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Inhaltsverzeichnis

Wochenrück- und Ausblick

Verehrte Leserinnen und Leser,

am Montag zeigten sich die europäischen Märkte durch die Nachricht, dass Russland Panzer auf der Krim auffahren lässt, massiv verunsichert. Der DAX brach um mehr als 3,4 Prozent ein, nur einen Tag später stieg er wieder um 2,4 Prozent.

Viele Anleger bewerten an solchen Tagen jede Nachricht und jede Entwicklung, um sie auf die Perspektive der Märkte zu übertragen. Doch damit ist man oft viel zu nah am Geschehen, denn Börse funktioniert anders.

Politische Börsen haben kurze Beine

In den meisten Fällen reagiert der Markt zunächst panisch, erholt sich dann jedoch schnell wieder. Insbesondere, wenn es sich lediglich um politisches Säbelrasseln handelt.

Selbst wenn sich  kriegerische Handlungen abzeichnen, fallen die Kurse meist nur so lange, bis das Kriegsszenario tatsächlich eintritt. Sobald der Krieg tatsächlich begonnen hat, neigen die Börsen dazu, wieder anzusteigen. Diese Entwicklung wird mit der sehr alten Börsenweisheit: „Kaufe, wenn die Kanonen donnern!“ umschrieben.

Entziehen Sie sich der Hyterie!

Man sollte daher nicht so sehr auf einzelne Ereignisse schauen. Diese sind vergleichsweise uninteressant, zumal der Kleinanleger zumeist einer der Letzten ist, der auf Nachrichten und Ereignisse reagieren kann. Vielmehr gilt es, das große Bild im Auge zu behalten. Der Rest ist meist die übliche Hysterie der Börsen, der man sich unbedingt entziehen muss.

Anlass dafür gibt es immer wieder. Vor kurzem waren es die Schwellenländer, aktuell sind es die Ukraine und Russland. Es kommen immer neue Themen, die geeignet sind, Anleger von ihren Aktien zu trennen. Anders können in derart starken Aufwärtstrends keine Konsolidierungen entstehen! Und diese Konsolidierungen gehören einfach zu jedem gesunden Trend.

EZB beließ den Leitzins erneut unverändert

Kommen wir zu weiteren wichtigen Themen dieser Woche: Die Europäische Zentralbank (EZB) hat am Donnerstag erneut die Leitzinsen unverändert gelassen und das, obwohl sie die Inflationsprognosen für 2014 auf 1 Prozent und 2015 auf 1,3 Prozent nach unten korrigiert hat. Zudem enttäuschte die EZB die Erwartungen einiger Analysten, weil sie dem Finanzsektor nicht mehr Liquidität zur Verfügung stellen will.

Weniger Inflation, mehr Wachstum

Diese Entscheidung könnte unter anderem damit zusammenhängen, dass die EZB mit einem etwas stärkeren Wirtschaftswachstum als bisher rechnet. So wurde die Prognose des Bruttoinlandsprodukts 2014 von zuvor 1,1 auf nunmehr 1,2 Prozent angehoben. Für 2015 und 2016 erwartet die EZB 1,5 und 1,8 Prozent Wirtschaftswachstum.

Arbeitsmarkt in den USA überrascht Analysten

Am Freitag überraschte der US-Arbeitsmarktbericht die Analysten. Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft stieg in den USA im Februar um 175.000. Analysten hatten lediglich mit einem Stellenzuwachs von 152.000 gerechnet. Gleichzeitig wurde auch noch der Wert für den Januar nach oben korrigiert. Hier ist nun ein Stellenplus von 129.000 Stellen nach zuvor gemeldeten 113.000 Stellen zu verzeichnen.

offizielle US-Arbeitsmarktdaten

Etwas unerwartet stieg die in einer separaten Erhebung ermittelte US-Arbeitslosenquote auf 6,7 Prozent. Analysten hatten mit einem Rückgang auf 6,5 Prozent gerechnet, nach 6,6 Prozent zuvor. Die Arbeitslosenquote hat aber mittlerweile (zum Glück) wieder an Bedeutung verloren, da die Fed ihre zuvor als Schwelle für Zinserhöhungen ausgegebene Marke von 6,5 Prozent einkassiert hatte.

Der DAX zeigte in dieser Woche insgesamt Schwäche, was an der Vielzahl von Nachrichten lag, wonach keine diplomatischen oder politischen Lösungen im Konflikt mit Russland in Aussicht standen.

Ausblick

Am 21. März steht wieder ein großer Verfallstagen an. Und da lohnt im Vorfeld ein Blick auf die Entwicklung des Open Interest als Prognosehilfsmittel.

Open Interest

Bei 9.000 Punkten findet sich eine riesige Short-Position. Es ist also davon auszugehen, dass die Stillhalter den Markt oberhalb dieser Marke halten wollen. Nach oben begrenzt die 9.600er Marke. So können wir grob festhalten, dass der Markt eine Tendenz entwickelt, in den kommenden beiden Wochen zwischen diesen beiden Marken zu bleiben.

Sollte aber einer dieser Marken nachhaltig brechen, kann es durch Absicherungsgeschäfte zu einer dynamischeren Bewegung im Anschluss kommen.


Ihr
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Die Woche aus Sicht des "Steffens Daily"


Montag - Schwacher Ausblick, hohe Margen (Ausgabe vom 24.02.2014)

Die Quartalsberichtssaison in den USA neigt sich ihrem Ende zu. Von den 500 Unternehmen im S&P 500 haben 440 oder 88 % ihre Zahlen vorgelegt. Damit lässt sich bereits eine aussagekräftige Bilanz ziehen. Diese fällt durchaus im Rahmen des Normalen aus. Die Perspektive, die sich daraus ergibt, ist dennoch ernüchternd und setzt damit negative fundamentale Zeichen für die Aktienmärkte...

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Dienstag - Wie reagiert die Börse in Konfliktsituationen?

Am Montag zeigten sich die europäischen Märkte durch die Nachricht, dass Russland Panzer auf der Krim auffahren lässt, massiv verunsichert. Der DAX brach um mehr als 3,4 Prozent ein, heute steigt er wieder um 2,4 Prozent. Im Jahr 2003 verunsicherte uns alle der Irak-Krieg. Niemand wusste, ob es eine Eskalation in der Region geben würde. Die üblichen Untergangspropheten allerdings…

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Mittwoch - S&P500 steigt auf 2.400 Punkte

Während der DAX noch ein Stückweit von den alten Hochs entfernt ist und die Probleme in der Ukraine weiterhin die Berichterstattung dominieren, ist der S&P500 gestern nachhaltig über den wichtigen 1.850er-Widerstand nach oben ausgebrochen: Schön erkennt man hier die lange, weiße Kerze, die sich gestern herausgebildet hat. Damit hat die vorangegangene Konsolidierung…

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Donnerstag - Die kurzfristigen Szenarien für den DAX

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat erneut die Leitzinsen unverändert gelassen und das, obwohl sie die Inflationsprognosen für 2014 auf 1 Prozent und 2015 auf 1,3 Prozent nach unten korrigiert hat. Zudem enttäuschte die EZB die Erwartungen einiger Analysten, weil sie nicht für mehr Liquidität auf dem Finanzsektor zur Verfügung stellen will. Diese Entscheidung könnte unter anderem…

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Freitag - Kommt es zur Trendbeschleunigung?

Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft stieg in den USA im Februar um 175.000. Analysten hatten lediglich mit einem Stellenzuwachs von 152.000 gerechnet. Gleichzeitig wurde auch noch der Wert für den Januar nach oben korrigiert. Hier ist nun ein Stellenplus von 129.000 Stellen nach zuvor gemeldeten 113.000 Stellen zu verzeichnen. Etwas unerwartet stieg...

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Börsenüberblick


DAX

Der DAX war im November/Dezember 2013 von unten an die Rechteckbegrenzung bei 9.379 Punkten gelaufen (roter Pfeil im folgenden Chart) und hat diese damit bestätigt. Im Januar kam es dann zu einem Ausbruch und zu einem Test der blau gestrichelten Mittellinie bei 9.862 Punkten.

Anschließend folgte aufgrund der Sorgen um die Schwellenländer eine Konsolidierung, die genau an die ehemalige Trendlinie (dicke schwarze Linie) reichte und diese damit erfolgreich testete. Die kritische 9.000er-Marke (rote Linie) wurde dabei nicht unterschritten und somit auch das Alpha-Target nicht aktiviert. Der DAX stieg stattdessen wieder dynamisch zurück in das höhere Rechteck.

DAX - Target-Trend-Analyse

In dieser Woche wurde die 9.379er-Marke idealtypisch von oben getestet (aufgrund der Ukraine- und Russland-Krise, blauer Pfeil). Nach der Target-Trend-Methode sollte dadurch eigentlich der nachhaltige Eintritt in das obere Rechteck abgeschlossen sein. Das heißt, es könnte nun weiter nach oben gehen.

Sobald die Mittellinie bei 9.862 Punkten überschritten wird, werden die bullishen Signale bestätigt. Zumal sich dann ein neues Allzeithoch ausgebildet hätte. Bearish wird es, wenn die 9.379er Marke erneut unterschritten wird. In diesem Fall muss im weiteren Verlauf mit einem Test der 9.000er Marke gerechnet werden. Die untere Rechteckbegrenzung ist demnach im Moment eine höchst relevante Unterstützung.


S&P500

Während der DAX noch ein Stückweit von den alten Hochs entfernt ist und die Probleme in der Ukraine weiterhin die Berichterstattung dominieren, ist der S&P500 nachhaltig über den wichtigen 1.850er-Widerstand nach oben ausgebrochen.

S&P500 - Chartanalyse

Damit hat die vorangegangene Konsolidierung lediglich eine neue Trendlinie (hier blau eingezeichnet) bestätigt (siehe Pfeil). Diese Trendlinie markiert damit zurzeit im kurz- bis mittelfristigen Bereich den relevanten Aufwärtstrend.

Mit dem Ausbruch ist nun der Weg für weitere Kurssteigerungen frei. Denn einer der verlässlicheren Regeln in der klassischen Charttechnik ist folgende: Bricht ein Kurs aus einem deutlich erkennbaren Rechteck (Seitwärtsbewegung) nach oben aus, ergibt sich das daraus resultierende Kursziel nach folgender Regel: Man nehme die Spanne des Rechtecks und lege diese an das Ausbruchsniveau an (siehe folgender Chart). Das obere Ende der Spanne zeigt dann das Kursziel an.

S&P500 - langfristige Chartanalyse

In diesem Fall liegt es bei 2.350 Punkten. Die Eintrittswahrscheinlichkeit für dieses Szenario liegt bei einem mittleren Wert von 65 bis 70 Prozent. Doch zuvor wartet noch die Mittellinie dieses Rechtecks bei 1.955 Punkten bzw. die runde 2.000er Marke als sehr wichtiger Widerstand.


EUR/USD

Im Euro war dank der Europäischen Zentralbank (EZB), die den Leitzins unverändert ließ und auch sonst keine geldpolitischen Änderungen beschloss, ordentlich Schwung drin. Der Kurs stieg bis über die obere Begrenzung des Rechtecks bei 1,38508 US-Dollar.

EUR/USD - Chartanalyse

Der Wechselkurs hat damit auch den Kampf mit dem Januar-Hoch für sich entschieden und konnte unser (Target-Trend-)Kursziel vollständig erreichen.

Solange der Kurs oberhalb der Mittellinie verbleibt, ist ein weiterer Anstieg möglich, der sogar bis zur oberen Rechteckbegrenzung bei 1,4218 US-Dollar reichen könnte.


Gold

Der Goldpreis kämpfte in dieser Woche mit der grau gestrichelten Abwärtstrendlinie (siehe folgender Chart), die man auf die vergangenen Bewegungshochs legen kann. Der Kampf ist zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht entschieden.

Gold - Target-Trend-Analyse

Kann der Goldpreis diese im nächsten Anlauf überwinden, dann wäre dies ein Zeichen dafür, dass der Verkaufsdruck der vergangenen Monate nicht mehr so stark ist bzw. vollständig abgebaut wurde. Das Überwinden dieser Linie wäre eine Bestätigung der bisherigen bullishen Signale.

Nach der Target-Trend-Methode liegt der wichtige Widerstand erst an der Mittellinie des Rechtes bei 1397,5 Punkten. Als abgeschlossen kann man den Bodenbildungsversuch erst bezeichnen, wenn auch diese überwunden beziehungsweise die aus psychologischer Sicht wichtigere 1.400er Marke nachhaltig zurückerobert wird. Bis dahin befinden wir uns nach wie vor in einem Abwärtstrend.

Aktuell sieht es jedoch so aus, als würde den Bullen die Puste ausgehen. Ein Rückfall auf die pinke Abwärtslinie sollte daher einkalkuliert werden, sobald es einen dynamischen Abwärtsimpuls gibt.


Termine der kommenden Woche

Montag, 10.03.2014

01:50 - JP BIP 4. Quartal
08:00 - DE Umsatz verarb. Gewerbe Januar


Dienstag, 11.03.2014

08:00 - DE Außenhandel Januar
16:00 - US Großhandel Januar


Mittwoch, 12.03.2014

08:00 - DE Großhandelspreise Februar
11:00 - EU Industrieproduktion Januar
20:00 - US Staatshaushalt Februar


Donnerstag, 13.03.2014

10:00 - EU EZB Monatsbericht März
14:30 - US Einzelhandelsumsatz Februar
14:30 - US Einfuhrpreise Februar
14:30 - US Ausfuhrpreise Februar
14:30 - US Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
16:00 - US Lagerbestände Januar


Freitag, 14.03.2014

08:00 - DE Verbraucherpreise Februar
14:30 - US Erzeugerpreisindex Februar
15:55 - US Verbraucherstimmung Uni Michigan März


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