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Inhaltsverzeichnis

Wochenrück- und Ausblick

Griechenland hat zwar immer noch Probleme, doch so langsam geht man dort wieder zur Tagesordnung über. Auch in Spanien hat man sich an die Schulden- und Kreditproblematik schon mehr oder weniger gewöhnt. In der vergangenen Woche kam dafür aber mit Zypern die Euro-Krise mit voller Wucht zurück.

Mit Zypern kehrte die Euro-Krise mit voller Wucht zurück

In unmittelbarer Zukunft benötigt das Land Finanzmittel in Höhe von 17,5 Milliarde Euro. Ein Teil davon soll durch Kredite der Euro-Partner in Höhe von 10 Milliarden Euro gedeckt werden. Um diese zu bekommen, muss Zypern aber zunächst Eigenleistungen erbringen. Hierzu sollten ursprünglich die Bankkunden in Zypern am Rettungspaket für das Land beteiligt werden. Eine Zwangsabgabe auf Bankguthaben sollte 5,8 Milliarden Euro einbringen, doch dieser Beschluss wurde im zyprischen Parlament abgeschmettert, ohne das es einen Plan B gab.

EZB setzt Ultimatum

Inzwischen hat die EZB dem Inselstaat im Mittelmeer ein Ultimatum bis Montag eingeräumt. Man darf nun gespannt sein, welche Lösung die Beteiligten an diesem Wochenende aus dem Hut zaubern, sofern es überhaupt eine gibt.

Mit Zypern kehrt auch die Unsicherheit zurück

Das Thema beherrschte quasi einen Großteil des gesamten Handelsgeschehens. Die neue Unsicherheit im Zusammenhang mit der Schuldenkrise in der Eurozone angesichts der unklaren Zukunft Zyperns drückte auf die Stimmung.

Schwache Konjunkturdaten belasten zusätzlich

Daneben gab es aber auch diverse Konjunkturdaten mit negativem Effekt. So sanken zum Beispiel die deutschen Einkaufsmanagerindizes für März kräftig. Und auch der ifo-Geschäftsklimaindex gab nach vier Anstiegen in Folge im März wieder etwas nach.

Und dann kam natürlich noch erschwerend hinzu, dass es nach dem großen Verfallstag an den Terminbörsen am Freitag der Vorwoche nun zu einer Neuorientierung kommen musste. Im Vorfeld solcher Ereignisse kommt es häufig zu Verzerrungen am Aktienmarkt, die nun wieder korrigiert wurden.

US-Notenbank sorgte für Erleichterung

Aufgehellt wurde die Stimmung allerdings am Mittwoch durch die US-Notenbank. Sie hat nach ihrer Ratssitzung keine Hinweise auf eine Abschwächung ihrer expansiven Geldpolitik gegeben, was der Markt entsprechend honorierte. Der Nachschub an Liquidität wird also wie erwartet noch nicht eingestellt (siehe Berichterstattung in der letzten Ausgabe). Der Dow Jones kletterte daher am Mittwoch sogar zwischenzeitig auf neue Rekorde.

Dow Jones Allzeithoch

Ausblick

In der vergangenen Woche haben wir angegeben, dass eine ordentliche Korrektur dem Markt gut tun würde “und die Basis für den nachhaltigen Ausbruch legen“ könnte. Daher ist die Konsolidierung der vergangenen Woche durchaus positiv zu werten.

Sollten sich die Politiker in Europa an diesem Wochenende noch auf eine Lösung in der Zypern-Krise einigen, könnten die US-Börsen kommende Woche neue Rekordwerte erreichen. Vieles dürfte also hiervon abhängen.


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Die Woche aus der Sicht des Steffens Daily


Montag - Ein vorhersehbarer Rückfall – und wie Sie nun am besten reagieren

Der DAX fiel kräftig zurück. Dabei hatte er erst am Donnerstag voriger Woche die psychologisch wichtige Marke von 8.000 Punkten überwunden, vor der er in den Tagen zuvor offenbar noch zurückschreckte. Paradoxerweise legte aber eben dieser deutliche Kursanstieg vom Donnerstag den Grundstein für den heutigen Rückfall. Der März-Verfallstag als Zünglein an der Waage?

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Dienstag - Krisenmüdigkeit und Flucht in Aktien

Der Ausbruch des DAX aus seiner “Unsicherheitsformation“ nach oben ist erst einmal nicht gelungen: Sie erkennen in der bekannten DAX-Analyse nach der Target-Trend-Methode, dass die Kurse genau an dem Schnittpunkt der blauen Linien eine Konsolidierung starteten. Gibt es Gründe, dass die Kurse zukünftig wieder weiter steigen können?

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Mittwoch - Alles wird gut…

...schließlich ist Frühlingsanfang – auch wenn man davon hier in Köln gerade nichts bemerkt. Es schneit schon wieder, und das braucht eigentlich keiner mehr. Aber wenigstens die Börsen scheinen in Frühlingsstimmung zu sein, denn trotz der Ablehnung des EU-Hilfspakets durch das Parlament in Zypern steigen heute die Indizes an. Jetzt stellt sich auch die Frage, ob der Euro und der Goldpreis es dem DAX gleich tun können.

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Donnerstag - Das Baby-Boomer Paradoxon

Eigentlich ist, wie von den meisten Analysten erwartet, nichts besonders Neues im Statement der Fed zu erkennen. Die Fed bekräftigte noch einmal, dass der Leitzins noch so lange bei 0 bis 0,25 Prozent gehalten werden soll, bis die Arbeitslosenquote auf 6,5 Prozent gesunken ist. Eigentlich sollten die Märkte davon profitieren. Doch inwiefern könnte das Baby-Boomer Paradoxon einen Strich durch diese Rechnung machen?

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Freitag - Im Krisen-Dickicht gibt uns der S&P 500 die weitere Richtung vor

Die Lage in Zypern bleibt weiter undurchsichtig. Jüngsten Meldungen zufolge soll jetzt sogar wieder die Zwangsabgabe im Gespräch sein. Bei diesem Hin und Her müssen Sie leider einfach abwarten, was genau heute, bzw. in den kommenden Tagen geschieht. Könnte der S&P500 die weitere Richtung vorgeben?

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Börsenüberblick


DAX

Nachdem der DAX gerade erst über der Marke von 8.000 Punkten klettern konnte und zuvor bereits seine Seitwärtsrange zwischen 7.537 und 7.871 Zählern (blaues Rechteck im folgenden Chart) erfolgreich hinter sich lassen konnte, machte er sich nun auf, die dabei gerissenen Kurslücken (rote Rechtecke) wieder zu schließen. Er gab zur Vorwoche um 1,6% nach und setzte exakt auf dem Ausbruchsniveau auf.

DAX Chartanalyse 

Rein charttechnisch stehen die Börsenampeln damit weiterhin auf grün, solange der Bereich um 7.870 Punkten dem Angriff der Bären standhält. Darunter wird es allerdings sofort ungemütlicher. Ein Tagesschlusskurs innerhalb der alten Seitwärtsrange könnte sogar zu einem weiteren Rücksetzer auf die untere Kanalbegrenzung bei 7.600 bis 7.537 Punkten nach sich ziehen. Auf rot schalten die Börsenampeln allerdings erst darunter.


S&P500

Der S&P500 könnte der zurzeit alles entscheidende Index sein.

S&P500 Chartanalyse

Sie können hier erkennen, dass der S&P500 kurz unterhalb seines Allzeithochs eine kleine Konsolidierung begonnen hat. Und damit befindet man sich aus charttechnischer Sicht in einem kleinen Dilemma.

Auf der einen Seite ist es nur normal, dass sich in der Nähe eines derart wichtigen Widerstands die Kurse schwertun. Auf der anderen Seite könnte diese kleine Kuppel dort oben bereits den Ansatz zu einem nachhaltigeren Trendwechsel darstellen.

Sie müssen also in den kommenden Tagen genau beobachten, was geschieht. Kommt es zu einem nachhaltigen Ausbruch über die 1.576er, können sich die Bullen erst einmal wieder entspannen. Sollten der kleinen Schwächephase nun aber dynamische Kursverluste folgen, müssen Sie sehr vorsichtig werden. Insbesondere, wenn die 1.500er Marke wieder nach unten verletzt wird.

Und es könnte durchaus möglich sein, dass bei dieser Entscheidung auch die Ereignisse in Zypern eine Rolle spielen.


EUR/USD

Trotz der dramatischen Meldungen rund um Zypern brach der Euro nicht ein. Ähnlich wie beim Aktienmarkt waren auch hier immer deutlichere Erholungen nach kleinen Rückschlägen zu erkennen.

EUR/USD Chartanalyse

Sie sehen, dass der Euro, nach dem Fehlausbruch über die Mittellinie wieder deutlicher zurückgekommen ist. Im Moment gibt es daher kaum charttechnisch relevante Hinweise auf den weiteren Verlauf. Es kann sein, dass der Euro sich nun an der blauen Abwärtstrendlinie stabilisiert. Wahrscheinlicher dürfte aber das schwarz gestrichelte idealtypische Szenario sein, welches eine Art Doppelboden bzw. eine W-Formation ergäbe.

Demnach könnte der Abwärtstrend den Euro noch einmal bis auf die 1,20er Marke drücken, wahrscheinlich in Symmetrie zum vorherigen Aufwärtstrend seit dem Tief (wie im Chart eingezeichnet). Etwas oberhalb dieser Marke sollte dann ein neuer Aufwärtstrend starten, der die Kurse bis über die 1,35er Marke treibt.

Für die europäischen Aktienmärkte wäre dieses Szenario sogar günstig, denn ein niedriger Euro unterstützt die exportorientierten Länder.


Gold

Auch der Goldpreis hat kaum auf die Verwerfungen in Zypern reagiert, was sehr interessant ist. In der Vergangenheit war es häufig so, dass Gold vor dem Hintergrund einer sich verschärfenden Krise stets Kursgewinne verbuchen konnte. Doch dieses Mal konnte das Edelmetall kaum profitieren.

Gold Chartanalyse

Auch hier ist in den vergangenen Tagen nicht viel passiert. Die kleine Aufwärtsbewegung vom Tief startete schon vor den jüngsten Ereignissen. Diese verläuft zudem eher schwächlich, denn sie brachte immer noch nicht den klaren Abwärtstrend (roter Trendkanal) in Gefahr, geschweige dass dieser nach oben gebrochen wurde.

Hält der Druck auf den Preis durch den Abwärtstrendkanal an, dann könnte die Unterstützung von 1.564,56 Punkten brechen. Andernfalls wird sich die Seitwärtsbewegung fortsetzen. Warten Sie also vor einer Neupositionierung einen Bruch in die ein oder andere Richtung ab.


Termine der kommenden Woche (KW 13)


Montag, 25.03.2013

14:30 US Chicago Fed National Activity Index Februar

 

Dienstag, 26.03.2013

14:30 US Aufträge langlebiger Wirtschaftsgüter Februar

15:00 US Richmond Fed Herstellerindex März

15:00 US Case Shiller Composite-20 Hauspreisindex Dezember

16:00 US Verbrauchervertrauen März

16:00 US State Street Investor Confidence Index März

16:00 US Verkäufe neuer Häuser Februar

 

Mittwoch, 27.03.2013

11:00 EU Geschäfts- u. Verbraucherstimmung März

11:00 EU Geschäftsklimaindex Eurozone März

16:00 US Anstehende Hausverkäufe Februar

 

Donnerstag, 28.03.2013

08:00 DE Einzelhandelsumsatz Februar

08:00 DE Bauhauptgewerbe Januar

08:00 DE Außenhandelspreise Februar

09:55 DE Arbeitsmarktdaten Februar

10:00 EU Geldvolumen Eurozone Februar

14:30 US BIP 4. Quartal

14:30 US Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)

15:45 US Einkaufsmanagerindex Chicago März

 

Freitag, 29.03.2013

14:30 US Persönliche Auslagen Februar

14:30 US Persönliche Einkommen Februar


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