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Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

bei den Edelmetallen geht es in den letzten Wochen ordentlich zur Sache. Vor allem Gold verzeichnet enorme Kursverluste. Nachdem der Rohstoff unser tiefes Kursziel von 1550 US-Dollar erreicht hat, setzte wie erwartet eine Gegenbewegung nach oben ein. Diese fiel jedoch sehr mau aus – bereits nach wenigen Tagen drehte Gold wieder in Richtung Süden. Die enorme Schwäche des Edelmetalls lässt einen weiteren Rutsch erahnen.

Gold präsentiert sich sackschwach

Gold kostet aktuell nur noch 1549 US-Dollar je Feinunze. Trotz der Staatsschuldenkrise in Europa, den Spannungen in Korea, der steigenden Verschuldung in den USA sowie zahlreiche sonstige Unsicherheiten befindet sich der Preis für das Edelmetall auf dem Rückzug. Während in den vergangenen Jahren jede Unsicherheit zu steigenden Goldpreisen führte, scheint die Luft beim Edelmetall aktuell raus zu sein. Mit der momentanen Notierung ist Gold sogar wieder in die Nähe des Jahrestiefstkurses gefallen. Was sind die Gründe für die anhaltende Schwäche des gelben Metalls?

Zypern will Goldreserven zur Entschuldung nutzen

Ein Blick auf die Nachrichtenlage kann die herben Abgaben bei Gold zumindest teilweise erklären. In der vergangenen Woche kündigte Zypern an, dass man die vorhandenen Goldreserven zum Teil verkaufen wolle, um die Verschuldung des Landes zu senken. Als erstes Land in Europa will Zypern zehn Tonnen des glänzenden Metalls veräußern. Der von der Pleite bedrohte Staat will auf diese Weise rund 400 Millionen Euro einnehmen.

Kein Wunder, dass der Goldpreis nach dieser Meldung fiel. Vor allem auch deshalb, weil einige Händler ein ähnliches Vorgehen anderer Staaten befürchten. So könnten zum Beispiel auch die Problem-Länder Griechenland und Portugal zum Verkauf ihrer Goldreserven gedrängt werden. Sollte dieses Modell in Europa Schule machen, so würde es (zumindest kurzfristig) zu einem deutlichen Angebotsüberhang auf dem Goldmarkt kommen.

Goldman Sachs senkt den Daumen

Ein weiterer Grund für den jüngsten Preisverfall des Edelmetalls war eine Analyse der US-Investmentbank Goldman Sachs. Die Amerikaner reduzierten das Kursziel für Gold von 1615 Dollar auf 1530 Dollar. Nach zwölfjähriger Aufwärtsbewegung dürfte die Rally beendet sein, hieß es von Goldman Sachs zur Begründung. Auch andere Banken äußerten sich zuletzt skeptisch zur Entwicklung des Goldes.

Charttechnik: Unterstützungs-Zone beachten

In der folgenden Abbildung ist der Gold-Chart seit April 2012 dargestellt (in US-Dollar je Feinunze):

 

 

In der letzten Gold-Analyse des Rohstoffdienstes („Gold: Kursziel erreicht – wie geht es jetzt weiter?") hatte ich geschrieben, dass wir nach den heftigen Verlusten zunächst eine kleine Erholungsbewegung des Edelmetalls erwarten. Die technische Gegenbewegung kam auch, allerdings in abgeschwächter Form. Anfang April stieg der Goldpreis tatsächlich bis 1590 Dollar an. Es wäre noch mehr Luft nach oben gewesen, schließlich verläuft die Abwärtstrendlinie erst bei 1624 Dollar. Doch Gold entschied sich schnell wieder für den Weg nach Süden: In den letzten Tagen ging es von 1590 Dollar auf 1544 Dollar nach unten.

Fazit: Generell lässt die extreme Schwäche im Gold weitere Kursverluste erwarten. Aus Sicht der Charttechnik ist es kein gutes Zeichen, dass sich das Edelmetall nach den Verlusten der letzten Monate nicht mal bis 1600 Dollar erholen konnte.

Allerdings muss auch dazu gesagt werden, dass sich im Bereich zwischen 1530 und 1550 Dollar eine starke Unterstützungs-Zone befindet. Demnach ist es wahrscheinlich, dass Gold knapp unter dem aktuellen Kursniveau wieder Auftrieb erfährt. Sollte der genannte Unterstützungsbereich allerdings nicht halten, so wird es zunehmend düster für die Goldanleger. Fällt das Edelmetall tatsächlich nachhaltig unter 1530 Dollar, so ist ein mittelfristiger Preisrückgang bis auf 1400 Dollar wahrscheinlich. Investierte Anleger sind gut damit beraten, ihre Goldbestände mit einem Stopp-Kurs abzusichern.

 



Freundliche Grüße

Bernd Raschkowski

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