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Inhaltsverzeichnis

Wochenrück- und Ausblick

Verehrte Leserin, verehrter Leser,

die Wahrscheinlichkeit, dass es im September zu einer Zinserhöhung kommen wird, ist wieder etwas gesunken, auch wenn aus dem Fed-Protokoll, welches am vergangenen Mittwoch veröffentlicht wurde, nichts Eindeutiges hervorging. Die Fed-Mitglieder waren demnach zum Zeitpunkt der jüngsten Zinsentscheidung zwar der Meinung, dass sich die Voraussetzungen für eine Zinserhöhung in den vergangenen Monaten verbessert haben, viele wollten aber noch weitere Hinweise abwarten, dass sich die US-Wirtschaft und der US-Arbeitsmarkt weiter erholen. Zudem war und ist die Inflation immer noch zu niedrig. Da inzwischen aber neue Probleme (China, crashartige Kursverluste) aufgetaucht sind, kann es sein, dass die Fed doch bis zum Ende des Jahres abwartet.

Zinserhöhungen würden Sinn machen

Eigentlich würde es Sinn machen, die Zinsen jetzt schon etwas anzuheben. Denn der Unterschied zwischen 0 bis 0,25 Prozent und 0,5 Prozent wird sich nicht wirklich nachhaltig auswirken. Die Fed könnte die Zinsen sogar bis 1,5 Prozent anheben, ohne dass es vermutlich einen nennenswert negativen Einfluss hätte.

Würde sie so vorgehen, dann hätte sie, sofern eine neue Krise aufkommt, zumindest wieder zwei bis drei  Pfeile im Köcher ihrer Geldpolitik – eben zwei bis drei Zinssenkungen. Zumal man sich bereits um die wirtschaftliche Verfassung Chinas, die sich auch auf die Weltwirtschaft und damit auch auf die US-Konjunktur auswirken könnte, Sorgen machen muss. Zwar sind die wirtschaftlichen Kennwerte Chinas schon seit mehreren Jahren in einer Abwärtstendenz (siehe folgende Grafik), doch die Industrieproduktion ist inzwischen nahezu auf den Tiefstwert der Krise 2008/2009 gefallen (siehe grüne Kurse/gelber Pfeil).

China, wichtige Konjunkturindikatoren

Doch die Notenbanker der Fed warten offenbar lieber die Auswirkungen auf die heimischen Entwicklungen ab, auch weil die Gefahr droht, dass die USA im Sumpf des deflationären Umfelds stecken bleibt.

„Nach dem Sommerloch folgt die Herbstschwäche“

Obwohl eine Zinserhöhung im September unwahrscheinlicher geworden ist, verzeichneten die US-Indizes in dieser Woche ein dickes Minus. Vor einer Woche lautete die Überschrift der Börsenwoche „Nach dem Sommerloch folgt die Herbstschwäche“. Angesichts der jüngst crashartigen Kursverluste scheint die Herbstschwäche bereits begonnen, obwohl das „offizielle“ Ende der Sommerpause in den USA erst am 7. September (Labor Day) ist. Die Warnung vor einer Woche kam also exakt zum richtigen Zeitpunkt.


Ihr
Stockstreet-Team


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Die Woche aus Sicht des "Steffens Daily"


Montag - Willkommener Anlass zum Verkaufen

Der Aufreger der vorigen Woche war natürlich die Währungsabwertung durch China. Die dadurch ausgelöste hitzige Diskussion sowie die wieder aufkeimenden Sorgen beruhen aber vermutlich auf einer Reihe von Missverständnissen. Diese bieten aber eine willkommene Gelegenheit, mal wieder ein paar Gewinne zu sichern. Missverständnis 1: die vermeintliche Radikalität der Maßnahme. Faktisch aus heiterem Himmel wertet China per Dekret mal eben „drastisch“ seine Währung ab. Da muss doch was...

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Dienstag - Die 200-Tage-Linie wurde verletzt, und jetzt?

Gestern und heute liest man vermehrt im Netz, dass beim DAX die 200-Tage-Linie verletzt wurde. Das wird als starkes Warnsignal aufgefasst, insbesondere dann, wenn diese Linie nachhaltig nach unten gebrochen wird. Die 200-Tage-Linie ist zu einem Mythos geworden. So wird sie vielfach als perfekter Indikator gepriesen. Sie soll helfen, am Anfang eines Trends frühzeitig dabei zu sein, diesem Trend zu folgen und natürlich bei seinem Ende auszusteigen. Im Moment ist sie wieder in Mode und das…

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Mittwoch - Weitere Warnsignale im DAX und Euro Stoxx 50

Sie erinnern sich sicherlich an meine Worte von vor ein paar Tagen: Es könnte sich im S&P 500 ein Rounding Top ausbilden, das allerdings noch nicht vollendet ist. Es handelt sich damit nur um ein kleines Warnzeichen. Erst wenn es vollendet wird, wäre dies ein eindeutiges Warnsignal. Zuvor hatte es im Nasdaq 100 den Versuch gegeben, ein Triple-Top auszubilden, der aber gescheitert war. Doch auch wenn dieser Versuch missglückte, so war auch das ein Index, in dem sich…

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Donnerstag - Keine konkreten Signale im Fed-Protokoll

Die Wahrscheinlichkeit, dass es im September zu einer Zinserhöhung kommen wird, ist nun wieder etwas gesunken. Aus dem Fed-Protokoll geht jedenfalls nichts Eindeutiges hervor. Die Fed-Mitglieder sind der Meinung, dass sich die Voraussetzungen für eine Zinserhöhung in den vergangenen Monaten verbessert haben. Viele wollen aber noch weitere Hinweise, dass sich die US-Wirtschaft und der US-Arbeitsmarkt weiter erholen. Zudem ist die Inflation immer noch zu niedrig. Da nun…

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Freitag - Der Verfallstag beschleunigte Abverkauf im DAX

Was wir in den vergangenen drei Tagen gesehen haben, also dieser crashartige Kurseinbruch, ist ein schönes Beispiel dafür, was geschieht, wenn schwache Vorgaben kurz vor dem Verfallstag auf eine ungünstige Positionierung der Stillhalter treffen. Bitte verstehen Sie mich nicht falsch: Der Verfallstag ist nicht Auslöser dieser Abwärtsbewegung gewesen, aber er dürfte sie erheblich verschärft haben. Und so ist auch heute der Spuk im frühen Handel erst einmal zu Ende gewesen. Das könnte...

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Börsenüberblick


DAX

Der DAX fiel mit einem Gap-Down (Kurslücke nach unten) unter das Korrekturtief vom 08.07.2015. Er folgt damit exakt der rot gestrichelten Linie, die in dem DAX-Chart der Ausgabe vor einer Woche noch statt des aktuellen Kursverlaufs zu sehen war.

DAX - Chartanalyse

Damit wurde die Bären-Tür weiter aufgestoßen. Aktuell ist der Markt zwar sehr überverkauft, so dass es jederzeit zu einer technischen Gegenreaktion kommen könnte, doch der erwartete Test der 10.000er Marke hat im Späthandel am Freitag bereits stattgefunden.

Zumal dieser Test charttechnisch nur „normal“ wäre. Denn nach der langen Seitwärtsbewegung von 2014, die unterhalb der psychologisch wichtigen 10.000er Marke stattfand, brach der DAX dynamisch nach oben aus. Nun sollte dieses Niveau noch einmal von oben getestet und damit bestätigt werden. Praktischerweise liegt etwas oberhalb der 10.000er Marke auch das Kursziel aus der „abc“-Konsolidierung (rote Rechtecke im Chart).

Unsere Leser des „Target-Trend-Spezial“ haben von dieser Entwicklung enorm profitieren können. Bereits vor einer Woche berichteten wir hier an dieser Stelle, dass wir am 11. August zu einer Short-Position unterhalb von 11.373 Punkten geraten hatten. Bis zum Schlusskurs des DAX am Freitag bei 10.124 Punkten konnten die Leser bis zu 1.249 DAX-Punkte Gewinn erzielen. Da der Index im Früh- und Späthandel sogar bis auf fast 10.000 Zähler fiel, waren sogar noch größere Gewinne möglich.
Alleine mit diesem einen Trade sind die Abo-Gebühren für den Börsendienst „Target-Trend-Spezial“, die gerade einmal 67 Cent pro Tag betragen, für die nächsten 1.864 Tage bzw. 5 Jahre bezahlt, wenn man ihn mit einem DAX-CFD (1 Punkt = 1 Euro) umgesetzt hat. Und dies war nur einer von sehr vielen Gewinn-Trades in den vergangenen Wochen.


Euro Stoxx 50

Der Euro Stoxx 50 hatte einen kurzen Fehlausbruch über seine seit dem Hoch im Jahr 2000 existenten Abwärtstrendlinie (blau im folgenden Chart). Nachdem der Kurs wieder unter diese Linie fiel, lief er sie etwas später erneut von unten an. Doch auch dieses Mal scheiterte er genau an dieser Linie. Das bestätigte den Fehlausbruch.

Euro STOXX 50 - Chartanalyse

Inzwischen ist es zu stark fallenden Kursen und einer anziehenden Dynamik gekommen. Diese Entwicklung muss man als sehr bearish bezeichnen. Noch kann es sich nur um eine einfache Konsolidierung innerhalb des eingezeichneten Aufwärtstrendkanals handeln. Wird aber auch noch der Aufwärtstrend nach unten verlassen, müssen wir von einem stärkeren Kursrutsch ausgehen.


S&P500

Der S&P500 hat ein klares Verkaufssignal generiert, als er seine Seitwärtsbewegung (grünes Rechteck) nach unten verletzte.

S&P500 - Chartanalyse

Charts neigen zur Symmetrie. Schaut man auf die Entwicklung zum Jahresanfang, bevor die Kurse in das grüne Rechteck gelaufen sind, dann kann man einen möglichen zukünftigen Kursverlauf ableiten. Denn es könnte nun sein, dass sich dieser Kursverlauf nun spiegelbildlich auf der rechten Seite des Rechtecks wiederholt. Das bedeutet, der S&P500 könnte jetzt in Richtung 1.972 Punkte abtauchen, dann wieder bis über die 2.050er Marke ansteigen, um dann noch mal an den grünen Halbkreis zu laufen. Dann wäre das endgültige Verkaufssignal der Bruch der 1972er Marke, mit dem die Topformation vollendet wäre. Für klar bullishe Signale müsste der S&P500 deutlich über das Hoch der Seitwärtsbewegung steigen.


Termine der kommenden Woche

(Kalenderwoche 35)


Nachfolgend erhalten Sie eine Auswahl der Termine der kommenden Woche. Eine vollständige Übersicht haben wir für Sie auf unserer Homepage eingestellt. Der Wirtschaftskalender liefert Ihnen neben den Terminen auch noch zusätzliche Informationen.


Montag, 24.08.2015

09:30 - DE Einkaufsmanagerindex
10:00 - EU Einkaufsmanagerindex
14:30 - US Chicago Fed National Activity Index Juli
15:45 - EU Volumen der EZB-Käufe von Staatsanleihen, Pfandbriefen und ABS


Dienstag,  25.08.2015

08:00 - DE BIP 2. Quartal
08:00 - DE Maastricht-Defizit-Quote 1. Halbjahr 2015
10:00 - DE ifo Geschäftsklimaindex August
15:00 - US Case Shiller Composite-20 Hauspreisindex Juni
16:00 - US State Street Investor Confidence Index August
16:00 - US Verbrauchervertrauen August
16:00 - US FHFA Hauspreisindex Juni
16:00 - US Verkäufe neuer Häuser Juli


Mittwoch,  26.08.2015

14:30 - US Aufträge langlebiger Wirtschaftsgüter Juli
16:30 - US EIA Ölmarktbericht (Woche)


Donnerstag,  27.08.2015

07:45 - CH BIP 2. Quartal
08:00 - DE Importpreise
10:00 - EU Geldmenge M3 Juli
10:00 - EU Kredite an den privaten Sektor Juli
14:30 - US BIP 2. Quartal
14:30 - US Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
16:00 - US Anstehende Hausverkäufe Juli


Freitag,  28.08.2015

11:00 - EU Geschäftsklimaindex Eurozone August
11:00 - EU Geschäfts- u. Verbraucherstimmung August
14:00 - DE Verbraucherpreise August
14:30 - US Persönliche Einkommen Juli
14:30 - US Persönliche Auslagen Juli
15:55 - US Verbraucherstimmung Uni Michigan August


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