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Inhaltsverzeichnis

Wochenrück- und Ausblick

Verehrte Leserinnen und Leser,

ohne wichtige Ereignisse fehlen dem Markt offenbar die nötigen Impulse für eine klare Trendrichtung. Insbesondere wenn aus Sicht der Börsianer positive Nachrichten über die Geldpolitik der diversen Notenbanken ausbleiben, scheint die nötige Motivation für weitere Käufe zu fehlen.

Geldpolitik aktuell wichtiger als Konjunkturdaten

Die Geldpolitik verdrängte auch zum Teil positive Daten zur US-Wirtschaft. Sonst viel beachtete Konjunkturdaten zeigten nur wenig Wirkung, weil immer mehr Börsianer befürchten, dass die Fed ihre lockere Geldpolitik früher als erwartet beenden könnte. Und je besser die US-Daten nun ausfallen, desto früher könnte die Notenbank reagieren.

Unsicherheit führt zu volatilem Auf und Ab

Und so lieferten sich die Börsianer in der abgelaufenen Handelswoche ein munteres Pingpong-Spiel. Während die einen immer wieder bei steigenden Kursen Gewinne mitnahmen, gingen andere nach jedem Kursrückgang auf Schnäppchenjagd. Und so kam es zu einem ständigen Auf und Ab, welches aber letztlich nur die Verunsicherung der Anleger widerspiegelt.

Der DAX beendete die Woche in etwa auf dem gleichen Niveau, zu dem er den Handel am Montag aufnahm. Die US-Indizes Dow Jones und S&P500 verloren in der aufgrund eines Feiertags am Montag verkürzten Handelswoche sogar leicht, wobei das Minus aber nur minimal ausfällt.

Von der Euphorie über eine Konsolidierung zur Korrektur?

Der Mai gilt zwar traditionell als schwacher Börsenmonat, doch in diesem Jahr stieg zum Beispiel der S&P-500 um 3,6 Prozent. Der DAX legte auf Monatssicht sogar um 5,5 Prozent zu. Damit bestätigt sich das saisonale Muster, welches wir in der Ausgabe von Anfang Mai geschildert haben, wonach die schwache Phase der Aktienmärkte in den vergangenen Jahren durchschnittlich gesehen erst ab Juni bzw. Juli begann.

Der Mai war also entgegen dem berühmten Börsenspruch (“Sell in may...“) erneut ein starker Monat, doch mit dem Kursverlauf in der abgelaufenen Börsenwoche und der nun immer näher rückenden “tatsächlichen“ saisonalen Schwächephase scheint die Euphorie an den Märkten inzwischen endgültig verflogen zu sein. Dies bedeutet zwar nicht unbedingt sofort deutlich fallende Notierungen, der dynamische Anstieg ist aber zumindest in eine Konsolidierung übergegangen und könnte nun in die von uns erwartete Korrektur münden.

Ausblick

Die Debatte um eine Drosselung der Geldflut der Notenbanken wird wohl auch in der kommenden Woche fortgeführt. Denn ob der Chef der US-Währungshüter, Ben Bernanke, die Anleihekäufe möglicherweise einschränkt, hängt vor allem von der Entwicklung am Arbeitsmarkt ab. Und dazu werden in der kommenden Woche die monatlichen US-Arbeitsmarktdaten für Mai bekanntgegeben.
Die Anleger könnten wie die Kaninchen vor der Schlange abwarten, weshalb sich die Seitwärtskonsolidierung zunächst fortsetzen dürfte, bis die US-Daten für Schwung in die ein oder andere Richtung sorgen können, je nachdem wie sie ausfallen.

Außerdem tagt in der kommenden Woche die EZB wieder. Zuletzt hatte sich bei einigen Experten die Erwartung aufgebaut, die EZB könnte schon auf dieser Sitzung nicht nur den Leitzins von 0,5 auf 0,25 Prozent senken, sondern zugleich auch den Einlagensatz auf weniger als null reduzieren. Doch derzeit scheinen die Vorbehalte unter den Notenbankern noch zu überwiegen und auch wir rechnen nach der jüngsten Leitzinssenkung von Anfang Mai nicht so schnell mit weiteren geldpolitischen Maßnahmen.

Genau beäugen werden die Anleger auch frische Stimmungsindikatoren aus China. Zuletzt hatten enttäuschende Konjunkturdaten aus China heftige Gewinnmitnahmen an den weltweiten Börsen ausgelöst.


Ihr

Stockstreet-Team


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Die Woche aus der Sicht des "Steffens Daily"


Montag - Ein Tag zum Nachdenken über die Börsen

Heute ist in den USA ein Feiertag zum Gedenken an die im Militärdienst gefallenen Frauen und Männer. Auch die Wall Street hat daher feiertagsbedingt geschlossen. Damit haben die Börsianer Gelegenheit, einen zusätzlichen Tag nachzudenken: Wie könnte es an den Märkten weitergehen?

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Dienstag - Die wunderbare Welt der Gaps

Die Börse ist ein Wesen, das sich nur ungern in die Karten schauen lässt. Und wieder einmal zeigt sich, dass man absolut emotionslos bleiben muss, wenn man versucht, dieses Wesen zu verstehen und zu bezwingen. Sie erinnern sich: Ich hatte in der vergangenen Woche darauf hingewiesen, dass die Target-Trend-Methode erste Warnsignale ausbildete. Waren diese Warnsignale umsonst?

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Mittwoch - Lauter Gaps

Die gestrige Aufwärtslücke im DAX wurde durch die heute fallenden Kurse geschlossen. Damit wird die Situation wieder brisanter, aber auch vergleichsweise einfach. Worauf sollten Sie beim DAX und im Euro nun achten?

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Donnerstag - Ein sehr schlechtes Zeichen?
(Ausgabe vom 23. Mai)

Und dann geht es plötzlich ganz schnell. Ich hatte ja geschrieben, dass eine mögliche Konsolidierung sehr schnell kommen und heftig werden kann. Und so jagte der DAX zeitweise um knapp 3 % in den Keller, erholte sich dann aber wieder. Und das geschieht zu einem aus charttechnischer Sicht höchst ungünstigem Zeitpunkt. Was sind die Gründe dafür?

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Freitag - Fällt Gold auf unter 1.000 Dollar?
(Ausgabe vom 24. Mai)

Der DAX zeigt sich heute erneut schwach, wenn auch ein weiterer dynamischer Kursverfall zunächst ausgeblieben ist. Interessanter als die Entwicklung des heutigen Tages wird allerdings die kommende Woche werden. Da am Montag in den USA der Memorial Day begangen wird, werden neue Impulse erst am Dienstag zu erwarten sein. Könnte Gold dann auch wieder ein Investment wert sein?

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Börsenüberblick


DAX

Der DAX hat begonnen, in eine kleine Seitwärtsbewegung überzugehen. Diese verläuft zwischen 8.263,40 und 8.557,86 Punkten.

DAX Chartanalyse

Nun müssen Sie einfach schauen, in welche Richtung er ausbricht. Fällt er unter die 8.263er Marke, wird es deutlich bearisher (im kurzfristigen Bereich), dann sollten Sie zumindest mit einem Test des alten Allzeithochs rechnen. Steigt er über das jüngste Hoch bei 8.557,86er Marke, wird es bullisher. In diesem Fall wird es zu einer Fortsetzung der Aufwärtstrend kommen.

Allerdings mehren sich inzwischen die negativen Signale. Viele Kurslücken sind oft ein Hinweis auf einen (meist) kurzfristigen Trendwechsel. Bleiben Sie also weiter vorsichtig, die Warnsignale sind weiterhin im Markt.


S&P500

Inzwischen zeigt sich besonders im S&P500, dass eine Korrektur eingeleitet wurde.

S&P500 Chartanalyse

Fraglich ist lediglich noch, wie weit sie führen wird. Wir haben hier schon oft geschrieben, dass der Kampf um die Allzeithochs noch nicht endgültig entschieden ist. Damit war und ist gemeint, dass diese Marken noch mindestens einmal angesteuert werden.

Der S&P500 ist an einem wichtigen Widerstand (siehe vorherige Ausgabe) gescheitert, "nämlich an der oberen Begrenzungslinie seines seit 2009 existenten Aufwärtstrendkanals". Ein theoretisches Kursziel liegt damit an der unteren Trendlinie – und diese verläuft derzeit sogar bei ca. 1.400 Punkten weit unterhalb des Allzeithochs (1.576,09).

Eine Korrektur im S&P500 kann aber auch lediglich genau den Test des Allzeithochs bei 1.576er-Marke bedeuten. Daher sollte man das Marktverhalten an dieser Marke abwarten. Erst daraus kann man neue Erkenntnisse gewinnen.


EUR/USD

Der Euro zeigte sich zuletzt recht stabil. Nach Medienberichten soll das damit zusammenhängen, dass sich in der EU immer mehr Entscheider gegen eine weitere Lockerung der Geldpolitik aussprechen.

EUR/USD Chartanalyse

Noch hält sich der Kursverlauf an die hier vor Wochen vorgestellten idealtypischen Prognoselinien. Allerdings steht der Euro aktuell in der Nähe einer wichtigen Unterstützung (rote Linie), die durch das jüngste Tief entstanden ist, sich aber auch an anderer Stelle wiederfindet. Diese liegt bei 1,275 Dollar.

Theoretisch kann der Euro an dieser Marke nach oben drehen. Das wäre in der Tat ein kleines Signal der Stärke. Noch ist es aber etwas (!) wahrscheinlicher, dass der Kurs weiter fällt.

Es kann sein, dass ein solcher Rückfall durch eine zunehmende Sorge vor einer Straffung der US-Geldpolitik ausgelöst wird, die dann den Dollar stärkt. Und diese Sorge wird entstehen, sobald sich die US-Konjunkturdaten deutlich aufhellen. Das muss natürlich abgewartet werden.


Gold

Im Moment zeigt sich Gold überraschend schwach. Es will trotz der durch den jüngsten Absturz entstandenen überverkauften Lage so recht keine Aufwärtsdynamik aufkommen.

Gold Chartanalyse

Wird die 1.360er-Marke unterschritten, kann es schnell in Richtung 1.250 Dollar gehen. An dieser Marke sollte man dann die Kursentwicklung erneut analysieren. Entwarnung kann man erst oberhalb von 1.486,46 USD geben.


Termine der kommenden Woche

(KW 23)


Montag, 03.06.2013

09:55 DE Einkaufsmanagerindex Mai

10:00 EU Einkaufsmanagerindex Eurozone Mai

16:00 US ISM Index Mai

16:00 US Bauausgaben April


Dienstag, 04.06.2013

11:00 EU Erzeugerpreise Industrie April

14:30 US Handelsbilanz April


Mittwoch, 05.06.2013

09:55 DE Dienstleistungsindex Mai

10:00 EU Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen Eurozone Mai

11:00 EU Einzelhandel April

11:00 EU BIP 1. Quartal

14:15 US ADP-Arbeitsmarktbericht Mai

16:00 US Industrieaufträge April

16:00 US ISM Dienstleistungsindex Mai

20:00 US Beige Book


Donnerstag, 06.06.2013

12:00 DE Auftragseingang Industrie April

13:00 GB BoE Sitzungsergebnis

13:45 EU EZB Sitzungsergebnis

14:30 US Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)


Freitag, 07.06.2013

08:00 DE Außenhandel April

12:00 DE Produktion prod. Gewerbe April

14:30 US Beschäftigte ex Agrar Mai

14:30 US Arbeitslosenquote Mai

21:00 US Verbraucherkredite April


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