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Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

vor einigen Monaten hatte ich an dieser Stelle bereits über die Rohstoff-Gruppe der Seltenen Erden geschrieben. Die insgesamt 17 Elemente werden vor allem von der Hightech-Branche immer stärker nachgefragt. Über die Weihnachts-Feiertage gab es zu diesem Thema nun eine neue Meldung: China verknappt weiterhin das Angebot der wichtigen Rohstoffe.

Cerium, Neodym, Yttrium: Noch nie gehört?

Rohstoffe wie Gold, Silber und Öl kennt jeder. Bei den chemischen Elementen Cerium, Neodym oder Yttrium dürfte das schon anders sein. Die genannten Rohstoffe gehören zur Gruppe der Seltenen Erden. Auch noch nie gehört? Ok, von vorne: Unter dem Sammelbegriff Seltene Erden werden 17 mineralische Rohstoffe zusammengefasst, die weltweit sehr begehrt sind. Diese relativ unbekannten Rohstoffe werden unter anderem zur Herstellung zahlreicher Hightech-Produkte benötigt und erfreuen sich deshalb steigender Beliebtheit.

Smartphones & Co. benötigen Seltene Erden

Kaum ein Hightech-Produkt kommt ohne Seltene Erden aus. Die seltenen Metalle werden zum Beispiel für die Herstellung von Mobiltelefonen, Batterien oder Flachbildschirme benötigt. Selbst in Windkraftanlagen und Elektroautos werden kleine Mengen der Rohstoffe verbaut. Yttrium wird zum Beispiel zur Herstellung von hochwiderstandsfähiger Keramik sowie für Hochtemperaturleiter benötigt. Terbium kommt dagegen bei speziellen Magneten oder bei energiesparenden Leuchtstoffmitteln zum Einsatz. Ein Blick in die Zukunft lässt erahnen, dass die Anzahl solcher Produkte deutlich steigen dürfte. Nach Schätzungen von Experten wird sich die Nachfrage nach Seltene Erden bis zum Jahr 2020 fast verdoppeln.

China gibt den Ton an

Ausgerechnet in China werden die mit Abstand größten Mengen der seltenen Metalle gefördert. Nicht gerade eine gute Ausgangssituation für die Hightech-Industrie: Das Reich der Mitte hat längst eine marktbeherrschende Stellung auf diesem Gebiet eingenommen. Zwar befinden sich Seltene Erden auch in Kanada, USA und Australien, doch haben diese Länder die Förderung lange Zeit vernachlässigt. Aus diesem Grund liegt Chinas Anteil an der weltweiten Jahresproduktion Seltener Erden bei erschreckenden 90 Prozent. Mit Ausfuhrbeschränkungen kontrolliert und reguliert das asiatische Land den kompletten Markt.

Produktionsstopp wird ausgeweitet

Die Preise für Seltene Erden haben sich in den Jahren 2010 und 2011 kräftig nach oben entwickelt. Zuletzt gab es allerdings eine deutliche Entspannung: 2012 sanken die Preise aufgrund der schwächelnden Weltkonjunktur. Der jüngste Preisverfall kam den chinesischen Anbietern ungelegen, denn die Gewinne brachen ein. Schnell verringerte das Land die Ausfuhr der Rohstoffe und hoffte auf eine Stabilisierung der Preise.

Bislang zeigte die künstliche Verknappung des Angebots allerdings nur wenig Wirkung – die Preise für Seltene Erden blieben bislang relativ niedrig. Daraufhin kündigte der größte Anbieter, Baotou Steel, die vorrübergehende Schließung seiner Bergwerke an. Zunächst sollte die Förderung der Rohstoffe für zwei Monate ausgesetzt werden. Doch vor wenigen Tagen verkündete Baotou Steel, dass der Produktionsstopp ausgeweitet werde. Die Anlagen, die sich hauptsächlich in der Mongolei befinden, sollen nun auf unbestimmte Zeit ruhen.

Es kommt Bewegung in den Markt

Seit Jahren sorgt China mit seiner kompromisslosen Strategie für schlechte Stimmung bei seinen Handelspartnern. Die monopolartige Struktur des Marktes hat mittlerweile auch die Welthandelsorganisation WTO auf den Plan gerufen. Die Kommission beschäftigt sich auf Antrag zahlreicher Staaten mit den zweifelhaften Ausfuhrbeschränklungen Chinas.

Aber auch von anderer Seite her kommt etwas Bewegung in das Thema. Auf der ganzen Welt wird mit Hochdruck daran gearbeitet, die Förderung von Seltenen Erden zu ermöglichen. Neue Abbaugebiete werden erschlossen und die Fördertechniken werden verbessert. Insofern dürfte es nur noch wenige Jahre dauern, bis die Produktion auch in westlichen Industriestaaten wieder anläuft. Spätestens dann wird die Marktmacht Chinas sinken. Immerhin ein kleiner Lichtblick in dem seit Jahren bestehenden Konflikt.


Freundliche Grüße aus Köln und einen guten Start in das Jahr 2013 wünsche ich Ihnen.

Ihr

Bernd Raschkowski

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