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Inhaltsverzeichnis

Wochenrück- und Ausblick

Verehrte Leserin, verehrter Leser,

im Rückblick erscheint der Mai als ein durch und durch durchwachsener Monat – sowohl was das Wetter als auch die Börse betrifft. Bei vielen Anlegern dürfte mit Blick auf den DAX inzwischen die Meinung verbreitet sein, dass „Sell in May…“, also „Verkaufe im Mai“ doch eine gute Strategie gewesen wäre.

„Sell in May…“ – die richtige Strategie?

Allerdings lautet die vollständige Börsenweisheit: „Sell in May and go away – but remember to come back in September“ (Verkaufe im Mai und ziehe von dannen – aber denke daran, im September zurückzukommen). Und was den zweiten Teil der Regel betrifft, können wir uns nicht ganz so sicher sein. Denn wer sagt denn, dass die Märkte nicht vorher schon wieder zulegen?

In der Woche nach Pfingsten markierte der S&P 500 zumindest ein neues Allzeithoch. Den nachhaltigen Ausbruch nach oben schaffte er zwar noch nicht – aber was nicht ist, kann ja noch werden! Immerhin fiel der Kurs nicht weiter, wie nach dem offensichtlichen Fehlausbruch des S&P 500 zu erwarten gewesen wäre.

S&P500 - Chartanalyse

Notenbanken könnten die weitere Richtung vorgeben

Der Schlüssel dazu, welche Richtung die Märkte in den nächsten Wochen nehmen werden, könnten – wieder einmal – die Notenbanken sein. Am 16. und 17. Juni steht die nächste Sitzung der Fed an, die – wie am Ende jeden Quartals – von einer Pressekonferenz begleitet wird. Da immer noch viele Ökonomen zu diesem Zeitpunkt mit der ersten Zinserhöhung rechnen, dürfte die Sitzung wieder viel Aufmerksamkeit erhalten.

Die meisten Anleger erwarten die Zinswende allerdings erst im September. Dies ist tatsächlich der wahrscheinlichste Termin, zumal dann Janet Yellen das nächste Mal die Gelegenheit hat, auf einer Pressekonferenz die zuvor verkündete erste Zinserhöhung seit 2006 zu erläutern. Und es ist kaum zu erwarten, dass ein so wichtiger Schritt ohne begleitende Erklärungen der Fed-Chefin vollzogen wird.

Der besondere saisonale Kursverlauf für 2015

Sollte es am 17. Juni nicht zur ersten Zinsanhebung kommen,  hätten die Aktienmärkte wieder Raum für die Fortsetzung der Rally. Dann könnte es zu dem typischen Verlauf während eines Vorwahljahres im US-Präsidentschaftszyklus kommen.

Dow Jones - saisonaler Verkauf in Vorwahljahren

Dieser würde – entgegen der eingangs erwähnten “Sell in May“-Regel – keine Schwäche in den Sommermonaten aufweisen. Stattdessen folgt nach einer kleineren Korrektur im Mai – die wir in den vergangenen Wochen erlebt haben – ein deutlicher Anstieg bis Ende Juli oder sogar Anfang September.


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Die Woche aus Sicht des "Steffens Daily"


Montag - Warum die Rally schon bald weitergehen könnte

Im Rückblick erscheint der Mai als ein durch und durch durchwachsener Monat – sowohl was das Wetter als auch die Börse betrifft. Bei vielen Anlegern dürfte mit Blick auf den DAX inzwischen die Meinung verbreitet sein, dass „Sell in May…“, also „Verkaufe im Mai“ doch eine gute Strategie gewesen wäre. Allerdings lautet die vollständige Börsenweisheit: „Sell in May and go away – but remember to come back in September“. Und was den zweiten Teil der Regel betrifft, können...

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Dienstag - Dax erreicht erstes Target

Die Lage in Griechenland scheint sich weiter zuzuspitzen. Den Märkten gefällt diese Entwicklung logischerweise eher nicht und so zeigt der DAX heute weiter Schwäche. Dabei verletzte er kurz die hier schon öfter als bedeutsam genannten 11.311er Marke. Das führt dazu, dass diese Unterstützungslinie weiter aufgeweicht wird. Der Kurs hat das gelbe Target jetzt erreicht. Die 11.311er Marke wurde dabei im heutigen Tagesverlauf hart umkämpft. Es kann natürlich sein, dass…

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Mittwoch - Griechenland und Inflationsprognosen bestimmen die Märkte

Der DAX zeigt heute an der 11.311er Marke doch wieder Stärke. Damit ist diese Marke nach wie vor nicht nachhaltig (also auf Schlusskursbasis) gebrochen worden. Hintergrund scheint einmal mehr das Thema Griechenland zu sein. Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras will sich heute mit dem Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker treffen, um sozusagen in letzter Minute eine Vereinbarung zu treffen, damit die Hilfsgelder von 7,2 Mrd. Euro eine Zahlungsunfähigkeit Griechenlands noch verhindern können. Die Märkte hoffen, dass…

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Donnerstag - Euphorie und Panik - schlechte Mails sind gute Mails (Ausgabe vom 28.05.2015)

Es geht weiter hin und her in der Griechenlandfrage. Es wird dazu viel geschrieben und noch mehr gemutmaßt. Die Börsen fallen erst, dann steigen sie wieder. Aber eine klare Linie ist nicht zu erkennen. Sicherlich ist es unbefriedigend, hier keine klareren Prognosen erstellen zu können. Aber genau das ist eigentlich an den Börsen nicht ungewöhnlich. Die meisten Anleger und Analysten wissen nur nicht, wie…

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Freitag - DAX: Alles passt zusammen, wenn und wenn nicht… (Ausgabe vom 29.05.2015)

Zum Schluss der Woche zeigt sich der DAX schwach. Wieder werden die Probleme mit Griechenland als Grund genannt. Werfen wir zunächst ein Blick auf den DAX-Chart nach der Target-Trend-Methode: Der DAX hat zunächst, wie geschrieben, das Gap geschlossen, das er zuvor beim Trendbruch über die rote Abwärtstrendlinie gerissen hatte. Danach ist er erneut zur 11.794er Marke, also zur Mittellinie des aktuellen Rechtecks gelaufen. Doch bei zwei...

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Börsenüberblick


DAX

Der DAX hat in dieser Woche seine Abwärtsbewegung fortgesetzt und dadurch ein Target erreicht (gelber Kreis im folgenden Chart). An der Kreuzunterstützung konnte sich der Kurs eine Weile stabilisieren, rutschte dann aber in das Rechteck unterhalb von 11.311 Punkten und setzte auf das Tief vom 7. Mai bei 11.167,55 Punkten auf (rote horizontale Linie).

DAX - Target-Trend-Analyse

Wie wir bereits vor einer Woche hier an dieser Stelle berichteten, konnten unsere Leser des „Target Trend Spezial“ unterhalb von 11.580 Punkten eine neue Short-Positionen eingehen. Mit der fortgesetzten Abwärtsbewegung blicken wir inzwischen auf rund 400 DAX-Punkte Gewinn.

Wenn die 11.311er Marke nicht zurückerobert werden kann und stattdessen das Mai-Tief nachhaltig nach unten gebrochen wird, dürfte der Verkaufsdruck anhalten. Die Kurse könnten bis zur 10.828-Punkte-Marke fallen und anschließend vielleicht sogar noch hinunter auf die 10.345er Marke.


Bund-Future

Mit dem Überwinden der 155er Marke hatte der Bund-Future seit dem kleinen Sell-Off gemäß unserer vorangegangenen Analysen ein weiteres bullishes Zeichen gesetzt. Doch bereits kurz nach dem Ausbruch über die Marke stieß der Kurs an Widerstände und prallte an ihnen ab (roter Pfeil im Chart), womit der Kurs deutlich unter 155 Punkte zurückfiel und ein klassisches Fehlsignal entstand. Die Folge waren stark fallende Notierungen.

Bund Future - Target-Trend-Analyse

Bereits in der Ausgabe der Börsenwoche vom 17. Mai hatten wir auf die Möglichkeit hingewiesen, dass sich eine zweite Abwärtswelle bilden könnte, die im Ausmaß der ersten ähneln könnte. Mit den aktuell dynamischen Kursverlusten ist die Wahrscheinlichkeit für dieses Szenario wieder deutlich gestiegen (siehe Rechtecke im Chart).

Unsere Leser des „Target Trend Spezial“ hatten wir glücklicherweise in einer Analyse vom Dienstag genau rechtzeitig gewarnt, dass es mit dem Bund-Future zwar noch etwas weiter nach oben gehen könnte, aber die Gefahr von neuerlichen Kursrücksetzern umso stärker steigt, je weiter sich der Kurs wieder der 160er Marke nähert.


USD/JPY

Nachdem das Währungspaar USD/JPY vor einer Woche bis über die Mittellinie bei 123,3 Yen ansteigen konnte, kam es im Anschluss zu einer Konsolidierung an der Aufwärtstrendlinie. Am Freitag stieß sich der Kurs von der Linie nach oben hin ab und konnte mit einem dynamischen Anstieg die Konsolidierung bullish auflösen.

USD/JPY - Target-Trend-Analyse

Damit sind nun weitere Kursgewinne und ein Erreichen der Rechteckgrenze bei 130,6 Yen wahrscheinlich. Relevante Widerstände lassen sich auf dem Weg dorthin aktuell nicht ausmachen. Die Gewinne, die unsere Leser des „Target Trend Spezial“ und der „Börsenwoche“ mit einer Long-Position erzielen konnten, dürften sich also noch erhöhen.

Rutscht der Kurs allerdings unter die Mittellinie bei 123,30 Yen zurück und kommt dabei Abwärtsdynamik auf, sollte man vorsichtig werden. Besonders kritisch wäre ein Rückfall unter die Hochs aus Dezember und April (rote Linie im Chart). Der Ausbruch nach oben müsste dann als Fehlsignal gewertet werden.


Termine der kommenden Woche

(Kalenderwoche 24)


Nachfolgend erhalten Sie eine Auswahl der Termine der kommenden Woche. Eine vollständige Übersicht haben wir für Sie auf unserer Homepage eingestellt. Der Wirtschaftskalender liefert Ihnen neben den Terminen auch noch zusätzliche Informationen.


Montag,  08.06.2015

01:50 - JP BIP 1. Quartal
01:50 - JP Kreditvergabe Mai
01:50 - JP Handelsbilanz April
01:50 - JP Leistungsbilanz April
08:00 - DE Außenhandel April
12:00 - DE Produktion prod. Gewerbe April
15:45 - EU Volumen der EZB-Käufe von Staatsanleihen, Pfandbriefen und ABS


Dienstag,  09.06.2015

11:00 - EU BIP 1. Quartal (endgültig)
16:00 - US Lagerbestände Großhandel April


Mittwoch,  10.06.2015

08:00 - DE Insolvenzen März
16:30 - US EIA Ölmarktbericht (Woche)
20:00 - US Staatshaushalt Mai


Donnerstag,  11.06.2015

14:30 - US Einzelhandelsumsatz Mai
14:30 - US Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
14:30 - US Ausfuhrpreise Mai
14:30 - US Einfuhrpreise Mai
16:00 - US Lagerbestände April


Freitag,  12.06.2015

08:00 - DE Großhandelspreise Mai
11:00 - EU Industrieproduktion April
14:30 - US Erzeugerpreisindex Mai
15:55 - US Verbraucherstimmung Uni Michigan Mai


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