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Inhaltsverzeichnis

Wochenrück- und Ausblick

Verehrte Leserin, verehrter Leser,

seit Monaten beobachten wir Seitwärtsbewegungen beim Nasdaq100, dem Dow Jones und auch im DAX. Da die Börsen zukünftige Entwicklungen vorwegnehmen, könnten diese Seitwärtsbewegungen damit zusammenhängen, dass wir in den kommenden Monaten vielleicht wieder eine leichte Abkühlung der Konjunktur erleben werden.

Ifo-Index im Mai gesunken

Auch der ganz leicht schwächelnde Ifo-Index könnte ein frühes Anzeichen dafür sein. Der umfragebasierte Index, für den 7.000 Unternehmen befragt werden, ist im Mai auf 110,4 Punkte gefallen. Im April notierte er noch bei 111,2 Punkten. Analysten hatten mit einem Rückgang auf 111 Punkten gerechnet. 

ifo-Index

Auch einige andere Daten aus Europa deuten in diese Richtung. Dennoch besteht noch kein Grund zur Panik. Es wird darauf ankommen, wie stark eine eventuelle Abkühlung ausfallen wird.

Seitwärtsbewegungen deuten nur auf geringe Wachstumsschwäche hin

An den bisherigen Kursbewegungen ist zu erkennen, dass die institutionellen Anleger bis jetzt noch nicht mit einem stärkeren Rückgang des Wirtschaftswachstums rechnen. Sollte es tatsächlich so kommen und eine nur kleine Wachstumsdelle erkennbar werden, dann kann es gut sein, dass die Kurse kurz darauf wieder anziehen.

Börsen nehmen die Zukunft vorweg

Denken Sie immer daran: Börsen spiegeln nicht die aktuelle wirtschaftliche Situation wider, sondern sie nehmen die Zukunft (meistens) vorweg!
Der DAX nahm zum Ende dieser Woche hin Anlauf auf ein vielleicht nachhaltigeres Allzeithoch. Deutet dies vielleicht bereits das baldige Ende der kleinen Wachstumsschwäche an?


Ihr
Stockstreet-Team


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Die Woche aus Sicht des "Steffens Daily"


Montag - Auch der Dow Jones hat den Ausbruch nicht geschafft

Bisher ist nicht viel los im DAX, also können wir uns noch einmal der Wall Street und dem Leitindex Dow Jones widmen. Dieser ist nun erneut an seine wichtige Trendlinie gelaufen, konnte diese aber nicht nachhaltig überwinden. Im Dow Jones wird sich jedoch entscheiden, ob es auch im DAX zu weiter fallenden Kursen kommt oder er sich wieder fängt und einen neuen Anlauf auf ein Allzeithoch startet, um dann...

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Dienstag - Gold – eine spannende Entwicklung deutet sich an

Der DAX tänzelt heute um die Nulllinie, die Anleger warten auf neue Impulse aus den USA, denn dort müssen noch wichtige Widerstände überwunden werden. Es gibt jedoch noch einen weiteren Index, der aktuell „einschläft“: Gold. Das war der Grund, warum ich längere Zeit nicht mehr auf Gold eingegangen bin, einfach weil dort nichts zu berichten war. Bevor ich auf fundamentale Spekulationen zu sprechen komme, erst einmal ein detaillierter…

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Mittwoch - Erster Hauch von Stärke im DAX

Wissen Sie, welche Frage am häufigsten in einem reiferen Aufwärtstrend gestellt wird? „Befinden wir uns bereits in einer Blase?“ Wissen Sie, wann diese Frage nicht mehr gestellt wird? Wenn wir uns dann tatsächlich in einer Blase befinden. Denn dann sind die Einen davon überzeugt, dass es ewig weiter gehen wird, während die Anderen bereits „wissen“, dass es sich um eine Blase handelt. Typisch für einen Blasenverlauf…

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Donnerstag - Ein Generationenwechsel an der 10.000er Marke

Der DAX startete heute einen erneuten Anlauf, um das vergangene Hoch zu erreichen, dann ging ihm aber die Puste aus. Doch selbst wenn er ausbricht, ist zunächst nicht mit einer starken Dynamik zu rechnen – bei 10.000 Punkten wartet der nächste wichtige Widerstand. Ich hatte vor einiger Zeit schon geschrieben, dass große und psychologisch bedeutsame Marken, bei denen eine Stelle hinzukommt, für einen Index…

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Freitag - Schlechte Konjunkturdaten sind gut für die Börse

Der Ifo-Index, ein umfragebasierter Index, für den 7.000 Unternehmen befragt werden, ist im Mai auf 110,4 Punkte gefallen. Im April notierte er noch bei 111,2 Punkten. Analysten hatten mit einem Rückgang auf 111 Punkten gerechnet. Soweit die Fakten. Aber jetzt wird es spannend. Denn wir erleben jetzt auch in Deutschland das, was wir von den USA her kennen: Schlechte Nachrichten sind gut für die Börse und schwächen die Währung. Der Grund...

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Börsenüberblick


DAX

Der Kampf um die wichtige 10.000er Marke im DAX findet eigentlich bereits seit 14 Jahren statt. Wie der folgende Chart zeigt, fehlten bei den beiden Hochs im Jahr 2000 und 2007 lediglich ca. 1.850 Punkte bis zur 10.000er Marke.

DAX - langfristige Chartanalyse

Gut, das sind von den Hochs aus gesehen noch mehr als 20 Prozent. Aber so genau darf man hier nicht sein. Entscheidend ist, dass der DAX seit 14 Jahren im näheren Umfeld dieser Marke gescheitert ist.

Wenn der DAX nun aus seiner aktuellen Seitwärtsphase unterhalb von rund 9.800 Punkten ausbricht, ist zunächst damit zu rechnen, dass bei 10.000 Punkten der nächste wichtige Widerstand wartet. Da aber bereits 14 Jahre vergangen sind, in denen der DAX mit dieser psychologisch so wichtigen Marke kämpft, könnte es sein, dass der DAX dort nur einen kurzen Halt einlegt und dann recht schnell der nachhaltige Ausbruch gelingt.

Leider ergibt sich aus dieser Analyse selbstredend nicht der Zeitpunkt, wann der DAX denn nun endlich in den fünfstelligen Bereich vordringt. Aber es ist doch zumindest beruhigend, dass ein Großteil des (zeitlichen) Problems bereits abgearbeitet ist.


Dow Jones

Im Dow Jones wird sich entscheiden, ob es im DAX wieder zu fallenden Kursen kommt oder er ein neues Allzeithoch markieren und dann im weiteren Verlauf die 10.000-Punkte-Marke überwinden kann.

Seit dem Jahr 2000 bildet sich im US-Index eine nach rechts erweiternde Formation. Diese nennt man „Broadening Formation“ und sie ist ein Hinweis auf Verunsicherung. Darüber hinaus hat sie aber keine Prognosekraft für den weiteren Verlauf.

Dow Jones - langfristige Chartanalyse

Der Dow Jones ist an die obere Linie der Formation gelaufen, konnte diese aber bislang nicht nachhaltig überwinden. In der Vergrößerung (folgender Chart) sehen Sie, dass der Dow Jones bereits seit über fünf Monaten mit dieser Trendlinie kämpft.

Dow Jones - kurzfristige Chartanalyse

Schafft es der Dow Jones, diese Linie nachhaltig zu überwinden und entsteht anschließend eine erkennbare Aufwärtsdynamik, wäre das sehr bullish zu werten.
Fällt er jedoch unter die 16.000er Marke, ist dies ein erstes Warnsignal. Sollte er dann im weiteren Verlauf auch noch unter das vergangene Zwischentief bei 15.340 Punkten fallen, würde dieses Warnsignal bestätigt.


Gold

Der Goldpreis scheint derzeit vollständig einzuschlafen. Seit nunmehr einem Jahr verläuft der Kurs oberhalb der 1.200er-Punkte-Marke mit sinkender Volatilität seitwärts. In den vergangenen Wochen kam es nur noch zu ganz kleinen unmotivierten Fluktuationen beim Gold.

Gold - Target-Trend-Analyse

Wenn die Volatilität derart sinkt, steigt die Gefahr, dass eine dynamische Bewegung folgt. Und weil immer noch das Alpha-Target (roter Kreis) im Spiel ist, würde ein nachhaltiges Unterschreiten der 1.265er Marke mit hoher Wahrscheinlichkeit dazu führen, dass dieses Target erreicht wird.

Und dabei handelt es sich zurzeit um unser favorisiertes Szenario. Denn insgesamt sehen wir in den vergangenen Monaten, dass keine neuen, höheren Hochs ausgebildet werden konnten. Die gesamte Formation seit Mitte vergangenen Jahres erinnert somit an ein absteigendes Dreieck (blaue Linien im folgenden Chart).

Gold - Chartanalyse

Wenn nun die Linie bei ca. 1.185 Punkten nach unten gebrochen wird, errechnet sich das Kursziel aus der Dreiecks-Formation wie folgt: Man nehme die Spanne der höchsten Fluktuation in diesem Dreieck (linkes blaues Rechteck) und lege es an die waagerechte Linie nach unten an. Daraus ergibt sich ein Kursziel von ca. 944 Punkten.

Dies passt zu der hier seit langer Zeit vertretenen Theorie, dass der Goldpreis mindestens noch einmal unter die 1.000-Dollar-Marke fallen wird, bevor er sich wieder fängt. Und dieses Szenario macht auch aus fundamentaler Sicht, weil die US-Notenbank  eine Straffung ihrer Geldpolitik vornimmt.


Silber

Das charttechnische Bild bei Silber unterscheidet sich nicht großartig von dem beim Gold. Silber befindet sich wie Gold in einem abwärts gerichteten Dreieck (siehe Chart).

Silber - aktuelle Kursentwicklung

Dieses entsteht, weil einerseits tiefere Hochs ausgebildet werden (blaue Linie), während andererseits der Kurs entlang einer massiven Unterstützungszone oberhalb der 18,50er Marke verläuft (grüner Bereich). Sollte dieser Bereich nachhaltig nach unten brechen, liegt das Kursziel bei 12,70 Dollar! 

Allerdings ist der Kurs schon weit in die Spitze des Dreiecks vorgedrungen und damit sinkt die Signalqualität dieses Dreiecks erheblich! Häufig ist dieses „in die Spitze laufen“ ein Hinweis darauf, dass dieses Dreieck von der Tendenz zur Seite hin aufgelöst wird. Sollte also der Durchbruch nicht vergleichsweise schnell und dynamisch erfolgen, können Sie das genannte Kursziel streichen. In diesem Fall muss eher damit gerechnet werden, dass Silber noch eine längere Weile um die 18,50-DollarEuro-Marke herum notiert.


Termine der kommenden Woche

(KW 22)


Montag,  26.05.2014

US Feiertag - Memorial Day:
- US Nasdaq geschlossen
- US New York Stock Exchange geschlossen


Dienstag,  27.05.2014

07:45 - CH BIP 1. Quartal
14:30 - US Aufträge langlebiger Wirtschaftsgüter April
15:00 - US Case Shiller Composite-20 Hauspreisindex März
16:00 - US Verbrauchervertrauen Mai


Mittwoch,  28.05.2014

08:00 - DE Außenhandelspreise April
09:55 - DE Arbeitsmarktdaten Mai
10:00 - EU Geldvolumen Eurozone April
11:00 - EU Geschäfts- u. Verbraucherstimmung Mai
11:00 - EU Geschäftsklimaindex Eurozone Mai


Donnerstag,  29.05.2014

14:30 - US BIP 1. Quartal
14:30 - US Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
16:00 - US Anstehende Hausverkäufe April


Freitag,  30.05.2014

00:30 - JP Verbraucherpreise April
00:30 - JP Verbraucherpreise Tokio Mai
01:30 - JP Arbeitsmarktdaten April
06:30 - JP Industrieproduktion April
08:00 - DE Einzelhandelsumsatz April
14:30 - US Persönliche Einkommen April
14:30 - US Persönliche Auslagen April
15:45 - US Einkaufsmanagerindex Chicago Mai
15:55 - US Verbraucherstimmung Uni Michigan Mai


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