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Heillose Keilerei
von Jochen Steffens
 
Hinweis in eigener Sache: In der Zeit vom 02.10.08 bis 10.10.08 wird der Steffens-Daily lediglich unregelmäßig erscheinen, da ich nächste Woche umziehe. Am Montag erhalten Sie ein Update von meinem Kollegen Torsten Ewert, am Mittwoch, den 08.10.08, je nach Marktsituation, ein kurzes Update von mir.
 
Es ist natürlich ärgerlich, dass sich gerade jetzt die Ereignisse an den Börsen überstürzen.
 
Neues Rettungspaket der US-Regierung noch teurer
 
Durch ein paar Veränderungen soll der am Montag gescheiterte Rettungsplan der US-Regierung doch noch durch den Kongress geprügelt werden.
 
Um das Paket „schmackhafter“ zu machen, wurden Steuererleichterung für Unternehmen und 20 Millionen Haushalte der Mittelschicht zugefügt. Das belastet den Staat mal eben mit weiteren 112 Mrd. Dollar auf Sicht von fünf Jahren. Zudem soll das gesetzliche Limit für die Einlagensicherung der Banken auf 250.000 Dollar je Konto angehoben werden, nach bisher 100.000 Dollar.
 
Heute Nacht wird der Senat entscheiden
 
Heute Nacht gegen 1.30 Uhr (MEZ) will der Senat den überarbeiteten Rettungsplan für die US-Banken beschließen, eine erneute Abstimmung im Repräsentantenhaus kann in einigen Tagen, aber noch in dieser Woche folgen.
 
Sowohl John McCain als auch Barack Obama werden ihren Wahlkampf unterbrechen, um an der Abstimmung im Senat teilzunehmen. Sollte der Senat das Paket beschließen, wird der Druck auf das Repräsentantenhaus zunehmend größer. Man muss demnach wohl davon ausgehen, dass dieses Mal auch das Repräsentantenhaus das Paket durchwinkt. Ein Leser meinte dazu: Es geht um 700 Mrd. Dollar, notfalls würden einfach die fehlenden 12 Abgeordneten mit finanziellen Mitteln gefügig gemacht. Nein, so schmutzig wird doch Politik nicht etwa sein...(kleiner Scherz).
Allerdings denke ich auch, dass allein der dramatische EInbruch an den Börsen den Abgeordneten deutlich gemacht haben sollte, wie ernst die Lage wirklich ist.
 
Schlechte Wirtschaftsdaten

Heute Morgen noch habe ich in einem anderem Zusammenhang geschrieben, dass sich die US-Wirtschaftsdaten aufhellen. Eben kam der ISM-Index des verarbeitenden Gewerbes über die Ticker. Dieser ist auf 43,5 %, nach 49,9 % abgerutscht. Damit weist er erneut auf einen Rückgang der wirtschaftlichen Aktivitäten hin. Das sind sehr, sehr schlechte Nachrichten.
 
Normalerweise würde der Markt anspringen, weil ein schlechterer ISM-Index auf sinkende US-Leitzinsen hinweist. In dem aktuellen Marktumfeld lechzt der Markt aber eher nach Nachrichten, die auf Besserung hoffen lassen.
 
Automarkt in Bedrängnis
 
Und diese Hoffnung wurde enttäuscht, insbesondere wenn man diese Zahlen im Zusammenhang mit den zurzeit sowieso schon schlechten Nachrichten aus der US-Automobilbranche sieht. Hier mehren sich die Signale, dass sich die Finanzmarktkrise nachhaltig negativ auf die Unternehmen auswirken wird. Die Nachfrage nach Automobilen lässt immer weiter nach, auch wird es für die Unternehmen immer schwieriger sich neue Kredite zu beschaffen.
 
Die nachlassende Nachfrage wirkt sich überdies auch auf die deutschen Autobauer aus. So hat Porsche heute gemeldet, dass das Unternehmen angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Situation keine verlässlichen Aussagen über den weiteren Verlauf 2008/9 machen könne. Die Aktie rauschte daraufhin über 10 % ins Minus. Zudem gibt es bisher unbestätigte Gerüchte, dass auch Daimler eine Gewinnwarnung herausgeben könne. Daimler rutschte dementsprechend auch zeitweise um über 10 % ins Minus.
 
Zwei Keile in einem Chart
 
Damit kommen wir zum Dax-Chart:
 
 
 
Man sieht, dass der Dax es noch nicht wieder über die untere Linie geschafft hat. Noch können damit die letzten beiden Handelstage lediglich als Retest der unteren Linie angesehen werden. Das wäre überaus bearish.
 
Mein Kollege Michael Jansen zeichnet den Keil etwas anders. In diesem ist der Bruch noch nicht signifikant:
 
 
Hier kämpft der Dax noch mit der unteren Linie. Den Einbruch der letzten Tage könnte man demnach als den für diese Keile typischen „False Break“ (falscher Ausbruch) interpretieren. Dieser Chart ist noch bullish.
 
Es ist aber letztendlich unerheblich, wie man nun diese Linie genau einzeichnet. Sollte es nicht sehr bald zu steigenden Kursen kommen, müssen wir mit Kursen zwischen 5000-5400 Punkten rechnen. Bei der oberen Linie herrscht hingegen Einigkeit: Wenn diese gebrochen wird, wird es bullisher. Aber erst über 6623 Punkten würde der Dax ein deutliches Zeichen der Stärke aussenden.
 
Viele Grüße
 
Jochen Steffens

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