Zwischen Himmel und Hoelle


Zwische Himmel und Hölle

Zwischen Himmel und Hölle
von Jochen Steffens

Heute beschränke ich mich auf eine charttechnische Analyse, da ich gegen Abend einen höchst wichtigen Termin wahrnehmen muss. Einen Termin, den sicherlich auch viele von Ihnen nicht verpassen wollen.

Etwas Sorgen mache ich mir schon, weil die gegnerische Mannschaft mit hohem Respekt auflaufen wird, und ich bete und hoffe, dass die deutsche Mannschaft nicht zu selbstbewusst und siegessicher ins Spiel geht. Hochmut kommt vor dem Fall, wie es so schön heißt. Interessanterweise ist diese Skepsis gerade bei meinen Traderkollegen weit verbreitet. Wir kennen wohl alle die negativen Folgen zu großer Euphorie…

Wir drücken die Daumen! Ich will am Sonntag Deutschland im Finale sehen, bei sonnigen 34 Grad.

Der S&P500 zeigt sich unentschlossen

Die amerikanischen Indizes haben gestern ihre Gewinne nicht mehr halten können und so bildete sich eine Unsicherheitskerze, ein Doji (Kerze in Form eines Kreuzes). Das ist eine kritische Entwicklung, zumal dieses Doji genau unterhalb der roten Nackenlinie auftaucht. Nun müssen Sie sehr genau aufpassen. Tatsächlich kann der Anstieg gestern lediglich ein Test der Nackenlinie gewesen sein.

Wobei hier Nackenlinie das falsche Wort ist, da es sich immer noch nicht um eine SKS handelt. Es ist der Test der wichtigen Widerstandslinie bei 1.040 Punkten, die zugleich die untere Begrenzung der Seitwärtsbewegung darstellt.

Bei einem weiteren Rückfall wird es gefährlich

Sollten die Kurse nun das bisherige Tief vom Freitag nach unten brechen, wird’s bearisher. Dann besteht zunächst die Gefahr, dass die Kurse bis zur 950er Marke laufen, also eine „abc“-Konsolidierung ausbilden. In diesem Bereich befindet sich somit die letzte Bastion der Bullen und zwar auch noch aus einem anderen Grund: 

Grob im Bereich der 950er Marke liegt auch das 50er Retracement. Nach klassischer Charttechnik kommt es im Idealfall eines Aufwärtstrendkanals zunächst zu einer Aufwärtsbewegung, die anschließend bis zu 50 % wieder konsolidiert wird, worauf eine neue Aufwärtsbewegung folgt.

Aus klassischer Charttechnik ist ein Trend demnach so lange eindeutig bullish zu bewerten, bis dieses 50er Retracement nach unten verletzt wird. Tatsächlich müsste man somit als Trendfolger im Bereich der 950er Marke auf die Fortsetzung des Trends setzen und massiv einsteigen. Ich habe Ihnen dazu einmal den noch rein theoretischen Trendkanal (grau) eingezeichnet (Wie gesagt: nach klassischer Charttechnik. Nach der Target-Trend-Methode sieht das alles etwas anders aus, dazu vielleicht in einem anderen Steffens Daily einmal mehr.)

Das Ende des Trends

Wird dieser sehr wichtige Unterstützungsbereich bei 950 Punkten nachhaltig nach unten verletzt, wäre erst das ein Hinweis auf das Ende dieses Trends und damit ein Ausstiegssignal (auch an Retrecements entstehen gerne Fehlsignale). Und erst dann wird es tatsächlich aus charttechnischer Sicht bearish, da, wie bereits mehrfach geschrieben, die Topformation fehlt.

Ein Rückfall auf das 61,80er Retracement wäre ein klares Zeichen der Schwäche. Zwar kann selbst dann der Trend wieder aufgenommen werden, aber es ist zumeist eher ein Signal dafür, dass etwas nicht stimmt.

Das bullishe Szenario ist aber keineswegs aus der Welt!

Sollten die Kurse jetzt oder nachdem sie die Anleger noch etwas irritiert haben, doch weiter nach oben laufen und die untere Begrenzung der Seitwärtsbewegung (die Nackenlinie) wieder zurückerobern, wäre die Konsolidierung nur bis zum 38,20er Retracement gegangen. Das wiederum wäre ein sehr bullishes Zeichen. Ein Zeichen, dass die Dynamik des Trends noch sehr hoch ist. Auch wenn man das aufgrund der Verluste der letzten Wochen und der schlechten Nachrichten kaum glauben mag. 

Viele Grüße

Jochen Steffens



Zurückhaltung in schwieriger Marktphase zahlt sich aus

Betrachten wir uns die Performance der Aktienmärkte seit den Tiefs 2008/2009, dann sehen wir teilwiese beeindruckende Zahlen (z.B. NASDAQ 100 mit zwischenzeitlich +100 %). Gemessen daran verläuft die aktuelle Korrektur in völlig normalen Bahnen Rückgang um ca. 1/3 des vorherigen Anstiegs).

Da die Korrektur inzwischen erhebliche Ausmaße annimmt, rückt der Zeitpunkt verstärkter Engagements wieder näher. Dies dürfte insbesondere neue Leser und Anleger freuen, die bisher kaum investiert sind.

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