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Inhaltsverzeichnis

Wochenrück- und Ausblick

Verehrte Leserin, verehrter Leser,

nun liegen die wichtigen Ereignisse dieser Woche also hinter uns. Zunächst trafen am Mittwoch die Daten des Arbeitsmarkt-Dienstleisters Automatic Data Processing Inc. (ADP) recht exakt die Erwartungen. Demnach wurde ein Stellenzuwachs außerhalb der Landwirtschaft von 191.000 Stellen verzeichnet. Analysten hatten mit einem Plus von 200.000 Jobs gerechnet. Der Wert für Februar wurde zudem von zuvor 139.000 auf jetzt 178.000 Arbeitsplätze nach oben revidiert.

ADP Arbeitsmarktbericht

US-Arbeitsmarkt und Kursentwicklung gehen Hand in Hand

Das Interessante dieser Grafik liegt im unteren Teil. Hier sehen Sie die Stellen in Tausend – also nicht die Veränderungen zum Vormonat, sondern die tatsächlichen Stellen. Man erkennt, dass wir mittlerweile das Niveau von Januar 2008, das bei 115.972 Stellen gelegen hat, anlaufen. Und das wiederum passt zur Kursentwicklung in den USA, denn hier wurden die Allzeithochs inzwischen überschritten. Und so wird auch verständlich, warum die Fed nun so langsam anfängt, bei ihrer Geldpolitik den Fuß vom Gas zu nehmen – der Zeitpunkt scheint gut gewählt.

EZB behält abwartende Haltung bei

Am Donnerstag fand dann die „lang ersehnte“ EZB-Sitzung statt. Mit unveränderten Leitzinsen konnte das Team um Mario Draghi nur die wenigsten überraschen. Einige Analysten erwarteten neue geldpolitische Maßnahmen als Reaktion auf die neueren Zahlen zur Preisentwicklung, die wieder deutlich deflationären Charakter haben.

Doch diese Erwartungen wurden enttäuscht und so verlor der DAX direkt nach Bekanntgabe der EZB-Entscheidung rund 20 Punkte. Die leichten Verluste konnten aber schnell wieder aufgeholt werden, als der EZB-Präsident auf der anschließenden Pressekonferenz mitteilte, der EZB-Rat sei sich einig, bei Bedarf noch unkonventionelle Maßnahmen zu beschließen.

Arbeitsmarktdaten trafen die Erwartungen

Auch der offizielle Arbeitsmarktbericht am Freitag traf die Erwartungen. Es wurden im März außerhalb der Landwirtschaft 192.000 Stellen neugeschaffen. Analysten waren von ca. 200.000 ausgegangen, nach 175.000 im Monat zuvor. Die Arbeitslosenquote blieb mit 6,7% unverändert zum Vormonat.

US-Arbeitsmarktdaten

Woche wird zum Non-Event

Da sowohl die US-Arbeitsmarktdaten als auch die EZB die Erwartungen der Mehrheit erfüllten, wurde letztlich die gesamte Woche zu einem Non-Event. Man konnte zwar im Intraday-Handel sehr schön miterleben, wie die verschiedenen Veröffentlichungen in dieser Woche den Markt hin und her bewegt haben, doch letztlich pendelten die Aktienmärkte in Summe unter geringer Volatilität nur leicht aufwärts.

Das Abwärtspotential wächst

Die Bullen zeigten sich bis jetzt vergleichsweise stark und die Bären hatten wenig entgegenzusetzen. Doch das Abwärtspotenzial wächst - und wird durch volkswirtschaftliche Daten untermauert: So korrigierte die Fed auf ihrer jüngsten Sitzung ihre Prognosen für die US-Konjunktur nach unten. In Deutschland sind zuletzt sowohl die ZEW-Konjunkturerwartungen als auch die entsprechende Erwartungskomponente des ifo-Geschäftsklimas zum zweiten Mal nacheinander gesunken. In Japan enttäuschte das Exportwachstum, und die Meldungen aus China sind ohnehin seit geraumer Zeit ernüchternd.

Bleiben Sie wachsam!

In der kommenden Woche stehen weit weniger wichtige Daten als in dieser Woche an. Dennoch sollte man angesichts der erreichten Kursniveaus sehr vorsichtig bleiben!


Ihr
Stockstreet-Team


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Die Woche aus Sicht des "Steffens Daily"


Montag - Die nächste Chance kommt bestimmt

Die gute Ausgangslage der US-Märkte in der vergangenen Woche konnten die Bullen nicht in weitere Kursanstiege ummünzen. Ein altes Börsen-Bonmot lautet: Können die Kurse nicht steigen, müssen sie fallen! Und genau das ist Ihre Chance! Natürlich ist keineswegs sicher, dass es nun zu einem größeren Kurseinbruch kommt...

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Dienstag - Einzigartige Zeiten

Eigentlich wollte ich Sie heute, am 1. April, wie jedes Jahr in den April schicken. Und das mit irgendeinem abstrusen, vollkommen übertriebenen Szenario oder Thema zur Börse. Wenn man sich allerdings zurücklehnt und vor Augen führt, was seit Ausbruch der Krise inzwischen geschehen ist, dann kann man nur zu einem Schluss kommen…

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Mittwoch - Zwei wichtige Termine: EZB-Sitzung und US-Arbeitsmarktdaten

Morgen findet die „lang ersehnte“ EZB-Sitzung statt, die für die starken Kursgewinne im DAX verantwortlich ist. Einige Analysten erwarten neue geldpolitische Maßnahmen als Reaktion auf die neueren Zahlen zur Preisentwicklung, die wieder deutlich deflationären Charakter haben. Muss und wird die EZB tatsächlich handeln? Und wie reagiert der Markt…

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Donnerstag - Wie gesagt, EZB und US-Arbeitsmarkt!

Heute konnten Sie im Intraday-Handel sehr schön miterleben, wie die verschiedenen Veröffentlichungen den Markt hin und her bewegt haben: Zunächst veröffentlichte die EZB um 13:45 Uhr ihr Sitzungsergebnis. Die Zinsen bleiben unverändert, der DAX verlor schnell 20 Punkte. Dann jedoch stabilisierte er sich wieder. Schließlich folgte um 14:30 Uhr…

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Freitag - Der US-Arbeitsmarktbericht März 2014 – ein Non-Event

Um 14:30 Uhr MESZ wurde endlich der lang ersehnte US-Arbeitsmarktbericht veröffentlicht. Demnach wurden 192.000 neue Stellen außerhalb der Landwirtschaft geschaffen. Analysten waren von ca. 200.000 ausgegangen. Damit liegt der Wert also sowohl leicht unter den Erwartungen als auch leicht unter dem Vormonatswert. Und so steigen die US-Futures im...

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Börsenüberblick


DAX

Im DAX gibt es Anzeichen für eine mögliche neue Abwärtswelle. Zwar hat der deutsche Leitindex die Gefahr einer Flaggenformation (rot im Chart) überwinden können, doch besteht mit dem aktuell erreichten Kursniveau die neue Möglichkeit einer Seitwärtsphase (blau). Zumal der Index auch die obere Linie des Aufwärtstrendkanals erreicht hat.

DAX - Target-Trend-Analyse

Dies könnte fallende Kurse bedeuten, die bis 9.200 Punkte gehen. Und die Frage ist letztlich, was nach der EZB-Sitzung und den US-Arbeitsmarktdaten in der kommenden Woche die Kurse noch weiter treiben könnte?!

Das nächste Kursziel aus Sicht der Target-Trend-Methode ist im Falle einer starken Abwärtsbewegung, die einen Rückfall in das alte Rechteck zur Folge hat, die wichtige Unterstützung bei 8.896 Punkten (nach klassischer Charttechnik die 9.000er-Marke).

Kann der DAX hingegen den Trend beschleunigen und die obere Trendlinie des Aufwärtstrendkanals brechen, ist die Mittellinie bei 9.862 Punkten das nächste Target-Trend-Kursziel. Zuvor muss es dem DAX allerdings auch gelingen, das Allzeithoch zu überwinden – keine leichte Aufgabe.


Dow Jones

Die Charttechnik im Dow Jones ist brisant, denn sie liefert aus übergeordneter Sicht insbesondere beim vielbeachteten US-Index Hinweise auf ein mögliches – vorläufiges – Ende der Rally.

Dow Jones - Chartanalyse

So ist der Index bereits im Dezember 2013 an die Trendlinie gelaufen, die auf den Hochs von 2000 und 2007 liegt. Der damalige Ausbruchsversuch scheiterte jedoch. Seitdem konnte der Dow Jones die Hochs von Dezember bzw. Januar nicht einmal annähernd erreichen.

Mit einem Bruch der Aufwärtstrendlinie müssten wir uns mit möglichen Korrekturszenarien vertraut machen: Im Chart sind die Korrekturniveaus eingezeichnet, die bei einem Rückfall nach einer Rally am häufigsten erreicht werden (dunkelblaue Linien). Je nach Stärke und Dynamik der Korrektur könnte der Kurs um 38,2 %, 50 % oder sogar 61,8 % des vorangegangenen Anstiegs zurückfallen.


EUR/USD

Der Euro zeigt sich weiterhin angeschlagen und erreichte mit 1,36726 US-Dollar zwischenzeitlich ein neues Fünf-Wochen-Tief. Zuletzt notierte das Währungspaar am 28. Februar auf einem so niedrigen Niveau.

EUR/USD - Target-Trend-Analyse

Die rote Konsolidierungslinie konnte den Euro bislang immer wieder auffangen. Wenn diese bricht, muss man davon ausgehen, dass der Kurs auch wieder bis auf 1,35 US-Dollar durchgereicht werden könnte.

Erst wenn sich der Kurs wieder auf über 1,385 US-Dollar hocharbeiten kann, wird es wieder bullischer. Dann wäre ein weiterer Anstieg möglich.


Gold

Der Goldpreis konnte sich im Bereich des 50%-Fibonacci-Retracements fangen und wieder leicht auf über 1.300 US-Dollar ansteigen. Dabei konnte sich das Edelmetall aus Sicht der Target-Trend-Methode an der lila Linie abstoßen, die als Unterstützung fungierte.  

Gold - Target-Trend-Analyse

Bearish wird es erst, wenn der Kurs in das hellblaue Rechteck unter 1.265 US-Dollar rutscht. Dies wäre ein klar negatives Signal nach der Target-Trend-Methode, welches zufällig genau mit dem Unterschreiten des 61,80%-Fibonacci-Retracement zusammenfallen würde, was zusätzlich bearish zu werten wäre. Weil das Edelmetall aber oberhalb von 1.265 US-Dollar blieb, ist die Korrektur derzeit als gesund zu bezeichnen.


Termine der kommenden Woche

(KW 15)


Montag,  07.04.2014

12:00 - DE Produktion prod. Gewerbe Februar
21:00 - US Verbraucherkredite März


Dienstag,  08.04.2014

08:00 - DE Umsatz verarb. Gewerbe Februar


Mittwoch,  09.04.2014

08:00 - DE Außenhandel Februar
16:00 - US Großhandel Februar


Donnerstag,  10.04.2014

13:00 - GB BoE Sitzungsergebnis
14:30 - US Einfuhrpreise März
14:30 - US Ausfuhrpreise März
14:30 - US Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)


Freitag,  11.04.2014

08:00 - DE Verbraucherpreise März
14:30 - US Erzeugerpreisindex März
15:55 - US Verbraucherstimmung Uni Michigan April


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