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Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

in den letzten Monaten hatte ich oft auf den drohenden Preisrutsch bei Gold aufmerksam gemacht. In der Rohstoffdienst-Ausgabe vom 15. Februar hatte ich aufgrund technischer Signale den konkreten Zielbereich von 1530 bis 1550 Dollar in Aussicht gestellt. Eigentlich war dieses Kursziel mittelfristig, also auf Sicht von einigen Monaten, ausgelegt. Mit dem jüngsten Abriss im Gold wurde der Bereich allerdings schon nach einigen Wochen erreicht. Manchmal geht es eben schneller als gedacht.

Gold erneut mit heftigen Verlusten

Was ist mit der Krisenwährung bloß los? Nach dem schwachen Jahresstart und diversen Kurseinbrüchen im Februar geht es aktuell weiter nach Süden. Während das Edelmetall Anfang April noch bei 1600 US-Dollar notierte, kostet eine Feinunze heute nur noch 1547 US-Dollar. Das ist nicht gerade das, was man unter einer werthaltigen Anlage versteht. Die Aufwärtstendenz der vergangenen 12 Jahre scheint nicht mehr zu existieren.

Am Jahrestief angekommen

Auf Sicht der letzten 12 Monate ist die Schwäche des Edelmetalls noch deutlicher. Vor einem Jahr notierte Gold bei knapp 1680 Dollar. Aktuell ist das glänzende Metall knapp 150 Dollar weniger wert. Nach den Kursverlusten der vergangenen Tage markierte Gold ein neues Zehn-Monats-Tief.

Neue Geldschwemme aus Japan kann nicht beflügeln

Verwunderlich ist der jüngste Kursrutsch auch vor dem Hintergrund der aktuellen Nachrichtenlage. Die extrem expansive Geldpolitik der japanischen Notenbank zeigte keine Auswirkungen auf den Goldpreis. Die Bank of Japan hatte kürzlich die Geldschleusen erneut geöffnet. Die neue Regierung in Tokio macht es den Kollegen der US-Notenbank nach und flutet die Märkte mit Liquidität.

In den letzten Jahren wäre der Goldpreis nach so einer Meldung durch die Decke gegangen. Die ultra-expansive Geldpolitik der internationalen Notenbanken war der Hauptgrund für die jahrelange Aufwärtsbewegung des Edelmetalls. Die Angst vor der Geldentwertung trieb die Anleger rund um den Globus in den „sicheren Hafen" Gold. Dieses Mal sprang der Goldpreis jedoch nicht an. Im Gegenteil, Gold verbuchte in den letzten drei Tagen ein Minus von rund vier Prozent.

Charttechnik: Unterstützungs-Zone erreicht

Mein im Rohstoffdienst ausgegebenes Kursziel von 1530 bis 1550 US-Dollar wurde schnell erreicht. Doch wie geht es in den nächsten Monaten weiter? Wichtige Anhaltspunkte liefert uns wie immer die charttechnische Analyse.

In der folgenden Abbildung ist der Gold-Chart seit April 2012 dargestellt (je Feinunze in US-Dollar):

 

 

Der Kursrutsch im Gold ist im Chartbild deutlich zu erkennen. Die Kursverluste der letzten Tage führten Gold im Tief bis auf 1539,72 US-Dollar hinab. Allerdings verläuft in diesem Bereich eine solide Unterstützungszone. Gold hat sich auf dem aktuellen Niveau bereits mehrfach stabilisieren können. Im letzten Jahr diente der Bereich zwischen 1530 und 1550 Dollar mehrfach als tragfähige Unterstützung. Aus charttechnischer Sicht ist es wahrscheinlich, dass sich Gold auch dieses Mal zwischen 1530 und 1550 Dollar stabilisieren wird. Zumindest vorerst.

Abwärtstrend weiter intakt

Mittelfristig ist dagegen weiterhin Vorsicht angebracht: Der neu gebildete Abwärtstrend im Gold ist natürlich vollkommen intakt. Bereits seit Oktober 2012 tendiert das Edelmetall abwärts (siehe Abbildung oben). Auch wenn es zwischenzeitlich zu einer Erholung kommen kann, so sind mittel- bis langfristig jedoch weitere Kursverluste wahrscheinlich. Die maßgebliche Abwärtstrendlinie verläuft aktuell bei 1634 Dollar. Exakt dort besteht auch ein technischer Widerstand. Spätestens hier sollte eine mögliche Erholungsbewegung enden bzw. der Goldpreis wieder nach Süden drehen.



Freundliche Grüße

Bernd Raschkowski

www.rohstoffdienst.de

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