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Inhaltsverzeichnis

Wochenrück- und Ausblick

Verehrte Leserinnen und Leser,

am vergangenen Mittwoch wurde das Sitzungsprotokoll der vergangenen Fed-Sitzung veröffentlicht. Im Vorfeld dieses wichtigen Termins waren die Anleger leicht nervös, denn alles, was derzeit von Seiten der US-Notenbank kommt, könnte Hinweise auf eine baldige Rückführung der Anleihekäufe beinhalten. Der Markt will auf der einen Seite einfach die Rally, auf der anderen Seite pokert er angesichts möglicher Risiken, die sich aus einer geringeren Liquidität(szufuhr) ergeben, mittlerweile sehr hoch.

Einige Fed-Mitglieder fordern baldige Reduzierung der Anleihekäufe

Der Mark reagierte zunächst mit fallenden Kursen auf das Protokoll der vergangenen Fed-Sitzung, weil sich einige Fed-Mitglieder dafür aussprachen, dass man bereits auf einer der kommenden Sitzungen mit dieser Rückführung beginnen solle. So erwartet die Fed eine weitere Verbesserung am US-Arbeitsmarkt, die auch eine Verringerung der Anleihekäufe ermöglichen werde.

Tapering soll erst starten, wenn die Erholung am US-Arbeitsmarkt nachhaltig ist

Doch vor der Fed-Sitzung hatte Ben Bernanke darauf hingewiesen, dass eine Rücknahme der Anleihekäufe erst dann eingeleitet werde, wenn die Fed überzeugt sei, dass die Erholung auf dem US-Arbeitsmarkt nachhaltig sei. Es bleibt damit beim Bisherigen:  Alles kann, nichts muss. Entsprechend waren die Kursverluste bereits zum Handelsschluss am Donnerstag wieder vollständig aufgeholt.

Janet Yellen nahm nächste Hürde auf dem Weg zur Notenbankchefin

Als Grund für die schnelle Kurserholung kann auch die Nominierung der designierten US-Notenbankchefin Janet Yellen durch den Bankenausschuss des US-Kongress genannt werden. Die Wahl erfolgte mit 14 zu 8 Stimmen. Jetzt muss nur noch das Plenum des Senats zustimmen.

Sinkende Inflationsraten geben der Fed mehr Zeit

Ein wichtiger Aspekt bei der Analyse der weiteren Strategie der Fed ist, dass in den USA der Inflationsdruck abnimmt. Seit drei Monaten befindet sich die Inflationsrate im Rückwärtsgang und sank im Oktober auf nur noch 1,0 Prozent. Und genau das gibt der Fed den nötigen Spielraum, mit einer Straffung der Geldpolitik noch weiter zu warten. Beobachter gehen daher mittlerweile davon aus, dass Ben Bernanke die Straffung der Geldpolitik seiner Nachfolgering Janet Yellen überlassen will und wird.

US-Börsen mit bullischen, der DAX dagegen mit warnenden Signalen

Die US-amerikanischen Indizes als Taktgeber der internationalen Börsen haben sehr bullishe Signale generiert (siehe nachfolgender „Börsenüberblick“). Lediglich der DAX zeigt Warnsignale. Sollten die US-Indizes jetzt weiter steigen, wird in Folge wohl auch der DAX aus seinem Trendkanal nach oben ausbrechen und damit die bullishen Signale der US-Indizes untermauern.

Noch „long“ bleiben, aber mit erhöhter Vorsicht

Aber selbst bei einem Ausbruch bleibt unsere Vorsicht bestehen, da die Stimmung nach wie vor überhitzt ist, übrigens auch in den USA. Wir bleiben daher vorsichtig Long ausgerichtet – bis klare Verkaufssignale erkennbar werden. Erst dann werden wir,  nach einer erneuten Analyse, unsere Investitionsquote langsam weiter verringern.


Ihr
Stockstreet-Team


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Die Woche aus Sicht des "Steffens Daily"


Montag - Wie Sie jetzt noch in den Markt einsteigen

Seit längerem berichten wir hier im Steffens Daily von Warnsignalen an den Aktienmärkten. Diese zeigen sich inzwischen auf verschiedenen Ebenen – in den Charts, in den Fundamentaldaten und in der Stimmungsanalyse. Viele Leser fragen uns daher, wie sie jetzt am besten darauf reagieren.  

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Dienstag - Steht der DAX eigentlich wirklich schon so „hoch“?

Überall hört man, dass der DAX schon so „hoch“ stünde – zu hoch, um jetzt noch zu investieren. Wie gesagt, kurzfristig ist er sicherlich überhitzt – keine Frage. Doch heute wollen wir uns in Anlehnung an den Text im gestrigen Steffens Daily um das längerfristige Bild kümmern. Kurz: Es geht um die Frage, ob der DAX überhaupt noch Potenzial nach oben haben kann!

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Mittwoch - Verschleiernde Transparenz

Heute wird um 20.00 Uhr das FOMC-Sitzungsprotokoll veröffentlicht. Die vorsichtige und abwartende Stimmung, die wir seit Montag an den Märkten erkennen, hängt mit dieser Veröffentlichung zusammen. Ergeben sich neue Informationen, welche die weiteren Pläne der Fed konkretisieren? Welche Hinweise gibt es, wann und wie die Anleihekäufe zurückgeführt werden?

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Donnerstag - Zwei Charts, ein Fazit

Zwei Charts zeigen zwei verschiedene Situationen: Während dem DAX der Ausbruch nach oben einfach nicht gelingen mag, ist dieser im Dow Jones vielleicht bereits geglückt. Die leichte Kursschwäche der vergangenen Tage könnte ein Retest des Ausbruchs gewesen sein. Wie sollte man sich in dieser Situation verhalten?

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Freitag - Ifo-Geschäftsklimaindex steigt weiter

Der Ifo-Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist auf 109,3 weiter angestiegen. Dabei legten sowohl die aktuelle Geschäftslage als auch die Erwartungen zu. Die deutsche Wirtschaft blickt somit zuversichtlich auf die kommenden Wintermonate. Doch gibt es einen Zusammenhang zwischen Entwicklung des Ifo-Index und DAX-Verlauf?

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Börsenüberblick


DAX

Vor genau einer Woche berichteten wir, dass der DAX die Oberseite seines Trendkanals punktgenau getestet hat (linker Pfeil im folgenden Chart). Inzwischen hat der diesen Trendkanal ein weiteres Mal exakt angelaufen (rechter Pfeil) und ist erneut beim Ausbruchsversuch gescheitert.

DAX - Target-Trend-Analyse 

Das belegt zunächst einmal, dass dieser Trend, angesichts der verschiedenen anderen möglichen Trendkanäle, der relevante ist.

Dass der DAX nun schon zum zweiten Mal an dieser Linie gescheitert ist, muss als kritisches Warnsignal interpretiert werden.

Nach der Target-Trend-Methode ist aber die 8.896-Punkte-Marke, also die Mittellinie des aktuellen Rechtecks zwischen 8.413 und 9.379 Punkten (blau), die entscheidende Marke. Sollte diese, ohne dass zuvor die Oberkante bei 9.379 Punkten angelaufen wurde, nach unten gebrochen werden, wäre dies das erste Verkaufssignal.


Dow Jones

Der Dow Jones hat seit April/Mai dieses Jahres einen breiten Aufwärtstrendkanal ausbildet – wobei die obere Trendlinie nicht ganz eindeutig ist. Relevanter scheint die im folgenden Chart dick eingezeichnete rote Linie zu sein.

Dow Jones - Chartanalyse 

Auch der Dow Jones ist damit, ähnlich wie der sonst hier betrachtete S&P500, aus seinem Aufwärtstrendkanal nach oben ausgebrochen.

Der Kursrückgang der vergangenen Tage könnte ein Retest an die obere Begrenzung des Trendkanals gewesen sein. Selbst ein weiterer Rückfall an die dicke rote Linie wäre noch als Retest interpretierbar. Erst wenn der Kurs unter diese Linie oder eindeutiger unter die 15.800er Marke fällt, wäre das bullishe Signal wieder außer Kraft gesetzt.

In diesem Fall würde es sich bei dem Ausbruch um ein Fehlsignal handeln. Auf solche Fehlsignale folgt in einem Wahrscheinlichkeitsbereich von knapp 70 Prozent eine Konsolidierung.


EUR/USD

Ein Blick auf den langfristigen Chart des EUR/USD-Wechselkurses zeigt, dass wir uns immer noch inmitten einer großen Seitwärtsbewegung befinden.

EUR/USD - Chartanalyse 

Innerhalb dieser breiten Range, die von ca. 1,20 bis 1,50 US-Dollar reicht, kämpft der Wechselkurs derzeit mit der Mittellinie. Es geht darum, ob der Kurs in der unteren Hälfte der Range verbleibt, oder ob ihm ein Ausbruch in den oberen Bereich gelingt. Erst ein erneuter Anstieg über die 1,37er-Marke würde das Bild bullisher erscheinen und das Pendel für die Bullen ausschlagen lassen.

Durchaus wahrscheinlich ist aber auch, dass der Euro zum Dollar in einer neuen Range zwischen ca. 1,27 Dollar und 1,37 Dollar verbleibt.


Gold

Gold ist aus dem Dreieck (schwarze Linien im folgenden Chart), über das wir vor einer Woche bereits berichteten, nach unten ausgebrochen und hat zudem die wichtige 1.260er Marke unterschritten. Damit ist der Weg nach unten wieder frei.

Gold - Chartanalyse 

Vor einer Woche berichteten wir an dieser Stelle, dass wieder höhere Verkaufsdynamik aufkommen dürfte, wenn der Goldpreis unter diesen Unterstützungsbereich fällt.

Wenn nun auch bald sogar die 1.200er Marke unterschritten wird, „dürfte Gold mit sehr großer Wahrscheinlichkeit auch auf die 1.000er Marke durchgereicht werden“, schrieben wir bereits vor einer Woche und können dies angesichts der aktuellen Entwicklung nur noch einmal wiederholen. Denkbar wären in diesem Fall sogar dreistellige Kurse.

Solange der Kurs oberhalb von 1.200 US-Dollar bleibt, ist mit einer Seitwärtsbewegung zwischen ca. 1.200 und 1.400 Dollar zu rechnen.


Termine der kommenden Woche

(KW 48)


Montag, 25.11.2013

16:00 - US Anstehende Hausverkäufe Oktober


Dienstag, 26.11.2013

14:30 - US BIP 3. Quartal
14:30 - US Wohnbaugenehmigungen Oktober
14:30 - US Wohnbaubeginne Oktober
15:00 - US Case Shiller Composite-20 Hauspreisindex August
16:00 - US Verbrauchervertrauen November
16:00 - US FHFA Hauspreisindex September


Mittwoch, 27.11.2013

10:00 - DE GfK Konsumklima Studie Dezember
14:30 - US Aufträge langlebiger Wirtschaftsgüter Oktober
14:30 - US Chicago Fed National Activity Index Oktober
15:45 - US Einkaufsmanagerindex Chicago November
15:55 - US Verbraucherstimmung Uni Michigan November
16:00 - US Frühindikatoren Oktober


Donnerstag, 28.11.2013

- US Feiertag - Thanksgiving Day
- US Nasdaq geschlossen
- US New York Stock Exchange geschlossen
         - DE Verbraucherpreise November
08:00 - DE Einzelhandelsumsatz Oktober
08:00 - DE Außenhandelspreise Oktober
09:55 - DE Arbeitsmarktdaten Oktober
10:00 - EU Geldvolumen Eurozone Oktober
11:00 - EU Geschäfts- u. Verbraucherstimmung Oktober
11:00 - EU Geschäftsklimaindex Eurozone November
14:30 - US Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)


Freitag, 29.11.2013

08:00 - DE Großhandelsumsatz 3. Quartal
11:00 - EU Vorabschätzung Inflation Eurozone November
11:00 - EU Arbeitslosigkeit Oktober


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