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Inhaltsverzeichnis

Wochenrück- und Ausblick

Verehrte Leserinnen und Leser,

nun ist es amtlich: Auch im 1. Quartal 2013 musste Europa ein schrumpfendes Bruttoinlandsprodukt (BIP) hinnehmen. Die größten Problemkinder sind dabei weiterhin die altbekannten: In Griechenland schrumpfte die Wirtschaft um 5,3 Prozent, in Zypern um 4,1 Prozent, und Portugals BIP sank um 3,9 Prozent.

Auch die großen Volkswirtschaften schwächeln

Doch auch die größeren Volkswirtschaften der Eurozone schwächeln. In Frankreich ist die Wirtschaftsleistung um 0,2 Prozent gesunken. Bereits im Quartal zuvor lag das Wachstum hier mit -0,2 Prozent im negativen Bereich. Das BIP-"Wachstum" in Italien lag bei -0,5 Prozent. Auf das Jahr gesehen war dort das Wachstum sogar mit 2,3 Prozent rückläufig. Und Spaniens Wirtschaftsleistung reduzierte sich um 2,0 Prozent.

Musterknabe Deutschland

Nur Deutschland sticht einmal mehr positiv heraus. Zum Vorquartal expandierte die Wirtschaft saison-, preis- und kalenderbereinigt um 0,1 Prozent, nach einem Minus von 0,7 Prozent im Quartal zuvor. Im Jahresvergleich sank das BIP allerdings auch hierzulande um 1,4 Prozent (kalenderbereinigt: -0,2 Prozent).

Deutschland alleine kann Europa nicht retten

Für Europa ergibt dies in Summe damit einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts, denn Deutschland alleine kann Europa nicht retten. In der gesamten EU kam es im ersten Quartal zu einem Rückgang um 0,1 Prozent. Im Vorquartal lag das Minus sogar bei -0,5 Prozent. In der Euro-Zone sieht es erwartungsgemäß noch düsterer aus. Das BIP ist hier im ersten Quartal um 0,2 Prozent gesunken, nach -0,6 Prozent im vorangegangenen Quartal. Damit gab es inzwischen 6 Quartale in Folge (!) einen Rückgang des BIP im Euroraum.

Die Börse handelt die Zukunft

Da sich die Daten jedoch auf das 1. Quartal des Jahres beziehen, dieses inzwischen schon mehr als eineinhalb Monate hinter uns liegt und die Börse die Zukunft handelt, führten die schlechten Nachrichten nicht zu einem Abriss der Kursgewinne. Allerdings schwächst sich der Aufwärtstrend inzwischen deutlich ab. Der DAX konnte zum Beispiel nur um insgesamt rund 100 Punkte zum Schlussstand der Vorwoche zulegen.

Ausblick

Diese jüngsten Konjunkturdaten aus Europa, aber auch einige wichtigen Indikatoren aus den USA lassen Zweifel an einem weiteren Anstieg der Aktienkurse aufkommen. Denn irgendwann werden die Anleger wieder auf die fundamentalen Daten schauen. Und wenn sich diese Daten weiterhin schlecht entwickeln, dann könnte es schnell zu einem bösen Erwachen kommen.

Wann eine solche Korrektur an den Aktienmärkten kommt, kann man naturgemäß nicht sagen, doch wenn das geschieht, könnte sie angesichts der zuvor stark gestiegenen Kurse schnell und heftig ausfallen. Und erste Schwächesignale, die dann in eine Korrektur münden können, lassen sich bereits erkennen. Behalten Sie den Blick daher weiterhin besonders auf die Konjunkturdaten gerichtet.


Ihr

Stockstreet-Team


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Die Woche aus der Sicht des Steffens Daily


Montag - Was Zwiebeln uns über die Rohstoffmärkte lehren

Noch rund einen Monat später, nachdem es im April zu einem starken Einbruch bei den Rohstoffpreisen kam, insbesondere bei Edelmetallen, rätseln die Experten über Ursachen und Folgen. Klar ist für alle Beteiligten lediglich, wer schuld an diesem „Crash“ ist: die Spekulanten. Doch sind tatsächlich die "bösen" Rohstoffspekulanten an solchen Preissprüngen schuld?

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Dienstag - Die Höhenangst der Finanzexperten

Im April war der ZEW-Index noch um mehr als 12 Zähler eingebrochen. Heute wurde der Wert für Mai veröffentlicht. Es kam zum Vormonat jedoch lediglich zu einer ganz leichten Verbesserung von 0,1 Punkten. Trotz überwiegend positiver Konjunkturdaten für die deutsche Wirtschaft bewegt sich der ZEW-Index nicht von der Stelle. Was könnte der Grund dafür sein?

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Mittwoch - DAX sendet erste kurzfristige Erschöpfungssignale

Der DAX befindet sich nun bereits im Bereich der 8.413er-Marke, die, wie im Steffens Daily vom Mittwoch vergangener Woche beschrieben, die nächste Zielmarke darstellt. An diesem Widerstand kann die starke Rally der vergangenen Wochen ein vorläufiges Ende finden und in eine Konsolidierung übergehen. Und genau dafür gibt es erste Hinweise...

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Donnerstag - Ist der DAX überhitzt?

Es zeigen sich erste, leichte Ermüdungsanzeichen im DAX. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass wir zumindest kurzfristig in eine Konsolidierung übergehen. Der DAX ist aber heute zunächst weiter gestiegen, und hat damit die 8.400er Marke erreicht. Es wird also spannend!Wenn Sie sich den DAX-Kusverlauf der vergangenen Jahre und insbesondere die Rally seit dem Jahr 2009 anschauen, stellt sich natürlich die Frage, ob die Kurse tatsächlich noch weiter steigen können.

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Freitag - Ereignis- und themenlos

Hin und wieder erhalte ich E-Mails mit der Frage, wie man es schafft, sich jeden Tag etwas Neues für einen Börsennewsletter einfallen zu lassen. Das ist mal einfacher, mal schwerer und - sehr selten - ganz besonders schwierig. Aber was macht man dann?

HIER erhalten Sie Antworten!


Börsenüberblick


DAX

Der DAX befindet sich im Bereich der 8.413er-Marke, die, wie in der vorangegangenen Ausgabe beschrieben, die entscheidende Marke darstellt. An diesem Widerstand kann die starke Rally der vergangenen Wochen ein vorläufiges Ende finden und in eine Konsolidierung übergehen. Und genau dafür gibt es erste Hinweise.

DAX Chartanalyse

Im Chart ist zu sehen, dass sich unterhalb dieser Marke mehrere Dojis oder dojiähnliche Kerzen gebildet haben. Doji's sind Kerzen, die wie Kreuze aussehen. Diese Form entsteht, wenn sich Eröffnungs- und Schlusskurs auf gleichem Niveau befinden, es aber im Tagesverlauf deutlich tiefere und höhere Kurse gegeben hat. Sie symbolisiert den Kampf zwischen Bullen und Bären und weist darauf hin, dass die Gegenpartei eines Trends (also in diesem Aufwärtstrend die Bären) plötzlich wieder stärker wird.

Dojis sind allerdings nicht zwingend ein Hinweis auf ein Trendende, sondern lediglich Warnzeichen, die anzeigen, dass etwas nicht stimmt. Die vielen weißen Kerzen zeigen an, dass der DAX stark überkauft ist und die Dojis, dass der Konsolidierungsversuch Form annimmt.


S&P500

Auch der S&P500 zeigt jüngst Anzeichen einer vorläufigen Toppbildung im Bereich von 1.660 Punkten.

S&P500 Chartanalyse

Der Kurs drehte nach unten hin ab. Ein weiterer Rutsch auf rund 1.600 USD sollte nun jederzeit einkalkuliert werden.

Jetzt ist es höchste Zeit, bestehende Positionen mit engen Stopps abzusichern. Weiterhin gilt es, wie bereits in der vergangenen Ausgabe geschildert, am besten erst in eine Korrektur hinein zu kaufen, statt dem bereits weit gefahrenen Börsen-Zug jetzt noch hinterherzulaufen.


EUR/USD

Der Euro hat sich inzwischen aufgemacht, der nächsten Prognoselinie zu folgen. Diese soll den Kurs nun zunächst in Richtung 1,20 US-Dollar treiben, bevor es im Anschluss daran wieder zu steigenden Kursen kommt.

EUR/USD Chartanalyse

Dieses Szenario einer großen W-Formation verfolgen wir hier schon seit Wochen, und bisher hält sich der Kurs überaus exakt daran. Diese mächtige W-Formation als Boden-Formation würde innerhalb der großen Seitwärtsbewegung zwischen ca. 1,20 und 1,50 Dollar liegen. Sie wäre ein starkes Indiz dafür, dass der Euro danach wieder deutlich in Richtung ihrer Oberkante, also idealerweise bis 1,50 Dollar steigt.


Gold

Auch der Goldpreis folgt unseren Erwartungen. Solange die Marke von 1.525 USD nicht zurückerobert wird, bestand die hohe Wahrscheinlichkeit eines weiteren Kursrutsches. Nun gaben sich die Bullen vorerst geschlagen und überließen den Bären erneut das Feld.

Gold Chartanalyse

Die markante 61,80-Prozent-Fibonacci-Marke hat damit ihren Ruf als Maximalkorrekturkursziel alle Ehre gemacht. Exakt dort stoppte die Gegenbewegung auf die crashartigen Kursverluste. Damit ist nun ein Erreichen unseres Kursziels bei 1.260 US-Dollar wahrscheinlicher geworden.


Termine der kommenden Woche


(KW 21)


Montag, 20.05.2013

14:30 US Chicago Fed National Activity Index April


Dienstag, 21.05.2013

JP BoJ Ratssitzung

08:00 DE Erzeugerpreise April


Mittwoch, 22.05.2013

JP BoJ Ratssitzung

JP BoJ Sitzungsergebnis

10:00 EU EZB Leistungsbilanz Eurozone März

10:30 GB BoE Sitzungsprotokoll

14:30 US Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)

16:00 US Verkäufe bestehender Häuser April

20:00 US FOMC Sitzungsprotokoll


Donnerstag, 23.05.2013

16:00 US FHFA Hauspreisindex März

16:00 US Verkäufe neuer Häuser April


Freitag, 24.05.2013

08:00 DE BIP 1. Quartal

10:00 DE Ifo-Geschäftklimaindex

14:30 US Aufträge langlebiger Wirtschaftsgüter April


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