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Inhaltsverzeichnis

Wochenrück- und Ausblick

Verehrte Leserin, verehrter Leser,

aufgrund von redaktionellen Engpässen stellen wir den Versand der Börsenwoche vorerst ein. Die bislang hier wöchentlich zusammengefassten Inhalte finden Sie weiterhin wie gewohnt in ausführlicher Form börsentäglich im Steffens Daily.

Drei entscheidende Termine

In dieser Woche standen drei wichtige Termine auf der Agenda. Da ist natürlich zunächst die Fed-Sitzung, deren Ergebnis am Donnerstagabend mitteleuropäischer Sommerzeit bekanntgegeben wurde. Am Tag darauf, am Freitag, fand der große September-Verfallstag statt. Und am heutigen Sonntag stehen in Griechenland Neuwahlen auf dem Programm.

Wahl in Griechenland dürfte höchstens mittelfristig Auswirkungen haben

Die Wahl in Griechenland dürfte – sofern sie, wie die bisherigen Umfragen erwarten lassen, mit einem Sieg des bisherigen Ministerpräsidenten Tsipras, endet – höchstens mittelfristige Auswirkungen auf die Märkte haben, sofern es danach zu erneuten Änderungen der griechischen Politik kommen sollte.

Auf die Fed-Zinsentscheidung folgte der Verfallstag

Der Verlauf des Verfallstags hing ein gutes Stück von der Entscheidung der Fed ab und wie die Märkte diese aufnehmen. Aufgrund der extremen zeitlichen Nähe von Fed-Sitzung und Verfallstag waren auch nur halbwegs seriöse Prognosen für den Kursverlauf kaum möglich. Es war lediglich relativ sicher, dass es zu dynamischen Kursbewegungen kommen würde, insbesondere im Falle größerer Überraschungen. Mehr als 76 Prozent aller Börsianer gingen von einem unveränderten Leitzins aus. Darauf ließ zumindest der Stand der Fed Fund Futures (siehe Grafik) schließen.

Markterwartungen zur Fed-Zinserhöhung
Quelle: CME Group

Tatsächlich blieben Überraschungen aus, weil die Fed den Leitzins unverändert beließ. Zwar kam es im direkten Umfeld der Zinsentscheidung zu einem wilden Auf und Ab, am Ende notierten die Indizes aber nahezu unverändert. Erst am Freitag kam es dann zu deutlichen Kursverlusten. – Unsicherheiten mögen die Börsen nicht, und die Unsicherheit, wann denn nun eine Zinsanhebung erfolgt, bleibt bestehen. Das dürfte die Märkte zunächst einmal belasten.

Die Chance für die Märkte könnte im Weihnachtsgeschäft liegen

Ab Mitte Oktober könnte dann aber der Einfluss des Weihnachtsgeschäfts in den USA immer mehr die US-Märkte bestimmen. Da die Kaufkraft der US-Amerikaner gestiegen ist, weil die Arbeitslosenzahlen gesunken sind, könnte es ein gutes Jahresendgeschäft werden. Darauf dürften insbesondere die großen Fonds traden, um zum Jahresende noch einen saftigen Profit vorweisen zu können. Das ist die Chance in diesem Jahr – die aber natürlich nicht durch äußere Faktoren, so zum Beispiel weitere Probleme in China, gestört werden darf.


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Die Woche aus Sicht des "Steffens Daily"


Montag - Die entscheidenden Termine dieser Woche

In dieser Woche gibt es drei wichtige Termine. Da ist natürlich zunächst die Fed-Sitzung, deren Ergebnis am Donnerstagabend mitteleuropäischer Sommerzeit bekanntgegeben wird. Am Tag darauf, am Freitag, findet der große September-Verfallstag statt. Und am Sonntag gibt es in Griechenland Neuwahlen. Betrachten wir diese Kette von Ereignissen von hinten: Die Wahl in Griechenland dürfte – sofern sie, wie die bisherigen Umfragen erwarten lassen, mit einem...

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Dienstag - In den unergründlichen Tiefen der Charttechnik

Am morgigen Mittwoch – also einen Tag später als sonst – beginnt die zweitägige Sitzung des Offenmarktausschusses der Fed, kurz die Fed-Sitzung. Damit werden auch die Entscheidung und das Statement einen Tag später, also am Donnerstag, veröffentlicht. Gleichzeitig wird auch eine Zusammenfassung der wirtschaftlichen Projektionen der Fed bekannt gegeben und die Fed-Chefin Janet Yellen stellt sich auf einer anschließenden Pressekonferenz turnusmäßig den Fragen der Journalisten. Am darauffolgenden Tag …

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Mittwoch - Freuen Sie sich, wenn die Kurse fallen

Heute und morgen, also vor der wichtigen Fed-Sitzung bzw. dem Verfallstag, dürfte nicht mehr viel geschehen. Der DAX ist zwar heute erneut an den Widerstand bei 10.345 Punkten gelaufen, aber dort erst einmal wieder gescheitert. Das bestätigt erneut die Relevanz dieser Linie. Doch insgesamt bleibt es bei einer Seitwärtsbewegung. Und selbst wenn morgen diese 10.345er Marke nach oben gebrochen wird, wäre das noch kein verlässliches Signal. Die wirklich verlässlichen Signale…

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Donnerstag - RWE und E.On ein Kauf?

Alles wartet auf die Fed. Und dazu ist alles schon gesagt. So kann ich etwas tun, was ich sonst sehr selten im Steffens Daily mache, ich gehe auf eine bzw. auf zwei Einzelaktien ein: Die Versorger E.On und RWE. Diese sind in den vergangenen Tagen erheblich unter Druck gekommen. „Der Spiegel“ hatte berichtet, dass den beiden Versorgern sowie Vattenfall und EnBW möglicherweise Rückstellungen in Höhe von 30 Mrd. Euro im Zusammenhang mit dem Atomausstieg fehlen. Diese Summe soll…

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Freitag - Die Fed drückt sich vor der Entscheidung

Die US-Notenbank hat die Zinsen nicht angehoben. Fed Chefin Yellen führte aber an, dass "die große Mehrheit der Mitglieder im Rat der Fed weiter davon ausgeht, dass die wirtschaftliche Lage bis zum Ende dieses Jahres eine Anhebung der Zinsen angemessen erscheinen lässt". Zwar findet die nächste Fed-Sitzung mit anschließender Pressekonferenz erst im Dezember statt, die Fed-Chefin betonte aber, dass theoretisch auch schon in der Fed-Sitzung im Oktober eine Zinsentscheidung fallen könne. Entscheidend für...

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Börsenüberblick


DAX

Der DAX ist erneut an den Widerstand bei 10.345 Punkten gelaufen und dort wieder gescheitert. Das bestätigt zunächst einmal erneut die Relevanz dieser Linie aus der Target-Trend-Methode. Zudem ist der DAX genau in das Zentrum des Target-Bereichs eingedrungen. Auch dies ist eine schöne Bestätigung der Target-Trend-Methode.

DAX - Target-Trend-Analyse

Insgesamt blieb es bei einer Seitwärtsbewegung, auch wenn die dynamischen Verluste zum Wochenende auf einen Ausbruch nach unten hindeuten. Sollte damit eine zweite Abwärtswelle gestartet sein, dann dürften wir noch deutlich tiefere Kurse im DAX sehen. In diesem Fall lautet unsere Strategie für einen langfristigen Einstieg in die Märkte auf Sicht von 10 bis 30 Jahren: Kaufen, wenn die Kurse um 10 bis 20 Prozent einbrechen. Wenn sich der Einbruch fortsetzt, sollte man diese Nachkäufe noch bis zu drei Mal tätigen, immer mit der gleichen Geldsumme. So hat man die Chance, selbst in einem großen Crash gute Einstiegskurse auf Sicht von mehreren Jahren zu erhalten.

Allerdings ist diese Nachkauf-Strategie ausschließlich bei Indizes erlaubt. Einzelunternehmen können zu schnell insolvent werden, besonders, wenn man einen Zeitraum von 10 bis 30 Jahren für seine Investitionen anstrebt. Deswegen sind Aktien für diese Strategie nicht geeignet!


Gold

Im Goldpreis kam es im Vorfeld der Zinsentscheidung zunächst zu fallenden Kursen, dann zu einem dynamischen Anstieg. Dabei blieb der Kurs zwischen der rot gestrichelten Konsolidierungslinie (roter Pfeil im Chart) und der grünen Trendlinie (grüner Pfeil).

Gold - Target-Trend-Analyse

Nach dem Beschluss, die Zinsen weiterhin auf Rekordtief zu halten, stieg der Goldpreis über die Konsolidierungslinie, blieb jedoch an dem horizontalen Widerstand bei 1.142,2 USD hängen (roter Pfeil Nr. 2). Insgesamt hat sich damit an der übergeordneten Situation des Edelmetalls nichts geändert:

Langfristig bleibt es dabei, dass das Edelmetall als Investment uninteressant bleiben dürfte. Diese hier wiederholt geäußerte Einschätzung hat sich längst eindrucksvoll bestätigt. Für Trader, die kurzfristig die Kursschwankungen ausnutzen möchten, gilt: Bedeutende(re) Bullensignale erhalten wir erst, wenn der Kurs das Zwischenhoch knapp unterhalb der 1.180er Marke überwinden kann. Solange der Kurs unterhalb der 1.180er Marke oder gar der Rechteckmittellinie bei 1.132,5 USD notiert, haben die Bären die Vorteile auf ihrer Seite. Insofern gilt die Rechteckkante bei 1.000 USD als übergeordnetes Ziel der Bären.


Termine der kommenden Woche

(Kalenderwoche 39)


Nachfolgend erhalten Sie eine Auswahl der Termine der kommenden Woche. Eine vollständige Übersicht haben wir für Sie auf unserer Homepage eingestellt. Der Wirtschaftskalender liefert Ihnen neben den Terminen auch noch zusätzliche Informationen.


Montag, 21.09.2015

08:00 - DE Erzeugerpreise August
12:00 - DE Bundesbank-Monatsbericht September
15:45 - EU Volumen der EZB-Käufe von Staatsanleihen, Pfandbriefen und ABS
16:00 - US Verkauf bestehender Häuser August


Dienstag,  22.09.2015

04:00 - CH Index der Frühindikatoren August
16:00 - US FHFA Hauspreisindex Juli


Mittwoch,  23.09.2015

09:30 - DE Einkaufsmanagerindex verarb. Gewerbe September
09:30 - DE Dienstleistungsindex September
10:00 - EU Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen Eurozone September
10:00 - EU Einkaufsmanagerindex verarb. Gewerbe Eurozone September
15:45 - US Markit Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe September (vorläufig)
16:30 – US Rohöllagerbestände


Donnerstag,  24.09.2015

03:35 - JP Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe September (vorläufig)
10:00 - DE ifo Geschäftsklimaindex September
11:15 - EU Fünfte TLTRO-Zuteilung der EZB
14:30 - US Aufträge langlebiger Wirtschaftsgüter August
14:30 - US Chicago Fed National Activity Index August
14:30 - US Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
16:00 - US Verkäufe neuer Häuser August


Freitag,  25.09.2015

00:30 - JP Verbraucherpreise Tokio September
00:30 - JP Verbraucherpreise August
10:00 - EU Geldmenge M3 August
10:00 - EU Kredite an den privaten Sektor August
14:30 - US BIP 2. Quartal
15:45 - US Markit Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor September (vorläufig)
15:55 - US Verbraucherstimmung Uni Michigan September


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