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Inhaltsverzeichnis

Wochenrück- und Ausblick

Verehrte Leserin, verehrter Leser,

wir stehen unter Umständen vor einem wichtigen Signal im Bund Future. Der Index, der die Situation am Anleihenmarkt widerspiegelt, hat bereits eine große Rallye von 14 Jahren hinter sich.

Bund Future - langfristige Chartanalyse

Dieser Anstieg des Bund Future ist eine Folge des Kampfes der Notenbanken gegen die rezessiven Tendenzen und Krisen. Ihre Waffe: sinkende Zinsen gleich lockere Geldpolitik. Und sinkende Zinsen bedeuten steigende Kurse im Bund Future, dem eine fiktive Bundesanleihe mit einem Nominalzins von 6 Prozent und einer Laufzeit von 10 Jahren zugrunde liegt.

Eine Schulter-Kopf-Schulter-Formation im Bund Future?

Im (folgenden) kurzfristigeren Chart zeigt sich aber nun, dass sich eine Topformation in der Art einer Schulter-Kopf-Schulter-Formation (SKS) ausbilden könnte.

Bund Future - mögliche SKS-Formation

Leider gab es im Zusammenhang mit der EZB-Sitzung vor einigen Tagen diesen starken Einbruch unter die blaue Linie, dem ein ebenso starker Anstieg folgte. Die Erfahrung zeigt, dass man außergewöhnliche Kursbewegungen, die mit solchen Ereignissen auf Tagesbasis zu erkennen sind, nicht überbewerten sollte. Dieser Eindruck wird noch dadurch bestärkt, dass der Schlusskurs oberhalb der blauen Linie ausgebildet wurde.  So gesehen kann man die SKS hier durchaus auch trotz dieser Kurskapriole gelten lassen. Die Nackenlinie liegt dann bei 144,5 Euro.

Umsatzentwicklung passt

Interessant ist, dass auch die Umsätze stimmen. So ist zur linken Schulter hin ein deutlicher Umsatzanstieg zu erkennen – ein wichtiges Kriterium für eine SKS. Auch im Top ist ein deutlicher Umsatzanstieg zu erkennen. Und ebenfalls regelkonform bildete sich eine rechte Schulter unter niedrigerem Umsatz aus. Soweit, so perfekt.

Interessant ist auch, dass der Umsatz in der Abwärtsbewegung vom Top hin stark zunimmt. Das bedeutet, hier wurde bei fallenden Kursen viel umgesetzt, was dafür spricht, dass größere Positionen aufgelöst wurden. Das ist ein deutliches Warnsignal.

Noch ist die SKS nicht in trockenen Tüchern

Wenn nun die blaue Nackenlinie bei 144,5 Euro – am besten unter hohem Umsatz – nach unten gebrochen wird, wäre die SKS vollendet. Aber erst dann! Geschieht das nicht und steigen die Kurse wieder, ist die SKS hinfällig.

Die Auswirkungen steigender Zinsen auf den Aktienmarkt

Die SKS kann ein Hinweis darauf sein, dass der nunmehr 14 Jahre andauernde Aufwärtstrend des Bund Future zu Ende gehen könnte! Und das wiederum könnte ein wichtiges Signal für die Aktienmärkte werden.

Denn wenn der Bund Future fällt, heißt das im Prinzip, die Zinsen steigen. Entsprechend werden verzinsliche Anlagen potenziell attraktiver. Ab einem gewissen Niveau kann das dazu führen, dass Anleger aus dem Aktienmarkt in den Anleihemarkt umschichten. Und diese Kapitalabflüsse können den Aktienmarkt dann belasten.

Steigende Zinsen haben aber noch einen anderen Nachteil: Bei hohen Zinsen ist es für die Unternehmen riskanter, Geld aufzunehmen um es zu investieren. Steigen die Zinsen also zu hoch, kann das das Wirtschaftswachstum ausbremsen. Auch das würden die Aktienmärkte über fallende Kurse umsetzen.


Ihr
Stockstreet-Team


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Die Woche aus Sicht des "Steffens Daily"


Montag - Markiert der ISM-Index einen Wendepunkt für die Märkte? (Ausgabe vom 02.06.2014)

In der Vorwoche hatten die Börsianer Grund zum Feiern, nachdem mehrere Indizes – unter anderem der DAX und der S&P 500 – auf neue Allzeithochs ausgebrochen sind. In dieser Woche fordern etliche Termine wieder die ganze Aufmerksamkeit der Anleger. Am wichtigsten dürfte dabei die Veröffentlichung des ISM-Index in den USA sein. Die erste Juniwoche...

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Dienstag - Konsolidierungslinien unter der Lupe

Um nach dem langen Wochenende wieder den Einstieg zu finden, starten wir mit dem DAX-Chart. Der DAX hat nun die 10.000-Punkte-Marke nachhaltig überwunden, gestern sogar auf Schlusskursbasis. Wobei man - das nur als Hinweis - eine charttechnische Interpretation des gestrigen Handels aufgrund des Feiertages nicht überbewerten darf. Doch wie hier schon häufiger geschrieben: Aus Sicht der Target-Trend-Methode…

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Mittwoch - Der Hardcore-Zock

Während der DAX in nervöser Lauerstellung liegt, um der Dinge zu harren, die morgen von der EZB kommen werden, erlauben Sie mir heute einmal, auf die extremen Möglichkeiten des Tradens einzugehen. Sie wissen, unsere Börsendienste und auch der Steffens Daily sind grundsätzlich seriös ausgerichtet. Wir streben langfristige Performance bei einem vernünftigen Chance / Risiko-Verhältnis an. Aber hin und wieder muss man einfach auch einmal unvernünftig sein …

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Donnerstag - Das mögliche Ende des großen Aufwärtstrends im Bund Future

Wir stehen unter Umständen vor einem wichtigen Signal im Bund Future. Und das wiederum könnte ein wichtiges Signal für die Märkte werden. Dazu zunächst der Hintergrund: Der Euro-Bund-Future ist ein Future, dem eine fiktive Bundesanleihe mit dem Nominalzins von 6 Prozent und einer Laufzeit von 10 Jahren zugrunde liegt. Er spiegelt damit die Zinssituation am Anleihenmarkt wieder. Wichtig dabei ist folgendes: Wenn der Bund-Future steigt, ist das…

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Freitag - US-Arbeitsmarkt erholt sich weiter (Ausgabe vom 06.06.2014)

Im Mai wurden in den USA außerhalb der Landwirtschaft 217.000 neue Jobs geschaffen. Analysten hatten einen Stellenzuwachs um 210.000 erwartet. Damit stabilisiert sich der Wert auf über 200.000. Das ist ein weiteres Indiz dafür, dass die US-Wirtschaft so langsam in Fahrt kommt. Eine weitere, sehr interessante Nachricht: Nach fünf Jahren Erholungsphase der US-Wirtschaft wurden die Stellenverluste im Zuge des 2008er Crash in Höhe von 8,7 Millionen...

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Börsenüberblick


DAX

Der DAX hatte in dieser Woche die 10.000-Punkte-Marke auf Schlusskursbasis überwinden können. Doch wie schon häufiger geschrieben: Aus Sicht der Target-Trend-Methode, die im Gegensatz zur klassischen Charttechnik auch verlässliche Widerstände und Unterstützungen oberhalb von Allzeithochs findet, ist die 10.000-Punkte-Marke lediglich als psychologisch wichtiger Widerstand relevant. Die eigentliche Zielmarke liegt nach Überwindung der 9.862er Marke bei 10.345 Punkten (obere Begrenzung des aktuellen hellblauen Rechtecks).

DAX - langfristige Target-Trend-Analyse

In starken Trends lässt sich feststellen, dass Konsolidierungen immer in einem ähnlichen Abstand voneinander auftreten und dabei jeweils auch eine ähnliche Abwärtsdynamik aufweisen. Im (folgenden) Chart des DAX ist dieses Kursverhalten derzeit sehr schön zu erkennen.

DAX - Konsolidierungen im Aufwärtstrend

Auf dem Weg zu dem nächsten Kursziel aus der Target-Trend-Methode bei 10.345 Punkten nähern wir uns derzeit einer solchen Konsolidierungslinie (dicke, rot gestrichelte Linie im Chart oben). Hier wäre also nun mit einer erneuten Unterbrechung der Aufwärtsbewegung zu rechnen. Passend dazu würde dies zu dem erwarteten Kampf mit der 10.000er Marke passen. Ein Pendeln um diese Marke herum würde zum aktuellen Chartbild des DAX passen, auch weil der Kurs gerade die obere Linie des (grünen) Aufwärtstrendkanals erreicht hat.


S&P500

Nachdem der breit gefasste US-Index S&P500 die Mittellinie bei 1.908,5 Punkten überwinden konnte, stieg der Kurs weiter stark an und knackte mit Leichtigkeit die rote Konsolidierungslinie. Mit der grünen Aufwärtstrendkanallinie und der Rechtecklinie bei 1.952 Punkten stieß er aber an einen heftigen Widerstand und musste in der Folge Kursverluste einstecken. Diese warfen den Index zurück an die Konsolidierungslinie, die sich von einem Widerstand in eine Unterstützung wandelte.

S&P500 - Target-Trend-Analyse

Unsere Leser des „Target Trend Spezial“ hatten wir bereits am 6. Juni vor dieser Entwicklung gewarnt. Läuft die aktuelle Gegenbewegung noch weiter, sollte der Kursrutsch spätestens an der Mittellinie bei 1.908,5 Punkten ein Ende finden. Darunter würde es bearish, weil der Index dann einen Fehlausbruch hingelegt hätte. Kann der Index aber weiterhin seine aktuelle Stärke ausspielen und bald auch noch die Rechtecklinie bei 1.952 Zählern überwinden, gilt die Mittellinie bei 1.995,5 Punkten als nächstes Kursziel.


EUR/USD

Im Vorfeld der EZB-Sitzung hatte der EUR/USD-Wechselkurs eine abwartende Haltung eingenommen und war unterhalb der grünen Aufwärtslinie im folgenden Chart  seitwärts gependelt. Als die EZB ihren zukünftigen geldpolitischen Kurs bekanntgab, rutschte der Kurs weiter ab und unser Kursziel von 1,349 US-Dollar aus unserer Target-Trend-Analyse wurde fast exakt erreicht.

EUR/USD - Target-Trend-Analyse

Von bullishen Signalen ist aktuell weit und breit nichts zu sehen. Bearish wird es allerdings erst, wenn die 1,349er Marke unterschritten wird. Diese sollte aber vorerst eine wichtige Stütze für den Euro sein. Wird sie dennoch bald gebrochen, wäre damit zu rechnen, dass der vorangegangene Aufwärtstrend im Euro, der im Juli 2013 startete, endgültig beendet ist. Ein erstes Signal für dessen Ende lieferte bereits der Bruch der hellgrünen Aufwärtslinie.


Gold

Beim Gold gab es einen starken Rebound. Nachdem der wichtige Bereich um die Rechtecklinie bei 1.265 US-Dollar gebrochen wurde, konnte dieser dynamisch zurückerobert werden.

Gold - Target-Trend-Analyse

Damit hat das Alpha-Target (roter Kreis im Chart) nun wieder seine Anziehungskraft verloren. Wirklich bullish wird es aber erst, wenn auch noch die grau gestrichelte Abwärtslinie überwunden werden kann.
Sollte dagegen die Marke bei 1.265 US-Dollar erneut unterboten werden, wäre ein Wiedersehen mit den markanten Tiefs bei rund 1.180 US-Dollar wieder wahrscheinlich.


Termine der kommenden Woche

(KW 25)


Montag,  16.06.2014

11:00 - EU Inflation Mai
14:30 - US NY Empire State Index Juni
15:00 - US Internationale Kapitalströme April
15:15 - US Industrieproduktion und Kapazitätsauslastung Mai
16:00 - US NAHB/WF Hausmarktindex Juni


Dienstag,  17.06.2014

11:00 - DE ZEW Konjunkturerwartung Juni
14:30 - US Wohnbaugenehmigungen Mai
14:30 - US Verbraucherpreise Mai
14:30 - US Wohnbaubeginne Mai


Mittwoch,  18.06.2014

11:00 - EU Produktion Baugewerbe April
20:00 - US Federal Reserve Bank Sitzungsergebnis


Donnerstag,  19.06.2014

14:30 - US Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
16:00 - US Philadelphia Fed Index Juni


Freitag,  20.06.2014

08:00 - DE Erzeugerpreise Mai
16:00 - US Verkäufe bestehender Häuser Mai


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