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Zunächst ein Hinweis in eigener Sache:

An diesem Wochenende starten wir den neuen, interessanten und dennoch kostenlosen Informationsdienst „Die Börsenwoche“ von Stockstreet.de. Die Börsenwoche erscheint immer Sonntags.

Hierin finden Sie eine Zusammenfassung der wichtigsten Themen, die in der vergangenen Woche relevant gewesen sind. Darunter auch eine Zusammenfassung der Ausgaben des Steffens Daily, zum Beispiel für den Fall, dass Sie nicht alle Ausgaben lesen konnten.

Ein Blick auf das Börsenwetter wird neben wichtigen Finanztipps  und den Highlights der Woche das Bild abrunden.

Ganz wichtig: Der Ausblick auf die Termine der kommenden Woche! Das ist wiederholt von unseren Lesern nachgefragt worden.  Mit der Ausgabe der Börsenwoche verpassen Sie somit keine wichtigen Termine mehr…

Dieses vierseitige PDF gibt es natürlich kostenlos und in der gewohnt hohen redaktionellen Qualität des Stockstreet-Teams.

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Euro Bonds von Reichen für Arme

Die EU-Kommission ist nun mit einer neuen Idee an die Politik getreten, die doch sehr ähnlich dem Vorschlag ist, den ich hier vor einigen Wochen gemacht hatte. Vielleicht erinnern Sie sich, ich hatte als Lösung der aktuellen Krise angeregt, man solle Euro-Bonds auflegen und eine Ratingagentur einsetzen, die dann die Kredite an die jeweiligen Staaten gemäß ihrer Bonität weitergibt. So bräuchten  die Staaten mit einem Triple-A-Rating nicht zu befürchten, höhere Zinsen zu zahlen und die Staaten, die Probleme haben, könnten sich zu wesentlich niedrigeren Zinsen Geld leihen als auf dem freien Markt. Dies wäre auch das Ende diverser Spekulationen gegen diese Staaten.

Elitäre Bonds

Die Idee der EU-Kommission ist allerdings, und das muss ich neidlos anerkennen, um einen Tick brillanter, wenn auch sehr ähnlich: Sie will, dass nur die sechs Euro-Staaten mit einem Triple-A- Rating (Frankreich, Deutschland, Luxemburg, Österreich, Niederlande und Finnland) Euro-Bonds auflegen. Sie erhalten dann Geld zu sehr niedrigen Zinsen und verleihen das Geld anschließend zu deutlich höheren Zinsen an die angeschlagenen Länder. Allerdings lägen diese Zinsen immer noch erheblich unter den Zinsen, die sie zurzeit am freien Markt zahlen müssen.

Vorteile dieser Idee

Einer der Vorteile ist, dass dann den Geldmarkt-Spekulationen gegen kleinere Länder ein Riegel vorgeschoben wäre. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Zinsen des Euro-Bonds in dieser kleinen Lösung natürlich niedriger liegen werden als bei der oben beschriebenen großen Lösung. Das heißt, die Kredite, die Europa insgesamt aufnehmen müsste, um diese Krise vielleicht doch noch zu meistern, wären insgesamt billiger.

Auch würde es den Ratingagenturen in dieser Version schwerer fallen, diesen Euro-Bonds ein sehr schlechtes Rating auszustellen. Hier gab es bereits Drohungen von Standard & Poor’s, dass sie Euro-Bonds aller Euro Länder nach dem Rating des schlechtesten Mitglieds bewerten würden, also dem Rating von Griechenland.

Geld gegen Haftung

Von Vorteil wäre auch, dass die Tripel-A-Staaten bei dieser Version sogar Zinsgewinne einstreichen könnten. Eventuell könnte das zu einem Teil das Haftungsrisiko ausgleichen und die Triple-A- Länder damit überzeugen, dieses Spiel mitzumachen.  

Die Risiken

Doch damit sind wir direkt auch bei den Risiken: Für die Kredite würden in diesem Fall lediglich diese sechs Tripel-A-Länder haften. Und das Haftungsrisiko ist wiederum einer der wichtigsten Gründe, warum zum Beispiel die deutsche Regierung diese Euro-Bonds ablehnen. Denn in diesem Fall würde es sehr schwer sein, eine geordnete Insolvenz einzelner Länder vorzunehmen. Das Ganze könnte schnell zu einem Fass ohne Boden werden.

Inwieweit die Hoffnung auf Zinsgewinne also diese Staaten davon überzeugt, bei dieser Version der Euro-Bonds mitzumachen, ist schwierig zu sagen – trotzdem diese sechs Triple-A-Staaten auch dringend Geld brauchen.

Und es ist kein Geheimnis mehr, dass die Griechen für die Hilfen der EU und Ländern wie Deutschland Millionenbeträge an Zinsen überweisen müssen.

Ich bin gespannt, ob diese Idee eine Chance erhält.  

Irgendwas muss geschehen

Aber irgendwas muss passieren, denn zurzeit entsteht hier in Europa  ein Domino-Effekt. Eine wichtige Meldung für mich war, dass Siemens Gelder aus Frankreich abzieht. Aber auch die vielen Herabstufungen der Banken, der enorme Anstieg der Kreditausfallrisiken und das erneute Auftauchen der Kreditmarktklemme sind deutliche Warnzeichen. Es scheint ein wenig so, dass immer mehr Dominosteine immer schneller fallen. Wenn hier also nicht schnell etwas geschieht, könnte es ernst, sehr ernst werden.

Verrückt, aber wahr…

Aber wissen Sie, was das eigentliche Verrückte an der aktuellen Situation ist? Die meisten Anleger meiden den Aktienmarkt, sie suchen nach Alternativen. So kaufen viele zu horrenden Preisen Gold. Andere erwerben Immobilen, so dass mittlerweile sogar in Deutschland die Immobilienpreise der B-, C- und D-Lagen anziehen.

Dabei werden gewisse Risiken ausgeblendet. Zum einen, dass die Immobilienpreise bei steigenden Zinsen deutlich fallen könnten. Zum anderen müssen Immobilienbesitzer damit rechnen, dass bei einer größeren Krise der Staat auf Wohneigentum zusätzliche Steuern erhebt. Das haben wir gerade in Griechenland gesehen. Dort wurde eine Immobiliensteuer beschlossen, nach der die griechischen Immobilienbesitzer von 0,50 Euro in ärmeren und bis zu 10 Euro je Quadratmeter pro Jahr in reicheren Gegenden zahlen müssen. Der Durchschnitt soll bei 4 Euro landesweit liegen.

Breit diversifizieren

Man sollte in Krisen natürlich breit diversifizieren. Doch dabei sollte man Aktien als Anlage nicht unterschätzen – auch oder gerade weil viele diese Anlageform meiden wie die Pest.

Mit Aktien ist man zum einen aus dem Euro raus und hält schlichtweg Unternehmensanteile. Damit ist man somit direkt an Immobilien, Maschinen, Know- How, Patenten und vielem anderen beteiligt. Eine Aktie ist je nach Unternehmen also bereits eine diversifizierte Anlage. Wenn man dann noch Indizes statt Aktien erwirbt (aber Achtung, keine Zertifikate!) ist man sogar noch breiter aufgestellt.

Eigentlich eine perfekte Anlage für eine Krise, vor allem wenn man Kurse nahe des Bodens eines Crashs als Einstiegskurse erhält.

Viele Grüße

Jochen Steffens


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