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Inhaltsverzeichnis

Wochenrück- und Ausblick

Verehrte Leserinnen und Leser,

so muss es sein: Passend zur Sommerpause des Stockstreet-Teams blieb der DAX in einer engen Seitwärtsbewegung. Wir haben also nichts Gravierendes verpasst und können nun wieder ganz allmählich an die Märkte zurückkehren.

FOMC-Sitzungsprotokoll rüttelte die Märkte kurz durcheinander

Zu Beginn der abgelaufenen Handelswoche drohte der DAX allerdings aus seiner Range nach unten auszubrechen. Der Grund für die Kursverluste, die schon zuvor besonders die US-Indizes betrafen, war das Sitzungsprotokoll der Fed, welches am Mittwoch veröffentlicht wurde. Die Anleger waren in Sorge, dass man daraus schon eine baldige Drosselung der milliardenschweren Anleihekäufe entnehmen könnte.

Ankauf von Staatsanleihen wird noch eine Weile anhalten

Dem Protokoll war jedoch lediglich zu entnehmen, dass die Daten für die weitere Entwicklung des US-Arbeitsmarktes und der US-Wirtschaft nach wie vor „gemischt“ ausfallen. Und so wurde nach anfänglicher Unklarheit das Protokoll dahingehend interpretiert, dass der Aufkauf von Staatsanleihen durch die Fed noch länger weiter geführt wird als befürchtet.

Nicht AUF die Bremse, sondern VOM Gaspedal

Allerdings, und das wird übersehen, bedeutet eine Drosselung der Anleihekäufe nicht sofort eine tatsächliche Straffung der Geldpolitik. Wie Ben Bernanke es so schön formuliert hat: Die Fed tritt nicht auf die Bremse, sie nimmt lediglich den Fuß etwas vom Gas.

Fazit

Zusammengefasst ist eigentlich nichts großartig Neues bekannt gegeben worden. Die Fed bleibt weiterhin sehr vorsichtig und verändert die Einschätzung der vorangegangenen Sitzungen nicht oder nur kaum. Die Sorgen der Anleger, die in den vergangenen Tagen zu einer Schwäche an den Märkten geführt hatte, wurden demnach nicht bestätigt.

Nun wird es spannend zu beobachten, wie sich die Märkte in den kommenden Tagen entwickeln. Setzen sie den Aufwärtstrend fort, können Sie entspannen. Kommt es jedoch weiterhin zu Schwächesignalen, sollten Sie immer vorsichtiger werden!


Ihr

Stockstreet-Team


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Die Woche aus der Sicht des "Steffens Daily"

Montag - Milchmädchen-Hausse in kurzen Röcken (Beitrag vom 22. Juli)

Gelegentlich werden wir gefragt, woran man Panik oder Übertreibung an den Börsen erkennt. Da gibt es unterschiedliche, meist eher subtile Anzeichen, wie Sie Ihnen hier im Steffens Daily z.B. bei Apple oder Gold präsentiert wurden. Mitunter gibt es aber richtig offensichtliche Zeichen der Übertreibung.

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Dienstag - Das Ende des Sommerlochs?

So muss es sein. Passend zur Sommerpause Ihres Steffens-Dailys blieb der DAX in einer engen Seitwärtsbewegung. Schauen wir uns also die charttechnische Situation einmal an, bevor wir dann auch noch auf die fundamentalen Gründe zu sprechen kommen. Wie sieht der DAX aktuell nach der Target-Trend-Methode aus?

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Mittwoch - Updates zu Gold und Euro

Die Märkte warten auf das Sitzungsprotokoll der vergangenen Fed-Sitzung, das heute um 20 Uhr (MESZ) veröffentlicht wird. Das gibt uns Zeit, nach der Sommerpause auch noch einen Blick auf die weitere Entwicklung der Charts von Gold und Euro zu schauen. Wie haben sich das Edelmetall und die Gemeinschaftswährung in den vergangenen Wochen entwickelt?

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Donnerstag - Die Fed bleibt ihrer Linie treu

Grundsätzlich ist dem Protokoll der Fed zu entnehmen, dass die Daten für die weitere Entwicklung des US-Arbeitsmarktes und der US-Wirtschaft nach wie vor „gemischt“ ausfallen. Mit anderen Worten: Von einem klaren und starken Wirtschaftswachstum sind die USA noch weit entfernt. Und so besteht wohl auch kein Zweifel, dass die ultralockere Geldpolitik grundsätzlich weiter geführt werden soll. Aber darum geht es im Moment nicht. Es geht darum...

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Freitag - Der Staat im Plus

Es ist schon bemerkenswert: Nach den neuesten Zahlen verbuchen Bund, Länder, Kommunen und Sozialversicherungen im ersten Halbjahr 2013 einen Überschuss (!) von 8,5 Milliarden Euro. Hört, hört – möchte man rufen. Doch interessanter für Sie, liebe Leser, ist folgendes: Was hat das nun mit der Börse zu tun?

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Börsenüberblick

DAX

Dem DAX scheint es einfach nicht zu gelingen, die aus Sicht der Target-Trend-Methode höchst wichtige Marke bei 8.413-Punkten zu überwinden.

DAX - kurzfristige Target-Trend-Analyse 

Fällt der Index unter 8.211 Punkte zurück, würde sich eine stärkere Eintrübung des Chartbilds ergeben. Richtig kritisch wird es, wenn er sogar wieder unter das Niveau des ehemaligen Allzeithochs von 8.151,57 Punkten fällt. Geschieht das, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass er die Mittellinie des aktuellen Rechtecks bei 7.930 Punkten ansteuert oder sogar bis an die 7.447er Marke rutscht. 

Im Chart oben ist auch bereits ein langfristiger Aufwärtstrend zu sehen, den man im folgenden langfristigen Chart deutlich besser erkennt.

DAX - langfristige Chartanalyse 

Dieser Trend hat bereits seit Herbst 2011 Bestand. Aktuell testet der DAX die Mittellinie dieses Trendkanals von oben. Fällt der Index also wie oben geschildert unter 8.211 Punkte, so erhält man auch von diesem Trendkanal bzw. seiner Mittellinie ein bearishes Signal.

Solange die untere Trendlinie jedoch gehalten wird, ist dieser sehr starke und eindeutige Trend im DAX in Ordnung und wir müssen uns keine großen Gedanken machen. Die vorherrschende Tradingrichtung muss daher langfristig weiterhin „Long“ bleiben, da die Wahrscheinlichkeit für Trades auf steigende Kurse deutlich höher ist als die für fallende Kurse. Der Trend bleibt unser Freund.


S&P500

Der Versuch, das Hoch aus dem Mai dieses Jahres nachhaltig zu überwinden, ist eindeutig gescheitert. Das Unterstützungsniveau bei 1.675 Punkten konnte nicht gehalten werden. Damit befinden wir uns in der erwarteten Konsolidierung.

S&P500 - Korrektur gestartet 

Wirklich bearish wird es aber erst, wenn nach der aktuell laufenden Gegenbewegung eine erneute, noch stärkere Abwärtsdynamik aufkommt und der S&P500 sogar wieder unter die 1.560er Marke fällt. Zunächst müssen wir also abwarten, ob der S&P5000 sein ehemaliges Hoch testet und wie er sich dabei verhält.


EUR/USD

Der Euro befindet sich unverändert genau zwischen der 1,30er Marke, die zuletzt eine hohe Anziehungskraft ausübte, und der 1,35er Marke, die bei einem Sprung darüber weiteres Kurspotential auslösen würde. Damit bildet sich im Moment in der großen Seitwärtsbewegung (blaues Rechteck im folgenden Chart) eine neue Seitwärtsbewegung zwischen 1,28 und 1,35 Dollar, die uns wahrscheinlich noch eine Weile beschäftigen wird.

EUR/USD Chartanalyse 

Und hier können wir es uns damit wie gehabt ganz einfach machen: Wir müssen einfach abwarten, in welche Richtung der Euro aus dieser kleineren Seitwärtsbewegung ausbricht. Steigt er nachhaltig über die schwarze Linie bei 1,35 Dollar, können wir davon ausgehen, dass er sich anschließend in Richtung 1,50 Dollar weiterbewegt. Fällt er jedoch nachhaltig (!) unter die rote Linie bei 1,28 (eigentlich 1,275 Dollar), wird zumindest das Tief bei 1,20 Dollar noch einmal getestet werden. Und so lange beides nicht geschieht, geht diese kleine Seitwärtsbewegung einfach weiter.


Gold

Sie erinnern sich: Gold sollte nach einem Island-Reversal (im folgenden Chart die rötlich gefärbte Ellipse) auf 1.360 Dollar steigen. Diese Marke wurde inzwischen erreicht.

Gold Chartanalyse 

Damit hat Gold auch noch das letzte offene Gap (Kurslücke, siehe blaues Rechteck) geschlossen. Das erste Kursziel ist also abgearbeitet. Aus Sicht der klassischen Charttechnik ergibt sich zurzeit allerdings kein weiteres Kursziel.

Man muss nun abwarten, ob der Widerstand bei 1.360 Dollar auch nachhaltig überwunden werden kann. Geschieht dies, hat Gold die Chance auf eine klare Bodenformation:

Bei der laufenden Erholung kann es sich um eine 123-Erholung handeln. Das heißt, es kommt nach einem starken Ausverkauf am Ende einer Abwärtsbewegung zu einer ersten Aufwärtswelle „1“, der eine kleine Konsolidierung „2“ folgt, der sich eine weitere Aufwärtswelle, die „3“ anschließt, die oft die gleiche Höhe hat wie die „1“. Eine solche 123-Erholung ist eigentlich eine klassische Bodenformation. Das wäre ein Hinweis, dass der Abwärtstrend beim Gold bald gebrochen wird.

Andererseits laufen auch ganz normale Konsolidierungen in einem vergleichbaren Muster ab.  Eine Konsolidierung wiederum spräche für eine Fortsetzung des Abwärtstrends. Unterschieden werden die Formationen, indem man abwartet, was nach der „3“ geschieht:
Sollte Gold nun wieder deutlicher unter diese Marke fallen, wäre dies ein eher schlechtes Zeichen. Gelingt hingegen der nachhaltige Ausbruch über diese 1.360er-Marke, wäre dies ein Hinweis auf eine Bodenbildung. In diesem Fall steigt die Chance, dass wir zügig an die hier rot eingezeichnete Abwärtstrendlinie laufen. Aber erst an dieser wird sich die mittelfristige Entwicklung abzeichnen.


Termine der kommenden Woche

(KW 35)


Montag, 26.08.2013

14:30 - US Aufträge langlebiger Wirtschaftsgüter Juli


Dienstag, 27.08.2013

10:00 - DE ifo Geschäftsklimaindex August
15:00 - US Case Shiller Composite-20 Hauspreisindex Mai
16:00 - US State Street Investor Confidence Index August
16:00 - US Verbrauchervertrauen August


Mittwoch, 28.08.2013

08:00 - DE Außenhandelspreise Juli
10:00 - EU Geldvolumen Eurozone Juli
16:00 - US Anstehende Hausverkäufe Juli


Donnerstag, 29.08.2013

         - DE Verbraucherpreise August
09:55 - DE Arbeitsmarktdaten Juli
14:30 - US BIP 2. Quartal
14:30 - US Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)


Freitag, 30.08.2013

00:30 - JP Verbraucherpreise Juli
00:30 - JP Verbraucherpreise Tokio August
01:50 - JP Industrieproduktion Juli
08:00 - DE Einzelhandelsumsatz Juli
08:00 - DE Großhandelsumsatz 2. Quarta
11:00 - EU Arbeitslosigkeit Juli
11:00 - EU Geschäftsklimaindex Eurozone August
11:00 - EU Geschäfts- u. Verbraucherstimmung Juli
11:00 - EU Vorabschätzung Inflation Eurozone August
14:30 - US Persönliche Auslagen Juli
14:30 - US Persönliche Einkommen Juli
15:45 - US Einkaufsmanagerindex Chicago August
15:55 - US Verbraucherstimmung Uni Michigan August


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