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Inhaltsverzeichnis

Wochenrück- und Ausblick

Verehrte Leserinnen und Leser,

aktuell wird jede Rede von Ben Beranke „mit Spannung erwartet“, weil seine Aussagen in der jüngeren Vergangenheit des Öfteren zu kleinen Markturbulenzen geführt haben. Das Kuriose dabei ist, dass er eigentlich kaum Neues verkündet. In seinen Aussagen beweist er insgesamt ein hohes Maß an Konsistenz. Änderungen im Plan der Fed werden nur sehr vorsichtig und schrittweise bekannt gegeben. Die Kurskapriolen im Zusammenhang mit seinen Worten beruhten daher lediglich auf unterschiedlichen Interpretationen der Märkte und Medien.

Nichts Neues von Ben Bernanke

Auch in dieser Woche hat Ben Bernanke wieder einmal geredet, unter anderem vor Vertretern des Repräsentantenhauses. Und erneut hat er nichts Neues gesagt. Er gab an, dass die niedrigen Hypothekenzinsen, die eines der Ziele der aktuellen Geldpolitik der Fed sind, den Immobilienmarkt unterstützt hätten und dass das nicht nur zu einer Stärkung der US-Wirtschaft und des Arbeitsmarktes, sondern auch noch zu einer Verbesserung der US-Haushaltskassen geführt hat.

Über den Immobilienmarkt zu Wirtschaftswachstum

Und genau das ist der entscheidende Punkt: Wenn sich der US-Immobilienmarkt weiter belebt, wird auch mit einer weiteren Erholung der US-Wirtschaft zu rechnen sein. Und wenn sich die US-Wirtschaft weiter erholt und neue Arbeitsplätze geschaffen werden, können die neu in Lohn und Brot stehenden Arbeitnehmer auch wieder neue Häuser kaufen. Das alles wird durch die aktuell niedrigen Zinsen begünstigt.

Über Wirtschaftswachstum zur Inflation

Neben dem Immobilien- und dem Arbeitsmarkt legte Bernanke aber auch erneut den Fokus auf die Inflation. Die derzeit niedrige Inflation sei ein Risiko für die Wirtschaft. Die Fed werde aber alles tun, damit sich die Inflation wieder der Zielmarke von 2 Prozent nähert.

Und damit passt eigentlich alles zusammen. Die Fed wird solange die Geldschleusen offen halten, bis die Wirtschaft, stimuliert durch den US-Immobilienmarkt, nachhaltig wächst und dadurch die Inflationsrate wieder anzieht.

Die Fed hat keinen festgelegten Zeitplan

Aus heutiger Sicht bedeutet dies, dass in etwa ab Ende dieses Jahres die Anleihekäufe reduziert werden - in Abhängigkeit von der Entwicklung der Arbeitslosenquote und der Inflationsrate. Es gibt daher keinen festgelegten Zeitplan, so Bernanke.

Sommerpause setzt sich fort

Während die Märkte im Vorfeld der Rede in eine Art Hasenstarre verfielen, wurde mit Veröffentlichung des Redetextes die Stimmung etwas positiver. Da jedoch deutlichere Impulse aus den Aussagen Bernenkes nicht herauszuholen waren, blieben neue Kurskapriolen aus und die Sommerpause (geringere Volatilität) setzte sich weiter fort, genauso wie wir sie in den vorangegangenen Ausgaben immer wieder prophezeit und auch bereits festgestellt haben.


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Die Woche aus der Sicht des "Steffens Daily"


Montag - Die Droge „Billig“

Die Baumarktkette Praktiker ist pleite. Das Konzept des nach eigener Aussage „billigen Baumarkts“ ist damit gescheitert. Aber warum eigentlich? Schließlich funktioniert das Discount-Prinzip im Lebensmittelhandel seit Jahrzehnten ganz hervorragend. Aldi, Lidl und Co. haben die Deutschen zu Schnäppchenjägern erzogen, ihnen quasi die Droge „Billig“ eingeimpft. Doch warum konnte Praktiker davon nicht profitieren?

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Dienstag - DAX nach Plan

Der DAX hält sich bisher ziemlich genau an die rote Prognoselinie, die ich Ihnen hier vor einigen Tagen eingezeichnet hatte. Er hat es, wie prognostiziert, kurz über die 8.151er Marke, also das ehemalige Allzeithoch, geschafft. Seitdem schwächelt er etwas. Zunächst bildete sich gestern ein Doji, eine Kerze, die wie ein Kreuz aussieht. Solche Dojis zeigen häufiger (oft nur sehr) kurzfristige Trendwechsel an. Auch dieses Mal?

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Mittwoch - Bernanke-Rede: Viel Lärm um nichts!

Heute werfen wir einen Blick auf die übergeordnete Langfristperspektive der US-Indizes. Zunächst zur Ausgangslage: Mit dem Sprung über sein Allzeithoch bei 1.576 Punkten im April ist der S&P500 aus seiner Seitwärtsbewegung, in die er Ende der neunziger Jahre eingedrungen ist und die seit nunmehr knapp 15 Jahren vorherrschend war, nach oben ausgebrochen. Es kam daraufhin auch zu einem idealtypischen Test des Ausbruchsniveaus von oben. Ist der Ausbruch damit nachhaltig gelungen?

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Donnerstag - Ist das die zukünftige Strategie der Fed?

Heute müssen wir noch einmal abschließend auf die Aussagen von Ben Bernanke, die Reaktion der Märkte und die wahrscheinliche zukünftige Vorgehensweise der Fed eingehen. Es zeigte sich in den vergangenen Wochen, wie hysterisch die Börse reagiert, wenn auch nur erste zarte Andeutungen in die Richtung einer weniger expansiven Geldpolitik kommen. Wie könnte die Fed also vorgehen, ohne dass die Märkte massiv einbrechen?

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Freitag - Die Stärke, die zu einer Schwäche werden kann

Der DAX ist doch an der 8151,57er Marke, also dem ehemaligen Allzeithoch, nach oben abgeprallt und weiter gestiegen. Es zeigt eine Stärke, durch die die idealtypische Prognoselinie (rot) hinfällig geworden ist. Welches Szenario rückt damit nun in den Vordergrund?

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Börsenüberblick


DAX

Der DAX ist über die 8151,57er Marke, also das ehemalige Allzeithoch marschiert, hat dort kurz korrigiert und ist dann von diesem Niveau nach oben abgeprallt und weiter gestiegen. Dies zeigt eine gewisse Stärke, durch die die bisherige idealtypische Prognoselinie (rot) hinfällig geworden ist. Damit ist ein Anlauf an das neue Hoch bei 8.557,86 Punkten in den Vordergrund gerückt (siehe blaue Prognoselinie und Steffens Daily vom 16. Juli 2013).

DAX - Chartanalyse

Aber damit steigt auch die Gefahr, dass sich ein Doppeltop ausbildet. Wenn der DAX jetzt an die 8.557er Marke läuft, muss er diese Marke unbedingt auch überwinden. Scheitert er jedoch, wie im Chart in blau gestrichelten Linien dargestellt, könnte sich ein Doppeltop ausbilden. Wenn die Kurse nach dem Scheitern eine dynamische Abwärtsbewegung starten, wird es also kritisch.

Sie sollten aber dabei nicht aus den Augen verlieren, dass wir uns mittlerweile in den berüchtigten Sommermonaten (Juli / August) befinden. Da sind Prognosen stets mit Vorsicht zu genießen.


S&P500

Die US-Indizes Dow Jones und S&P 500 konnten am Donnerstag neue Allzeithochs generieren. Am 22. Mai markierte der S&P 500 schon bei 1.687,18 Punkten ein neues Hoch. Das Intraday-Hoch am Donnerstag lag nun bei 1.693,12 und der Schlusskurs bei 1.689,37 Zählern. Am Freitag ging es wieder leicht abwärts.

S&P500 stößt an Widerstand

Richtig absetzen konnte sich der US-Index damit nicht, womit der Kampf um noch höhere Hochs weitergeht. Angesichts der vorangegangenen dynamischen Kursgewinne ist eine Fortsetzung des Anstiegs in ähnlicher Stärke in der kommenden Woche allerdings eher unwahrscheinlich.
Mittel- bis langfristig stehen die Zeichen im S&P500 weiterhin auf sehr bullish, während die Sommermonate aber noch schwierig bleiben dürften.


EUR/USD

Der Euro konnte sich in der abgelaufenen Handelswoche oberhalb von 1,30 US-Dollar stabilisieren. Weit absetzen konnte er sich von dieser “magischen“ Marke allerdings auch nicht.

EUR/USD Chartanalyse

Kurse oberhalb von 1,32 scheinen weiterhin nur schwer erreichbar zu sein. Wir gehen aufgrund der veränderten Marktsituation (EZB hält an lockerer Geldpolitik fest, Fed plant den Ausstieg) unverändert tendenziell von Kursen unterhalb von 1,30 US-Dollar aus.


Gold

In der vorangegangenen Ausgabe der Börsenwoche hatten wir über ein Island-Reversal beim Goldpreis geschrieben. Seitdem fehlt eine für diese Formation typische Entwicklung: Nach der Aufwärtskurslücke hätte sich eine Aufwärtsdynamik ausbilden sollen, die jedoch bislang ausblieb. Normalerweise sollte sich die Aufwärtsbewegung nahezu spiegelbildlich zur Abwärtsbewegung verlaufen. Stattdessen tritt Gold auf der Stelle.

Gold Chartanalyse

Falls Sie also kurzfristig bei Gold auf weiter steigende Kurse gesetzt haben, sollten Sie nun sehr vorsichtig werden. Es muss bald eine dynamische Aufwärtsbewegung einsetzen. Zwar kann Gold zuvor noch die jüngste Kurslücke schließen, also nochmals kurz unter die 1.260er Marke zurückfallen, aber wenn dann keine Aufwärtsdynamik aufkommt, sinkt die Wahrscheinlichkeit für das Erreichen der 1.360er Marke dramatisch.


Termine der kommenden Woche

(KW 30)


Montag, 22.07.2013

-        DE Bundesfinanzministerium Monatsbericht Juli

12:00 DE Bundesbank Monatsbericht Juli

14:30 US Chicago Fed National Activity Index Juni

16:00 US Verkäufe bestehender Häuser Juni


Dienstag, 23.07.2013

15:00 US FHFA Hauspreisindex Mai


Mittwoch, 24.07.2013

09:30 DE Einkaufsmanagerindex verarb. Gewerbe Juli

09:30 DE Dienstleistungsindex Juli

10:00 EU Dienstleistungs-Einkaufsmanager-Index Europa

10:00 EU Eurozonen Herstellungsindex PMI (Einkaufsmanagerindex)

15:00 US Einkaufsmanagerindex Produktion

16:00 US Verkäufe neuer Häuser Juni


Donnerstag, 25.07.2013

10:00 DE Ifo-Geschäftklimaindex

10:00 EU Geldvolumen M3 Eurozone Juni

14:30 US Aufträge langlebiger Wirtschaftsgüter Juni

14:30 US Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)


Freitag, 26.07.2013

00:30 JP Verbraucherpreise Juni

00:30 JP Verbraucherpreise Tokio Juli

08:00 DE Außenhandelspreise

15:55 US Verbraucherstimmung Uni Michigan Juli


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