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Inhaltsverzeichnis

Wochenrück- und Ausblick

Verehrte Leserin, verehrter Leser,

die Verbraucherpreise (Inflation) in den USA ziehen an. Das ist vielleicht die wichtigste Information aus den USA zurzeit. Denn eine Inflation, die unkontrollierbar anzieht, will die US-Notenbank unbedingt verhindern.

Das richtige Timing ist die größte Aufgabe der Fed

Dazu muss sie den Geldstrom richtig dosieren, was ein extrem gutes Timing bedarf. Da sich Veränderungen der Geldpolitik oft erst sehr zeitversetzt auswirken, ca. sechs Monate bis zu einem Jahr, ist dies keine leichte Aufgabe für die Währungshüter.

Aussagen der Fed sind nicht in Stein gemeißelt

Die Fed wird also sehr genau auf die Inflationsentwicklung (und deren Gründe) achten. Sollte sich eine plötzliche und starke Inflation abzeichnen, muss sie handeln – egal, was sie den Märkten vorher auch erzählt hat. Handeln heißt in diesem Fall, sie wird dann in eine geldpolitische Straffung übergehen und die Zinsen anheben.

Märkte reagieren empfindlich

Entsprechend empfindlich dürften die US-Märkte zukünftig auf stärkere Inflationsdaten reagieren. Der Anstieg der US-Verbraucherpreise um auf das Jahr gesehen 2,0 Prozent, der am Donnerstag gemeldet wurde, versetzte den Märkten bereits einen heftigen Dämpfer.

Reaktion auf US-Inflationsdaten

Weitere könnten folgen.


Ihr
Stockstreet-Team


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Die Woche aus Sicht des "Steffens Daily"


Montag - Der Euro fällt wieder zurück

Obwohl sich die Krise in der Ukraine wieder etwas zugespitzt hat und die EU die Sanktionen gegen Russland noch verschärfen will, zeigt sich der DAX heute positiv gestimmt. Das kann unter anderem auch mit dem Euro zusammenhängen, der nach der verbalen Intervention des EZB-Chefs Mario Draghi bei der Pressekonferenz zur EZB-Zinssitzung doch deutlicher zurückgekommen ist und seinen Ausbruch über den Aufwärtstrend...

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Dienstag - DAX versucht sich an Allzeithoch

Die Krise in der Ukraine rückt aus Sicht der Märkte in den Hintergrund, sonst würden sie nicht steigen. Das sind Gewöhnungseffekte. Als Grund für den Anstieg werden Hoffnungen auf weiter geldpolitische Maßnahmen der EZB im Juni genannt. Gut, das erklärt aber nicht, warum auch die US-Märkte gestern gestiegen sind. Aber Sie wissen ja: Die Anleger brauchen immer einen Grund. Und das führt dazu, dass die Medien auch entsprechend…

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Mittwoch - Befinden wir uns in einer Blase?

Wissen Sie, welche Frage am häufigsten in einem reiferen Aufwärtstrend gestellt wird? „Befinden wir uns bereits in einer Blase?“ Wissen Sie, wann diese Frage nicht mehr gestellt wird? Wenn wir uns dann tatsächlich in einer Blase befinden. Denn dann sind die Einen davon überzeugt, dass es ewig weiter gehen wird, während die Anderen bereits „wissen“, dass es sich um eine Blase handelt. Typisch für einen Blasenverlauf…

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Donnerstag - DAX erreicht neues Allzeithoch, doch Vorsicht!

Endlich geschieht mal wieder etwas - nach nun fünf Monaten Seitwärtsbewegung. Der DAX hat heute ein neues Allzeithoch bei 9810,29 Punkten ausgebildet. Doch konnte der DAX sein Hoch nicht halten. Statt sich zu freuen, müssen Sie jetzt sehr, sehr vorsichtig werden. Die Gefahr, dass dieser Ausbruch ein Fehlsignal wird, ist deutlich gestiegen. Dazu zunächst der aktuelle Chart: Und zwar aus folgenden Gründen: Das ehemalige Allzeithoch bei 9794,05…

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Freitag - Der sensible Umgang mit der Inflation in den USA

Bevor ich heute auf die Geldpolitik der Fed eingehe, zunächst zum DAX: Der DAX ist nach dem Ausbruch auf ein neues Allzeithoch wieder in seine Seitwärtsbewegung zurückgefallen. In einer Seitwärtsbewegung ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese fortgesetzt wird, immer höher, als die, dass es zu einem Ausbruch kommt. Schließlich läuft der Kurs viele Male hin und her, bricht aber nur einmal aus. Wir müssen also als favorisiertes Szenario...

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Börsenüberblick


DAX

Der DAX ist in dieser Woche nach dem Ausbruch auf ein neues Allzeithoch wieder in seine Seitwärtsbewegung zurückgefallen.

DAX - Chartanalyse

In einer Seitwärtsbewegung ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese fortgesetzt wird, immer höher, als die, dass es zu einem Ausbruch kommt. Schließlich läuft der Kurs viele Male hin und her, bricht aber nur einmal aus. Wir müssen also als favorisiertes Szenario davon ausgehen, dass er diese Seitwärtsbewegung einfach weiter fortsetzt. Damit ist auch klar: Das favorisierte Szenario ist weiterhin die Seitwärtsbewegung und zwar genau so lange, bis es zu einem nachhaltigen Ausbruch kommt.

Da wir uns aber eigentlich nicht in einer Seitwärtsbewegung aufhalten, sondern mit der 10.000-Punkte-Marke kämpfen, ist das Bild zurzeit verzerrt. Das sollten Sie unbedingt berücksichtigen. Wir haben es somit im Moment, besonders an der Oberseite dieser Seitwärtsbewegung, mit sehr schlechten Tradingsignalen zu tun! Wenn Sie also auf die fallende Notierungen innerhalb der Seitwärtsbewegungen mit Kursziel 9.000-Punkte traden wollen, sollten Sie das nur sehr vorsichtig und eng abgesichert tun. Da es sich zudem um eine Seitwärtsbewegung in einem großen Aufwärtstrend handelt, sind die Chancen in dieser Seitwärtsbewegung auf der Long-Seite immer noch deutlich höher.


S&P500

Wissen Sie, welche Frage am häufigsten in einem reiferen Aufwärtstrend gestellt wird? „Befinden wir uns bereits in einer Blase?“
Wissen Sie, wann diese Frage nicht mehr gestellt wird? Wenn wir uns dann tatsächlich in einer Blase befinden. Denn dann sind die Einen davon überzeugt, dass es ewig weiter gehen wird, während die Anderen bereits „wissen“, dass es sich um eine Blase handelt.

S&P500 - langfristige Chartanalyse

Typisch für einen Blasenverlauf sind starke Aufwärtstrends, die immer steiler werden, wie man hier im S&P500 erkennen kann. Die finale und damit gefährliche Phase, die eigentliche Blase, ergibt sich durch einen starken, hoch dynamischen Aufwärtstrend (hier rot dargestellt).

Zwar erkennen wir im S&P500 auch in der aktuellen Situation einen starken Aufwärtstrend, diesem fehlt aber die vorherige lange Aufwärtsbewegung. Stattdessen entsteht diese Aufwärtsbewegung aus einer mehrjährigen Seitwärtsbewegung heraus. Und so kann man nicht von einer wirklichen Blase sprechen.

Trotzdem kann der S&P500 kurzfristig überkauft sein und die Kurse können ohne Frage jederzeit auch deutlich und dynamisch abtauchen. Das eine schließt das andere nicht aus.


EUR/USD

Der Euro ist deutlich und mit Dynamik unter seinen roten Aufwärtstrend gefallen.

EUR/USD - langfristige Chartanalyse

Trendbrüche haben eine nur knapp über der Parität liegende Wahrscheinlichkeit und der Bruch der Abwärtstrendlinie im Euro verlief auch noch ungewöhnlich schwach. Entsprechend konnte der Euro das bullishe Signal nicht bestätigen.

In den kommenden Wochen wird es darauf ankommen, ob der Euro wieder an die 1,35er Marke fällt - dann käme eine Seitwärtsbewegung als weiteres Szenario in Betracht - oder ob er sich wieder fängt. Fehlsignale führen oft zu dynamischeren Abwärtsbewegungen. Hier ist also im Moment wieder alles möglich.


Gold

Dem Goldpreis fehlt weiterhin, wie allgemein an den Märkten, eine klare Richtung. Er pendelt in Reichweite der 1.300 US-Dollar-Marke weiterhin nur seitwärts. Bullishe Versuche scheiterten bislang jeweils exakt an der grau gestrichelten Abwärtslinie aus der Target-Trend-Methode.

Gold - Target-Trend-Analyse

Da der Kurs andererseits aber bislang auch nicht unter 1.265 US-Dollar gefallen ist, gilt die vorangegangene Korrektur weiterhin als völlig gesund. Sollte es aber nicht bald zu steigenden Kursen kommt, dann könnte sich herausstellen, dass es sich bei der aktuellen Konsolidierung lediglich um eine Pause in der begonnenen Abwärtsbewegung handeln.

Sollte der Goldpreis also bald in das hellblaue Rechteck rutschen, dann müsste man damit rechnen, dass es ein Wiedersehen mit den markanten Tiefs bei rund 1.180 US-Dollar gibt.


Termine der kommenden Woche

(KW 21)


Montag,  19.05.2014

11:00 - EU Produktion Baugewerbe März


Dienstag,  20.05.2014

08:00 - DE Erzeugerpreise April


Mittwoch,  21.05.2014

10:00 - EU EZB Leistungsbilanz Eurozone März
20:00 - US FOMC Sitzungsprotokoll


Donnerstag,  22.05.2014

09:30 - DE Einkaufsmanagerindex verarb. Gewerbe Mai
10:00 - EU Einkaufsmanagerindex verarb. Gewerbe Eurozone Mai
10:00 - EU Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen Eurozone Mai
14:30 - US Chicago Fed National Activity Index April
14:30 - US Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
16:00 - US Verkäufe bestehender Häuser April


Freitag,  23.05.2014

08:00 - DE BIP 1. Quartal
10:00 - DE ifo Geschäftsklimaindex Mai
16:00 - US Verkäufe neuer Häuser April


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