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Inhaltsverzeichnis

Wochenrück- und Ausblick

Verehrte Leserin, verehrter Leser,

der wichtigste Termin der vergangenen Woche war sicherlich die Fed-Sitzung am Mittwoch. Etwas wirklich Neues wurde im Statement dazu nicht bekannt gegeben. Genau das war aber auch so erwartet worden. Allerdings senkte die Fed die Prognosen für das Wirtschaftswachstum im laufenden Jahr von zuvor 2,8 bis 3 Prozent auf jetzt 2,1 bis 2,3 Prozent. Auch das ist nichts Ungewöhnliches, denn die Fed zeigt sich gerne etwas zu optimistisch.

Erleichterung nach US-Notenbanksitzung

Trotzdem verringerte die Senkung der Wachstumsprognose die Sorge, dass die Fed die lockere Geldpolitik schneller als bisher erwartet straffen werde, was wiederum für leicht steigende Aktienkurse sorgte. Im DAX ist aber seit dem Ausbruch aus der großen Seitwärtsbewegung Ende Mai bislang insgesamt keine weitere Aufwärtsdynamik entstanden. Das kann mit dem Verfallstag vom Freitag dieser Woche zusammenhängen.

DAX mit Kaufdruck

Zum Verfall um 13.00 Uhr wurde der DAX auf 10.017 Punkte, statt wie von uns erwartet auf 9.800 Punkte abgerechnet.

Open Interest - Marken im DAX

Dass es den Stillhaltern nicht gelungen ist, die Kursen wieder in den Keller zu treiben, spricht dafür, dass sehr viel Kaufdruck vorhanden ist. Kommt es in der kommenden Woche zu einem dynamischen Anstieg des DAX, wäre das der Hinweis darauf, dass tatsächlich der Verfallstag die Kurse ausgebremst hat und der Markt weiter ansteigt.

Schwache Sommermonate voraus?

Geschieht das hingegen nicht und dümpeln die Kurse weiter vor sich hin, müssen wir ein anderes Szenario in Betracht ziehen. Dann nämlich besteht die hohe Gefahr, dass die Kurse auch den gesamten Sommer über unmotiviert und wenig prognostizierbar tendenziell seitwärts laufen. Und dann werden die Fehlsignale massiv zunehmen – denn zwei Faktoren, die dies begünstigen, treffen dann zusammen:

  1. In den meist umsatzschwachen Sommermonaten Juli und August steigt die Zahl der Fehlsignale grundsätzlich häufig an.
  2. In einer langen Seitwärtsbewegung nimmt die Zahl der Fehlsignale zu.

Der Kampf mit der 10.000-Punkte-Marke

Doch das ist nur eine Sicht der Dinge. Aus charttechnischer Sicht geht es beim DAX weiterhin um den Kampf mit der 10.000-Punkte-Marke - Mehr dazu in den folgenden Chartanalysen im "Börsenüberblick".


Ihr
Stockstreet-Team


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Die Woche aus Sicht des "Steffens Daily"


Montag - Das Stockstreet-Szenario für die Verfallstagswoche

Aus deutscher Sicht gibt es – außer dem WM-Auftakt heute Abend gegen Portugal – drei wichtige Ereignisse in dieser Woche: die Veröffentlichung der ZEW-Konjunkturerwartungen am Dienstag, das Ergebnis der Fed-Sitzung am Mittwoch sowie der große Verfallstag am Freitag. Bei den ZEW-Konjunkturerwartungen geht es darum, ob nach fünf Rückgängen dieses Indikators...

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Dienstag - Nach dem Verfallstag kommt die Entscheidung

Tja, wenn doch die Börsen auch mal ein solches Feuerwerk abfackeln würden, wie gestern die deutsche Mannschaft gegen Portugal. Aber man kann nicht alles haben. Leider ist, nach dem Ausbruch aus der großen Seitwärtsbewegung Ende Mai, keine weitere Aufwärtsdynamik entstanden. Das kann mit dem Verfallstag am Freitag dieser Woche zusammenhängen. Falls also der DAX, wie gestern von meinen Kollegen Torsten Ewert beschrieben, zum Verfall bei…

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Mittwoch - Updates zu den wichtigen Prognosen der vergangenen Wochen

Bevor sich öde Langeweile breit macht, weil die Anleger heute auf das Ergebnis und das Statement der Fed-Sitzung warten, gibt es für Sie die Updates zu den hier vorgestellten charttechnischen Prognosen zum Bund-Future und dem Dow Jones (siehe Steffens Daily vom 11. Juni 2014 und vom 19.05.2014). Das Update zum Bund-Future: Die Schulter-…

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Donnerstag - Das mögliche Ende des großen Aufwärtstrends im Bund Future (Ausgabe vom 12.06.2014)

Wir stehen unter Umständen vor einem wichtigen Signal im Bund Future. Und das wiederum könnte ein wichtiges Signal für die Märkte werden. Dazu zunächst der Hintergrund: Der Euro-Bund-Future ist ein Future, dem eine fiktive Bundesanleihe mit dem Nominalzins von 6 Prozent und einer Laufzeit von 10 Jahren zugrunde liegt. Er spiegelt damit die Zinssituation am Anleihenmarkt wieder. Wichtig dabei ist folgendes: Wenn der Bund-Future steigt, ist das…

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Freitag - DAX mit Kaufdruck

Das war wohl nichts: Zum Verfall um 13.00 Uhr wurde der DAX auf 10.000 Punkte, statt wie erwartet auf 9.800 Punkte abgerechnet. Im Chart ist zu erkennen, dass der DAX zunächst bis 10.050 Punkte kletterte, um dann zum Verfall hin in Richtung 10.000-Punkte-Marke zu fallen. Abgerechnet wurde er um 13.00 zu 10.017 Punkten. Sie wissen, wir hatten als die aus Sicht der Stillhalter sinnvollste Zielmarke die 9.800er Marke genannt. Aber bereits gestern zu Handelsbeginn...

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Börsenüberblick


DAX

Kurzfristig werden die Kurse im DAX auf der Oberseite durch die 10.000-Punkte-Marke gebremst, auf der Unterseite durch die Mittellinie des aktuellen Rechtecks nach der Target-Trend-Methode, die bei 9.862 Punkten verläuft. Sie können im folgenden Chart sehr schön sehen, wie die Kurse genau zwischen diesen beiden Linien hin und her laufen.

DAX - Target-Trend-Analyse

Aber noch etwas anderes ist zu erkennen. Und zwar, dass die Kurse sich zugleich in etwa entlang der rot gestrichelten Konsolidierungslinie abwärts bewegten, bis am Donnerstag der Bruch erfolgte. Dennoch könnte der DAX noch einmal an diese Linie heranlaufen, die wir schon vor vielen Monaten in den Chart eingezeichnet haben und die ein weiterer Grund dafür ist, dass es der DAX aktuell so schwer hat. Mit einem solchen Rücksetzer an diese Linie könnte die aktuelle Konsolidierung fortgesetzt werden.

Erst wenn der DAX nachhaltig unter die 9.862er Marke fallen sollte, muss damit gerechnet werden, dass aus der Konsolidierung eine Korrektur wird und die Konsolidierungslinie an Relevanz gewinnt. Theoretisch wäre dann Platz bis hinunter auf die Rechtecklinie bei 9.379 Punkten.
So lange die Kurse aber über 9.379 Punkte notieren, ist die 10.345er Marke das Kursziel nach der Target-Trend-Methode.


Dow Jones

Der Dow Jones hat nun tatsächlich den Ausbruch über die riesige Broadening-Formation nach oben geschafft.

Dow Jones - Broadening-Formation

Im folgenden Chart erkennt man den Ausbruch, dem ein Kursrücksetzer an die obere blaue Linie folgte, deutlicher.

Dow Jones - kurzfristige Chartanalyse

Dieser Test der Ausbruchslinie ist typisch für solche Entwicklungen und bestätigt den Ausbruch. Endgültig regelkonform abgeschlossen wäre er, wenn sich nun weitere Aufwärtsdynamik zeigt und dabei das vorangegangene Hoch des Ausbruchs nachhaltig überwunden wird. In diesem Fall muss mit der dynamischen Fortsetzung des Aufwärtstrends gerechnet werden, auch wenn der Markt sicherlich bereits überkauft ist.


EUR/USD

Die 1,349er Marke sollte „vorerst eine wichtige Stütze für den Euro sein“, schrieben wir bislang. Tatsächlich ging der EUR/USD-Wechselkurs nach Erreichen dieser Marke in eine Gegenbewegung über.

EUR/USD - Target-Trend-Analyse

Von bullishen Signalen ist aber dennoch nach wie vor nicht viel zu sehen, weil das vorangegangene Hoch knapp unterhalb der hellgrünen Linie noch nicht erreicht werden konnte. Erst wenn dieses überschritten wird, können die Anleger etwas durchatmen. Stark steigende Kurse sind aufgrund der geldpolitischen Situation dann trotzdem nicht zu erwarten. Stattdessen ist eine anhaltende Seitwärtsbewegung wahrscheinlich, die man bereits seit September 2013 grob Bereich von 1,349 bis 1,385 US-Dollar feststellen kann.

Bearisher wird es, wenn die 1,349er Marke unterschritten wird. Dann sollte sich die Abwärtsbewegung fortsetzen, wobei dann sogar Kurse von 1,3122 US-Dollar denkbar wären.


Bund Future

Die mögliche Schulter-Kopf-Schulter-Formation (SKS) entwickelt sich im Bund Future in die falsche Richtung. Die rechte Schulter ist nicht mehr eindeutig ausgeformt.

Bund Future - SKS

Eigentlich sind es bereits zwei Schultern und das passt nicht zum Symmetriegebot bezüglich der linken Schulter. Gleichzeitig bricht der Kursverlauf auch so langsam aus dem zeitlichen Rahmen nach rechts aus.

Das sind zwar alles noch keine konkreten Ausschlusskriterien, aber diese Kritikpunkte verringern bereits die Eintrittswahrscheinlichkeit auf das Kursziel von 143,13 Euro für den Fall, dass die blaue Nackenlinie doch noch gebrochen wird.

Ein ähnliches Bild ergibt sich in dem „Diamanten“. Zunächst kam es zu einer Fortsetzung der Formation, die weiterhin auf einen Diamant schließen ließ. Die Kurse fluktuieren in immer kleineren Spannen auf der rechten Seite. Aber dann wurden die blauen Linien wurden zunächst nach oben und anschließend nach unten gebrochen.

Bund Future - Diamant

Man kann die Begrenzungslinien zwar noch anders ziehen (siehe rote Linien), aber auch hier sinken nun die Wahrscheinlichkeiten. Insbesondere, da die untere blaue Linie nicht mehrere Berührungspunkte aufweist.

Die Topformationen im Bund Future werden so langsam hinfällig. Wenn nicht bald die 144,50er Marke nach unten gebrochen wird, kann man sie ad acta legen. Die Wahrscheinlichkeit auf das  Kursziel beim Bruch der genannten Marke ist bereits gesunken.


Termine der kommenden Woche

(KW 25)


Montag,  23.06.2014

09:30 - DE Dienstleistungsindex Juni
09:30 - DE Einkaufsmanagerindex verarb. Gewerbe Juni
10:00 - EU Einkaufsmanagerindex verarb. Gewerbe Eurozone Juni
10:00 - EU Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen Eurozone Juni
14:30 - US Chicago Fed National Activity Index Mai
16:00 - US Verkäufe bestehender Häuser Mai


Dienstag,  24.06.2014

10:00 - DE ifo Geschäftsklimaindex Juni
15:00 - US Case Shiller Composite-20 Hauspreisindex April
16:00 - US FHFA Hauspreisindex April
16:00 - US Verbrauchervertrauen Juni
16:00 - US Verkäufe neuer Häuser Mai


Mittwoch,  25.06.2014

14:30 - US BIP 1. Quartal
14:30 - US Aufträge langlebiger Wirtschaftsgüter Mai


Donnerstag,  26.06.2014

14:30 - US Persönliche Einkommen Mai
14:30 - US Persönliche Auslagen Mai
14:30 - US Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)


Freitag,  27.06.2014

08:00 - DE Außenhandelspreise Mai
11:00 - EU Geschäfts- u. Verbraucherstimmung Juni
11:00 - EU Geschäftsklimaindex Eurozone Juni
15:55 - US Verbraucherstimmung Uni Michigan Juni


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