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Inhaltsverzeichnis

Wochenrück- und Ausblick

Verehrte Leserin, verehrter Leser,

für den ersten Paukenschlag in dieser Woche sorgte die Europäische Zentralbank (EZB). Nach ihrer Ratssitzung ließ sie zwar wie allgemein erwartet die Zinsen unverändert niedrig, aufgrund etwas schlechterer Inflations- und Wachstumsperspektiven zeigte sie sich allerdings bereit, ihr Wertpapierankaufprogramm auszuweiten und trifft dafür sogar erste technische Vorbereitungen.

Paukenschläge vor Zinssitzung der US-Notenbank

Der zweite Paukenschlag kam mit den US-Arbeitsmarktdaten vom Freitag. Diese  Zahlen waren sicherlich die wichtigsten Konjunkturdaten vor der kommenden Sitzung der US-Notenbank am 16.-17. September. Schließlich hat die Fed ihren ersten Zinsschritt seit sechs Jahren auch an die Entwicklung des US-Arbeitsmarktes geknüpft.

US-Arbeitslosenquote sinkt auf 5,1 Prozent

Laut der aktuellen Statistik wurden im August in den USA 173.000 neue Stellen geschaffen. Analysten hatten mit einem Beschäftigungsaufbau von 220.000 Stellen gerechnet. Die Zahl fiel also deutlich schlechter aus als erwartet. Doch dafür ist die Arbeitslosenquote auf 5,1 Prozent gesunken. Hier hatten Volkswirte mit einem Rückgang auf 5,2 Prozent gerechnet, nach 5,3 Prozent im Juli. Und die durchschnittlichen Stundenlöhne stiegen um 0,32 Prozent, während die Prognosen lediglich bei einem Plus von 0,2 Prozent lagen. Diese Zahlen wurden dahingehend interpretiert, dass die Fed die Zinsen bereits im September anheben wird.

US-Arbeitsmarktbericht ist kein klarer Hinweis auf erste Zinserhöhung im September

Doch uns fällt auf, dass die Zahl der neu geschaffenen Stellen nun schon seit vier Monaten rückläufig ist, wie man im Chart erkennen kann:

US-Arbeitsmarktdaten, neue Stellen

Daher ist der US-Arbeitsmarktbericht keineswegs ein klarer Hinweis darauf, dass es im September zu einer Zinserhöhung kommen wird. Tatsächlich wurde das Bild nach diesen Zahlen eher undurchsichtiger. Es bleibt also spannend, wie die Fed reagieren wird...


Ihr
Stockstreet-Team


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Die Woche aus Sicht des "Steffens Daily"


Montag - Warum ausgerechnet jetzt?

Sie wissen, dass wir eine gesunde Skepsis hegen gegenüber den meisten medialen Begründungen für die Kursbewegungen an den Börsen. Das gilt auch und erst recht für die Erklärungen zur jüngsten Panik. Es gibt aber einen kleinen Trick, wie man viele dieser „Gründe“ als vorgeschoben entlarven kann. Sie kennen sicherlich das geflügelte Wort „Cui bono?“ (=Wem zum Vorteil, also wem nutzt es?), mit dem man häufig die wahren Ziele der Handlungen und...

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Dienstag - Die aktuelle Abwärtsbewegung im DAX ist noch normal

Der DAX ist wieder im Rückwärtsgang. Zeitweise lag er heute knapp 3 Prozent hinten. Als Grund werden wieder einmal schlechte Konjunkturdaten aus China genannt. Aber man kann es auch anders sehen. Wir haben seit dem Tief bei 9.338 Punkten eine beachtliche Erholungsbewegung von mehr als 1.000 Punkten gesehen. Es ist insofern nur normal, dass eine Konsolidierung innerhalb dieser Erholungsbewegung startet. Nach einem Anstieg von 10 % in vier Tagen dünnt…

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Mittwoch - Eine typische Short-Squeeze im Öl

Da der DAX noch nicht so recht weiß, was er will, können wir zwischendurch einen Blick auf den Ölpreis werfen. Am 26.08.2015 hatte ich zuletzt etwas über den Ölpreis geschrieben. Das war zwei Tage nach dem bisherigen Jahrestief. Am folgenden Tag folgte eine massive Rally, wie man sie selten sieht: Innerhalb von sechs Handelstagen stieg der Ölpreis um knapp 30 Prozent an. Schon liest man erstaunliche Nachrichten dazu und Begründungen. Nehmen Sie diese nicht allzu ernst. Es ist…

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Donnerstag - EZB befeuert den DAX

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat heute auf ihrer Ratssitzung die Zinsen unverändert niedrig belassen. Aufgrund etwas schlechterer Inflations- und Wachstumsperspektiven ist sie allerdings bereit, ihr Wertpapierankaufprogramm auszuweiten und trifft dafür sogar erste technische Vorbereitungen. Mit diesen Nachrichten im Rücken versucht der DAX die zweite Aufwärtswelle zu starten. Noch muss er aber die 10.383er Marke nach oben überwinden, und das am besten…

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Freitag - US-Arbeitslosenquote sinkt auf 5,1 Prozent

Der US-Arbeitsmarktbericht ist veröffentlicht worden. Demnach wurden im August 173.000 Stellen geschaffen. Analysten hatten mit einem Beschäftigungsaufbau von 220.000 Stellen gerechnet hatten. Also deutlich schlechtere Zahlen. Der Markt fiel danach weiter. Das hatte angeblich etwas damit zu tun, dass die Arbeitslosenquote auf 5,1 Prozent gesunken ist. Hier hatten Volkswirte mit einem Rückgang auf 5,2 Prozent gerechnet nach 5,3 Prozent im Juli. Auch die...

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Börsenüberblick

DAX

Der DAX schaltete in dieser Woche auf Konsolidierung. Es ist aber nur normal, dass nach einem Anstieg um 10 % in nur vier Tagen die Käuferschicht schrumpft und es zu einer Konsolidierung kommt. Schließlich haben wir seit dem Tief bei 9.338 Punkten eine beachtliche Erholungsbewegung von mehr als 1.000 Punkten gesehen. Daher kam es nun zu nichts anderem als einer normalen Konsolidierung nach der starken Erholungsbewegung. Oft folgt auf eine solche Konsolidierung eine zweite Aufwärtsbewegung. Erst damit würde die gesamte Gegenbewegung zum vorangegangenen Crash komplett.

DAX - Target-Trend-Analyse

Sehr schön im Chart zu sehen ist, wie genau die schon seit langer Zeit eingezeichneten Target-Trend-Linien auch im Crash ihre Relevanz belegt haben. Ein weiteres Indiz für die hohe Funktionalität der Target-Trend-Methode. Damit können wir klare Signale definieren: Wird die Mittellinie bei 9.862 Punkten wieder unterschritten, liegt das Kursziel bei 9.379 Punkten. Hält sie, kommt es darauf an, ob die 10.345er Marke in einem dritten Anlauf überwunden werden kann.


Rohöl (Brent)

Im Ölpreis gab es eine massive Rallye, wie man sie selten sieht: Innerhalb von sechs Handelstagen stieg der Ölpreis um knapp 30 Prozent an. Dabei handelte es sich um eine starke Short-Squeeze. Squeeze heißt im Englischen drücken oder auspressen. Kurz: Die “Shorties” wurden aus dem Markt gepresst.

Öl / Rohöl (Brent) - Chartanalyse

Was dann folgte, war quasi eine umgekehrte Short-Squeeze. Nach dem Anstieg um 30 Prozent dürften viele Trader dick im Gewinn gewesen sein. Als dann wieder die Abwärtstendenz aufgenommen wurde, sahen sich viele nach und nach gezwungen, wieder auszusteigen. So rasselten die Kurse wieder um knapp 9 Prozent nach unten.

Natürlich werden auch noch weitere Faktoren die jeweiligen Kursbewegungen beeinflusst haben, so zum Beispiel die Entwicklung des Dollar. Aber diese extrem dynamischen Kursbewegungen als typisches Zeichen einer Short-Squeeze sieht man immer wieder.


Termine der kommenden Woche

(Kalenderwoche 37)


Nachfolgend erhalten Sie eine Auswahl der Termine der kommenden Woche. Eine vollständige Übersicht haben wir für Sie auf unserer Homepage eingestellt. Der Wirtschaftskalender liefert Ihnen neben den Terminen auch noch zusätzliche Informationen.


Montag, 07.09.2015

US Feiertag (Labor Day), US-Börsen geschlossen
12:00 - DE Produktion prod. Gewerbe Juli
15:45 - EU Volumen der EZB-Käufe von Staatsanleihen, Pfandbriefen und ABS


Dienstag,  08.09.2015

01:50 - JP BIP 2. Quartal (endgültig)
07:45 - CH Arbeitsmarktdaten August
08:00 - DE Umsatz verarbeitendes Gewerbe Juli
08:00 - DE Außenhandel Juli
08:00 - DE Arbeitskostenindex 2. Quartal
11:00 - EU BIP Q2 (endgültig)
21:00 - US Verbraucherkredite August


Mittwoch,  09.09.2015

16:30 - US EIA Ölmarktbericht (Woche)


Donnerstag,  10.09.2015

13:00 - GB BoE Sitzungsergebnis
14:30 - US Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
14:30 - US Ausfuhrpreise August
14:30 - US Einfuhrpreise August
16:00 - US Großhandel Juli
17:00 - US Rohöllagerbestände


Freitag,  11.09.2015

08:00 - DE Verbraucherpreise August
08:00 - DE Großhandelspreise August
14:30 - US Erzeugerpreisindex August
16:00 - US Verbraucherstimmung Uni Michigan September
20:00 - US Staatshaushalt August


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