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Inhaltsverzeichnis

Wochenrück- und Ausblick

Verehrte Leserin, verehrter Leser,

zunächst ein wichtiger Hinweis in eigener Sache: Stockstreet verabschiedet sich in die alljährliche Sommerpause. Daher erhalten Sie die nächste Börsenwoche am 26.07.2015.

In der abgelaufenen Handelswoche zeigte sich erneut, wie heftig die Märkte auf Entwicklungen im Zusammenhang mit der Schuldenkrise in Griechenland reagieren. So ließen über das vorangegangene Wochenende aufkommende Nachrichten, dass eine Einigung der EU mit der griechischen Regierung möglich sei, den DAX am Montag um 3,8 Prozent steigen.

Gründe für den heftigen Anstieg

Natürlich fragt man sich, wer denn den DAX derart hochgekauft hat, obwohl die Situation in Griechenland noch nicht eindeutig geklärt war. Die Antwort ist in diesem Fall sogar vergleichsweise einfach: Zunächst handelte es sich um einen sogenannten Short-Squeeze. Bei einer Short-Squeeze lösen Anleger, die auf fallende Märkte gesetzt hatten, panikartig ihre Positionen auf. Gleichzeitig werden Stopps diverser Shortpositionen ausgelöst. Eine Short-Position, die aufgelöst wird, gleicht einem Kauf. Short-Squeezes sind also höchst impulsive Aufwärtsbewegungen nach länger fallenden Kursen.

Ein weiterer Grund für den Anstieg ist, dass nach den Nachrichten vom Wochenende wieder Geld in den europäischen Markt floss. Vor kurzem waren die Barreserven diverser Europa-Fonds auf den höchsten Stand seit sechs Jahren gestiegen. Diese Fonds müssen natürlich, sobald sich abzeichnet, dass es in Griechenland zu einer Einigung kommt, vorsichtig wieder einsteigen, um den Anschluss nicht zu verpassen. Und wenn große Fonds in einer Short-Squeeze bei gleichzeitig geringem Verkäufermarkt einsteigen, dann kommt es zu solchen Kursreaktionen.

Tsipras sorgte für einen heftigen Kursrutsch

Am Mittwoch kam es dann zu einer ähnlich plötzlichen und starken Kursbewegung. Um ca. 11.40 Uhr gab Griechenlands Regierungschef Alexis Tsipras bekannt, dass die Gläubiger die griechischen Reformvorschläge abgelehnt haben. Innerhalb von wenigen Sekunden sackte der DAX um 150 Punkte ab (siehe Pfeil im folgenden Chart). Gleichzeitig schossen der Bund-Future und der Euro nach oben.

DAX - Kursrutsch

Wenn Börse zum Roulette wird

Wenn die Märkte so heftig auf ein politisches Thema reagieren, wird Börse zum Roulette – zumindest im kurzfristigen Bereich. In einer solchen Marktphase ist es wichtig zu wissen, wann Zeit zu investieren ist und wann man sich zurückhalten sollte. Grundsätzlich sollte man nur bei relativ hohen Wahrscheinlichkeiten traden. Das kann einem viel Kummer in Form von Verlusten ersparen.

Geringes Risiko bei hohen Gewinnmöglichkeiten

An der Börse geht es immer nur um Wahrscheinlichkeiten. Daher sollte man stets nach Setups suchen, bei denen man ein geringes Risiko bei einer hohen Gewinnmöglichkeit hat. Wenn aber die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass jederzeit eine politische Nachricht zu Kursverwerfungen führen kann, wie es in dieser Woche der Fall war, dann sollte man sich gegebenenfalls aus dem Markt heraushalten und die Entwicklung von der Seitenlinie aus beobachten.

Target-Trend-Methode liefert jederzeit die richtigen Signale

Wer unbedingt traden möchte, der sollte sich an die Target-Trend-Methode halten. Denn interessanterweise behalten wenigstens in unseren Target-Trend-Charts die eingezeichneten Linien trotz der volatilen Bewegungen ihre Relevanz (siehe „Börsenüberblick“ unten).


Ihr
Stockstreet-Team


Die Börsenbriefe von Stockstreet

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Die Woche aus Sicht des "Steffens Daily"


Montag - Ein falscher und ein schwieriger Freund

Da sich die Aktienmärkte heute in der Hoffnung auf eine Lösung der Griechenlandkrise in letzter Minute kräftig erholen, nutzen wir die Gelegenheit für einen Blick auf den Bund-Future. Dieser ist nach dem Abflauen des „Crashs“ im Mai wieder in seiner üblichen medialen Versenkung verschwunden. Dennoch bleibt hier die Lage vor allem aus langfristiger Perspektive spannend: Seit 2007 besteht ein nahezu perfekter...

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Dienstag - DAX explodiert, Euro fällt

Wow, das ging schnell. Über das Wochenende aufkommende Nachrichten, dass eine Einigung der EU mit der griechischen Regierung möglich sei, ließen den DAX gestern um 3,8 Prozent steigen. Und heute ging die Bullensause zunächst weiter. Werfen wir einen Blick auf den Chart: Der DAX hat die 11.311er Marke nun nachhaltig überwunden. Er kletterte dann weiter bis an die obere Begrenzung des roten Abwärtstrendkanals. Hier kam der Kursanstieg zunächst einmal ins Stocken. Der DAX ließ…

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Mittwoch - DAX reagiert prompt auf Nachrichten zur Griechenland-Krise

Heute zeigte sich erneut, wie heftig die Märkte auf Entwicklungen im Zusammenhang mit der Schuldenkrise in Griechenland reagieren. Um ca. 11.40 Uhr gab Griechenlands Regierungschef Alexis Tsipras bekannt, dass die Gläubiger die griechischen Reformvorschläge abgelehnt haben. Innerhalb von wenigen Sekunden sackte der DAX um 150 Punkte ab, wie Sie auch im Chart erkennen können. Gleichzeitig schossen der Bund-Future und der Euro nach oben. Es ist eben das, was wir Trader…

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Donnerstag - Silber im Langfristchart - ein gestaffelter Einstieg?

Der DAX ist heute erneut an der oberen Linie seines Abwärtstrendkanals abgeprallt. Und das auch, weil es keine Einigung zwischen Griechenland und der EU gegeben hat. Da ich über den DAX gestern bereits alles geschrieben habe können wir uns heute einem anderen Thema zuwenden und uns gleichzeitig mit der Art und Weise beschäftigen, wie man Charts auf sehr langfristige Sicht analysiert. Schauen wir uns dazu den langfristigen Chart von Silber seit den…

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Freitag - Das Chance/Risiko-Verhältnis ist entscheidend

Noch immer befindet sich der DAX im Bann der Griechenlandkrise. Der DAX zeigt sich dabei erstaunlich stark. Es wird offensichtlich auf eine wie auch immer geartete Lösung gewettet. Heute Mittag kam über die Ticker, dass die Kreditgeber Griechenland fünf Monte Aufschub anbieten, sofern erste Reformmaßnahmen umgesetzt werden. Die Börse reagierte positiv. Das macht allerdings wenig Sinn. Für die Börsen wäre ein solcher Deal sicherlich...

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Börsenüberblick


DAX

Über das vorangegangene Wochenende aufkommende Nachrichten, dass eine Einigung der EU mit der griechischen Regierung möglich sei, ließen den DAX am Montag um 3,8 Prozent steigen. Anschließend konnte er noch etwas zulegen, bis der Kursanstieg an der oberen Begrenzung des roten Abwärtstrendkanals ins Stocken kam. Doch der DAX konnte sich auf dem erreichten Niveau und oberhalb der (grünen) Aufwärtstrendkanallinie halten. Damit hat er die 11.311er Rechtecklinie vorerst nachhaltig überwunden.

DAX - Target-Trend-Analyse

Mit dem nachhaltigen Bruch der 11.311er Marke wird es, wie in der vorangegangenen Ausgabe beschrieben, wieder bullisher. Ein weiterer bullisher Hinweis wäre der Ausbruch aus dem roten Abwärtstrendkanal.

Geschieht das nicht, können die Kurse auch wieder zur unteren Begrenzungslinie des Abwärtstrendkanals fallen. Beim nachhaltigen Rutsch unter die Mittellinie bei 10.828 Punkten wäre zudem die untere Rechteckkante bei 10.345 Punkten das nächste Kursziel.


EUR/USD

Aus den Bewegungen der vergangenen Wochen im Euro/US-Dollar ergibt sich eine mögliche Seitwärtsrange, deren obere Begrenzung bei 1,144 US-Dollar verlaufen könnte. Das untere Ende könnte bei 1,046 US-Dollar liegen, wobei hier noch die erneute Bestätigung der unteren Linie fehlt.

EUR/USD - Chartanalyse

Es kann gut sein, dass diese Seitwärtsbewegung noch eine Weile bestehen bleibt. Doch selbst wenn sich diese Seitwärtsbewegung durchsetzen sollte, muss man weiterhin damit rechnen, dass die Parität noch erreicht wird. Das könnte spätestens dann geschehen, wenn sich nach der ersten Zinserhöhung in den USA weitere Zinserhöhungen oder eine anziehende Inflation abzeichnen.


Bund-Future

Der Bund-Future ist nach dem Abflauen des „Crashs“ im Mai wieder in seiner üblichen medialen Versenkung verschwunden. Dennoch bleibt hier die Lage vor allem aus langfristiger Perspektive spannend: Seit 2007 besteht ein nahezu perfekter Aufwärtstrend (grün im folgenden Chart). Dieser erfuhr Ende 2013 eine deutliche Beschleunigung, durch die der Bund-Future – wie an der Schnur gezogen – aus diesem Trend nach oben ausbrach (dunkelgrüner Trendkanal). Im Mai kam es dann zu dem erwähnten Einbruch, der die Kurse wieder in den Trend zurückfallen ließ. Als Bestätigung dieses Fehlausbruchs kam es in der ersten Gegenbewegung zu einem Rückprall von der Oberseite des Trends (siehe Pfeil). Seitdem läuft der Bund-Future in einem klaren Korrekturtrend (rot).

Bund Future - Chartanalyse

Charttechnisch ist die Lage damit immer noch relativ eindeutig: Trotz des Rückfalls ist der übergeordnete Trend weiterhin intakt. Die laufende Korrektur hat im Vergleich zum vorangegangenen Anstieg ein völlig normales Ausmaß, so dass die Aufwärtsbewegung jederzeit wieder aufgenommen werden kann. Die erste Gelegenheit dazu besteht bereits: Nach der jüngsten Umkehr an der (gestrichelten) Mittellinie des übergeordneten Trends müsste der Bund-Future dazu nur kurzfristig den roten Trend brechen.

Selbst wenn der Kurs aber auch noch bis an die untere Kante des übergeordneten Aufwärtstrends zurückfällt, bleibt das Bild bullish. Aus charttechnischer Sicht ist dann immer noch die Fortsetzung dieses Aufwärtstrends das wahrscheinlichste Szenario – Motto: The trend is your friend (Der Trend ist dein Freund)!

Allerdings hat dieser Aufwärtstrend eine Art natürliche Barriere. Das ist die 160-Punkte-Marke. Bei diesem Kurs liegt das Zinsniveau für die (synthetischen) Anleihen, die der Bund-Future repräsentiert, bei null. Negative Zinsen können zwar durchaus kurzfristig auftreten, wie wir in jüngster Zeit bereits erleben durften, sie sind aber langfristig kaum aufrechtzuerhalten. Da die EZB noch längere Zeit bestrebt sein dürfte, die Niedrigzinsphase fortzusetzen, ist aus fundamentaler Sicht eine größere Seitwärtsbewegung unterhalb der 160-Punkte-Marke zu erwarten.


Termine der kommenden Woche

(Kalenderwoche 27)


Nachfolgend erhalten Sie eine Auswahl der Termine der kommenden Woche. Eine vollständige Übersicht haben wir für Sie auf unserer Homepage eingestellt. Der Wirtschaftskalender liefert Ihnen neben den Terminen auch noch zusätzliche Informationen.


Montag, 29.06.2015

11:00 - EU Wirtschaftsstimmung Juni
11:00 - EU Verbraucherpreise Mai (endgültig)
14:00 - DE Verbraucherpreise Juni (Vorabschätzung)
15:45 - EU Volumen der EZB-Käufe von Staatsanleihen, Pfandbriefen und ABS
16:00 - US Anstehende Hausverkäufe Mai


Dienstag,  30.06.2015

09:55 - DE Arbeitslosenzahl Juni (saisonbereinigt)
09:55 - DE Arbeitslosenquote Juni
11:00 - EU Arbeitslosenquote
11:00 - EU Verbraucherpreise (Vorabschätzung)
15:00 - US Case Shiller Composite-20 Hauspreisindex April
15:45 - US Einkaufsmanagerindex Chicago Juni
16:00 - US Verbrauchervertrauen Conference Board Juni


Mittwoch,  01.07.2015

09:55 - DE Einkaufsmanagerindex Juni
10:00 - EU Einkaufsmanagerindex Eurozone Juni
13:30 - US Challenger Report Juli
14:15 - US ADP-Arbeitsmarktbericht Juni
16:00 - US ISM Index Juni
16:00 - US Bauausgaben Mai


Donnerstag,  02.07.2015

14:30 - US Arbeitslosenquote Juni
14:30 - US Beschäftigte ex Agrar Juni
14:30 - US Wochenstunden Juni
14:30 - US Stundenlöhne Juni
14:30 - US Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
16:00 - US Industrieaufträge Mai


Freitag,  03.07.2015

16:00 - US ISM Dienstleistungsindex Juni


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