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Inhaltsverzeichnis

Wochenrück- und Ausblick

Verehrte Leserin, verehrter Leser,

die Lage in der Ukraine und die Rhetorik zwischen Russland und den USA verschärfen sich zusehends. In dieser Woche lief über die Ticker, dass Russland ein Manöver an der Grenze zur Ukraine gestartet hat, als Reaktion auf eine Offensive der ukrainischen Armee gegen prorussische Rebellen. Und das belastete wieder die Kurse. Letztlich geht es aber lediglich weiter munter hin und her. Und innerhalb einer Seitwärtsbewegung sind volatile Kursreaktionen auf solche Nachrichten zunächst normal.  

Seit 5 Monaten seitwärts

Mittlerweile halten wir uns schon seit fünf Monaten (!) in einer Seitwärtsrange auf. Dazu gibt es eine alte Weisheit: Versuche nicht innerhalb einer (engeren) Seitwärtsbewegung die Kursbewegungen zu analysieren – sie sind eher zufällig. Somit ist es gefährlich, hier zu viel hineininterpretieren zu wollen. Entsprechend ist auch das Trading innerhalb einer solchen Range mitunter schwierig. An den äußeren Begrenzungen kommt es gerne zu Fehlsignalen.

Handelsspanne im DAX schwer zu traden

Auch in der aktuell möglichen Handelsspanne ist die Begrenzung der Ober- und Unterseite nicht eindeutig. So reichte zum Beispiel das jüngste Tief weder bis zur unteren Begrenzung noch bis zum Zwischentief vom Februar.

DAX - Seitwärtsrange

Es wäre daher schwierig gewesen, den richtigen Einstieg zu finden. Und hätte man an der oberen Seite auf fallende Kurse gesetzt, wäre der Ausstieg entsprechend schwierig geworden.

Besser bis zum eindeutigen Ausbruch warten

Der theoretische Handelsansatz, unten einzusteigen und oben zu verkaufen, um sofort wieder auf fallende Kurse zu setzen, stellt sich in der Praxis also häufig als problematisch dar. Aber verzweifeln Sie nicht an der aktuellen Situation. Treten Sie stattdessen einfach ein wenig zurück und warten Sie auf eindeutige und klare Signale, beispielsweise auf einen sehr nachhaltigen Ausbruch aus der Seitwärtsbewegung. Je länger eine solche Konsolidierung anhält, desto weiter laufen die Kurse anschließend auch in die Ausbruchsrichtung.

Nach dem bullishen Ausbruch wartet auch noch die 10.000er Marke

Im DAX geht es allerdings nicht nur um diese Seitwärtsbewegung, sondern zudem um die magische 10.000-Punkte-Marke. Und mittlerweile belegt die Kursentwicklung im DAX die Vermutung, dass es einige Zeit brauchen wird, diesen psychologisch so wichtigen Widerstand zu überwinden. Es könnte sogar viele Jahre dauern, bis ein Index so eine Marke überwindet. Schauen Sie sich dazu den Dow Jones an:

Dow Jones - langfristige Chartanalyse

Der US-Index hat gerne mal 20 und mehr Jahre gebraucht, um in der Vergangenheit solche Marken abzuarbeiten.


Ihr
Stockstreet-Team


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Die Woche aus Sicht des "Steffens Daily"


Montag - Die Quartalsberichtssaison beginnt mit einem Warnschuss! (Ausgabe vom 07.04.2014)

Am Dienstag nach Börsenschluss beginnt in den USA „offiziell“ die Berichtssaison für das erste Quartal. Traditionell wird der Rohstoffkonzern Alcoa den Zahlenreigen eröffnen, der uns bis Ende Mai beschäftigen wird. Bereits im Vorfeld der neuen Berichtssaison dürften viele Anleger ein Déjà-vu-Erlebnis gehabt haben, denn wie...

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Dienstag - Seitwärtsbewegungen sind einfach und doch so schwer

Es geht weiter munter hin und her. Dazu gibt es eine alte Weisheit: Versuche nicht innerhalb einer (engeren) Seitwärtsbewegung die Kursbewegungen zu analysieren – sie sind eher zufällig und somit ist es gefährlich, hier zu viel hineininterpretieren zu wollen. Schauen wir uns zunächst einmal die aktuelle Seitwärtsbewegung unterhalb der 10.000er-Marke an: Sehr schön ist zu erkennen, dass…

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Mittwoch - Silber: Und die Geschichte wiederholt sich doch

Bevor ich auf den Silberpreis zu sprechen komme, möchte ich zuvor noch den Blick auf den DAX nach der Target-Trend-Methode richten: Ich hatte vor Ostern geschrieben, dass der Einbruch des DAX mit einem Gap Down unter die 9.379er-Marke (roter Pfeil) ein bearishes Zeichen war und dass die Bullen erst an der schwarz-gestrichelten (Strich-Punkt) Linie wieder aufbegehren werden …

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Donnerstag - Ifo-Geschäftsklimaindex steigt unerwartet trotz Krise in der Ukraine

Heute wurde der Ifo-Geschäftsklima-Index veröffentlicht, und man höre und staune: Trotz der Lage in der Ukraine stieg der Index weiter an, und zwar von zuvor 110,7 auf jetzt 111,2 Punkte. Analysten waren von einem leicht sinkenden Wert von 110,5 Punkten ausgegangen. Beachtlich ist, dass sich insbesondere die Erwartung für die kommenden sechs Monate mit…

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Freitag - Es geht derzeit um sehr viel!

Um den Chart-Reigen in dieser Woche abzuschließen, werfen wir heute noch einen Blick auf den Dow Jones. Warum? Nun, Sie wissen: Der DAX kämpft mit der 10.000-Punkte-Marke. Der Nasdaq100 mit einem wichtigen Widerstandsbereich in der Nähe der Hochs aus dem Jahr 2000 und der Dow Jones hat es mit einer interessanten Trendlinie als Widerstand zu tun. An dieser ist...

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Börsenüberblick


DAX

Der Einbruch des DAX mit einer Abwärtslücke unter die 9.379er-Marke war ein bearishes Zeichen. Doch dieses bearishe Signal wurde sehr schnell durch ein bullishes wieder neutralisiert: Es kam im Bereich der Rechtecklinie zu einer Aufwärtslücke (schwarzer Pfeil), womit es erneut unentschieden stand.

DAX - Target-Trend-Analyse

Anschließend stoppte der Kurs an einer alten Trendlinie (grau gestrichelte Linie), die zwar eher von untergeordneter Bedeutung ist, den Kurs aber dennoch wieder gen Süden schickte. Dabei wurde bisher nur die Aufwärtslücke wieder geschlossen und die zuvor nach oben gebrochene Rechtecklinie von oben getestet.

Die 9.379er Marke ist nach der klassischen Charttechnik lediglich ein untergeordneter Widerstand. Nach der Target-Trend-Methode ist sie jedoch höchst bedeutend, und dieser Widerstand wurde durch die beiden Gaps sowie den Test von oben deutlich bestätigt.

Bevor man weitere Prognosen erstellen kann, muss ein Ausbruch aus der Seitwärtsbewegung stattfinden, die nach der Target-Trend-Methode  zwischen der 9.862er und der 8.896er Marke verläuft.
Ein erstes Warnzeichen entsteht bereits, wenn die 9.379er Marke wieder nach unten gebrochen wird. Dieses leicht bearishe Signal würde bestätigt, wenn die schwarze, strichpunktierte Linie fällt. Doch wirklich bearisher wird es erst, wenn danach auch noch die 8.896er Marke nicht halten sollte.


Dow Jones

Der DAX kämpft mit der 10.000-Punkte-Marke, der Nasdaq100 mit einem wichtigen Widerstandsbereich in der Nähe der Hochs aus dem Jahr 2000 und der Dow Jones hat es mit einer interessanten Trendlinie als Widerstand zu tun. An dieser ist der US-Index seit Anfang des Jahres immer wieder abgeprallt.

Dow Jones - Broadening-Formation

Die Widerstandslinie ist die Verbindung der beiden großen Hochs der vergangenen 14 Jahre (!) und gleichzeitig Teil einer großen Formation, einem nach rechts offenen Dreieck. Leider hat diese in der Charttechnik „Broadening Formation“ genannte Formation keine weitere Aussagekraft. Sie ist einfach nur ein Zeichen von Unsicherheit.

Allerdings weist ein (sehr nachhaltiger) Ausbruch über die Widerstandslinie doch auf eine handelbare Wahrscheinlichkeit einer anhaltenden Trendfortsetzung hin. Dabei muss man aber die Gefahr eines Fehlausbruchs einkalkulieren.


EUR/USD

Zwar konnte sich der Euro an der roten Konsolidierungslinie nach oben hin abstoßen und bis zur Mittellinie bei 1,385 US-Dollar steigen, doch will ihm dort einfach nicht der nachhaltige Ausbruch gelingen.

EUR/USD - Target-Trend-Analyse - Tageschart

Dies kann man nun weder bullish noch bearish werten. Eine Konsolidierung an einer solchen Linie ist gemäß der Target-Trend-Methode völlig normal. Solange es keine stärkeren Kursverluste gibt, kann man dies als Luftholen werten. Sollte es anschließend zu einem dynamischen Ausbruch kommen, ist rein charttechnisch sogar ein Anstieg bis auf 1,4218 US-Dollar möglich. Fraglich ist lediglich, ob die EZB einen solchen Anstieg zulassen würde.

Bearish wird es erst, wenn das Tief von Anfang April unterschritten wird. Dann wäre ein weiterer Rutsch bis zur unteren Rechteckbegrenzung bei 1,349 US-Dollar möglich.


Silber

Den Einbruch beim Silberpreis seit dem Hoch im Jahr 2011…

Silber - aktuelle Kursentwicklung

…kann man wunderbar mit dem Silbercrash aus dem Jahre 1980 vergleichen:

Silber - Kursentwicklung 1980

Die Charts verlaufen sehr ähnlich. Nach einem ersten Crash kam es zu einer zweiten Abwärtsbewegung,  auf die eine Seitwärtsbewegung folgte, ähnlich wie in den 1980er Jahren. Allerdings ging nach dem 1980er Chart die Seitwärtsbewegung einfach weiter, während Silber in der aktuellen Situation noch weiter abrutschte. Dennoch hätte man die Kursentwicklung aus den 1980ern einfach frühzeitig für den aktuellen Verlauf als Prognose nutzen können.

Aus heutiger Sicht ist aber die Frage wichtiger, wie es nun mit Silber weitergehen könnte. Das auffallendste Merkmal im aktuellen Chart ist, dass Silber einfach jedes nachhaltigere Signal von Stärke verweigert. Die Aufwärtsbewegungen fallen immer schwächer aus, es bilden sich also „tiefere Hochs“.

Das heißt nichts anderes, als dass die Käufer gegen den offensichtlich immer noch starken Verkaufsdruck nicht ankommen. Es ist somit ein deutliches Zeichen von Schwäche. Und so bildet sich in den vergangenen Monaten ein absteigendes Dreieck aus. Und dieses absteigende Dreieck ist nach der klassischen Charttechnik eine bearishe Formation.

Im Moment hält sich der Silberpreis in der Unterstützungszone zwischen 18,50 und 20 Dollar. Sollte diese aber noch unterschritten werden, kann Silber auch noch deutlich unter 15 Dollar fallen.

Für die Bullen wird das Bild erst dann leicht besser, wenn sich ein erstes Zeichen der Stärke ausbilden würde. Das wäre zum Beispiel der Fall, wenn der Silberpreis das vergangene Hoch bei 22,05 Dollar wieder überwinden kann.


Termine der kommenden Woche

(KW 18)


Montag,  28.04.2014

16:00 - US Anstehende Hausverkäufe März


Dienstag,  29.04.2014

08:00 - DE Verbraucherpreise April
08:00 - DE Außenhandelspreise März
10:00 - EU Geldvolumen Eurozone März
11:00 - EU Geschäfts- u. Verbraucherstimmung April
11:00 - EU Geschäftsklimaindex Eurozone April
15:00 - US Case Shiller Composite-20 Hauspreisindex Februar


Mittwoch,  30.04.2014

08:00 - DE Einzelhandelsumsatz März
09:55 - DE Arbeitsmarktdaten April
11:00 - EU Vorabschätzung Inflation Eurozone April
14:15 - US ADP-Arbeitsmarktbericht April
15:45 - US Einkaufsmanagerindex Chicago April
20:00 - US Federal Reserve Bank Sitzungsergebnis


Donnerstag,  01.05.2014

- Maifeiertag
- DE Xetra geschlossen
09:55 - DE Einkaufsmanagerindex April
10:00 - EU Einkaufsmanagerindex Eurozone April
14:30 - US Persönliche Einkommen März
14:30 - US Persönliche Auslagen März
14:30 - US Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
15:00 - US Bauausgaben März
16:00 - US ISM Index April


Freitag,  02.05.2014

11:00 - EU Arbeitslosigkeit März
14:30 - US Beschäftigte ex Agrar April
14:30 - US Arbeitslosenquote April
16:00 - US Industrieaufträge März


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