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Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

der deutschen Stahlindustrie ging es schon mal besser. In den vergangenen Jahren setzte die weltweite Nachfrageschwäche sowie die harte international Konkurrenz der traditionsreichen Branche zu. Kein Wunder, dass alle deutschen Stahl-Aktien tief im Keller notieren. Doch für die Zukunft keimt Hoffnung auf: Die Branche könnte die Durststrecke überwunden haben.

Eine Branche in der Krise

Auf dem deutschen Kurszettel befinden sich nur wenige Stahl-Aktien. Genauer gesagt vier Stück: ThyssenKrupp, Salzgitter, Klöckner & Co. sowie SKW Stahl-Metallurgie. Wobei die letzten beiden Werte nicht als Stahlhersteller sondern als -Händler bzw. – Zulieferer einzustufen sind. Alle deutschen Stahl-Aktien notieren weit entfernt von ihren Höchstkursen. Sicherlich sind zumindest teilweise auch hausgemachte Problem für die schlechte Performance der letzten Jahre verantwortlich (Der Rohstoffdienst berichtete über die Probleme im neuen Südamerika-Werk von ThyssenKrupp). Doch zu einem großen Teil ist die Schwäche der Rohstoff-Aktien auch auf die allgemeine Lage der Stahlhersteller zurückzuführen.

Aufgrund des Preisdrucks und der Konjunkturflaute sind die Margen regelrecht eingebrochen. Die internationale Kundschaft wartet aufgrund der unsicheren Weltwirtschaft mit Bestellungen zunächst ab. Darüber hinaus setzen Überkapazitäten den Stahl-Konzernen zu. Aber mittlerweile hat sich die Lage der Branche stabilisiert. Es gibt erste Anzeichen dafür, dass die Nachfrage nach Stahl wieder anziehen könnte. Historisch gesehen kommt ein Großteil der Stahlnachfrage aus der Automobil- und Maschinenbauindustrie. Und hier zog das Geschäft in letzter Zeit wieder deutlich an.

Salzgitter: Besserung in Sicht

Vor wenigen Tagen hat Salzgitter sein Daten zum abgelaufenen Geschäftsjahr veröffentlicht. Wie erwartet hat der Stahlkocher rote Zahlen gemeldet. In 2012 schlug aufgrund der weltweiten Krise ein Vorsteuerverlust von 29 Millionen Euro zu Buche. Aber die Zukunft soll wieder besser werden: Deutschlands zweitgrößter Stahlkonzern peilt für das aktuelle Jahr die Ertragswende an. Der Vorstand stellte eine Erholung des Geschäfts in Aussicht, solange die wirtschaftlichen Rahmendaten stabil bleiben. Salzgitter hält für das laufende Geschäftsjahr ein Gewinn vor Steuern im unteren zweistelligen Millionenbereich für möglich.

Charttechnik: Zaghafter Aufwärtstrend

In den besten Zeiten notierte Salzgitter im Bereich von 150 Euro (2007). Viel ist davon nicht übrig geblieben – die MDAX-Aktie kostet aktuell nur noch rund 36 Euro. Doch nach der Talfahrt der vergangenen Jahre hat sich die technische Situation mittlerweile deutlich aufgehellt. Das Wertpapier konnte sich von seinen Tiefstkursen lösen und sogar einen zaghaften Aufwärtstrend bilden.

In der folgenden Abbildung ist der aktuelle Salzgitter-Chart inklusive der wichtigen Kursmarken dargestellt:

 

 

Nach den heftigen Kursverlusten der letzten Jahre stoppte die Abwärtsspirale bei Salzgitter auf dem Niveau von rund 28 Euro. Im Tief notierte Salzgitter bei 27,02 Euro. Seitdem geht es langsam und vorsichtig nach Norden. Die Rohstoff-Aktie hat einen Trendkanal ausbilden können, dessen ansteigende Grenzen aktuell bei 32,20 Euro und 38,38 Euro verlaufen. Auf dem Weg nach oben besteht bei 41,61 Euro der nächste charttechnische Widerstand. Bei 34,30 Euro verläuft dagegen eine Unterstützungslinie.

Potenzial nach oben ist vorhanden

Die Salzgitter-Aktie hat in den letzten Monaten einen Boden ausgebildet. Die Charttechnik liefert sogar die ersten positiven Signale. Zudem hellt sich auch die fundamentale Situation der Branche auf. Für die kommenden Monate stellt der MDAX-Titel ein aussichtsreiches Investment dar. Schon bald dürfte Salzgitter das bisherige Jahreshoch bei 41,61 Euro wiedersehen.

Doch das Risiko darf wie immer nicht außer Acht gelassen werden. Sollten sich die Wirtschaftsdaten entgegen den Erwartungen wieder eintrüben, ist auch bei Salzgitter mit einem schnellen Ende der Aufwärtsbewegung zu rechnen. Aus charttechnischer Sicht würde spätestens ein Rutsch der Aktie unter die untere Kanal-Linie (aktuell bei 32,20 Euro) das positive Szenario zunichtemachen.


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