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Inhaltsverzeichnis

Wochenrück- und Ausblick

Verehrte Leserinnen und Leser,

der DAX ist in dieser Woche deutlich ins Minus gerutscht. Zunächst war er aus seiner Seitwärtsrange (siehe blaue Markierung im folgenden Chart) nach unten ausgebrochen. Der Ausbruch zeichnete sich ab, als kurz zuvor nur noch tiefere Hochs ausgebildet wurden und sich zudem Abwärtstrends bildeten, auf die sich immer steilere Trendlinien zeichnen ließen.

DAX - Ausbruch aus Seitwärtsrange 

Auslöser dieses Kursrücksetzers waren verschiedenen Meldungen zufolge Nachrichten aus China: Der von HSBC und Markit ermittelte Einkaufsmanagerindex für China war im Januar auf 49,6 Punkte und somit unter die Wachstumsschwelle von 50 Punkten gefallen.

Fällt China als Wachstumsmotor der Weltwirtschaft weg?

Anleger zeigen sich laut den Presseberichten besorgt, da das Wachstum in China schwächer wird. Von den 10 Prozent Wachstum, die China einst hatte, sind wir deutlich entfernt. Und Analysten rechnen bereits damit, dass auch das durchschnittliche Wachstum von zuletzt 7,7 Prozent in den kommenden Jahren nicht mehr gehalten werden kann. Und so stellt sich die Frage, ob China mit sinkendem Wachstum ein wichtiger Motor für die Weltwirtschaft bleiben kann. An den Märkten fiel die Antwort angesichts der starken Kursrückgänge offenbar eindeutig aus.

Prozentuales vs. absolutes Wachstum

Tatsächlich sinkt aber nur die Wachstumsrate, und dies lediglich im deutlich positiven Bereich. In absolute Zahlen betrachtet wächst die Wirtschaft nahezu ungebremst.

Seit einigen Jahren tauchen immer wieder Nachrichten über Wachstumsprobleme in China auf, die stets zu Irritationen an den Märkten führen. Dabei lässt sich aber feststellen, dass das lediglich prozentual gesehen nachlassende Wachstum in den vergangenen beiden Jahren die Rally an den US-Indizes nicht nachhaltig beeinträchtigen konnte. Und so wird es auch in der aktuellen Situation sein.

Insofern ist die Nachricht über Chinas Wirtschaft nicht ganz so negativ zu werten, aber manchmal braucht der Markt einfach eine Nachricht, um endlich eine Konsolidierung einzuleiten, die schon lange überfällig war.

Es wird immer nach irgendwelchen Gründen gesucht

Die stärkeren Kursverluste vom Freitag wurden dann auch schon wieder völlig anders begründet. Nun wurde in den Medien als möglicher Grund Währungsturbulenzen durch Probleme in Argentinien genannt. Die Sorge vor einer erneuten Staatspleite in Argentinien habe die Währungsmärkte und damit auch die Aktienkurse belastet.

Es lässt sich oft beobachten, dass die Medien eine Nachricht des Tages heraussuchen, um Kursbewegungen zu begründen. Bestimmte Meldungen oder Ereignisse sind in vielen Fällen aber lediglich der Auslöser erster Verkäufe.

Ein kleiner Schubs führt zum Dominoeffekt

Bei den aktuell starken Kursverlusten dürfte dies ähnlich sein. Der Auslöser war eine bestimmte Meldung, die weiteren Verluste dürften aber von einem Dominoeffekt herrühren, der einfach aufgrund der längst überfälligen Korrektur entstanden ist.

Viele Anleger haben nur einen kleinen Schubs benötigt, um endlich ihre Gewinne mitzunehmen und so auf der Verkäuferseite aufzutauchen. Weitere Anleger sind ihnen gefolgt und haben den Kursrutsch verstärkt.


Ihr
Stockstreet-Team


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Die Woche aus Sicht des "Steffens Daily"

Montag - Eine gespenstische Parallele?

Heute wird in den USA der Martin-Luther-King-Day gefeiert, die Börsen bleiben geschlossen. Wir können es daher etwas  entspannter angehen – zum Beispiel mit einem Kino-Besuch. Denn am Donnerstag ist in den deutschen Kinos ein Börsenfilm angelaufen: „The Wolf of Wall Street“. Was uns Kinofilme über die Börsenstimmung verraten...

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Dienstag - Was hat die 10.000er Marke mit der menschlichen Psyche zu tun?

Der DAX hangelt sich Stückchen für Stückchen weiter in Richtung der 10.000-Punkte-Marke. Heute markierte er wieder ein neues Allzeithoch, das vorherige wurde um 5 Punkte übertroffen. Doch anschließend kamen die Kurse wieder zurück. Der Dax befindet sich damit seit dem 15. Januar in einer kleinen Seitwärtsphase...

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Mittwoch - Lassen Sie sich nicht vom Markt einlullen!

Im Moment ist es etwas schwierig, Prognosen zum Markt abzugeben. Ich weiß nicht, ob es Ihnen auch so geht, aber zurzeit ist die Entwicklung an den Börsen sehr unbefriedigend. Eigentlich fehlt die Konsolidierung, die den Markt wie ein Gewitter bereinigen würde und die uns wieder Luft zum Traden gäbe.  Und diese Entwicklung setzt sich nun in vielen Bereichen durch...

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Donnerstag - Leiten Nachrichten aus China die Konsolidierung ein?

Der DAX ist heute aus seiner kleinen Seitwärtsrange nach unten ausgebrochen. Der Ausbruch zeichnete sich ab, als kurz zuvor nur noch tiefere Hochs ausgebildet wurden und sich zudem Abwärtstrends bildeten, auf die sich immer steilere Trendlinien zeichnen ließen. Auslöser dieses Kursrücksetzers waren Nachrichten aus China...

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Freitag - Beobachten Sie genussvoll das Medientheater!

Der DAX ist heute deutlich ins Minus gerutscht. In den Medien wurden als möglicher Grund Währungsturbulenzen durch Probleme in Argentinien genannt. Die Sorge vor einer erneuten Staatspleite in Argentinien hat die Währungsmärkte und damit auch die Aktienkurse belastet. Für mich ist dies eher eine weitere Nachricht, die in einer Situation auftaucht, in der den Bullen sowieso schon langsam die Luft ausging...

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Börsenüberblick


DAX

Im bekannten Target-Trend-Chart ist durch den Kurseinbruch im DAX eigentlich noch nicht viel passiert. Das Kursziel der Mittellinie bei 9.862 Punkten wurde nicht erreicht. Dies war bereits ein Zeichen von Schwäche. Als dann die kurzfristige Seitwärtsbewegung nach unten hin gebrochen wurde, steuerten die Kurse wieder die untere Rechteckkante bei 9.379 Punkten an.

DAX - Target-Trend-Analyse

Vor einer Woche war hier folgendes zu lesen: „Sollten die Kurse … schon bald wieder in das alte Rechteck unterhalb der 9.379er Marke und dann auch noch unter die 9.000er-Marke bzw. besser die 8.896er-Marke, also die Mittelinie, fallen, würde das Alpha-Target (roter Kreis im Chart) wieder in den Fokus rücken.“ Dieses Szenario erscheint derzeit wahrscheinlicher als ein Wiederanstieg in Richtung 10.000 Punkte.

Dennoch sollte man die Anziehungskraft dieser magischen Marke nicht unterschätzen. Können die Bullen zum Gegenangriff ansetzen und wird dann die Mittellinie bei 9.862 Punkten überwunden, wartet das nächste Kursziel bei 10.345 Punkten. Zuvor gibt es aber natürlich noch die psychologisch hoch relevante 10.000er Marke.

S&P500

Im S&P500 gibt es noch keine klare Topformation. Dennoch sieht es nicht gut aus:

S&P500 - Chartanalyse

So wurde das letzte Allzeithoch (Punkt 1) an Punkt 2 nur leicht überschritten. Dieser Ausbruch stellte sich dann als Fehlsignal heraus. Und wie Sie wissen, leiten genau solche Fehlsignale gerne Konsolidierungen ein. Zudem bildeten sich in den vergangenen Wochen mehrere tiefere Tiefs aus, hier durch die Punkte 1 bis 3 gekennzeichnet. Auch das ist kein gutes Zeichen.

Im Moment wird die Unterstützung bei 1.813 Punkten getestet, und hier ergibt sich auch der weitere Hinweis: Hält diese Unterstützung, muss man von einer Seitwärtsbewegung ausgehen, die in den meisten Fällen eher bullish ist. Fällt sie, wäre dies ein weiterer bearisher Hinweis, der sicherlich auch zu Kursen unter 1.800er Punkten führen wird.


EUR/USD

Der Euro hatte vor einer Woche den Eindruck erweckt, als wolle er die untere Rechteckbegrenzung aus der Target-Trend-Analyse bei 1,349 US-Dollar erreichen. Aus heutiger Sicht zeigt sich, dass ihm dies ziemlich exakt gelungen ist (siehe grüner Pfeil).

EUR/USD - Target-Trend-Analyse

Bullisher wird es, wenn der Kurs über 1,37 US-Dollar ansteigen kann. In diesem Fall wäre die Konsolidierung, die seit Ende Dezember läuft, beendet.

Ein erneuter Rückfall in Richtung der Rechteckbegrenzung würde hingegen die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass diese Marke nicht hält. Doch die grüne Trendlinie würde in diesem Fall Unterstützung bieten. An dieser Linie könnte der Wechselkurs auch seine übergeordnete Aufwärtsbewegung seit April 2013 bestätigen.

Eine detailliertere Target-Trend-Analyse zum Euro (und auch zu anderen Basiswerten) erhalten Sie regelmäßig im „Target Trend Spezial“, einem Stockstreet-Dienst, in dem wir durch die Benennung klarer Kursmarken, die mithilfe der Target-Trend-Analyse ermittelt werden, den Lesern einen eindeutigen Fahrplan an die Hand geben.


Gold

Auch der Goldpreis ist ein regelmäßiges Thema im „Target Trend Spezial“. Dort hatten wir analysiert, dass die aktuelle Gegenbewegung den Goldkurs noch bis an die Rechteckbegrenzung bei 1.265 US-Dollar ziehen könnte. Auf diesem Niveau bündeln sich derzeit mehrere Widerstände, weil in diesem Bereich neben der Rechteckbegrenzung auch zwei Abwärtslinien verlaufen.

Tatsächlich konnte der Goldpreis von den jüngsten Kursturbulenzen am Aktienmarkt profitieren und es gelang ihm, in diesen Widerstandsbereich vorzudringen.

Gold - Target-Trend-Analyse

Ein Ausbruch über diese Widerstände wäre sehr bullish zu werten. Kommt es dagegen zu einem Bruch des markanten (Doppel-)Tiefs bei rund 1.180 US-Dollar, dann wäre ein weiterer Rutsch bis auf 1.132,5 US-Dollar denkbar.


Termine der kommenden Woche

(KW 05)


Montag, 27.01.2014

10:00 - DE ifo Geschäftsklimaindex Januar
16:00 - US Verkäufe neuer Häuser Dezember


Dienstag, 28.01.2014

08:00 - DE Außenhandelspreise Dezember
14:30 - US Aufträge langlebiger Wirtschaftsgüter Dezember
15:00 - US Case Shiller Composite-20 Hauspreisindex November
16:00 - US Verbrauchervertrauen Januar


Mittwoch, 29.01.2014

10:00 - EU Geldvolumen Eurozone Dezember
20:00 - US Federal Reserve Bank Sitzungsergebnis


Donnerstag, 30.01.2014

09:55 - DE Arbeitsmarktdaten Januar
14:30 - US BIP 4. Quartal
14:30 - US Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
16:00 - US Anstehende Hausverkäufe Dezember


Freitag, 31.01.2014

08:00 - DE Einzelhandelsumsatz Dezember
11:00 - EU Vorabschätzung Inflation Eurozone Januar
14:30 - US Persönliche Auslagen Dezember
14:30 - US Persönliche Einkommen Dezember
15:45 - US Einkaufsmanagerindex Chicago Januar
15:55 - US Verbraucherstimmung Uni Michigan Januar


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