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Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

an der Ostküste Amerikas zieht aktuell ein starker Wirbelsturm auf. Am Montagabend wird „Sandy" auf die dichtbesiedelte Regionen um Ney York und Boston treffen. Mittlerweile wird nicht nur ein verheerender Sturm erwartet, sondern leider auch eine anschließende Flutwelle. Der möglicherweise stärkste Sturm seit Jahrzehnten hat nicht nur deutliche Auswirkungen auf das öffentliche Leben, sondern auch auf die Rohstoff-Versorgung. Die Öl-Raffinerien an der US-Küste stehen bereits still.

Wall Street bleibt wegen „Sandy" geschlossen

Wie immer werden bei drohenden Wirbelstürmen zahlreiche Vorkehrungen getroffen. Der Flugverkehr wird genauso ausgesetzt wie der öffentliche Nahverkehr der Metropolen. Schulen bleiben teilweise verriegelt. Erstmals seit dem Jahr 1985 hat der Wirbelsturm sogar Auswirkungen auf die US-Börsen: Die Wall Street bleibt am Montag auf jeden Fall geschlossen. Um die Sicherheit der Börsenhändler und Mitarbeiter nicht zu gefährden, wird der Handel eventuell auch am Dienstag ausgesetzt.

Wirtschaftsdaten belasten

Aufgrund der gedrosselten Öl-Raffinerien könnte der Rohölpreis durch den Wirbelsturm „Sandy" in den nächsten Tagen eine Aufwärtsdynamik entwickeln. Aktuell notiert die amerikanische Ölsorte WTI bei 85,48 US-Dollar pro Barrel (159 Liter). Für die Nordsee-Sorte Brent müssen momentan 108,90 Dollar gezahlt werden.

Von anderer Seite her droht dem Ölpreis dagegen eine neue Abwärtsspirale. Denn die jüngsten Konjunkturdaten aus Europa fielen ziemlich ernüchternd aus und könnten das Öl kurzfristig auf Talfahrt schicken. Eine turbulente Woche steht bevor.

Belastend wirken aktuell vor allem die neuen Wirtschaftsdaten aus Südeuropa. Die Arbeitslosigkeit in Spanien & Co. klettert weiter empor und die dortige Wirtschaftsflaute hält unvermindert an. Die Unsicherheiten ziehen immer mehr Branchen in ihren Bann – momentan erreichen uns besonders aus dem Automobilsektor sorgenvolle Zahlen. Die Absatzkrise dämpft die Stimmung der Börsianer und belastet im Allgemeinen auch den Preis für das Rohöl.

China mit gedämpftem Wachstum

Neben den schwachen Konjunkturdaten aus Europa wachsen zudem die Sorgen bezüglich der wirtschaftlichen Entwicklung in China. Im dritten Quartal 2012 fiel das BIP-Wachstum im Reich der Mitte etwas schlechter aus als zuvor erwartet wurde. Mit 7,4 Prozent wächst die Wirtschaft zwar noch kräftig, hat sich von den Rekordzahlen der vergangenen Jahre aber gleichzeitig deutlich entfernt. Dies schürt die Angst der Investoren vor einem globalen Abschwung.

Charttechnik: Alles halb so wild

Wie immer gibt die charttechnische Analyse wertvolle Hinweise auf die weitere Entwicklung einer Anlageklasse. In den vergangenen Wochen entwickelte sich der Rohölpreis aufgrund der oben genannten Konjunkturdaten leicht abwärts. Nach den kräftigen Pluszeichen im Juli und August hat der Energieträger damit endlich eine Konsolidierungsphase eingeläutet.

In der folgenden Abbildung ist die Entwicklung des Rohöls seit Mai dargestellt (Brent Crude Oil in US-Dollar):

 

 

Bereits in der letzten Rohöl-Analyse hatte ich den technischen Widerstand im Bereich von 116 Dollar betont und hervorgehoben. Wie erwartet endete die Aufwärtsbewegung des Öls an dieser Marke. Im September kletterte das Rohöl zwar kurzfristig bis 118 Dollar, fiel anschließend aber wieder schnell unter die Chartlinie zurück. Aus heutiger Sicht hat der Energieträger im Bereich von 116 US-Dollar eine Top-Bildung vollzogen. Dieses Niveau dürfte in den nächsten Wochen schwer zu knacken sein.

Auf der Unterseite bestehen dagegen zwei starke Unterstützungen. Zunächst verläuft im Bereich von 107,26 US-Dollar eine wichtige Marke, die der Notierung Auftrieb verleiht. Danach sorgt besonders die Unterstützung bei rund 105 US-Dollar für Stabilität. Im Großen und Ganzen notiert das Öl mittlerweile seit mehr als zwei Monaten in einer breiten Seitwärtsphase.

Kurzfristig seitwärts, mittelfristig aufwärts

Die charttechnische Analyse lässt für das Rohöl zunächst die Fortführung der ausgebildeten Seitwärtsphase vermuten. Der Ölpreis dürfte innerhalb der Grenzen von 105 und 116 US-Dollar noch einige Zeit schwanken.

Ein Ausbruch über den Widerstand bei 116 Dollar müsste aus Sicht der Charttechnik als Kaufsignal gewertet werden – weiter steigende Notierungen wären dann sehr wahrscheinlich. Fällt das Rohöl der Brent-Sorte dagegen unter 105 Dollar, so wären zunächst Kurse um 100 Dollar denkbar.

Aufgrund der extremen Zinssenkungen der internationalen Notenbanken sowie der zahlreichen staatlichen Maßnahmen zur Belebung der Konjunktur halte ich mittelfristig einen Ausbruch nach oben für wahrscheinlicher als einen erneuten Rutsch.

 

 

Freundliche Grüße aus Köln

Ihr

Bernd Raschkowski

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