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Inhaltsverzeichnis

Wochenrück- und Ausblick

Verehrte Leserinnen und Leser,

niemand weiß derzeit so recht, wo der DAX hin will. Diese Erkenntnis nützt auf den ersten Blick nicht viel, doch sie lässt durchaus interessante Rückschlüsse zu. Man kann an den Börsen zwei Phasen unterscheiden: Phasen, in denen man aktiv werden muss, und Phasen, in denen man passiv bleiben sollte. Aktiv werden sollte man, wenn die Chancen gut stehen, zum Beispiel nach stark fallenden Kursen. Passiv sollte man dagegen bleiben, wenn die Risiken überwiegen, zum Beispiel nach einer starken Rally.

Zurzeit suchen die Anleger verzweifelt nach Anhaltspunkten, in welcher Phase wir uns befinden. Eine längere Phase stark fallender Kurse hatten wir zuletzt nicht. Die Frage lautet daher eher, ob die Kurse schon zu weit gestiegen sind, so dass man jetzt passiv werden sollte.

Was tatsächlich wichtig ist

Für längerfristig agierende Anleger ist wichtig, wie sich die US-Wirtschaft und auch die globale Wirtschaft in den kommenden Monaten und Jahren entwickelt. Laut Aussage des Internationalen Währungsfonds könnten aufgrund der Probleme der Schwellenländer die Aussichten für das globale Wirtschaftswachstum sinken. Doch erst wenn sich diese Prognose in den weiteren Konjunkturdaten manifestiert, wird sich hieraus eine Belastung für die Aktienmärkte ergeben.

Wann es kritisch wird

Kritisch wird es für die Märkte aber erst, wenn die Leitzinsen wieder ansteigen. Ein Zins von drei Prozent könnte die Märkte abwürgen. Aber dieses Niveau muss auch erst einmal erreicht werden, denn nur dann werden Anleger Kapital aus den Aktienmärkten abziehen und in die Anleihemärkte transferieren, sofern dort höhere Renditen zu erwarten sind.

Daneben gibt es eine zweite Gefahr für die Märke: Wenn sich in den USA eine Deflation abzeichnet, wird das die Aktienmärkte längerfristig in eine Seitwärtsbewegung zwingen.

Alles andere ist Wellenkräuseln bei schönem Wetter

Das sind die eigentlichen Gefahren. Der ganze andere Unsinn, der aktuell zur Begründung steigender oder fallender Kurse herangezogen wird, ist nichts weiter als Wellenkräuseln bei schönem Wetter im großen Ozean der Börsen. Da müssen schon härtere Fakten auf die Märkte treffen, um nachhaltigere Kursreaktionen zu erzeugen.


Ihr
Stockstreet-Team


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Die Woche aus Sicht des "Steffens Daily"

Montag - Das Dilemma der Anleger

Einige Indizes haben nach der jüngsten Konsolidierung rasch wieder neue Jahreshochs erreicht (NASDAQ, Frankreich, Italien, Kanada), andere – wie z.B. der DAX – stehen zumindest schon in Reichweite ihrer Hochs. Es sieht danach aus, als sollte die Rally bald fortgesetzt werden. Damit befinden sich jedoch viele Anleger in einem Dilemma…

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Dienstag - Steigt der Goldpreis wegen Janet Yellen?

Nachdem die US-Börsen gestern geschlossen hatten, müssen sich die Märkte erst einmal orientieren. Und so bleibt ein wenig Zeit, sich die Entwicklung des Goldpreises näher anzusehen. Die US-Notenbankchefin Janet Yellen will die lockere Geldpolitik ihres Vorgängers Ben Bernanke fortsetzen. Das hat, so zumindest die Meinung vieler Kommentatoren, dazu geführt, dass der Goldpreis…

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Mittwoch - DAX: Darauf müssen Sie jetzt achten!

In den kommenden Wochen wird es sehr spannend. Es geht schlussendlich auch um die Frage, ob der DAX nachhaltig in den fünfstelligen Bereich vordringen kann und damit einen Paradigmenwechsel einleitet. Um zu verdeutlichen, was den DAX unter Umständen noch davon abhalten kann, bemühen wir heute den DAX-Chart aus einer speziellen Perspektive…

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Donnerstag - Fed-Protokoll und Ratlosigkeit bei den Aktienmarkt-Prognosen

Egal mit wem aus der Börsenszene ich zurzeit rede oder telefoniere, alles sagen das Gleiche: Sie wissen nicht, wo der DAX nun hin will. Ich weiß, dieses Wissen nützt Ihnen auf den ersten Blick nicht viel, aber es lässt interessante Rückschlüsse für Sie zu. Man kann an den Börsen zwei Phasen unterscheiden…

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Freitag - Kommt es zur Trendbeschleunigung? (Ausgabe vom 14.02.2014)

Der DAX lässt sich nicht beirren - er steigt weiter. Als Gründe werden heute unter anderem besser als erwartete Zahlen zur Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in einigen EU-Staaten genannt. Dazu gehört auch die erste Schätzung zur Entwicklung des BIP im vierten Quartal 2013 für Deutschland. Damit sollte der DAX nun das jüngste Hoch bei 9.794 Punkten anlaufen...

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Börsenüberblick


DAX

In den kommenden Wochen wird es sehr spannend. Es geht schlussendlich um die Frage, ob der DAX nachhaltig in den fünfstelligen Bereich vordringen kann und damit einen Paradigmenwechsel einleitet. Eine spezielle Perspektive (siehe folgender Chart) soll verdeutlichen, was den DAX unter Umständen noch davon abhalten kann.

DAX - langfristige Chartanalyse 

Die rot gestrichelten Linien symbolisieren eine bisher noch theoretische Topformation. Es handelt sich um ein Doppeltop, sofern sich die Kurse ungefähr entlang der rot gestrichelten Prognoselinien entwickeln. Die zeitliche Dauer dieser Formation sollte sich bis zu ihrer Vollendung noch über mehrere Monate ziehen.

Dazu würde auch die bisherige Umsatzentwicklung passen. Denn man kann im linken Top einen klaren Umsatzanstieg erkennen. Im rechten Top müsste sich nun zwar auch ein Anstieg zeigen, dieser darf aber deutlich geringer ausfallen.

Wenn die Kurse im Bereich von 9.800 Punkten tatsächlich wieder einbrechen, wird es im Bereich der 9.000er-Marke kritisch. Fällt der DAX unter das Verlaufstief bei 9.071 Punkten (blau gepunktete Linie), wird ein klares und nachhaltiges Verkaufssignal ausgebildet! Da kurz danach die wichtige 9.000er-Marke wartet, sollte dieses Verkaufssignal durch einen Rückfall unter diese runde Unterstützung zusätzlich bestätigt werden.

Aber: Da der DAX derzeit bereits im Vorfeld von 9.800 Punkten Schwäche zeigt, weil es in den vergangenen drei Handelstagen zu einer kleinen Seitwärtsbewegung kam, ist aktuell die Wahrscheinlichkeit noch leicht höher, dass das Niveau des ehemaligen Hochs überwunden wird und der DAX die 10.000er-Marke anläuft.


Nasdaq100

Unsicherheit der Anleger über die weitere Kursentwicklung äußert sich häufig in einem nach rechts geöffneten Dreieck. Im Nasdaq100 (siehe folgender Chart) ist dieser Ansatz bereits zu sehen.

Nasdaq100 - Chartanalyse

Und es ist gut möglich, dass diese Unsicherheit sogar bei mehr und mehr Anlegern noch zunimmt und die Volatilität der vergangenen Wochen dadurch erhalten bleibt, ja dass sie sogar noch zunimmt. Ein Rückfall auf unter 3.450 Punkten wäre im Nasdaq100 denkbar, wenn sich die Dreiecksformation fortsetzt. Dies würde auch zu dem oben geschilderten DAX-Szenario passen.


EUR/USD

Der Euro konnte sich in dieser Woche auf dem Niveau bei rund 1,37 US-Dollar festsetzen. Das Hoch lag bei 1,37735 US-Dollar.

EUR/USD - Target-Trend-Analyse

Der Wechselkurs kämpft damit noch mit dem Januar-Hoch, konnte es aber nicht nachhaltig überwinden. Erst dann wäre die Mittellinie des aktuellen Rechtecks bei 1,385 US-Dollar das nächste (Target-Trend-)Kursziel.

Sollte der Kurs zuvor bereits nach unten abdrehen, und man erkennt bereits erste leichte Anzeichen von Schwäche, dann müsste ein erneutes Ansteuern der unteren Rechteckbegrenzung bei 1,349 US-Dollar einkalkuliert werden. Dort bildet sich mit der grünen Aufwärtslinie derzeit eine Kreuzunterstützung.


Gold

Nach der Target-Trend-Methode sollte der Rückfall im Goldpreis unter die 1.265er-Marke, also in das nächsttiefere Rechteck, eigentlich einen weiteren Kursverfall zur Folge haben. Das minimale Kurspotenzial beim Bruch der 1.265-Punkte-Marke nach unten hätte bei der Mittellinie des unteren Rechtecks, also bei 1132,5 Punkten gelegen. Doch dieses Potential wurde zwei Mal hintereinander nicht ausgeschöpft (siehe Pfeile im folgenden Chart).

Gold - Target-Trend-Analyse

In der Target-Trend-Methode gilt: Wenn das Kurspotenzial in einem Abwärtstrend nicht nach unten ausgeschöpft wird, ist das meistens ein Zeichen für eine kurz- bis mittelfristige Gegenbewegung oder sogar eine Trendwende.

Überwindet der Goldpreis die Abwärtstrendlinie, die man auf die vergangenen Bewegungshochs legen kann (schwarz), wäre dies ein Zeichen dafür, dass der Verkaufsdruck nicht mehr so stark ist bzw. vollständig abgebaut wurde. Das Überwinden dieser Linie wäre eine Bestätigung der ersten bullishen Signale.

Der nächste Widerstand liegt allerdings bereits bei 1.360 Punkten. Und als abgeschlossen kann man den Bodenbildungsversuch erst bezeichnen, wenn auch die Mittellinie des Rechtes bei 1397,5 US-Dollar überwunden, beziehungsweise die aus psychologischer Sicht wichtigere 1.400er Marke nachhaltig zurückerobert wird. Bis dahin befinden wir uns nach wie vor in einem Abwärtstrend.


Termine der kommenden Woche

(KW 09)


Montag, 24.02.2014

10:00 - DE ifo Geschäftsklimaindex Februar
11:00 - EU Inflation Januar


Dienstag, 25.02.2014

08:00 - DE BIP 4. Quartal
14:30 - US Chicago Fed National Activity Index Januar
15:00 - US Case Shiller Composite-20 Hauspreisindex Dezember
16:00 - US Verbrauchervertrauen Februar


Mittwoch, 26.02.2014

16:00 - US Verkäufe neuer Häuser Januar


Donnerstag, 27.02.2014

- DE Verbraucherpreise Februar
08:00 - DE Außenhandelspreise Januar
08:00 - DE Einzelhandelsumsatz Januar
09:55 - DE Arbeitsmarktdaten Februar
10:00 - EU Geldvolumen Eurozone Januar
11:00 - EU Geschäfts- u. Verbraucherstimmung Februar
11:00 - EU Geschäftsklimaindex Eurozone Februar
14:30 - US Aufträge langlebiger Wirtschaftsgüter Januar
14:30 - US Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)


Freitag, 28.02.2014

11:00 - EU Arbeitslosigkeit Januar
14:30 - US BIP 4. Quartal
15:45 - US Einkaufsmanagerindex Chicago Februar
15:55 - US Verbraucherstimmung Uni Michigan Februar
16:00 - US Anstehende Hausverkäufe Januar


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