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DAX über 6.000 Punkte
von Jochen Steffens

Nun ist es soweit, der DAX ist heute zum zweiten Mal in diesem Jahr über die 6.000-Punkte-Marke gestiegen. Damit nähert er sich dem Kursziel der hier vor einiger Zeit vorgestellten inversen Schulter-Kopf-Schulter-Formation (SKS). Dazu der bekannte Chart:
 
 
 
Das Kursziel dieser SKS wird durch das blaue senkrechte Rechteck dargestellt und liegt bei den Hochs vom Anfang des Jahres. Da mittlerweile die US-Indizes allesamt auch schon diese letzten Hochs überwunden haben, muss man davon ausgehen, dass die Rallye auch im DAX weiter geht. Dazu der S&P500 Chart, den Sie bereits kennen:
 
 
Sie sehen, der Ausbruch über die 1.150er Marke ist eindeutig und nachhaltig gelungen.
 
Sehen wir die 5.900 Punkte zum Verfall?
 
Noch kann der Verfallstag am Freitag bremsen. Das eigentliche Kursziel für den DAX liegt bei 5.900 Punkten, aber auch bis in den Bereich der 6.050er Marke würden sich die Stillhalter noch relativ wohl fühlen. Ein Auslöser für einen Rücksetzer auf die 5.900er Marke könnte sein, dass es in den US-Indizes zu einem Retest an die alten Hochs kommt. Beim S&P500 wäre das z.B. ein Test der 1.150er Marke von oben.
 
Warum so bullish?
 
Hintergrund der positiven Stimmung heute ist, dass die Fed weiterhin an ihrer expansiven Nullzinspolitik festhält. Auffällig ist, dass die Fed in ihrem neuen Statement nicht mehr von einer Verringerung der Schwäche auf dem Arbeitsmarkt spricht, sondern bereits von einer Stabilisierung des Arbeitsmarktes (die wir nach der bisherigen Datenlage so noch nicht wirklich bestätigen können). Betont wird, dass die Unternehmensinvestitionen im Bereich Equipment und Software „signifikant“ gestiegen seien. Auch auf den US-Immobilienmarkt geht die Fed ein: So gehen die Investitionen in Gewerbeimmobilien weiter zurück, und bei den Baubeginnen zeige sich eine Stabilisierung auf niedrigem Niveau.
 
Die Politik der Samtpfoten
 
Insgesamt führt die Fed mit diesem Statement die Strategie fort, ganz vorsichtig von Statement zu Statement über weitere Verbesserungen zu berichten, ohne jedoch die Passage, dass die niedrigen Leitzinsen aufgrund der aktuellen Situation weiterhin auch noch für eine Zeit gerechtfertigt seien, zu verändern.
 
Zinserhöhungen erst 2011?
 
Die Märkte interpretierten dieses Statement erneut so, dass die nächste US-Leitzinsanhebung eher erst Anfang 2011 stattfinden wird. Damit erwarten nur noch wenige Analysten eine Leitzinsanhebung bereits im Sommer dieses Jahres. Und das könnte zumindest aus fundamentaler Sicht eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung begründen. Wie gesagt, die US-Indizes werden so ca. ein halbes Jahr vor einer Zinserhöhung in eine Seitwärtsbewegung übergehen. Sollte die Erhöhung tatsächlich erst 2011 erfolgen, bliebe schließlich noch etwas Zeit.
 
Viele Grüße
 
Ihr
 
Jochen Steffens

Auszug aus dem FOMC-Statement
 
„Die Informationen, die seit dem letzten FOMC-Treffen im Januar eingegangen sind, legen nahe, dass sich die wirtschaftliche Aktivität weiter gefestigt hat, und dass sich der Arbeitsmarkt stabilisiert. Die Ausgaben der Haushalte wachsen mit einer moderaten Rate, auch wenn sie durch den schwachen Arbeitsmarkt, ein moderates Einkommenswachstum, geringeres Immobilienvermögen und verschärfte Kreditbedingungen belastet sind. Die Unternehmensinvestitionen im Bereich Equipment und Software sind signifikant angestiegen. Allerdings gehen die Investitionen in Gewerbeimmobilien zurück, die Baubeginne bleiben auf einem konstant niedrigen Level, und die Arbeitgeber zeigen sich zurückhaltend bei der Schaffung neuer Stellen. Während sich die Kreditvergabe der Banken weiterhin verringert, unterstützen die Finanzmarktbedingungen nach wie vor wirtschaftliches Wachstum. Obwohl das Tempo der wirtschaftlichen Erholung noch eine Zeitlang moderat bleiben wird, erwartet der Ausschuss eine schrittweise Rückkehr zu höheren Niveaus der Kapazitätsauslastung in einem Umfeld der Preisstabilität.
 
 
Da der erhebliche Nachfragerückgang den Kostendruck und die langfristigen Inflationserwartungen eindämmt, wird die Inflation voraussichtlich für einige Zeit niedrig bleiben.
 
Der Ausschuss wird das Zielband für den Leitzins bei 0 bis 1 / 4 Prozent beibehalten und geht weiterhin davon aus, dass die wirtschaftlichen Bedingungen, einschließlich der niedrigen Kapazitätsauslastung, der gedämpften Inflationtrends und der stabilen Inflationserwartungen, das außergewöhnlich niedrige Level der Leitzinsen über eine längere Periode rechtfertigen. Die Fed hat zur Unterstützung des Hypothekenkredit- und Wohnungsmarkts sowie zur Verbesserung der Rahmenbedingungen der privaten Kreditmärkte hypothekenbesicherte Anleihen halbstaatlicher Agenturen im Wert von 1,25 Billionen Dollar sowie Schulden dieser Institutionen in Wert von ca.  175 Milliarden Dollar gekauft. Dieser Ankauf nähert sich dem Abschluss und die verbleibenden Transaktionen werden bis zum Ende des Monats ausgeführt sein. Der Ausschuss wird damit fortfahren, den wirtschaftlichen Ausblick und die finanziellen Entwicklungen zu beobachten und ihre geldpolitischen Instrumente die notwendig sind, die wirtschaftliche Erholung zu fördern und die Preisstabilität zu gewährleisten, entsprechend anwenden. [...]"  

US-Konjunkturdaten
von Jochen Steffens
 
Die Erzeugerpreise sind im Februar um 0,6 % gesunken. Analysten hatten einen Anstieg im Bereich von 0,1 bis 0,2 % erwartet, nach einem Plus von 0,2 % zuvor.
Wo ist die allseits ausgerufene Inflation? Diese Zahlen geben der Fed zunächst wieder Recht, ihre Null-Zinspolitik beizubehalten. Die erhebliche Dämpfung der Nachfrage in den USA, die unter anderem auch durch die hohe Arbeitslosigkeit bedingt ist, führt nach wie vor zu deflationären Effekten.

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