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Inhaltsverzeichnis

Wochenrück- und Ausblick

Verehrte Leserinnen und Leser,

zum Jahreswechsel konnte man im Steffens Daily lesen, dass der Markt überhitzt ist und deswegen eine Konsolidierung längst überfällig sei. Aus unserer Sicht war eine Pause im Aufwärtstrend im Bereich der 10.000er-Marke wahrscheinlich. Und genau in dieser befinden wir uns nun.

Schlimme Nachrichten trennen Anleger von ihren Aktien

Natürlich müssen - um eine solche Konsolidierung einzuleiten - Themen auf den Markt treffen, die geeignet sind, Anleger zu verunsichern, um diese von ihren Aktien zu trennen. Was soll denn sonst einen Anleger, der gute Gewinne gemacht hat, von seinen Aktienpositionen lösen, wenn nicht „schlimme“ Nachrichten?! Und da kommt die Krim-Krise gerade recht.

Schlechte Nachrichten aus China verstärkten den Abwärtsdruck

Dazu gesellen sich andere Meldungen, die den Abwärtsdruck noch verstärkten. In den vergangenen Tagen gab es zum Beispiel vermehrt schlechte Nachrichten aus China. So sind die Exporte in China gegenüber dem Vorjahr um satte 18,1 Prozent gesunken. Chinas Industrieproduktion ist in den ersten beiden Monaten des Jahres 2014 (die aufgrund des chinesischen Neujahrsfestes im Januar/Februar in der Statistik zusammengelegt werden) so langsam gewachsen, wie seit fünf Jahren nicht mehr. Und auch der Einzelhandelsumsatz und die Investitionen blieben hinter den Erwartungen zurück. Zudem mehren sich die Nachrichten über Firmenpleiten größerer Unternehmen in China.

DAX fällt in den „Wunschbereich“ der Stillhalter

Vor einer Woche schrieben wir hier in der Börsenwoche, dass am 21. März, dem kommenden Freitag, wieder ein großer Verfallstagen ansteht. Und da lohnte im Vorfeld ein Blick auf die Entwicklung des Open Interest als Prognosehilfsmittel.

Open Interest

Wir haben in der Vergangenheit immer wieder erlebt, dass der DAX in der Woche vor dem Verfallstag bereits das Niveau anläuft, auf dem er dann schlussendlich abgerechnet wird.

Vor einer Woche hieß es hier an dieser Stelle, dass die 9.000er-Marke beim Blick auf die Open Interests zum Verfallstag nicht unterschritten und die 9.600er-Marke nicht überschritten werden sollte. Beides wäre nicht gut für die Stillhalter, da dann große Positionen ins Geld laufen würden.

Bei 9.300 verfallen die meisten Positionen wertlos

Bei der 9.300-Punkte-Marke ist eine größere Short-Position zu erkennen, bei 9.000 Punkten findet sich sogar eine riesige Short-Position. Es könnte also sein, dass die Stillhalter im Bereich von 9.300 bzw. zumindest leicht oberhalb von 9.000 Punkten abrechnen möchten. Denn bei einer Abrechnung bei 9.300 Punkten würden die große Short-Position bei 9.000 Punkten, die große Long-Position bei 9.600 Punkten, alle kleineren Long-Position über 9.300 Punkten und die Short-Position bei 9.300 Punkten wertlos verfallen.

So können wir grob festhalten, dass der Markt eine Tendenz entwickeln könnte, in den kommenden Tagen zwischen diesen beiden Marken zu bleiben.


Ihr
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Quelle der Charts: (sofern nicht anders angegeben)
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Die Woche aus Sicht des "Steffens Daily"


Montag - Drei Gründe für die Fortsetzung der Rally

Mit dem klaren Ausbruch über sein jüngstes Hoch hat der S&P 500 formal die Fortsetzung der Rally eingeläutet. Allerdings nähert er sich damit der 2.000-Punkte-Marke, die – wie im Steffens Daily vom Mittwoch erläutert – eine hohe Hürde darstellt, welche nicht so leicht zu überwinden sein dürfte. Dennoch dürfte die Rally mittelfristig weitergehen. Und hier kommen einige Gründe...

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Dienstag - Umschichtungen - oder wer verkauft denn hier?

Man kann in den vergangenen Tagen eine klare Divergenz zwischen der Entwicklung des DAX und der US-Indizes erkennen. Nutzen wir diese Divergenz dazu, heute einmal die Vielschichtigkeit der Interpretationen zum Börsengeschehen aufzuzeigen. Immer mit dem Hintergrund: Vermeiden Sie es, allzu schnell Überzeugungen aufzubauen! Zunächst jedoch zu der genannten Divergenz…

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Mittwoch - Ruhig Blut

Die Stimmung wird gereizter. Doch Vorsicht, lassen Sie sich niemals von Stimmungen leiten! Wir werfen, nur um es in Erinnerung zu rufen, einen Blick zurück: Ich hatte zum Jahreswechsel geschrieben, dass der Markt sehr überhitzt ist und deswegen eine Konsolidierung längst überfällig sei. Ich hatte auch geschrieben, dass eine solche…

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Donnerstag - Ein Problem, das wirklich zu einem Problem werden könnte…

Chinas Industrieproduktion ist in den ersten beiden Monaten des Jahres 2014 (die aufgrund des chinesischen Neujahrsfestes im Januar/Februar in der Statistik zusammengelegt werden) so langsam gewachsen, wie seit fünf Jahren nicht mehr. Das Wachstum lag in diesem Zeitraum bei 8,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Analysten hatten…

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Freitag - Der Kampf um die 9.000er Marke hat begonnen

Ich hatte gestern mit Blick auf die Euro-Stärke geschrieben, dass ich vermute, es werde bald zu (geld-)politischen Äußerungen kommen. Dass es jedoch so schnell geschieht, damit hätte ich nicht gerechnet. Denn bereits gestern am Abend um ca. 18:50 Uhr (also nach Erscheinen des Steffens Dailys) hat EZB-Präsident Mario Draghi in einer Rede angedeutet, dass er die Möglichkeit weiterer geldpolitischer Lockerung nicht ausschließt, um Deflationsgefahren...

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Börsenüberblick


DAX

Der DAX ist zwischenzeitig unter die 9.000er Marke gefallen. Nach der klassischen Charttechnik ist die 9.000er Marke der relevante Widerstand. Nach der Target-Trend-Methode allerdings, wie im folgenden Chart zu sehen, die 8.896er Marke. Der DAX ist ziemlich genau an diese Marke angelaufen und hat zwei Mal in diesem Bereich einen Intraday-Trendwechsel eingeleitet, um dann wieder die 9.000er Marke zurückzuerobern.

DAX - Target-Trend-Analyse

Zu dem Alpha-Target (der rote Kreis im Chart – Alpha-Targets üben nach der Target-Trend-Methode eine hohe Anziehungskraft auf den Kursverlauf aus) war im Steffens Daily zu lesen:
Nach wie vor gilt für das Alpha-Target, dass es erst aktiviert wird, wenn die 9.000er-Marke nach unten gebrochen wird. Das müsste aber schnell passieren, denn der Kursverlauf entfernt sich immer mehr von der rot gestrichelten Konsolidierungslinie, die durch das Target führt. … Je weiter sich .. der Kurs von dieser Linie entfernt, desto unwahrscheinlicher wird es, dass das Target noch erreicht wird.

Im Chart ist nun zu sehen, dass der DAX genau diese rote Konsolidierungslinie wieder getroffen hat und zwar in dem Bereich, wo sie die blau gestrichelte Mittellinie und zwei weitere Trendlinien kreuzt. Die rote Konsolidierungslinie behält also ihre Relevanz.

In den kommenden Tagen sollte es zu einem Kampf um die 9.000er Marke kommen. Dessen Ausgang hängt neben der Entwicklung auf der Krim davon ab, ob die Stillhalter kämpfen wollen oder ob sie die 9.000er Position aufgeben und diese bei weiter fallenden Kursen absichern.

Wird die 9.000er Linie in der kommenden Woche verteidigt, bleibt die Zielmarke für den Donnerstag/Freitag bei 9.300 Punkten. Fällt die 9.000er Marke nachhaltig, ist die 8.413er-Marke, also die untere Rechteckbegrenzung, das nächste Kursziel.

Da Alpha-Targets eine hohe Anziehungskraft auf den Kursverlauf haben, sollte man dann damit rechnen, dass dieses in dem Fall auch noch angelaufen wird. Das Kursniveau des Targets liegt bei ca. 7.930 – 8.000 Punkten.


S&P500

Der S&P500 konnte sich lange Zeit überraschend gut halten. Doch inzwischen gibt es erste bearishe Signale. Der US-Index schaffte es nicht mehr, die grüne Linie des Aufwärtstrendkanals zu erreichen. Stattdessen erfolgte ein Rückfall in das hellblaue Rechteck unterhalb von 1.865 Punkten. Zudem wurde eine wichtige horizontale Unterstützung bei 1.850 Punkten unterboten.

S&P500 - Target-Trend-Analyse

Dadurch ist nun die Mittellinie des hellblauen Rechtecks bei 1.821,5 Punkten das nächste Kursziel. Knapp darunter kommt auch noch eine grüne Aufwärtslinie zur Hilfe.

Kann sich der S&P500 allerdings schnell wieder fangen, dann müsste das dunkelblaue Rechteck möglichst schnell zurückerobert werden, um das aktuell bearishe Bild aufzulösen.


EUR/USD

Der Euro steigt immer weiter und erreicht bald die 1,40er-Marke. Bereits jetzt ist er über eine langjährige Abwärtstrendlinie ausgebrochen.

EUR/USD - Chartanalyse

Damit gerät nun auch wieder die Obergrenze der großen Seitwärtsbewegung in den Fokus, die bei 1,50 Dollar verläuft. Da diese Seitwärtsbewegung jedoch derart eindeutig ist, sollten Sie nicht davon ausgehen, dass  die 1,50er Marke genau getroffen wird. Stattdessen könnte der Euro früher nach unten drehen oder es kommt zu einem Fehlausbruch.


Gold

Der Goldpreis konnte die grau gestrichelte Abwärtstrendlinie nach einer kleinen Konsolidierung hinter sich lassen und den aus Sicht der Target-Trend-Methode wichtigeren Widerstand an der Mittellinie des Rechtes bei 1397,5 Punkten ansteuern.

Gold - Target-Trend-Analyse

Durch das Überwinden der Abwärtslinie wurde ein klares Zeichen dafür gesetzt, dass der Verkaufsdruck der vergangenen Monate nicht mehr so stark ist bzw. vollständig abgebaut wurde. Das Überwinden dieser Linie ist eine Bestätigung der bisherigen bullishen Signale.

Als abgeschlossen kann man den Bodenbildungsversuch aber erst bezeichnen, wenn auch die Mittellinie bzw. die aus psychologischer Sicht wichtigere 1.400er Marke nachhaltig zurückerobert wird. Bis dahin befinden wir uns nach wie vor in einem Abwärtstrend.


Termine der kommenden Woche

(KW 12)


Montag, 17.03.2014

11:00 - EU Inflation Februar
13:30 - US NY Empire State Index März
15:00 - US Internationale Kapitalströme Januar
15:15 - US Kapazitätsauslastung Februar
15:15 - US Industrieproduktion Februar
16:00 - US NAHB/WF Hausmarktindex März


Dienstag, 18.03.2014

11:00 - DE ZEW Konjunkturerwartung März
11:00 - EU Außenhandel Januar
14:30 - US Wohnbaugenehmigungen Februar
14:30 - US Wohnbaubeginne Februar
14:30 - US Verbraucherpreise Februar


Mittwoch, 19.03.2014

08:00 - DE Großhandelspreise Februar
11:00 - EU Produktion Baugewerbe Januar
20:00 - US Federal Reserve Bank Sitzungsergebnis


Donnerstag, 20.03.2014

08:00 - DE Erzeugerpreise Februar
09:30 - DE Einkaufsmanagerindex verarb. Gewerbe März
10:00 - EU Einkaufsmanagerindex verarb. Gewerbe Eurozone März
14:30 - US Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
16:00 - US Verkäufe bestehender Häuser Februar
16:00 - US Philadelphia Fed Index März


Freitag, 21.03.2014

Keine wichtigen Termine


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