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Chart: Silber

 

Die Ausgangslage. Der Preis für Silber beeindruckte in den vergangenen drei Wochen mit einer herausragenden Outperformance: Alleine am Donnerstag, 19. Juni 2014, sprang die Notierung um 4,5 Prozent nach oben – es war der größte Tagesanstieg seit neun Monaten! Am 24. Juni markierte der Preis für eine Feinunze Silber mit 21,16 US-Dollar das höchste Kursniveau seit mehr als 14 Monaten. Zuletzt beruhigte sich der Silberpreis bis auf 20,87 US-Dollar (25.6.2014; 14:19 Uhr). Wie nachhaltig ist die jüngste Aufwärtsbewegung wirklich?

Die Charttechnik. Im Bereich zwischen 18,00 US-Dollar und 18,65 US-Dollar hat sich in den vergangenen Jahren ein Unterstützungsbereich etabliert. Einstiege auf diesem Niveau versprachen i. d. R. ein nachfolgendes Kurspotenzial von bis zu 20 Prozent. In wieweit der jetzige Sprung über die Marke von 20 US-Dollar der „Anfang vom Ende“ einer langjährigen Bodenbildungsformation darstellt, muss sich erst noch zeigen. Der langfristige Abwärtstrend jedenfalls wurde durchbrochen und Silber notiert wieder oberhalb seiner 200-Tagelinie (20,03 US-Dollar). Der Weekly MACD-Indikator ist positiv zu sehen. Widerstand: 21,16 US-Dollar. Supports: 20,55 US-Dollar – 20,00 US-Dollar – 19,80 US-Dollar.

Die Hintergründe. Auslöser für die Preisrallye war offenbar die Sitzung der US-Notenbank (Fed)“, mutmaßt man beim Commerzbank Research. Dabei gab es auf der vergangenen Fed-Sitzung keine wirkliche Überraschung: Wie erwartet, hat die US-Notenbank ihr monatliches Anleihekaufprogramm (QE) um weitere zehn Milliarden US-Dollar reduziert und ihre Projektionen nur marginal angepasst. „Die Fed-Vorsitzende Janet Yellen wiederholte lediglich, dass die Zinsen auch nach dem Ende von QE über einen längerfristigen Zeitraum niedrig bleiben werden. Dies wurde aber anscheinend von den Marktteilnehmern zum Anlass genommen, im großen Umfang Gold und auch Silber zu kaufen“, erläutern die Rohstoffanalysten der Commerzbank. Mit gut 117.000 Terminkontrakten wurden am vergangenen 19. Juni deutlich überdurchschnittlich viele Kontrakte in Silber gehandelt.

Die Prognose. Die aktuelle Ausgangslage des Chartbilds macht Appetit! Es ist die relative Stärke, der 3fache-Boden im Wochenchart als auch der aufwärtsstrebende Trendfolgeindikator MACD, der zu einem Long-Einstieg animiert. Ein Stop-Losskurs könnte dabei unterhalb von 18,62 US-Dollar – dem 2014er-Tief – platziert werden, bzw. knapp unterhalb des Mehrjahrestiefs bei 18,18 US-Dollar. Aufgrund der vorliegenden Ausgangslage sehen wir mittelfristige Notierungen von 23/24 Euro als realistisch an.

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*) Glossar:

200-Tagelinie: Eine gleitende Durchschnittslinie, welche die Durchschnittskurse der vergangenen 200 Handelstage wiederspiegelt. Der Kursverlauf wird dadurch in geglätteter Form wiedergegeben. Die 200-Tagelinie gilt als einfacher – aber vielbeachteter – Indikator innerhalb der Technischen Analyse.  

Feinunze: Sie ist ein Maß für Edelmetalle. Ihr Gewicht entspricht der Apotheker-Unze (1 oz.tr. = 31,1034768 Gramm), bezieht sich aber nur auf den Edelmetallanteil. Das Gewicht eventueller Legierungsanteile unedler Metalle und Verunreinigungen wird vom Gesamtgewicht abgezogen! Im angloamerikanischen Maßsystem wird die Feinunze auch als Troy-Unze (engl.: troy ounce) bezeichnet, benannt nach der französischen Stadt Troyes, einem bedeutenden mittelalterlichen Handelsplatz. Das Wort "Unze" übrigens leitet sich von Uncia ab, dem lateinischen Wort für "Zwölftel". Die Feinunze wird heute hauptsächlich zur Masseangabe von Edelmetallen (Gold, Silber, Platin, Palladium) benutzt.

MACD: Der MACD („Moving Average Convergence/Divergence”) gehört zu den trendfolgenden Indikatoren. Seine Berechnung erfolgt anhand der Differenz zweier exponentiell Gleitender Durchschnitte; üblich sind zwölf und 26 Handelsperioden. Aus diesem Kurvenverlauf wird wiederum eine „langsamere“ 9-Tagelinie gebildet. Man spricht dann von der Standardeinstellung (12/26/9). Grundsätzlich gilt: Ein Kaufsignal ergibt sich, wenn die schnellere Linie die langsamere von unten nach oben schneidet, bzw. umgekehrt im Falle eines Verkaufssignals.

Support: Englischsprachige Bezeichnung für „Unterstützung“.


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