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Inhaltsverzeichnis

Wochenrück- und Ausblick

Verehrte Leserinnen und Leser,

schon wieder gab es in dieser Woche so eine dubiose Marktbewegung. Nein, im folgenden Chart sehen Sie nicht den Einbruch von Gold oder Silber vom Montag der letzten Woche und auch nicht den plötzlichen Einbruch des DAX, der nur zwei Tage später erfolgte (über beides berichteten wir in der letzten Ausgabe). Es handelt sich auch nicht um einen Fehler im Chart. Es ist der tatsächliche Verlauf des Dow Jones vom Dienstag dieser Woche.

Dow Jones beeinflusst von Twitter-Falschmeldung

Um ca. 19:10 Uhr brach der Index innerhalb von nur zwei Minuten (!) um rund 150 Punkte ein, nur um nicht einmal weitere zwei Minuten später wieder auf seinem vorherigen Niveau zu stehen. Was war passiert?

Twitter-Falschmeldung sorgt für eine erneute Achterbahnfahrt der Märkte

Eine Falschmeldung über den Nachrichtendienst Twitter hat den Dow Jones für diesen kurzen Zeitraum einbrechen lassen. Es kursierte die Meldung, dass es im Weißen Haus eine Explosion gegeben haben soll und Präsident Barack Obama verletzt worden sei. Doch nach Angaben der Associated Press war deren Twitter-Konto gehackt worden und so die Meldung in Umlauf geraten.

Reaktion der Märkte zeigt Unsicherheit der Anleger

Die Reaktion der Märkte zeigt eine gewisse aktuell vorherrschende Unsicherheit. Niemand will im Bereich der Allzeithochs in den US-Indizes von einer plötzlichen Kurswende, mit der wohl einige rechnen, überrascht werden. Auch wir gehen ja noch von einer deutlicheren Korrektur in den US-Märkten aus.

Outperformance der US-Märkte findet ein Ende

Inzwischen zeigt sich auch, dass die Outperformance der US-Märkte gegenüber den europäischen Börsen ein mögliches Ende gefunden hat. Im Indexvergleich zwischen DAX, Eurostoxx50 und Dow Jones zeigt sich, dass die europäischen Indizes in der nun abgelaufenen Handelswoche eine wahre Aufholjagd aufs Parkett gelegt haben.

Vergleich Chartverlauf DAX, Eurostoxx50 und Dow Jones
(erstellt mit: Ariva.de) Indexvergleich: DAX, Eurostoxx50 und Dow Jones

Schere schließt sich wie erwartet

Eigentlich waren wir davon ausgegangen, dass die US-Indizes den europäischen nach unten folgen, nun haben DAX und Eurostoxx50 eben auf diesem Wege ausgeglichen. In jedem Fall zeigt sich nun, wie sich gemäß unserer Erwartungen die Schere zwischen DAX und Dow nach einiger Zeit wieder schließt.

US-Daten zeigen Anzeichen von Schwäche

Vielleicht kann man die relative Schwäche der US-Aktienmärkte mit den sich jüngst abzeichnenden Wachstumsprobleme in den USA begründen. Wir hatten Ihnen dazu geraten, “nun insbesondere die US-Konjunkturdaten im Auge behalten“. Dies kam nicht ohne Grund, denn auch in der abgelaufenen Woche fielen mehr und mehr Wirtschaftsdaten schwächer als erwartet aus und im Vergleich zu den Werten der Vormonate zum Teil recht deutlich zurück. Insbesondere für den Monat März gab es überwiegend schlechte Wirtschaftszahlen aus den USA.

US-BIP des ersten Quartals 2013 enttäuscht

Da verwundert es auch kaum, dass auch das US-Bruttoinlandsprodukt (BIP) des ersten Quartals 2013 die Erwartungen enttäuschte. Statt des erhofften Anstiegs um bis zu 3,2 Prozent ist das BIP nach erster offizieller Schätzung im ersten Quartal um lediglich um 2,5 Prozent gewachsen.

Zwar ist dies schon eine deutliche Verbesserung im Vergleich zum Quartal zuvor, als das Wachstum nur bei 0,4 Prozent gelegen hatte, doch war man aufgrund der Daten aus Januar und Februar von einer noch stärkeren Entwicklung ausgegangen, die es dann aber wohl durch die Wirtschaftsschwäche im März nicht gab.

Ausblick

Auch in der kommenden Woche könnte es weiterhin turbulent an den Börsen zugehen. Denn es werden wieder Notenbankentscheidungen (EZB und Fed) mit Spannung erwartet. Und diese waren in der Vergangenheit stets Auslöser für heftige Marktreaktionen.

Weil die europäischen Wirtschaftsdaten keinerlei Anzeichen einer Stabilisierung zeigen, erwarten einige Marktteilnehmer eine Zinssenkung der EZB von 0,75 auf 0,5 Prozent. Wenn diese Erwartung enttäuscht wird, könnte es in Anbetracht der Nervosität, welche die Anleger auf die Twitter-Falschmeldung durchleuchten ließen, zu heftigen Reaktionen kommen.

Setzt sich unabhängig davon die Reihe der negativen Konjunkturdaten aus den USA fort, dürften die (US-)Märkte dies bald mit deutlich stärker fallenden Kursen quittieren. Dies könnte dann der Startschuss für die erwartete größere Frühjahrskorrektur sein. Besonders beäugt werden dürften daher die monatlichen US-Arbeitsmarktdaten, die wieder am Mittwoch (ADP-Arbeitsmarktbericht) und Freitag (offizielle US-Arbeitsmarktdaten) veröffentlicht werden.

Das Ringen um die Allzeithochs geht also in der kommenden Woche mit ziemlicher Sicherheit in die nächste Runde.


Ihr

Stockstreet-Team


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Die Woche aus der Sicht des "Steffens Daily"

Montag - Sell in May...?

Nachdem der Frühling im April endlich Einzug gehalten hat, steht nun der Wonnemonat Mai vor der Tür. Für die Börsianer beginnt im Mai hingegen die eher flaue Börsensaison, wie die bekannte Börsenweisheit „Sell in May...“ (Verkaufe im Mai...) unterstreicht. Gilt dies auch in diesem Jahr wieder?

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Dienstag - Noch kein neues Alpha-Target, die Suche geht weiter

Im Moment findet sich einfach noch kein neues Alpha-Target. Das liegt hauptsächlich daran, dass sich der DAX zurzeit noch nicht für einen klaren Trendkanal (grün schattiert oder rote Linien s.u.) entschieden hat. Man könnte jetzt den Chart noch einmal komplett neu aufsetzen und alle Linien neu einzeichnen. Das werde ich eventuell in den kommenden Tagen versuchen. Aber ob sich dann ein besseres Ergebnis ergibt?

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Mittwoch - Die drei Phasen einer Rally

Gestern hat der S&P500 erneut versucht, sein Allzeithoch nachhaltig zu überwinden. Es kann zu einer nachhaltigen Rally kommen, wenn es ihm gelingt. Aber ist im Moment eine Fortsetzung der Rally überhaupt möglich oder ist der Markt schon überhitzt?

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Donnerstag - Ein zweischneidiges Schwert

Halbwegs akzeptable Unternehmenszahlen in den USA und besser als erwartet ausgefallene US-Arbeitsmarktdaten führten zuletzt zu einem moderaten Anstieg der US-Indizes. Hätte es hier weitere Enttäuschungen gegeben, zusammen mit anderen US-Konjunkturdaten, die schwächer ausfielen, hätte das ein früher Hinweis auf eine Eintrübung des US-Wirtschaftswachstums sein können. Wie soll man sich vor dem Hintergrund der gemischten Signale nun verhalten?

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Freitag - Wenn Sie sich schon Sorgen machen wollen...

Die Schulter-Kopf-Schulter-Formation (SKS), die einige Analysten in der aktuellen Entwicklung des DAX erkennen wollten, ist keine. Wenn man sich schon Sorgen machen will, gibt es aber eine andere Formation, deren erste Hälfte bereits abgeschlossen ist. Welche dies ist?

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Börsenüberblick

DAX

Bisher haben wir es im DAX mit einem sich nach rechts öffnenden Dreieck zu tun, das klassische Zeichen von Unsicherheit - die Broadening Formation. Das ist insoweit nicht beunruhigend. Sie ist eine häufige Formation, die keine weitere Prognosequalität besitzt und zudem im Steffens Daily bereits seit Monaten prognostiziert wurde.

DAX Chartanalyse

Gefährlich wird es erst, wenn die Fluktuationen jetzt kleiner werden, sich also ein nach links offenes Dreieck (meist rechtwinklig) ausbildet. Dann ist der Diamant perfekt.

Entsteht dieses nach links offene Dreieck, dann sollten dabei fallende Umsätze zu erkennen sein (siehe schwarze Linien im Chart). Eine weitere, aber unabdingbare Voraussetzung für eine Diamant-Formation ist, dass nach einigen Auf- und Abwärtsbewegungen im rechten Dreieck die untere Linie nach unten gebrochen wird. Das wäre das entscheidende Verkaufssignal. Hierbei kann es dann zu einem höheren Umsatz kommen, der eine zusätzliche Bestätigung wäre.

Das Kursziel wird berechnet, indem man die größte Spanne des Diamants (ca. 600 Punkte) vom Ausbruch nach unten anlegt. Damit ergibt sich ein erstes Kursziel von 7.000 Punkten. Da aber der Diamant als klassische Umkehrformation einzustufen ist, muss mit noch deutlich tieferen Kursen gerechnet werden.

Hinfällig wird dieser mögliche Diamant, sobald die Formation nach oben verlassen wird. Ebenfalls hinfällig wird die Formation, wenn die Kurse zu früh nach unten durchrutschen, so dass kein Dreieck auf der rechten Seite ausgebildet wird. In diesem Fall gibt es einfach keine Formation und damit keine relevante Prognosewahrscheinlichkeit.


S&P500

Die großen US-Indizes meldeten sich eindrucksvoll zurück. Allerdings erreichten sie zwar wieder fast die letzten Höchststände, überwinden konnten sie diese aber nicht. Damit bleibt es bei dem Gerangel zwischen Fortsetzung der Aufwärtsbewegung und Trendwende am Allzeithoch.

S&P500 Chartanalyse

Wir gehen davon aus, dass sich auch in der kommenden Woche noch keine klare Richtung zeigen wird. Eine bereinigende Korrektur wäre weiterhin wünschenswert und sie wird auch aus saisonaler Sicht immer wahrscheinlicher ("Sell in may...").


EUR/USD

Beim Euro hat sich gegenüber dem Stand der Vorwoche nicht viel verändert. Ob die jüngste Abwärtsbewegung schon die erwarteten weiterführenden Kursverluste (siehe schwarze Linien im Chart) eingeleitet hat ist noch unklar.

EUR/USD Chartanalyse

In der vergangenen Ausgabe hatten wir angegeben, dass "der Kurs auch noch ein wenig zwischen 1,265 Dollar und 1,32 Dollar hin und her pendeln" kann, so dass sich die linke Schulter spiegelbildlich abzeichnet. Offensichtlich findet genau dies gerade statt und es spricht nichts dagegen, dass es auch in der kommenden Woche bei dieser Tendenz bleibt. Selbst die Notenbanken werden wohl nicht für eine gravierende Kursabweichung sorgen.


Gold

Mit einer beschleunigten Aufwärtsdynamik hat sich Gold aufgemacht, im Rahmen einer Gegenbewegung (grünes Rechteck im Chart) auf die jüngst dramatisch gefallenen Kurse das Ausbruchsniveau aus der Seitwärtsrange zu testen.

Gold Chartanalyse

Allerdings muss man am Erreichen der unteren Trendlinie der Range bei 1.522,40 USD zweifeln. Denn die Bewegung endete exakt am 61,80-Prozent Fibonacci-Retracement. Und damit hat die Gegenbewegung ihr Kursziel eigentlich erreicht. Fallen die Kurse nun wieder zurück, muss man damit rechnen, dass die Gegenbewegung vollständig war und sich die Abwärtsbewegung fortsetzt – inkl. neuer Kurstiefs.


Termine der kommenden Woche

(KW 18)


Montag, 29.04.2013

11:00 EU Geschäftsklimaindex Eurozone April

11:00 EU Geschäfts- u. Verbraucherstimmung April

14:30 US Persönliche Auslagen März

14:30 US Persönliche Einkommen März

16:00 US Anstehende Hausverkäufe März


Dienstag, 30.04.2013

08:10 DE GfK Konsumklima Studie Mai

09:55 DE Arbeitsmarktdaten März

11:00 EU Vorabschätzung Inflation Eurozone April

11:00 EU Arbeitslosigkeit März

15:00 US Case Shiller Composite-20 Hauspreisindex Januar

15:45 US Einkaufsmanagerindex Chicago April

16:00 US Verbrauchervertrauen April

16:00 US State Street Investor Confidence Index April


Mittwoch, 01.05.2013

Maifeiertag

DE Xetra geschlossen

14:15 US ADP-Arbeitsmarktbericht April

14:30 US Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)

15:00 US Federal Reserve Bank Ratssitzung

16:00 US ISM Index April

16:00 US Bauausgaben März

18:30 US Federal Reserve Bank Sitzungsergebnis


Donnerstag, 02.05.2013

09:00 EU EZB Ratssitzung

09:55 DE Einkaufsmanagerindex April

10:00 EU Einkaufsmanagerindex Eurozone April

13:45 EU EZB Sitzungsergebnis


Freitag, 03.05.2013

09:55 DE Dienstleistungsindex April

10:00 EU Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen Eurozone April

11:00 EU Erzeugerpreise Industrie März

14:30 US Arbeitslosenquote April

14:30 US Beschäftigte ex Agrar April

16:00 US Industrieaufträge März

16:00 US ISM Dienstleistungsindex April


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