung ausgehen.


EUR/USD

Der Euro steht an der unteren Trendbegrenzung eines Aufwärtstrends, der sich innerhalb der großen Seitwärtsbewegung zwischen ca. 1,20 Dollar und 1,50 Dollar gebildet hat.

EUR/USD - Chartanalyse

In den kommenden Tagen wird sich entscheiden, ob diese Trendlinie hält oder nach unten gebrochen wird. Im letzteren Fall muss mit einer kurzen Trendbeschleunigung nach unten gerechnet werden.

Für einen bearishen Trendbruch sprechen auch einige fundamentale Überlegungen. Insbesondere ist es im Moment so, dass die Fed sehr vorsichtig beginnt, ihre höchst expansive Geldpolitik langsam zurückzufahren, während die EZB noch dabei ist, die europäische Geldpolitik weiter zu lockern. Wenn sich somit der Dollar einer strafferen Geldpolitik entgegen sieht, während im Euro-Raum eher mit einer zunehmend expansiven Geldpolitik gerechnet werden muss, sollte eigentlich, alle anderen Faktoren außen vorgelassen, der Euro zum Dollar weiter fallen.


Gold

Nach einem stärkeren Kursrückgang kam es noch zu einem weiteren Abschwung mit recht klar negativen Vorzeichen. Seitdem erholt sich der Goldpreis leicht. Dies könnte unter anderem mit der zunehmenden Verschärfung der Krisenherde weltweit zu tun haben.

Gold - Target-Trend-Analyse

Durch dieses Auf und Ab ist es zu einer gewissen "Unordnung" im Chart gekommen. Daher muss man die kommenden Entwicklungen abwarten. Ein erster positiver Hinweis entsteht erst, wenn das Zwischenhoch oder besser noch das vorherige Bewegungshoch bei 1.350 Dollar überwunden wird. Eindeutig bearisher wird es, wenn die Rechteckgrenze bei 1.265 US-Dollar preisgegeben wird. In diesem Fall müsste man damit rechnen, dass es ein Wiedersehen mit den markanten Tiefs bei rund 1.180 US-Dollar gibt.


Termine der kommenden Woche

(Kalenderwoche 31)


Montag,  28.07.2014

16:00 - US Anstehende Hausverkäufe Juni


Dienstag,  29.07.2014

08:00 - DE Außenhandelspreise Juni
15:00 - US Case Shiller Composite-20 Hauspreisindex Mai
16:00 - US Verbrauchervertrauen Juli


Mittwoch,  30.07.2014

11:00 - EU Geschäfts- u. Verbraucherstimmung Juli
11:00 - EU Geschäftsklimaindex Eurozone Juli
14:00 - DE Verbraucherpreise Juni
14:15 - US ADP-Arbeitsmarktbericht Juli
14:30 - US BIP 2. Quartal
20:00 - US Federal Reserve Bank Sitzungsergebnis


Donnerstag,  31.07.2014

09:55 - DE Arbeitsmarktdaten Juli
11:00 - EU Vorabschätzung Inflation Eurozone Juli
11:00 - EU Arbeitslosigkeit Juni
13:30 - US Challenger Report Juli
14:30 - US Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
15:45 - US Einkaufsmanagerindex Chicago Juli


Freitag,  01.08.2014

09:55 - DE Einkaufsmanagerindex Juli
10:00 - EU Einkaufsmanagerindex Eurozone Juli
14:30 - US Beschäftigte ex Agrar Juli
14:30 - US Arbeitslosenquote Juli
14:30 - US Persönliche Einkommen und Auslagen Juni
15:00 - US Bauausgaben Juni
15:55 - US Verbraucherstimmung Uni Michigan Juli
16:00 - US ISM Index Juli


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