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Inhaltsverzeichnis

Wochenrück- und Ausblick

Verehrte Leserin, verehrter Leser,

obwohl die Folgen von Sanktionen gegen Russland und auch die weiteren politischen Perspektiven alles andere als eindeutig sind, interessiert dies die Börse bereits kaum noch. Der Markt hat sich vergleichsweise schnell an die Krim-Krise gewöhnt und inzwischen beschäftigt die Anleger schon ein neues Thema.

Deflation und geldpolitische Maßnahmen

Sie setzen mittlerweile darauf, dass die EZB auf der nächsten Zinssitzung kommende Woche neue geldpolitische Maßnahmen beschließen wird. Grund für diese Erwartung sind schlechte Inflationszahlen aus der EU. In Frankreich stagnieren die Konsumausgaben, in Spanien sinken die Preise und auch in Deutschland geht die Inflationsrate zurück. So lag sie im März nur noch bei 1,0 Prozent über Vorjahresniveau, nach 1,2 Prozent im Februar und 1,3 Prozent im Januar.

Die Palette reicht von negativen Leitzinsen bis „Quantitative Easing“

Zu Wochenbeginn trieben derartige geldpolitische Spekulationen bereits die Kurse, weil Bundesbank-Chef Jens Weidmann am Dienstag Wertpapierkäufe der EZB nicht mehr kategorisch ausschloss. Zusätzlich ließen wieder einmal schwache Daten zur Kreditvergabe die Investoren darauf hoffen, dass die EZB auf ihrer nächsten Ratssitzung am kommenden Donnerstag zumindest irgendetwas beschließt. Dabei reicht die Palette möglicher Maßnahmen von einem negativen Leitzins bis zu einem wie auch immer ausgestalteten Quantitative Easing.

Neben der EZB werden auch die US-Arbeitsmarktdaten in den Fokus rücken

Neben der EZB werden in der kommenden Woche auch die monatlichen US-Arbeitsmarktdaten für den März in den Fokus rücken. Einen Vorgeschmack auf die offiziellen Zahlen am Freitag liefert bereits wie üblich am Mittwoch um 14:15 Uhr der Arbeitsmarktbericht der privaten Agentur Automatic Data Processing Inc. (ADP).

Die Woche wird also einiges zu bieten haben. In welche Richtung die Kurse dabei ausschlagen werden, hängt von den Ergebnissen der einzelnen Termine und insbesondere von der Interpretation der Märkte ab. Es wird spannend!


Ihr
Stockstreet-Team


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Die gut abgestimmte Palette unserer Börsenbriefe reicht vom Geldanlage-Brief für langfristig orientierte Investoren, über die Aktien-Perlen und den Börse-Intern Premium, bis hin zum Allstar Trader und Hightech-Trader für schnelle Gewinne. Der sehr spekulative Optionsscheine-Expert-Trader, sowie die täglichen Chartanalysen des Target Trend Spezial runden das Angebot ab.

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Die Woche aus Sicht des "Steffens Daily"


Montag - Was Ihnen die Target-Trend-Methode bietet

Sie konnten im Steffens Daily schon mehrfach miterleben, wie Targets, die Wochen oder gar Monate vorher bestimmt wurden, zum Stichtag punktgenau erreicht wurden. Das ist sicherlich das Spektakulärste an der Target-Trend-Methode. Aber unsere Methode hat Ihnen noch viel mehr zu bieten. Das Wesentliche ist, dass Sie mit der Target-Trend-Methode stets...

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Dienstag - FED korrigiert Überinterpretation

Nachdem am gestrigen Montag die Kurse stark zurückgekommen sind, konnte der DAX heute den gesamten Abverkauf wieder gut machen. Hintergrund ist, dass Charles Plosser, Präsident der Federal Reserve von Philadelphia, die Märkte beruhigt hat. Er sagte gegenüber CNBC, dass letzten Endes die Wirtschaftsdaten dafür…

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Mittwoch - Korrelation Bund-Future und DAX als Prognosemittel

Durch die Krim-Krise und die Konsolidierung im DAX ist das Bedürfnis nach Sicherheit wieder gewachsen. Das wird insbesondere mit einem Blick auf den Bund-Future deutlich. Dieser hat unlängst ein neues Allzeithoch ausgebildet, auch wenn man diesen Ausbruch über das alte Hoch noch nicht als nachhaltig bezeichnen kann. Der Bund-Future stellt…

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Donnerstag - Das eigentliche Geheimnis des erfolgreichen Tradings

Der DAX hat es gestern geschafft, den nach der Target-Trend-Methode so wichtigen Widerstand bei 9.379 Punkten zu überwinden. Heute zeigt sich der DAX wieder etwas schwächer. Möglicherweise soll diese Marke nun erst einmal von oben getestet werden. Ich habe hier einmal die aktuell wesentlichen charttechnischen Gegebenheiten eingezeichnet -und alle anderen Linien…

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Freitag - DAX holt wieder auf

Ich hatte Ihnen vor einiger Zeit einen Vergleich zwischen S&P500 und DAX vorgestellt, aus dem hervorging, dass sich der DAX angesichts der Krim-Krise deutlich schlechter entwickelte, als der US-Markt. Mittlerweile hat sich das Bild wieder geändert: Sie können an diesem Chart schön erkennen, dass sich der DAX seit zwei Wochen deutlich besser als der S&P500 entwickelt und damit...

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Börsenüberblick


DAX

Auf Wochensicht legte der Dax knapp drei Prozent zu. Er schloss den Handel bei 9587 Punkten ab und notiert damit so hoch wie seit dreieinhalb Wochen nicht mehr. Der Index hat es damit geschafft, den nach der Target-Trend-Methode so wichtigen Widerstand bei 9.379 Punkten zu überwinden.

DAX - Target-Trend-Analyse

Durch den erfolgreichen Ausbruch wurde das vor einer Woche hier geschilderte Szenario einer großen Schulter-Kopf-Schulter-Formation (SKS), in diesem Fall in der Version mit zwei Köpfen (SKKS – siehe folgender Chart), ad acta gelegt.

DAX - Chartanalyse

Das nächste Kursziel aus Sicht der Target-Trend-Methode ist nun wieder die Mittellinie bei 9.862 Punkten. Zuvor muss es dem DAX allerdings gelingen, die obere Trendlinie des Aufwärtstrendkanals zu brechen und zugleich auch noch die vorangegangenen Hochs zu überwinden – keine leichte Aufgabe.

Erfolgt stattdessen ein erneuter Rückfall in das alte Rechteck, also unter die 9.379er-Marke, dann gilt die 8.896 (nach klassischer Charttechnik die 9.000er-Marke) wieder als wichtigste Unterstützung.


S&P500

Der S&P500 konnte sich weiterhin relativ gut halten. Zwar rutschte der Index erneut in das hellblaue Rechteck unterhalb von 1.865 Punkten, doch hielt die wichtige horizontale Unterstützung bei 1.850 Punkten dem Angriff der Bären stand.

S&P500 - Target-Trend-Analyse

Kann sich der S&P500 weiterhin oberhalb von 1.850 Punkten halten, ist eine erneute Rückkehr in das obere Rechteck ohne Probleme möglich. Dann könnte auch bald noch die grüne Aufwärtstrendkanallinie angesteuert werden. Diese kreuzt sich inzwischen mit der Mittellinie bei 1.908,5 Punkten, weshalb dort nun das relevanteste Kursziel der Oberseite liegt.
Andernfalls könnte es sehr ungemütlich werden


EUR/USD

Zusätzlichen Auftrieb erhielten die Aktienmärkte von einem schwachen Euro. Die starke Währung wird für immer mehr deutsche Unternehmen zur Belastung, denn Währungsverluste schmälern die Gewinne. Nun gab es zumindest etwas Entspannung, denn im Laufe des Handels dieser Woche erreichte die Gemeinschaftswährung mit 1,3704 Dollar zwischenzeitlich ein Vier-Wochen-Tief.

EUR/USD - Target-Trend-Analyse

Die Fed hat kürzlich ihre Liquiditätsflut weiter gedrosselt, weshalb es einen ersten stärkeren Rücksetzer gab. Nun wird erwartet, dass die EZB auf die jüngsten Entwicklungen mit weiteren geldpolitischen Maßnahmen reagiert. Dies setzte den Euro zusätzlich unter Druck.

Vor einer Woche war hier zu lesen, dass die rote Konsolidierungslinie den Kursrutsch zunächst auffangen könnte. Von der EZB dürfte es nun abhängen, ob der Kurs darunter rutscht oder er sich davon nach oben hin abstoßen kann.


Gold

In der Gold-Analyse vor einer Woche schrieben wir, dass man aus Sicht der Elliott-Wellen-Theorie die Aufwärtsbewegung seit dem Tief bei rund 1.180 US-Dollar 5-gliedrig zählen kann, womit es sich um einen abgeschlossenen Trend handelte, auf den gewöhnlich eine stärkere Korrektur folgt.

Es hatte zu diesem Zeitpunkt bereits einen starken Rücksetzer gegeben, der aber noch deutlich ausgeweitet wurde. Bis auf unter 1.300 US-Dollar reichen die Kursverluste inzwischen, womit nun 50% der Aufwärtsbewegung korrigiert wurden.

Gold - Target-Trend-Analyse

Bearish wird es erst, wenn der Kurs in das hellblaue Rechteck unter 1.265 US-Dollar rutscht. Dies wäre ein klar bearishes Signal nach der Target-Trend-Methode, welches zufällig genau mit dem Unterschreiten des 61,80%-Fibonacci-Retracement zusammenfallen würde, was zusätzlich bearish zu werten wäre.


Termine der kommenden Woche

(KW 14)


Montag, 31.03.2014

08:00 - DE Einzelhandelsumsatz Februar
11:00 - EU Vorabschätzung Inflation Eurozone März
15:45 - US Einkaufsmanagerindex Chicago März


Dienstag, 01.04.2014

09:55 - DE Arbeitsmarktdaten März
09:55 - DE Einkaufsmanagerindex März
10:00 - EU Einkaufsmanagerindex Eurozone März
11:00 - EU Arbeitslosigkeit Februar
15:00 - US Bauausgaben Februar
16:00 - US ISM Index März


Mittwoch, 02.04.2014

11:00 - EU BIP 4. Quartal
11:00 - EU Erzeugerpreise Industrie Februar
14:15 - US ADP-Arbeitsmarktbericht März
16:00 - US Industrieaufträge Februar


Donnerstag, 03.04.2014

11:00 - EU Einzelhandel Februar
14:30 - US Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
14:30 - US Handelsbilanz Februar
16:00 - US ISM Dienstleistungsindex März


Freitag, 04.04.2014

12:00 - DE Auftragseingang Industrie Februar
14:30 - US Beschäftigte ex Agrar März
14:30 - US Arbeitslosenquote März


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