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Inhaltsverzeichnis

Wochenrück- und Ausblick

Verehrte Leserinnen und Leser,

die abgelaufene Handelswoche verlief - was die Konjunkturdaten anging - deutlich ereignisloser als die Woche zuvor. Wichtige (US-)Zahlen standen mit der Industrieproduktion im Mai und der Verbraucherstimmung der Uni Michigan für den Monat Juni erst am Freitag auf der Agenda. Sie fanden aber wesentlich weniger Beachtung als die US-Arbeitsmarktdaten, um die sich der gesamte Handel der Vorwoche drehte.

Den Aktienmärkten ging schnell wieder die Luft aus

Der DAX konnte am Montag zunächst noch von dem Aufwärtsimpuls am Freitag profitieren, doch schon am Nachmittag verließen ihn die Kräfte wieder. Und so ging die Korrektur bzw. Konsolidierung an den Aktienmärkten im weiteren Verlauf der Woche in die nächste Runde.

DAX - Entwicklung der Woche

Japanische Notenbank konnte keine neuen Impulse liefern

Auch die Bestätigung des expansiven geldpolitischen Kurses der japanischen Notenbank am Montag früh konnte hier nicht helfen. Die heimischen Märkte beobachten offenbar eher, was die Europäische Zentralbank (EZB) bzw. die US-Notenbank Fed zum Thema Geldpolitik preisgeben. Selbst der japanische Aktienmarkt reagierte nur begrenzt positiv auf den bestätigten Geldkurs.

Konsolidierung setzte sich fort

Wir hatten es in der vergangenen Woche geschrieben und sehen uns nun bestätigt: Der Kursanstiegs vom Freitag der Vorwoche beendete die begonnene Konsolidierung nicht. Hierzu hätte es weiterer Kursgewinne bis über die jüngsten Hochs bedürft, die aber, wohl auch angesichts der saisonal schwachen Phase, ausgeblieben sind.

Ausblick

Die Konsolidierung dürfte sich noch fortsetzen. Je mehr wir in Richtung Urlaubssaison tendieren, desto geringer wird in den nächsten Wochen die Volatilität an den Märkten ausfallen. Insbesondere, weil auch die Politik in die Sommerpause geht und von dieser Seite marktbewegende Einflüsse ebenfalls ausbleiben.

Zwar ist der Wirtschaftskalender in der kommenden Woche wieder etwas voller, doch gravierende Auswirkungen auf die Märkte erwarten wir von den einzelnen Daten nicht.

Die Sommermonate sind berüchtigt für ihren fast schon lethargischen Charakter. Häufig kommt es in dieser Zeit zu plötzlichen, nicht erklärbaren Kurssprüngen, die sich im Weiteren aber als Fehlsignale herausstellen bzw. sich egalisieren. Stellen Sie sich hierauf ein - und auf eine Fortsetzung der in Summe seitwärts gerichteten Konsolidierung.


Ihr

Stockstreet-Team


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Die Woche aus der Sicht des


Montag - Eine liquiditätsgetriebene Rally?

Obwohl letztlich die Kurse die Nachrichten machen, reagieren Anleger durchaus auch auf die “harten“ Daten der diversen Konjunkturindikatoren. Das war in der vergangenen Woche wieder sehr gut zu beobachten, und daraus ergibt sich ein aufschlussreiches Muster. Welches das ist?

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Dienstag - Ein unzuverlässiger Indikator rückt in den Mittelpunkt

Wie gestern bereits beschrieben, reagierte der Markt schlussendlich positiv auf den US-Arbeitsmarktbericht. Trotzdem möchte ich diese Daten noch einmal aufgreifen, da wir hier aufgrund dieser Vorkommnisse eine kleine Änderung in der Auswahl der relevanten US-Konjunkturdaten vornehmen müssen. Welchen Indikator Sie nun in den Mittelpunkt rücken sollten?

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Mittwoch - Apple und Euro

Großartig marktbewegende Neuigkeiten gab es heute nicht, so dass wir uns zwei alten Charts zuwenden können. Zunächst möchte ich auf den Apple-Chart eingehen, den ich Ihnen vor einiger Zeit vorgestellt hatte. Vielleicht erinnern Sie sich: Ich hatte geschrieben, dass sich hier eine mögliche inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation (SKS) ausbildet. Warum man diese in seine Analysen unbedingt einbeziehen sollte?

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Donnerstag - Der weitere Fahrplan im DAX

Der DAX ist heute mit einem Gap Down (Kurslücke nach unten) unter die Mittellinie seines Aufwärtstrendkanals gefallen. Das Tief wurde bei 7968 Punkten ausgebildet und damit schon im Bereich der wichtigen Unterstützung bei 7.930 Punkten. Dass die Kurse mit einem großen Gap zunächst unter die Mittellinie gefallen sind, bestätigt diese Mittellinie und damit auch die Trenddynamik des Aufwärtstrends. Doch wie geht es nun im DAX weiter?

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Freitag - Ein Blick ins Orderbuch löst ein Rätsel

Viele Journalisten bedienen sich Formulierungen wie: Geld fließt in die Aktienmärkte, Geld wird abgezogen, Kauf- und Verkaufsdruck, Geld steht an der Seitenlinie und drängt in den Markt, oder, wenn die Kurse fallen, sind Gewinnmitnahmen schuld, usw. Warum ist dies jedoch teilweise irreführend?

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Börsenüberblick


DAX

Der DAX ist am Donnerstag mit einem Gap Down (Kurslücke nach unten) unter die Mittellinie seines Aufwärtstrendkanals gefallen. Das Tief wurde bei 7968 Punkten ausgebildet und damit schon im Bereich der wichtigen Unterstützung bei 7.930 Punkten.
Dass die Kurse mit einem großen Gap zunächst unter die Mittellinie gefallen sind, bestätigt diese Mittellinie und damit auch die Trenddynamik des Aufwärtstrends.

DAX-Chartanalyse nach der Target-Trend-Methode

Anschließend kam es im DAX zu einer Erholung. Dies war nichts weiter als ein typischer Gap-Close, also ein anschließendes Schließen der Kurslücke. Nun folgt jedoch noch die Entscheidung: Steigen die Kurse nach dem Gap-Close weiter, wäre dies ein positiver Hinweis, fallen sie jedoch nach dem Schließen der Kurslücke wieder, wäre dies eher bearisher zu werten.

Weitere Hinweise auf den zukünftigen Verlauf des DAX kann man von einer niedrigeren Zeitebene tiefer erhalten. Dazu muss man sich den Stundenchart nach klassischer Charttechnik anschauen. Hier erkennt man nämlich einen seit über einem Jahr gültigen, engeren Aufwärtstrendkanal (blau im folgenden Chart), der etwas anders aussieht als der Trendkanal der Target-Trend-Methode im Tageschart (oben).

DAX-Analyse nach klassischer Charttechnik

Sofern der DAX nicht oberhalb der 7.930er Marke verbleibt, sollten Sie damit rechnen, dass er bis an die untere blaue Linie dieses Trendkanals läuft.
Kann sich der DAX an dieser Linie stabilisieren und danach mit erkennbarer Dynamik wieder ansteigt, können Sie auf eine Fortsetzung des Trendkanals setzen.
Tut er das nicht, ist dieser Trendkanal hinfällig und die Kurse werden bis auf die 7.447er Marke zurückfallen. Hier befindet sich nicht nur ein wesentlicher Widerstand nach der klassischen Charttechnik, sondern auch die Untergrenze des aktuellen Rechtecks nach der Target-Trend-Methode.


S&P500

Nachdem der S&P500 in der Vorwoche knapp oberhalb seines ehemaligen Allzeithochs eine Unterstützung bei 1.597,35 Punkten fand, konnte er diese bis heute verteidigen. Doch Erholungsversuche endeten immer wieder auf tieferem Niveau, so dass sich hier ein Abwärtstrend mit tieferen Hochs etabliert hat, zu dem nun nur noch neue tiefere Tiefs fehlen.

S&P500 Chartanalyse

Ohne diese bleibt es zunächst bei einem Seitwärtsgeschiebe, welches keinen klaren Hinweis auf die nächste Bewegung gibt. Damit wird es aber auch recht einfach: Kann der Index sein jüngstes Hoch überbieten, ist eine weitere Erholung wahrscheinlich, fällt er hingegen unter das jüngste Tief, muss man einen weiteren Rutsch mindestens bis auf das Allzeithoch einkalkulieren.

Was sich jedoch inzwischen sehr klar herauskristallisiert hat: Unser Verbleib im Warn-Modus war die richtige Entscheidung. Die erwartete Konsolidierung hat sich fortgesetzt. Und sie dürfte uns noch eine Weile weiter begleiten.


EUR/USD

Der Euro ist über das vorherige Bewegungshoch angestiegen. Damit ist das entscheidende Signal, ein Rückfall unter die rote Linie, ausgeblieben. Eine große Bodenformation in Form einer W-Formation, wie bereits in den vorangegangenen Ausgaben idealtypisch dargestellt in Form der schwarz-gestrichelten Prognoselinie, ist damit hinfällig.

EUR/USD Chartanalyse

Eine solche Bodenformation wäre ein Hinweis auf einen langanhaltenden Trendwechsel im Euro-Dollar gewesen. Nun müssen wir hingegen davon ausgehen, dass sich die bisherige Seitwärtstrendbewegung (großes blaues Rechteck) weiter fortsetzt.

Das Kursziel für den Euro liegt damit aber trotzdem an der oberen Grenze dieser Seitwärtsbewegung (ca. 1,50 US-Dollar), wobei wir aufgrund der Tatsache, dass eine klassische Chartformation in dieser Seitwärtsbewegung im Moment nicht zu erkennen ist, nicht sagen können, wann dieses Niveau erreicht wird.


Gold

Das "Seitwärtsgeschiebe" unterhalb der 38,20-Prozent-Fibonacci-Marke im Goldpreis will derweil kein Ende nehmen.

Gold Chartanalyse

Was bleibt uns anderes übrig, als die weitere Entwicklung abzuwarten, die wir unverändert wie folgt sehen:
"Wird die 1.360er-Marke unterschritten, kann es schnell in Richtung 1.250 Dollar gehen. An dieser Marke sollte man dann die Kursentwicklung erneut analysieren. Entwarnung kann man erst oberhalb von 1.486,46 USD geben."


Termine der kommenden Woche

(KW 25)


Montag, 17.06.2013

08:00 DE Beschäftigte verarb. Gewerbe April

11:00 EU Außenhandel April

14:30 US NY Empire State Index Juni

16:00 US NAHB/WF Hausmarktindex Juni


Dienstag, 18.06.2013

06:30 JP Industrieproduktion April

14:30 US Verbraucherpreise Mai

14:30 US Wohnbaubeginne Mai

14:30 US Wohnbaugenehmigungen Mai


Mittwoch, 19.06.2013

10:30 GB BoE Sitzungsprotokoll

11:00 EU Produktion Baugewerbe April


Donnerstag, 20.06.2013

08:00 DE Erzeugerpreise Mai

14:30 US Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)

16:00 US Frühindikatoren Mai

16:00 US Verkäufe bestehender Häuser Mai

16:00 US Philadelphia Fed Index Juni


Freitag, 21.06.2013

10:00 EU EZB Leistungsbilanz Eurozone April


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