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Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

das bekannteste Edelmetall der Welt hat in den vergangenen Wochen wieder an Glanz gewonnen. Nach dem Ausbruch aus dem technischen Abwärtstrend (siehe auch Rohstoffdienst-Ausgabe vom 28. August) kletterte Gold schnurstracks nach oben und verzeichnete innerhalb von wenigen Wochen enorme Kursaufschläge. Nach der Rally wird die Luft aktuell jedoch etwas dünner. Wird Gold weiter ansteigen oder eine Korrektur beginnen? Die Charttechnik gibt Antworten.

Kursziel in wenigen Wochen erreicht

Monatelang sah es für das Gold nicht gut aus: Seit dem Hoch im September 2011 bei rund 1.920 Dollar je Feinunze bröckelte die Notierung stetig ab. Zeitweise fiel Gold sogar bis auf 1.531 Dollar. So hatten sich die Goldanleger das nicht vorgestellt. Der harte Abwärtstrend des Edelmetalls wurde erst vor wenigen Wochen verlassen. Ende Juli / Anfang August war es soweit – der Anstieg über 1.630 Dollar lieferte ein solides Kaufsignal. Danach ging alles ganz schnell. Gold kletterte fast täglich in Richtung Norden und überwand sogar die Marke von 1.700 Dollar.

Aktuell notiert Gold bei rund 1.762 Dollar. Das bisherige Verlaufshoch markierte das glänzende Metall mit 1.780 Dollar am gestrigen Handelstag. Damit hat das Edelmetall innerhalb kurzer Zeit unser mittelfristiges Kursziel aus der letzten Gold-Analyse („Gold bleibt nach neuem Mehrmonatshoch gefragt") bereits erreicht. Manchmal geht es eben schneller als man denkt.

Geldschwemme der Notenbanken macht`s möglich

Sucht man nach fundamentalen Gründen für den Goldrausch, so wird man schnell bei den internationalen Notenbanken fündig. Die ultralockere Geldpolitik in Europa, Amerika und Japan ließ den Goldkurs anspringen. Zunächst sorgte Mario Draghi mit seiner Ankündigung des neuen Anleihekaufprogramms für euphorische Laune, später folgten die Kollegen aus Übersee. Zusammen sind sie verantwortlich für eine selten gesehene Geldflut.

Investoren befürchten durch die extreme Liquidität eine Verwässerung des Geldwertes. Angesichts der neuen Geldschwemme und der dadurch entstehenden inflationären Tendenz flüchten viele Anleger in relativ wertstabile Rohstoffe. Zumindest in den letzten Wochen wurde Gold seinem Ruf als Krisenwährung und Inflationsschutz gerecht.

Banken setzen Kursziele herauf

Nach der Geldflut der internationalen Notenbanken und dem Anstieg des Goldpreises rechnen nun viele Marktteilnehmer mit weiteren Kursgewinnen in den nächsten Monaten. Teilweise kennen die Analysten kein Halten mehr und veröffentlichen plötzlich übertriebene, exorbitante Kursziele. Leider kommen die erhöhten Gold-Ziele wie so oft recht spät – ein großer Teil der Rally dürfte bereits gelaufen sein.

Auf die völlig unseriösen Kursziele einiger (Möchtegern-)Experten werde ich an dieser Stelle nicht eingehen. Im Folgenden seinen deshalb nur die (halbwegs) seriösen Kursziele einiger Finanzinstitute genannt. Die Bank of America erwartet bis 2014 einen Goldpreisanstieg auf satte 2.400 Dollar. Die Deutsche Bank prognostiziert für das Jahr 2013 einen Anstieg über die wichtige 2.000-Dollar-Mark. Die italienische Unicredit sowie die Commerzbank erwarten für das nächste Jahr immerhin eine Bewegung bis auf das 2011er-Hoch bei rund 1.920 Dollar.

Im Zuge meiner antizyklischen Denkweise stimmt es mich normalerweise skeptisch, wenn quasi alle Experten die gleichen Erwartungen hegen. Ein Grund mehr, sich die Sache unabhängig und objektiv anzuschauen.

Charttechnik: Widerstandsbereich lässt Verschnaufpause erwarten

In der folgenden Abbildung sehen Sie den aktualisierten Gold-Chart inklusive der wichtigsten Marken (Entwicklung seit Februar 2012):

 

 

Die schnelle Aufwärtsbewegung des Edelmetalls ist im Chartbild deutlich zu erkennen. Gold hat für den Anstieg von rund 180 Dollar nicht mal einen Monat gebraucht. Zuletzt ist die Notierung allerdings eindeutig an einem alten Widerstand angekommen. Im Bereich von 1.760 / 1.790 Dollar verläuft eine Begrenzungszone aus dem vorherigen Jahr, die dem Edelmetall zunächst Probleme bereiten sollte. Aus technischer Sicht ist Gold aktuell sowieso überkauft – eine Korrektur könnte anstehen.

Als mögliches Konsolidierungsziel dient erst einmal die Marke von 1.700 Dollar. Ein Rückgang auf dieses Niveau wäre nur als gesund anzusehen und würde an der langfristig guten Gesamtsituation nichts ändern. Nach dem Ende Juli erfolgten Ausbruch aus dem charttechnischen Abwärtstrend halte ich grundsätzlich an dem positiven Setup für Gold fest. Insofern stimme ich dieses Mal in den Reigen der Banken ein und halte – nach einer Konsolidierungsbewegung – weiter steigende Goldkurse für wahrscheinlich.

Freundliche Grüße aus Köln

Ihr

Bernd Raschkowski

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